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Black Memory Thriller

Kundenrezensionen (35)

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 12,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16491-1

Erschienen: 12.12.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.

Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.

Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.

Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt.

»Mörderisch gut!«

Bunte (16.02.2017)

Janet Clark (Autorin)

Janet Clark arbeitete nach ihrem Studium als wissenschaftliche Assistentin, Universitätsdozentin und Marketingchefin in Belgien, England und Deutschland. Nach einer erfolgreichen Karriere im Wirtschaftsbereich, startete sie 2010 noch einmal von Null: als Autorin. 2011 wurde ihr erster Roman veröffentlicht. Seitdem erschienen 4 weitere Romane und eine vierteilige Serie. Neben dem Schreiben setzt sich Janet Clark als Präsidentin der Mörderischen Schwestern e.V. für die Rechte von Autorinnen ein. Mehr über die Autorin unter www.janet-clark.de

»Mörderisch gut!«

Bunte (16.02.2017)

28.04.2017 | 21:45 Uhr | Erding

Lesung mit Janet Clark auf der Erdinger Kriminacht im Rahmen des Münchner Krimifestivals

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Landkreisbibliothek im Anne- Frank-Gymnasium Erding
Heilig Blut 8
85435 Erding

20.07.2017 | 19:00 Uhr | München

Lesung mit Janet Clark, Ingeborg Stuckmeyer (Todesängste)
und Iris Leister (Krimipreisträgerin) im Rahmen von "1200 Jahre Menzing"

1200 Jahre Menzing
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Kunstatelier Mike Keilbach
Freseniusstraße 31
81247 München

Weitere Informationen:
ArtVision
81247 München

Originaltitel: Black Memory

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16491-1

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 12.12.2016

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Ein Frau wacht ohne Erinnerungen im Meer auf

Von: Karin Wenz-Langhans  aus Limbach Datum: 22.01.2017

Clare Brent erwacht mitten im Meer vor der Küste Indonesiens und weist einige Verletzungen auf. Nach ihrer Rettung wird sie verhaftet, da sie unter Verdacht steht, ihre eigene Tochter entführt zu haben. Aber wo befindet sich Bonnie? Clare kann sich an nichts Persönliches mehr erinnern. Auch an ihren Mann kann sie sich nicht mehr erinnern, der ihr zwar helfen möchte, sich aber immer wieder in Widersprüche verstrickt. Als ihr noch von anderer Seite Hilfe angeboten wird, weiß sie nicht mehr, wem sie überhaupt trauen kann. Stimmt es, dass ihre Tochter über eine außergewöhnliche Inselbegabung verfügt? Liegt hier der Grund für ihr Verschwinden?

Das Buch wird zwar als Thriller angeboten, aber ich würde es eher im Bereich Psychothriller ansiedeln, denn mit ein Hauptthema ist Clares Suche nach ihrer Vergangenheit und der Wahrheit. Es ist schon furchtbar, wenn man sich an nichts mehr erinnern kann, aber besonders extrem ist es in Clares Fall, wenn man dann noch der Entführung der eigenen Tochter verdächtigt wird. Die Menschen in Clares Umgebung bieten ihr zwar Hilfe an, jedoch beschuldigen sie sich auch gegenseitig, so dass sich Clare nicht sicher sein kann, wer es mit ihr ehrlich meint und wer nicht – und Hilfe hätte Clare mehr als nötig.

Da das Buch aus Clares Perspektive und im Präsens geschrieben ist, hat man als Leser das Gefühl, noch näher an der Protagonistin zu sein und kann ihre Verzweiflung angesichts der Amnesie noch besser nachvollziehen. Natürlich habe ich mich gefragt, warum eine Mutter ihre eigene Tochter entführt und ihr Mann nichts davon weiß.

Clares Erinnerungen sind zwar komplett ausgelöscht, aber Fachbegriffe usw., die im Zusammenhang mit ihrer Arbeit als Ärztin stehen, sind nach wie vor präsent.

Wie ich es von Janet Clark gewöhnt bin, hält sie auch in diesem Buch die Spannung durchgehend hoch. Teilweise war es mir beinahe schon zu nervenaufreibend, wie Clares Gegner immer einen Schritt voraus zu sein scheinen. Ich spreche der Autorin ein dickes Lob aus, dass sie bei der verästelten Handlung immer den Durchblick behalten hat und somit die Handlung auch für mich logisch nachvollziehbar war.

Sehr spannend fand ich die Erklärungen rund um Bonnies Inselbegabung, die zwar in dem Sinne Fiktion, aber durchaus mit der Begründung im Buch vorstellbar ist – und bis zu einem gewissen Grad in der Wissenschaft diskutiert werden.

Das Buch endet in einem turbulenten Showdown und konnte mich überzeugen, da es absolut realistisch ist. Alle offenen Fragen werden behandelt und doch ist das Ende insofern offen, dass es auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Ich würde mich darüber sehr freuen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

"Black Memory” ist ein guter Thriller, der fesselt und einen kaum loslässt. Die Geschichte ist spannend, innovativ, gut durchdacht

Von: Shay Datum: 17.03.2017

www.sasverse.de

Ich muss zugeben, dass ich bisher dachte, Janet Clark würde nur Jugendbücher schreiben. Ich selber habe von ihr vor zwei Jahren “Singe, Fliege, Vöglein Stirb” gelesen und kannte bis vor Kurzem nur die Romane aus dem Loewe-Verlag. Aber dann habe ich erfahren, dass Mrs. Clark auch die Erwachsenen mit Thrillern bedient. Und ihren neusten – “Black Memory” – durfte ich im Rahmen einer autorenbegleiteten Leserunde lesen.

Zu allererste möchte ich loswerden, dass Janet Clark ein sehr sympathischer Mensch ist. Sie hat sich während der Leserunde immer wieder in die Diskussionen der Leser/innen eingebracht, von ihren Recherchen zu diesem doch sehr speziellen Thema erzählt und jede Frage freundlich beantwortet. Irgendwie macht das das Lesen noch ein wenig intensiver, weil man sozusagen ganz nah an der Quelle sitzt.

Aber nicht nur die tolle Begleitung ist für den Spaß an “Black Memory” verantwortlich, nein, das Buch selber ist einfach gut. Allen voran hat mir gefallen, dass der Leser immer nur genauso viel weiß, wie die Protagonistin Clare selbst. Und dank ihres Gedächtnisverlusts ist das nicht sonderlich viel. Genau genommen muss sie sich komplett auf die Aussagen anderer Menschen verlassen, denn ihr gesamtes Leben ist ein großes, schwarzes Loch. Nur auf ihr angeeignetes Wissen, vorrangig aus ihrem Medizin-Studium, hat sie noch Zugriff.


>> Ich brauche unbedingt mehr Flecken aus meinem leeren Lebensblatt. Bunte, positive Flecken, die mir einen Grund geben, an mich selbst zu glauben und für mich kämpfen zu wollen. Aber dazu brauche ich Informationen. Nur woher? <<
- Janet Clark – Black Memory, Seite 21


Allerdings ist es gar nicht so einfach, sich selber zu finden, wenn man durchgehend das Gefühl hat, dass einem etwas verschwiegen wird und jede Person, mit der man in Kontakt kommt, eine andere Version der Geschichte erzählt. War ihre Ehe wirklich am Ende? Hat sie England aus Angst vor ihrem Ehemann verlassen? Fragen und über Fragen, auf die Clare keine klaren Antworten bekommt.
Ich finde, dass Janet Clark die völlige Verwirrung der Protagonistin sehr gut dargestellt hat. Man kann ihre Verzweiflung spüren, den Wunsch nach Vertrauen und Geborgenheit. Es muss unheimlich schwer sein, wenn man sich an so gar nichts aus seinem Leben erinnern kann, keine Menschen, keine Erfahrungen, keine Gefühle.

Und dann ist da auch noch Bonnie, ihre kleine Tochter, die spurlos verschwunden ist. Angeblich ist sie mit Clare zusammen nach Indonesien gereist, doch niemand weiß, warum. Am allerwenigsten die Ärztin selber, doch so sehr sie sich auch bemüht, sie kommt nicht an ihre Erinnerungen ran – dabei sind genau diese der Schlüssel zum Auffinden des Mädchens.

Und damit beginnt eine monatelange Tortour. Clare weiß, dass sie sich erinnern muss, wenn sie wissen will, was mit ihrer Tochter passiert ist. Doch wie soll sie das tun, wenn sie nicht weiß, wem sie trauen soll? Und ganz ehrlich: mir ging es genauso. Mein erster Verdacht fiel direkt auf Clare Ehemann, Paul. Nachdem er sie aus Indonesien zurück nach England geholt hat, versucht er, jeglichen Kontakt nach außen abzuschirmen, nach eigenen Aussagen, um seiner Frau Zeit zu geben und keinem unnötigen Stress auszusetzen. Auf der einen Seite mag das ja auch logisch klingen, aber er ist für meinen Geschmack ein bisschen zu nervös, um als unbescholten gelten zu können. Gut, er hat ebenfalls seine Tochter verloren und will Clare vielleicht wirklich einfach Zeit geben, sich an ihn zu gewöhnen, aber irgendwie… *kopfschüttel*


>> Und wenn alles ganz anders ist? Wenn ich die Fakten aufgrund meiner fehlenden Erfahrungswerte falsch interpretiere? <<
- Janet Clark – Black Memory, Seite 148


Aber auch die anderen Charaktere, die im Laufe der Geschichte dazu kommen, waren mir nicht ganz koscher. Wichtige Bezugspersonen für Clare werden zum einen der Portier Raphael, der einen Kontakt zur Trauma-Therapeutin Teresa Torenzo herstellt, und eben diese. Clare reist sogar nach Italien, um sich von ihr behandeln zu lassen. Aber ich habe der Frau von Anfang an nicht so ganz über den Weg getraut, es gibt einfach zu viele kleine Details, die mir merkwürdig vorkamen.

Und genau hier für mich liegt die Stärke von “Black Memory”: der Leser kann nicht nur mitfiebern, sondern auch miträtseln. Man stellt beim Lesen automatisch Theorien und Verdächtigungen auf, die dann aber zwei Seiten später wieder durch neue Informationen zerworfen werden. Man weiß nie so genau, wer welche Hintergedanken hat und auf welche Weise in die Geschichte verwickelt ist. Kurzum: man kann das Buch kaum zur Seite legen, weil man einfach wissen will, wie es weiter geht!

Das ist auch der Grund, warum ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin. Und es hat einfach Spaß gemacht. Ich liebe Bücher, die einen gefangen nehmen, den Detektiv in einem wecken und dem dann immer wieder überraschende Wendungen vor den Latz hauen. Und genau so eines ist “Black Memory”

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