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Bis ans Ende meiner Welt Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20540-9

Erschienen:  16.10.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Juliane ist 35 Jahre alt, als sie eine furchtbare Nachricht wie ein Faustschlag trifft. Sie hat Krebs, der Tumor in ihrem Kopf ist unheilbar. Auf der Heimfahrt vom Krankenhaus verunglückt vor ihr auf der Autobahn ein Schlachtpferdetransport. Sie rettet impulsiv einen Wallach, den sie auf den Namen »Lazarus« tauft. Zu Hause angekommen beschließt sie, ihrem bisherigen Leben den Rücken zu kehren. Sie packt ihren alten Wanderrucksack, schreibt Abschiedsbriefe und bricht mit Lazarus auf. Und mit jedem Schritt mehr wandelt sich ihre Flucht vor der Krankheit zu einer Reise zu sich selbst ...

Emilia Lint (Autorin)

Emilia Lint, 1978 im Ruhrgebiet geboren, studierte Literaturwissenschaften und Geschichte. Schon seit Kindertagen reitet sie und hat eine besondere Vorliebe für Barockpferde. In ihrer Freizeit zieht es sie oft in die Berge zum Wandern und manchmal auch nur auf die Couch, um ein gutes Buch zu lesen. Emilia Lint schrieb unter anderem Namen bereits mehrere erfolgreiche Romane.

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-20540-9

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen:  16.10.2017

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ein sehr berührender Roman

Von: Manja Datum: 07.01.2018

https://manjasbuchregal.de/

Kurzbeschreibung
Juliane ist 35 Jahre alt, als sie eine furchtbare Nachricht wie ein Faustschlag trifft. Sie hat Krebs, der Tumor in ihrem Kopf ist unheilbar. Auf der Heimfahrt vom Krankenhaus verunglückt vor ihr auf der Autobahn ein Schlachtpferdetransport. Sie rettet impulsiv einen Wallach, den sie auf den Namen »Lazarus« tauft. Zu Hause angekommen beschließt sie, ihrem bisherigen Leben den Rücken zu kehren. Sie packt ihren alten Wanderrucksack, schreibt Abschiedsbriefe und bricht mit Lazarus auf. Und mit jedem Schritt mehr wandelt sich ihre Flucht vor der Krankheit zu einer Reise zu sich selbst …
(Quelle: GoldmannVerlag)

Meine Meinung
Der Roman „Bis ans Ende meiner Welt“ stammt von der Autorin Emilia Lint. Für mich war dies das erste Buch der Autorin, die schon unter einem anderen Namen Romane veröffentlicht hat.
Angezogen wurde ich hier besonders vom Klappentext. Er sprach mich auf Anhieb an. Und auch das Cover gefiel mir richtig gut, also habe ich mich flott ans Lesen dieses Buches gemacht.

Die Charaktere dieses Buches hier haben mir sehr gut gefallen. Ich empfand sie als gut beschrieben und von den Handlungen her war es für mich verständlich.
Die Protagonistin Juliane ist gerade einmal 35 Jahre alt als ihr die Diagnose Hirntumor gestellt wird. Das schockiert und man kann als Leser mit ihr mitfühlen. Juliane ist für mich eine tolle junge Frau, die hier so hart getroffen wird. Ich empfand es als sehr bewegend und berührend wie sie die Reise über die Alpen wagt. Sie ist stark und mutig, auch wenn die Situation aussichtslos ist.
Der Wallach Lazarus ist ein Pferd, das zum Schlachten freigegeben wurde. Juliane rettet ihn und zwischen den beiden entsteht eine richtig tolle Bindung.

Auch die Nebenfiguren, wie Julianes Ehemann Martin oder auch Marthe und Alex haben mir gut gefallen. Sie alle haben eine wichtige Rolle und haben einen festen Platz im Roman.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und man kann sich als Leser sehr leicht in die Charaktere hineinversetzen. Die Autorin versteht es hier gut die Gefühle und Emotionen rüberzubringen.
Der Einstieg in die Handlung hier fiel mir sehr leicht. Es ist jedoch kein Buch das man mal eben so liest. Die Autorin befasst sich hier mit sehr schweren Themen. So geht sie auf das Thema Krebs ein, es geht um Tod und um die Hilflosigkeit, die sich einstellt wenn eine Diagnose gestellt wurde. Man fühlt als Leser hier mit, begleitet Juliane auf ihrem Weg. Es ist eine sehr bewegende Handlung, man sollte Taschentücher bereithalten. Und das Geschehen regt auch zum Nachdenken an. Ich habe mich schon auch immer wieder gefragt wie ich an Julianes Stelle wohl reagiert, wie ich gehandelt hätte.
Was ich besonders schön fand, nicht die Krankheit und das Leid stehen im Vordergrund, es geht vielmehr darum das Leben mit seiner vollen Schönheit zu zeigen.

Das Ende ist berührend und passend zugleich. Ich empfand es als genau richtig, man wird als Leser auch nachdenklich aus dieser Geschichte hier entlassen.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Bis ans Ende meiner Welt“ von Emilia Lint ein sehr berührender Roman, der mich vollkommen in seinen Bann ziehen konnte.
Sehr gute vorstellbare Charaktere, deren Rollen hier klar definiert sind, ein flüssiger gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die sich zwar mit schweren Themen beschäftigt, in der man als Leser aber auch die Schönheit des Lebens zu schätzen lernt, haben mich bewegt und überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

So viel mehr als gedacht

Von: Rika Datum: 12.01.2018

https://schwarzbuntgestreift.com/

Packt die Taschentücher und die Kuscheldecken aus, macht euch Kerzen an und stellt die heiße Schokolade bereit. Ich präsentiere ein Herzschmerzbuch, dass mich kalt erwischt und zutiefst berührt hat!

Als ich das Buch im Bloggerportal von Random House entdeckte, erhoffte ich mir nichts Großes. Einen seichten Roman für Zwischendurch, der mich ein wenig ablenken, aber nicht zu sehr fordern würde. Natürlich klang der Klappentext interessant und ich freute mich auf die Lesestunden, trotz der ernsten Thematik. Doch das, was ich bekam, war so viel mehr, als ich erwartet hatte. Ich bin immer noch zu Tränen gerührt.

Juliane hat gerade erst erfahren, dass sie unheilbar an Krebs erkrankt ist. Die Diagnose reißt ihr den Boden unter den Füßen weg, denn die junge Frau hatte noch einiges in ihrem mittlerweile festgefahrenen Leben vor. Als sie dann auch noch Lazarus begegnet, steht fest, dass sie zusammen ausreißen werden, denn der traumatisierte Spanier will sich von niemanden, außer Juliane, anfassen lassen. Und damit beginnt für beide das größte Abenteuer ihres Lebens.

Ich muss halt vorweg sagen, dass ich ein Pferdemädchen bin. Schon seit immer eigentlich habe ich mit Pferden zu tun, habe jahrelang Reitunterricht genommen und bin selbst Besitzerin eines Spaniers, wie Lazarus es auch ist. Dementsprechend konnte ich mich in die Pferde liebende Juliane sofort hineinversetzen, als es darum ging das schöne Tier zu retten. Es mag kitschig klingen, aber die Verbindung von zu einem Pferd ist einfach etwas unbeschreiblich Schönes und den Werdegang zwischen den beiden mitzuverfolgen und auch mitfühlen zu können, hat mir manch ein Tränchen in die Augen getrieben.

Mit Juliane selbst hatte ich ein bisschen zu kämpfen. Natürlich ist die Frau todkrank und es geht ihr darum ihre verbleibende Lebenszeit so zu nutzen, wie sie trotz ihres jungen Alters wenigstens auf ihre letzten Wochen erfüllt zurückblicken kann. Doch wenn ich mich in die Situation einer der Personen hineinversetze, die solch einen Abschiedsbrief von ihr bekommt, wäre ich wahrscheinlich doch irgendwie verletzt. Ich bin eben nicht sicher, ob eine Krankheit jedes Verhalten rechtfertigen kann, wobei ich aber auch sagen muss, dass ich– zum Glück!– noch nie in so einer Situation war. Dennoch kommt man auch ins Grübeln, wie man selbst in so einem Moment reagieren würde und ich würde mich wohl eher nicht wie die Protagonistin verhalten.

Und obwohl ich mit Juliane ein paar Schwierigkeiten hatte, war sie mir trotzdem sympathisch. Es ist wie mit Freunden: man muss nicht jede Entscheidung gut heißen und darf auch mal kritisieren, sonst wäre man wohl nicht befreundet. Man genießt trotzdem die schönen Ereignisse miteinander und Emilia Lint versteht es vortrefflich diese Momente wirklich gefühlvoll zu gestalten.

Generell ist der Schreibstil der Autorin wirklich toll. Der Roman liest sich weg wie nichts, weil man durch den leichten, schwungvollen Schreibstil trotz der ernsten Thematik richtig durch das Buch fliegen kann. Man hat in vielen Momenten direkt Bilder im Kopf und fühlt sehr mit Juliane mit. Mir erging das vor allem in den Momenten so, wenn sie von Lazarus berichtete, denn die Beziehung zwischen ihr und dem Pferd konnte ich fast selbst spüren und erinnerte mich an mein eigenes Schätzchen.

Für mich ist Bis ans Ende meiner Welt ein absoluter Lesetipp! Ich habe es verschlungen und konnte wundervoll in der Geschichte aufgehen. Achtung, unbedingt Taschentücher bereitlegen bei Lesen! Nicht nur Pferdemädels werden von dieser gefühlvollen Lektüre begeistert sein.

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