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Blumenkinder Kriminalroman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17515-3

Erschienen: 14.11.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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In Lüneburg wird die Leiche eines 12-jährigen Mädchens gefunden: wie aufgebahrt liegt sie da, scheinbar friedlich, mit Blumen umkränzt. BKA-Sonderermittlerin Nora Klerner und Profiler Johan Helms unterstützen die Kripo vor Ort bei den Ermittlungen, denn es gibt Parallelen zu einem Mordfall in Tschechien. Auch die Aktivitäten einer obskuren Hippie-Gruppe haben Nora und Johan im Visier. Nora ist sich sicher, dass der Täter aus dem Umfeld des dubiosen Kollektivs stammt. Als ein weiteres Mädchen verschwindet, wird Nora wegen eigenmächtiger Aktionen vom Fall abgezogen. Doch sie ermittelt auf eigene Faust weiter. Denn sie weiß, wenn sie nicht schnell handelt, wird wieder ein »Blumenkind« sterben.

»Ein vielversprechendes Debüt«

Kölner-Stadt-Anzeiger (06.01.2017)

Meike Dannenberg (Autorin)

Meike Dannenberg, Jahrgang 1974, studierte angewandte Kulturwissenschaften in Lüneburg. Seit 2003 ist sie freie Journalistin und Literaturredakteurin, seit 2011 verantwortlich für den Bereich Krimi und Kinder- und Jugendbuch beim Magazin BÜCHER. »Blumenkinder« ist ihr Debütroman. Sie lebt mit ihrer Familie in Bremen.

»Ein vielversprechendes Debüt«

Kölner-Stadt-Anzeiger (06.01.2017)

»Die Story hat Sogkraft, fesselt und geht tief unter die Haut.«

Silja Weisser, Weser-Kurier (16.02.2017)

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17515-3

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 14.11.2016

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Überdurchschnittlich guter Erstling, bis auf das Ende

Von: Ponine T. Datum: 05.07.2017

nichtnocheinbeautyblog.blogspot.de/

In Lüneburg wird die Leiche eines 12-jährigen Mädchens gefunden: wie aufgebahrt liegt sie da, scheinbar friedlich, mit Blumen umkränzt. BKA-Sonderermittlerin Nora Klerner und Profiler Johan Helms unterstützen die Kripo vor Ort bei den Ermittlungen, denn es gibt Parallelen zu einem Mordfall in Tschechien. Auch die Aktivitäten einer obskuren Hippie-Gruppe haben Nora und Johan im Visier. Nora ist sich sicher, dass der Täter aus dem Umfeld des dubiosen Kollektivs stammt. Als ein weiteres Mädchen verschwindet, wird Nora wegen eigenmächtiger Aktionen vom Fall abgezogen. Doch sie ermittelt auf eigene Faust weiter. Denn sie weiß, wenn sie nicht schnell handelt, wird wieder ein »Blumenkind« sterben ...


Dass ich dieses Rezensionsexemplar bekommen habe, fand ich wirklich toll, weil mir der Klappentext sehr gefallen hat. Als ich dann noch herausgefunden habe, dass es zur Abwechslung mal wirklich der erste Band einer Serie ist, den ich als erstes lesen werde, war ich natürlich noch gespannter. Und gleich vorneweg: die absolut große Stärke dieses Buchs liegt darin, dass die Figuren sich nicht wie in einem Erstling verhalten. Ich habe ein paarmal nachgeschaut, ob das wirklich Band 1 ist, weil sie sich so eingespielt verhalten und man nicht jedes sie bewegende Detail auf dem Silbertablett serviert bekommt. Stattdessen gibt es Gedanken und Andeutungen zur Vergangenheit, die neugierig machen, eine frühere Zusmmenarbeit wird erwähnt, aber nicht weiter aufgegriffen - der Leser wird also reingeschmssen in einen neuen Kosmo, statt vorsichtig an der Hand genommen zu werden. Das gefällt mir total, endlich mal eine Neuerung zu den üblichen Schritten.


Überhaupt ist die Figurenzeichnung sehr gelungen. Auch wenn sie in gewisser Weise wieder die üblichen Klischees - der einsame Wolf, der nerdige Psychoheini - bedienen, wirken Nora und Johan glaubwürdig. Das sind Charaktere, vor allem Johan mag ich wirklich sehr und habe mit seiner Entschiedungsunfreudigkeit mitgelitten. Noras dunkles Geheimnis möchte ich unbedingt weiter erforschen, Band 2 hat also mit Sicherheit einen Leser allein dafür gewonnen. Auch die Dynamik zwischen den Hauptfiguren und den Polizisten vor Ort fand ich gut, das waren - mit einer Ausnahme, nmlich dem Chef der örtlichen Polizei - wirklich gut aufgebaute Spannungen und Enwicklungen, die sehr realitätsnah waren. Überhaupt war das Buch mehrheitlich sehr dicht am Polizeialltag dran und kein überkandidelter Thriller. Im Fokus steht viel, viel Ermittlngsarbeit mit Besuchen bei Leuten, denen man zuhören muss, und der Leser liest natürlich besonders aufmerksam, in der Hoffnung, einen Hinweis zusehen, der ihn bereits auf die Spur des Täters führt, sodass er am Ende sagen kann "Hab ich es doch gewusst!"


Ja, das Ende. Das ist es dann, was meine Begeisterung eher abbremst. Da wird urplötzlich ein Täter und ein Motiv aus dem Hut gezaubert und ähnlich wie bei Agatha Christie hatte ich als Leser keine einzige Chance, auf diese Idee zu kommen, weil mir die Informationen dazu schlicht vorenthalten werden. Dass dann natürlich noch der obligatorische Alleingang im obligatorischen Show-down enden muss, war mir leider zu durchschnittlich für das, was die Autorin in ihrem Erstling versprochen hat. Es war ein bisschen, als hätte ihr der Mut gefehlt, weiter in der Schiene zu bleiben, mal über den üblichen Krimitellerrand hinaus zu schauen, stattdessen muss dann etwas Spektakuläres kommen. Diese Auflösung hat mich wirklich ein wenig geärgert, aber nicht so sehr, dass ich nicht sagen könnte, dass hier ein wirklich guter Erstling vorliegt, der Lust auf mehr macht.

Ein spannendes Debüt

Von: lesulu Datum: 07.06.2017

www.lesulu.de

"Blumenkinder" von Meike Dannenberg ist sowohl das Debüt der Autorin, als auch ein spannender Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe.

Die Handlung
Als die Leiche eines 12-jährigen Mädchens gefunden wurde - aufgebahrt und mit Blumen geschmückt - werden die BKA-Sonderermittlerin Nora Klerner und der Profiler Johan Helms nach Lüneburg gerufen um die ansässige Kripo zu unterstützen. Der Leichenfund hat große Ähnlichkeit zu einem Mordfall in Tschechien, weshalb von einem Serientäter ausgegangen wird. Beide externen Ermittler versuchen, mithilfe der Lüneburger Polizei und mit Unterstützung aus Tschechien, den Täter zu finden. Als eine weitere Leiche, ein junger Mann, im nahe gelegenen Wald gefunden wird und ein drittes Mädchen, welches perfekt ins Opferprofil passt, auf dem Heimweg verschwindet, geraten alle in Zeitdruck und die Situation spitzt sich zu. Können sie das Mädchen lebend finden? Hängen alle Mordfälle und die Entführung zusammen?
Beide Ermittler gehen über ihre Grenzen hinaus und geben alles um das entführte Mädchen zu retten und den Täter rechtzeitig zu schnappen.

Meine Meinung
Ich liebe Krimis. Vor allem mag ich deutsche Krimis und Krimireihen. Daher hat das Buch noch vor der ersten Seite mein Interesse geweckt.
Als ich dann einmal damit angefangen hatte, konnte ich es gar nicht mehr weglegen.
Meike Dannenberg schafft es, bis zum Schluss, die Spannung zu halten. Die ganze Zeit habe ich mit gerätselt und mitgefiebert - überlebt das Mädchen? Gehören die Morde zusammen?
Manche Stellen sind vielleicht etwas zu ausführlich geschrieben, was der Handlung und der Spannung jedoch keinen Abbruch tut. Den Täter hätte ich definitiv nie erraten. Einerseits ist dies ja ein gutes Zeichen für einen Krimi, aber diesmal fand ich den Täter zu "spontan" herangezogen.
Dennoch ist "Blumenkinder" ein sehr gelungenes Debüt und ein toller Auftakt zu einer neuen Krimireihe.
Neben den Ermittlungen bekommt man zusätzlich einen kleinen Einblick in das Leben von Nora, was definitiv die Spannung auf den 2. Band steigen lässt.

Fazit
"Blumenkinder" von Meike Dannenberg bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung.
Der Umstand, dass ich ein Buch, trotz 3 Kindern, innerhalb von 2 Tagen komplett schaffe zu lesen, spricht schon sehr für sich.
Spannend ab der ersten Seite.
Fesselnd bis zum letzten Wort.
Alle, die die Nele Neuhaus Krimis genauso lieben wie ich, denen wird "Blumenkinder" definitiv auch gefallen.

Kaufen!
Lesen!
Und ungeduldig auf den neuen Band warten!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Von: Heike Kasten aus Lüneburg Datum: 05.12.2016

Buchhandlung: Bücher am Lambertiplatz

Ein Krimi mit jeder Menge Lokalkolorit! Meike Dannenberg, ehemalige Kuwi-Studentin an der Leuphana, kennt sich in unserer schönen kleinen Stadt und auch im Umland ausgezeichnet aus, vor allem im wunderbaren Wendland.

BKA-Sonderermittlerin Nora Klerner wird nach Lüneburg geruften. Die Leiche eines 12-jährigen Mädchens wurde gefunden; wie aufgebahrt liegt die Kleine da, scheinbar friedlich, von Blumen umkränzt. Schnell tun sich Parallelen zu einem nahezu identischen Fall in Tschechien auf, und so wird auch noch der Profiler Johan Helms hinzugezogen.

Diese beiden Profis unterstützen die Lüneburger Polizei nach Kräften, ist es doch zum Glück im hiesigen Umfeld mehr als selten, dass unheimliche Mordfälle untersucht werden müssen. Innerhalb kurzer Zeit haben Nora und Johan eine obskure Hippie-Gruppe im Visier, die im Wendland unter scheinbar seltsamen Umständen haust. Da verschwindet ein weiteres Mädchen, eine groß angelegte Suche wird eingeleitet.

Nora arbeitet nahezu Tag und Nacht – sie hat die Gabe, sich intuitiv in die Ermittlungen einzubringen, hört auf ihr Bauchgefühl. Doch das ist dem Leiter der Soko zu viel; er zieht sie kurzerhand vom Fall ab. Doch Nora ermittelt auf eigene Faust weiter, sieht sich gezwungen, undercover zu arbeiten. So schmuggelt sie sich quasi in die Wendländische Aktivistengruppe, passt sich dem alternativen und natürlich veganen Leben an – sehr zu Johans Unmut.

Schnell spürt sie einen Verdächtigen auf, mit dem sie sich zu einem Treffen der Flower-Family begibt – dass dieses in Tschechien stattfindet, erfährt sie zu spät, sie sitzt bereits im Auto. Und hat keine Chance, den Wagen zu verlassen. So muss sie ganz in ihrer Rolle, aufgehen, sich anpassen, Verhaltensmuster übernehmen – um zu überleben...

Kein Puppenhausen und kein Märchenwald

Von: Barbara62 aus Ludwigsburg Datum: 25.11.2016

Buchhandlung: Cotta-Schule/Fachber. Buchhandel

Wieder einmal gibt es einen neuen Namen am deutschen Krimihimmel und den vielversprechenden Auftakt zu einer neuen Serie.
Was diese Krimiserie von anderen unterscheidet und sie besonders interessant macht, sind die wechselnden Handlungsorte. Im Mittelpunkt stehen die Sonderermittlerin Nora Klerner vom BKA und ihr Kollege und Fallanalytiker vom LKA Hannover, Johan Helms, die bei besonders schwierigen Fällen angefordert werden. Diese Ausgangslage sorgt nicht nur für räumliche und personelle Abwechslung, sie birgt auch jede Menge Sprengstoff, weil nicht alle Kollegen vor Ort die Einmischung schätzen und die Hierarchien bei Beamten von verschiedenen Behörden schwammig zu sein scheinen. Dazu ist Nora zwar eine hochbegabte Ermittlerin, aber nicht teamfähig, liebt Alleingänge und sondert sich instinktiv gerne ab, was die Integration nahezu unmöglich macht.

In Lüneburg, dem ersten Einsatzort, könnte der Unterschied zwischen der beschaulichen Atmosphäre und den Verbrechen kaum größer sein. Saskia, eine Zwölfjährige aus der Umgebung, wurde stranguliert und auffällig mit Blumen drappiert aufgefunden. Einen nahezu gleichen Fall gab es 6 Monate zuvor in Tschechien bei der gleichaltrigen Evelina. Die Polizei Lüneburg fürchtet einen Serientäter. Kaum haben die Soko und die beiden externen Ermittler die Arbeit aufgenommen, wird in einem Wald in der Nähe die Leiche eines vor mehreren Monaten erschlagenen, unbekannten jungen Mannes gefunden. Zufall? Und dann verschwindet die zwölfjährige Marina, die so genau ins Schema des Mädchenmörders passt, und alle anderen Ermittlungsarbeiten werden zurückgestellt...

Der Krimi umfasst zeitlich lediglich eine Woche, was man im Nachhinein bei so vielen Ereignissen und Wendungen kaum glauben kann. Es herrscht kein Mangel an Verdächtigen, nach und nach traut man den Hippies der Flower-Family, geheimnisvollen Campern, jugendlichen Helfern auf Biohöfen, dem Vater von Marina, einem tschechischen Handwerker und vielen anderen die Taten zu, bis der Krimi schließlich in einem furiosen Finale seine gekonnte Auflösung findet.

"Blumenkinder" von Meike Dannenberg ist ein durchweg spannender, gut geschriebener Krimi, bei dem ich mich bereits jetzt auf die angekündigte Fortsetzung freue. Besonders die sehr atmosphärischen Ortsbeschreibungen finde ich außergewöhnlich gut gelungen. Ich hätte mir lediglich gewünscht, dass die immer wieder angedeutete Vergangenheit Noras beleuchtet und bei den Ermittlungen ein Blick über die Perspektive der Polizisten hinaus auf die Medien und die Bevölkerung geworfen wird. Trotz dieser kleinen Einschränkungen kann ich den Krimi sehr empfehlen.

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