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Bitterer Calvados Der dritte Fall für Kommissar Leblanc

Kommissar Leblanc ermittelt (3)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19296-9

Erschienen: 16.01.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Deauville im Frühling. Bereits zum fünften Mal lockt der Ort mit seinem Krimi-Festival "Mord am Meer" die Besucher an. Und diesmal ist es den Organisatoren sogar gelungen, den berühmten Bestsellerautor Jean-Paul Picard für eine Lesung zu engagieren. Der Autorenabend ist ein voller Erfolg. Doch am nächsten Morgen liegt Picard tot in seiner Hotelsuite. Das Letzte, was er zu sich genommen hatte, war ein Calvados – und der hatte es in sich: Picard wurde vergiftet. Bei seinen Ermittlungen trifft Kommissar Leblanc auf missgünstige Autoren, gierige Verleger und weibliche Fans, die es faustdick hinter den Ohren haben.

»Nicht nur ein spannender Kriminalroman mit Humor. Auch die kulturellen und kulinarischen Eigenarten der Normandie werden kenntnisreich eingebracht und tragen zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen bei.«

dpa (07.03.2017)

SIMON, CATHERINE: KOMMISSAR LEBLANC ERMITTELT

Kommissar Leblanc ermittelt

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Catherine Simon (Autorin)

Catherine Simon ist das Pseudonym für Sabine Grimkowski. Seit 1999 ist sie als Redakteurin beim Südwestrundfunk in der Redaktion Literatur tätig. Sie hat Sachbücher geschrieben, unter anderem den Reisebegleiter "Normandie", und Romane zu Fernsehserien. Regelmäßig fährt sie in die Normandie und verbringt in Trouville einen Teil des Jahres. Sie wohnt dort im legendären "Hôtel des Roches Noires", wo schon Marcel Proust logierte und Marguerite Duras eine Wohnung besaß. Sabine Grimkowski lebt in Baden-Baden.

»Nicht nur ein spannender Kriminalroman mit Humor. Auch die kulturellen und kulinarischen Eigenarten der Normandie werden kenntnisreich eingebracht und tragen zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen bei.«

dpa (07.03.2017)

»Ein Krimi mit Humor und reichlich Lokalkolorit«

dpa (07.03.2017)

»Spannender Normandie-Krimi mit ironischen Seitenhieben auf den Krimi-Boom und den französischen Literaturbetrieb.«

TV für mich (09.03.2017)

»›Bitterer Calvados‹ ist nicht nur ein spannender Roman mit Humor, man erfährt auch viel über die kulturellen und kulinarischen Eigenarten der Normandie.«

Münchner Merkur (15.04.2017)

»Ein spannender Kriminalroman mit viel Lokalkolorit.«

Lübecker Nachrichten (10.03.2017)

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eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19296-9

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 16.01.2017

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Ein toter Autor spaltet die Gemüter

Von: Layla Datum: 09.02.2017

buecherinmeinerhand.blogspot.ch

Die ersten beiden Bände konnten mich nicht so ganz überzeugen, zu viel Raum nahmen mir die Neurosen von Kommissar Leblanc ein. Dem dritten Band wollte ich noch eine Chance geben - und ich nehme es voraus, es hat sich gelohnt!

Ob es die Verliebtheit/Vernarrtheit von Leblanc ist oder die plötzliche viele Arbeit aufgrund des tot aufgefundenen Autors? Man weiss es nicht. Hauptsache Leblanc ist abgelenkt und so müde, dass er gut und durchschläft.

Als Dank, dass während dem Krimi-Festival ein Büro der Polizei für eine Lesung genutzt werden darf, bekommt Leblanc zwei Tickets für eine Show des bekannten Autors Jean-Paul Picard. Er lädt die Ex-Freundin seines Nachbars ein, um bei ihr Punkte zu schinden. Picard ist nämlich sehr beliebt in Frankreichs Frauenwelt. Doch der Autor ist ein manipulativer Grosskotz, den alle, die ihn näher kennen, verwünschen. Als er am Morgen nach seiner Show tot aufgefunden wird, ist noch unklar, ob es Selbstmord oder Mord war. Leblanc gibt alles um den Fall aufzuklären und hat kaum Zeit für sein Privatleben, was gar nicht so schlecht ist. Er deckt einiges auf...

... und dabei kommt die Buchbranche nicht gut weg. Aber auch möglicher Schmuggel, Polygamie und Selbstmorde werden thematisiert. Manchmal waren mir die Diskussionen über die "böse" russische Delegation ein wenig zu viel, doch das ist das Einzige, was ich zu bemängeln habe. Nadine gewinnt als Assistentin immer mehr an Ausstrahlung, was auch Leblanc goutiert.

Mir hat "Bitterer Calvados" sehr gut gefallen, die Ermittlungen waren interessant und Leblancs Privatleben nahm zum Glück nicht so viel Platz ein wie in den vorherigen Büchern. Liebestechnisch ist noch nichts entschieden, doch die eine oder andere Beziehung ist durchaus absehbar. Absehbar ist auch, dass zumindest zwischen mir und der Leblanc-Serie etwas wird; man darf gespannt sein, die Serie wird von Band zu Band besser.

Fazit: Alle guten Dinge sind drei - der dritte Band überzeugt ohne Wenn und Aber!
4 Punkte.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Wunderschön geschriebener Normandiekrimi! Bitte mehr davon!

Von: sommerlese Datum: 15.02.2017

sommerlese.blogspot.de/

In Deauville zieht das Krimi-Festival "Mord am Meer" viele Besucher an. Sogar der gut aussehende Bestsellerautor Jean-Paul Picard hält eine Lesung und lockt damit etliche weibliche Fans an. Doch am nächsten Morgen findet man JPP tot in seiner Hotelsuite, sein letzter Calvados enthielt Zyankali. Mord oder Selbstmord? Kommissar Leblanc ermittelt in einem Umfeld von neidischen Autoren, geldgierigen Verlegern und den zahlreichen Geliebten des Autors.


"Wissen sie, vorstellen kann ich mir viel, ich bin Schriftsteller, die Fantasie ist mein Beruf. Aber in Wirklichkeit einen Mord begehen? Der Hass müsste so groß sein, dass er jede Moral außer Kraft setzt." Zitat Seite 125

In diesem Krimi verschmelzen Literaturszene, Landschaft der Normandie, Esskultur und ein ruhig und besonnen ermittelnder Kommissar zu einem tollen Ganzen!

Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich kann der Handlung auch ohne Vorkenntnisse wunderbar folgen.

Leblanc findet schnell heraus, dass JPP nicht der perfekte Mensch war, für den ihn seine Fans hielten. Er war absolut narzisstisch, rücksichtslos und zudem unfähig, persönliche Bindungen aufzubauen. Geliebte kamen und gingen und wurden nur ausgenutzt.
Bei der ausführlichen polizeilichen Ermittlung geht Leblanc jeder noch so kleinen Spur nach und findet lange Zeit nichts. Das führt auch beim Leser zu einem spannenden Mitraten und allerlei Mutmassungen.

Inhaltlich wird die Literaturszene näher beleuchtet. Man erfährt, wie Bestsellerautoren aufgebaut werden und welche Konkurrenz die Bücherbranche umtreibt. Aber auch gesellschaftskritische Themen wie Polygamie oder die Problematik durch ausbeutendes Verhalten von Großkonzernen in Afrika werden inhaltlich gut mit eingebunden.


Bei diesem Krimi gibt es eine ausgewogene Mischung zwischen den Ermittlungen im Mordfall und dem Pivatleben des Kommissars. Auch wenn mir Jacques Leblanc nicht unbedingt sympathisch ist, so hat er doch eine ruhige Art, die mir gefällt. Meine Heldin ist auf jeden Fall Nadine, seine Assistentin. Sie findet bei Befragungen stets den richtigen Ton, kann sich auf die Personen einstellen und durchschaut ihren Chef wie keine andere Frau. Denn der lässt sich nur zu schnell von Frauen ablenken und einwickeln. Leblanc befindet sich in einer Midlife-Crisis und verliebt sich in eine blutjunge Frau. Nur seine Liebe zum Essen stellt fast die Liebe zu den Frauen in den Schatten. In diesem Krimi wird mit vielen köstlichen Gerichten und Produkten der der Patisserie die Esskultur der Normandie vorgestellt und das passt gut zu den landschaftlichen Beschreibungen der Gegend und der einzigartigen Stimmung dort am Meer. Catherine Simon kennt sich vor Ort gut aus und vermag dieses Flair bildhaft deutlich werden zu lassen. Ihr Schreibstil hat mir ausgesprochen gut gefallen.

Hier wird ganz ohne großes Blutvergiessen und Brutalität eine Krimihandlung beschrieben, die mit liebevoll ausgeschmückten Details nicht nur die Szenerie der Normandie ins rechte Licht rückt, sondern auch eine fesselnde Ermittlung in den Mittelpunkt stellt.

Ein wunderbar entschleunigter Krimi mit dem Flair der Normandie und einer fesselnden verzwickten Ermittlung um einen Krimiautor. Absolut mein Geschmack!

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