Blackbird

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Mit Geld kann man alles kaufen. Auch dein Leben.

Ein Mädchen erwacht auf den Gleisen einer U-Bahn-Station in Los Angeles. Sie weiß nicht, wer sie ist, wo sie ist, wie sie dort hinkommt. Sie hat ein Tattoo auf der Innenseite ihres rechten Handgelenks, das einen kleinen Vogel in einem Viereck zeigt. Sie erinnert sich an nichts. Nur bei einer Sache ist sie sich sicher: Jemand will sie töten. Also rennt sie um ihr Leben, versucht die Wahrheit herauszufinden. Über sich und über die Leute, die sie töten wollen. Nirgendwo ist sie sicher und niemand ist, was er zu sein scheint. Auch Ben, der Einzige, dem sie glaubte, vertrauen zu können, verbirgt etwas vor ihr. Und die Wahrheit ist noch viel verstörender, als sie es jemals für möglich gehalten hat.

"Megaspannender Thriller von Bestsellerautorin Anna Carey"

Mädchen (03. Dezember 2014)

Aus dem Englischen von Tanja Ohlsen
Originaltitel: Blackbird
Originalverlag: Harper Collins
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-15151-5
Erschienen am  10. November 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Blackbird-Reihe

Leserstimmen

So viele Fragen und so wenige Antworten…

Von: Komm mit ins Bücherwunderland

05.03.2020

* Du erinnerst dich an nichts…- Äh, okay?!* Grundsätzlich war ich auf dieses Buch ziemlich neugierig, denn mich erinnerte das Setting entfernt an „Blindspot“, einer meiner absoluten Lieblingsserien. Es klingt auf jeden Fall nach einer Menge Rätsel und Spannung und ich war neugierig, mehr über dieses Mädchen zu erfahren. Dann kam für mich persönlich direkt schon auf den ersten paar Seiten ein ziemlicher Klopper: Die Erzählperspektive in der „Du-Form“. Ich denke hier scheiden sich die Geister. Entweder man findet das richtig gut und kann sich total gut in die Situationen hineinversetzen, weil man als Leser in die scheinbar agierende Handlungsrolle versetzt wird. „Du kannst dich an nichts erinnern“, „Du schaust dich um und rennst los.“ Oder man gehört zu der Sorte Menschen die damit absolut nichts anfangen können, wozu dann übrigens auch ich gehöre. Bei mir ist es bei Büchern ja generell so, dass ich mich immer tierisch aufrege wenn Figuren für mich nicht nachvollziehbare Dinge tun, merkwürdige Gedankengänge haben oder an wichtige Dinge, die sehr offensichtlich sind, eben nicht denken. Jetzt plötzlich in dieser eben vermeintlichen aktiven Handlungsrolle zu sein und dann aber doch den vorgegebenen Gedankensträngen, nämlich den Geschriebenen zu folgen, widerstrebte mir beim Lesen einfach. Auf diese Weise habe ich eine große Distanz zur Hauptfigur entwickelt, weil ich super oft beim Lesen innerlich protestiert habe: „Nein, so würde ich jetzt nicht denken, nein, ich würde das jetzt anders machen!“ Hier habe ich für mich gemerkt, wie viel so eine Perspektive doch ausmachen kann und auch wo der Unterschied zwischen der „Ich“- und der „Du“- Perspektive liegt. Denn ein du tust dies und jenes hat für mich immer ein Gefühl von Fremdbestimmung. Wäre es „Ich kann mich an nichts erinnern“, „Ich schaue mich um und renne los.“, dann fände ich manche Handlungen vielleicht immer noch unlogisch, aber ich kann da deutlich besser mit umgehen und mich der Figur auch trotz der Unstimmigkeiten sehr nahe fühlen, weil ich in dieser Perspektive diese Handlungen aus scheinbar eigener Überzeugung heraus tu. Worauf will ich hinaus? Nun, für mich ist durch die Wahl der Perspektive und die Erzählweise die eigentliche Geschichte einfach total in den Hintergrund gerückt. Ich konnte mich nicht richtig fallen lassen und mitfiebern, auch wenn ich die Handlung als solche in der Rückschau wirklich spannend und echt gut finde. Genauso konnte ich mit den Charakteren im Buch nicht wirklich warm werden, was vielleicht dem geschuldet war, dass ich mich bewusst viel zu sehr mit den Handlungen und Logiken der Hauptfigur auseinandergesetzt habe. Ich könnte jetzt noch nicht einmal mit bestimmter Sicherheit sagen, wie die Figuren hießen. Nur an Ben kann ich mich noch erinnern. Er war mir direkt sympathisch, vielleicht auch, weil er nicht ich war. Ich fand ihn interessant, weil er so geheimnisvoll war. Nichtsdestotrotz muss ich hier noch einmal festhalten, dass sowohl die Idee der Geschichte, als auch die Handlung wirklich spannend war und auch jede Menge Nervenkitzel mitgebracht hat. Und auch der Schreibstil hat mir insofern gefallen, dass sich die Geschichte sehr gut und flüssig lesen ließ, wenn man sich drauf einlassen konnte. Mein Fazit: Dieses Buch ist wirklich reine Geschmackssache. Ich sehe es als interessantes Experiment, um sich selbst noch einmal bewusst zu machen, was verschiedene Erzählperspektiven so ausmachen können. Von der Handlung an sich war ich beim Lesen sehr angetan, denn es gab viel Spannung und Action. Ich konnte mich einfach nur nicht zu hundert Prozent drauf einlassen. Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen! Lest fleißig, eure Sabrina

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Es konnte mich leider gar nicht überzeigen

Von: Nimue aus Köln

26.06.2016

Am Anfang wird man mitten ins Geschehen geworfen und es passiert viel und verspricht spannend zu sein. Zwischendurch gab es dann leider einige Längen und konnte mich einfach nicht richtig packen, trotzdem wollte ich wissen, wie es weitergeht und dem Ganzen eine Chance geben… Alles wirkt irgendwie flach, unpersönlich und unausgereift. Man erfährt so gut wie nichts über die Charaktere, auch nicht über die Hauptperson. Aber im Fall der Hauptperson macht das für den Rest der Story sogar noch Sinn. Dadurch konnte aber auch keine der Personen Sympathien für sich in mir wecken. Der Schreibstil ist auch irgendwie komisch, ich kann es gar nicht genauer beschreiben, vielleicht liegt es an der Perspektive, denn die Geschichte wird in der 2. Person erzählt, was ja schon eher ungewöhnlich ist und mir das Lesen erschwerte. Zwischendurch gibt es auch mal Abschnitte, die in der dritten Person geschrieben sind. Hier erfährt man, was gerade an einem anderen Schauplatz bzw. bei einer anderen Person geschieht. Das Buch wird auf dem Buchrücken für Fans von „Die Bestimmung“ beworben aber das ist wirklich weit hergeholt. Es geht eher in die Richtung Jugendtriller und ohne jegliche Fantasy-Aspekte. Ich finde es auch ziemlich schade, dass die Geschichte so in die Länge gezogen wurde um, so weit ich weiß, eine Trilogie daraus machen zu können, denn das Buch hat sowieso nur knapp 350 Seiten und die Schrift ist wirklich sehr groß. Im letzten Drittel wurde die Story doch noch richtig spannend und konnte mich unerwartet noch packen. Trotzdem finde ich den Vergleich mit „Die Bestimmung“ nach wie vor sehr unpassend und nicht gerechtfertigt und das Ende konnte mich auch nicht davon überzeugen die Fortsetzungen noch zu lesen, daher kann ich leider nur zwei Sterne vergeben. vorzeig-bar.blogspot.de

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Vita

Anna Carey war Geschenkeverpackerin, Nanny, eine schreckliche Cocktail-Bedienung, Möbelverkäuferin und Lektorin. Sie hat an der New York University promoviert und einen Abschluss in Creative Writing vom Brooklyn College. Dort erhielt sie auch 2009 den Himan Brown Award. Ihre Bücher wurden bisher in neun Ländern veröffentlicht. Anna Carey lebt zurzeit in Los Angeles, wo man sie beim Schreiben, Lesen und Kritzeln an der riesigen Schiefertafel in ihrer Küche finden kann.

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Tanja Ohlsen studierte klassische Archäologie und Anglistik in Heidelberg und Berlin. Neben ihrer Tätigkeit auf verschiedenen Ausgrabungen machte sie ihre staatliche Übersetzerprüfung im Fachgebiet Geisteswissenschaften und hat mittlerweile über 150 Titel aus dem Englischen, Norwegischen und Dänischen übersetzt. Wenn sie nicht gerade übersetzt, unternimmt sie mit Vorliebe lange Expeditionen mit dem Seekajak an der norwegischen Küste.

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Pressestimmen

"Es ist einfach nur der helle Wahnsinn! [...] Gigantisch geschrieben."

"Eigentlich braucht man einen Waffenschein - oder zumindest Nerven so dick wie Drahtseile -, um den Thriller lesen zu dürfen.[...] Absolut genial!

"spannende Handlung, die einen absoluten Sog auf mich ausgewirkt hat"

"ein spannungsgeladener und besonderer Thriller"

"[...] ich kann es auf jeden Fall empfehlen!"

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