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Blutzahl

Thriller
Der Nr.-1-Bestseller aus Norwegen

(7)
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Drei, zwei, eins – wenn der Countdown-Mörder zählt, fließt Blut ... Der Auftakt einer neuen Thrillerreihe aus Norwegen.

An dem Tag, als die Autorin Sonja Nordstrøm verschwindet, sollte sie zur Premiere ihres Buches »Ewige Erste« erscheinen. Dass sie nicht auftaucht, veranlasst die Promi-Reporterin Emma Ramm, Nordstrøm zu Hause aufzusuchen. Die imposante Villa ist leer, doch eine am Fernseher angebrachte Zahl weckt Emmas Neugierde: die Nummer Eins. Alexander Blix vom Osloer Dezernats für Gewaltverbrechen ist der nächste, der eine Zahl findet: die Nummer Sieben, und zwar auf der Leiche eines Mannes, der in Sonja Nordstrøms Sommerhaus gefunden wird ... Was Emma und Alexander noch nicht wissen: Ein Countdown hat begonnen, und er wird in Blut enden.



Alle Bücher der Serie:
Blutzahl
Blutnebel
Band 3 in Vorbereitung (Herbst 21)

»"Blutzahl" ist der Auftakt einer vielversprechenden, bislang gänzlich unpolitischen, aber überaus unterhaltsamen Serie.«

WDR 5 Scala (08. September 2020)

Aus dem Norwegischen von Maike Dörries, Günther Frauenlob
Originaltitel: Nullpunkt (Alexander Blix 1)
Originalverlag: Capitana, 2018
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-25409-4
Erschienen am  21. September 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Alexander Blix und Emma Ramm

Leserstimmen

Vielversprechender Thriller-Auftakt mit leichten Abzügen

Von: Büchermonster

19.10.2020

Für viele Fans skandinavischer Kriminalromane sind die beiden Autoren Thomas Enger und Jørn Lier Horst bereits so etwas wie „alte Bekannte“. Ersterer hat seit 2010 mit der fünfteiligen Romanreihe um den Osloer Journalisten Henning Juul für Aufsehen gesorgt, letzterer ist sogar schon seit 2004 im Krimigeschäft und hat inzwischen mehr als ein Dutzend Romane mit seinem Ermittler William Wisting geschrieben, darunter zuletzt die neue „Cold Cases“-Serie, eine Art Spin-Off der bisherigen Wisting-Krimis, jedoch mit gleicher Hauptfigur. Von beiden Autoren darf man annehmen, dass sie wissen, was sie tun, denn Thomas Enger ist ausgebildeter Journalist und Jørn Lier Horst sogar ehemaliger Kriminalkommissar bei der norwegischen Polizei. Nicht die schlechtesten Voraussetzungen also für ein gemeinsames Buchprojekt und so dürften Krimifans durchaus hohe Erwartungen an „Blutzahl“ haben, den Auftaktband ihrer neuen Thriller-Reihe. Ein Kriminalkommisar und eine Promi-Bloggerin ermitteln Passend zur doppelten Autorenpower gibt es auch zwei Hauptfiguren: der männliche Vertreter des Ermittlerduos kommt für das Genre eher gewöhnlich daher, denn Alexander Blix arbeitet beim Dezernat für Gewaltverbrechen in Oslo, und zwar mit bisher eher durchschnittlich erfolgreicher Karriere. Das dürfte aber weniger an fehlender Kompetenz liegen sondern eher an mangelnder Anpassungsfähigkeit und gewissen selbst verschafften Freiräumen bei seinen Ermittlungsmethoden – und nicht zuletzt einem tragisch verlaufenen Einsatz in seiner Zeit als junger Polizist, welcher seiner Polizeilaufbahn nachhaltig geschadet hat. Während Blix also wie eine recht typische Figur eines Skandinavienkrimis wirkt, sieht es bei der zweiten Protagonistin schon anders aus, denn Emma Ramm verfügt über keine polizeiliche Ausbildung und ist eigentlich Promibloggerin, die für ein Online-Magazin normalerweise den neuesten Gerüchten rund um die norwegische VIP-Szene hinterherjagt – und das zwar durchaus erfolgreich, eine richtige Journalistenkarriere hat sich die junge Reporterin aber eigentlich doch etwas anders und sinnvoller vorgestellt. Rätsel um das Verschwinden einer prominenten Ex-Sportlerin Was könnte also der gemeinsame Nenner eines Ermittlers und einer Promi-Bloggerin sein? Richtig, ein in der Öffentlichkeit bekanntes Verbrechensopfer. Diese Rolle nimmt in „Blutzahl“ die ehemalige Leistungssportlerin Sonja Nordstrøm ein, die nach ihrer aktiven Karriere nun mit einem Enthüllungsbuch für Schlagzeilen sorgen wollte – inklusive angeblicher Missbrauchsvorwürfe gegen einen früheren Betreuer. Da sich die erfolgsbesessene und emotional als eher unterkühlt geltende Ex-Sportlerin auch sonst wenig Freunde gemacht hat, deutet vieles auf ein Verbrechen hin, als Nordstrøm unerwartet nicht zur Premiere ihres Buches auftaucht und auch auf keine Kontaktversuche reagiert. Gefundenes Fressen also für Emma Ramm, für die der Vermisstenfall der bekannten Persönlichkeit zu einem echten journalistischen Coup werden und ihrer Karriere als Reporterin endlich einen Schub verpassen könnte – erst recht, als Emma auch noch selbst zur Zeugin wird und die Wege von Alexander Blix kreuzt… Ungewöhnliches, aber interessantes Ermittlerduo Man merkt beim Lesen früh, dass hier zwei Routiniers am Werk sind, denn „Blutzahl“ beginnt schon im Prolog spannungsvoll und knüpft dann auch bei der Haupthandlung durch einen flotten Einstieg und kurze, knackige Kapitel mit wechselnden Perspektiven daran an. Die beiden Protagonisten sind trotz ihrer vermeintlich negativ behafteten Stempel als „Polizei-Querkopf“ bzw. „Paparazzi-Bloggerin“ recht umgänglich und sympathisch, wenngleich beide insgesamt gerne noch etwas prägnanter ausgearbeitet sein dürften. So ist das Spannendste an Blix seine Vergangenheit und der Funfact, dass seine Tochter Kandidatin einer „Big Brother“-artigen Realityshow im norwegischen Fernsehen ist, während Emma etwas zu sehr über ihr kompliziertes Liebesleben und geheimnisvolle Andeutungen über ihren Gesundheitszustand definiert wird. In der Praxis wirken beide jedoch etwas gewöhnlich – wie erwähnt durchaus sympathisch, aber irgendwie auch noch ein wenig austauschbar. Als ungleiches und zumindest aus Sicht von Blix wohl auch eher unfreiwilliges Ermittlerteam haben die beiden aber sicherlich Potenzial für weitere gemeinsame Auftritte. Spannender Fall mit schwächelnder Auflösung Auch der Kriminalfall selbst bringt ein gutes Unterhaltungsniveau mit und hält die Spannung durch verschiedene Handlungsstränge und zudem einen fleißigen Täter hoch. Hier zeigt sich erneut die Erfahrung der beiden erfolgreichen Autoren, denn handwerklich gibt es an „Blutzahl“ wenig auszusetzen und Thomas Enger und Jørn Lier Horst wissen genau, wie sie z.B. mit clever gesetzten Cliffhangern mit der Neugier ihres Publikums spielen können. So steigert sich der Plot stetig bis in einen unerwartet spektakulären Showdown hinein, welcher die Leser*innen jedoch möglicherweise mit etwas gemischten Gefühlen zurücklässt. Grund dafür ist die Auflösung, die auf der einen Seite zwar zu überraschen weiß, allerdings nicht durchweg überzeugen kann. Ein/e unerwartete/r Täter/in alleine reicht eben nicht aus, dazu sollte auch dessen/deren Motivation für seine/ihre Taten nachvollziehbar sein und hier offenbart „Blutzahl“ seine große Schwachstelle: so raffiniert die Vorgehensweise auch ist, so konstruiert wirken dann die Gründe für die Verbrechen, die doch etwas willkürlich erscheinen und als Antrieb für eine derart ausgeklügelte Gewaltserie, wie Enger und Lier Horst sie ihren Leser*innen hier präsentieren, letztlich nicht glaubwürdig genug sind. Vielversprechender Auftakt mit leichten Abzügen Im Abgang bleibt also ein leicht fader Beigeschmack, der aber den ansonsten sehr positiven Gesamteindruck dieser Kooperation zweier norwegischer Krimigrößen nur gering trüben kann. Abgesehen von der etwas schwächelnden Auflösung überzeugt „Blutzahl“ nämlich als spannender und kurzweiliger Thriller mit zwei sympathischen Hauptfiguren, die in Zukunft jedoch noch etwas mehr Profil vertragen könnten. Dennoch ist dies ein Auftakt, der Lust auf mehr macht, und erfreulicherweise müssen Fans der beiden Autoren nicht lange auf Nachschub warten, denn die beiden Nachfolgebände sollen bereits innerhalb eines knappen Jahres nach Erscheinen von Band 1 auf den Markt kommen – „Blutnebel“ schon im Februar 2021 und der noch unbetitelte dritte Teil im kommenden Herbst. Oslo kommt also so schnell nicht zur Ruhe…

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Blutzahl (Thomas Enger und Jorn Lier Horst)

Von: Poldi

09.10.2020

Als die erfolgreiche Buchautorin Sonja Nordstrom nicht zur Premiere ihres neuen Romans erscheint, beschließt die engagierte Reporterin Emma Ramm, sie in ihrer Wohnung aufzusuchen, findet diese aber verlassen vor. Lediglich die Ziffer 1 an ihrem Fernsehen deutet auf einen merkwürdigen Zwischenfall hin. Bei ihren Ermittlungen stößt sie auf den Ermittler Alexander Blix, der bei der Untersuchung einer Leiche die Ziffer 7 vorfindet… Die beiden norwegischen Autoren Thomas Enger und Jorn Lier Horst waren bereits beide getrennt voneinander mit eigenen Buchreihen erfolgreich, nun haben sie sich zusammengetan und eine neue Serie mit zwei markanten Ermittlern gestartet. „Blutzahl“ ist das Erstlingswerk der beiden und stellt – nach einer aufregenden Introszene mit spannungsgeladenem Cliffhanger – die beiden Hauptfiguren ausführlich vor. Beide haben durchaus ihren eigenen Charme, was durch einige private Momente aus ihrem Leben unterstrichen wird, was die Passagen zwar unterhaltsam wirken lässt, den Spannungsbogen des eigentlichen Falles aber größtenteils vernachlässigt. So nimmt auch das Interesse an der eigentlich sehr guten Idee mit dem kodierten Countdown immer weiter ab, was sich erst später wieder ändert. Die Fokussierung auf den eigentlichen Fall ab der Hälfte des Romans tut diesem zwar spürbar gut, wirkt dann aber immer noch etwas konstruiert. Es scheint, als seinen einige interessante Ideen eingeflossen, diese aber nicht bis zum Ende durchdacht gewesen. Auch die Auflösung des Ganzen hat mich leider nicht so recht begeistert und kam dann etwas plötzlich. Ich bin zwar kein Fan davon, wenn man den Täter und sein Motiv bereits nach einigen Seiten erahnen kann, die hier ausgelegten Spuren sind in der Rückschau aber kaum existent gewesen, sodass die Zusammenhänge etwas zu lose wirken. Immerhin wird im Verlauf das Verhältnis der beiden Hauptfiguren reizvoll ausgeführt und mit einigen Konflikten aufgeladen, sodass das Interesse an weiteren Thrillern der Reihe durchaus geweckt wird – dann aber gerne mit einer schlüssigeren Handlung, deren Hintergründe ähnlich gut durchdacht sind wie das ungleiche Duo der Hauptfiguren. „Blutzahl“ startet stark, lässt dann aber auch schnell wieder nach – etwas zu ausführlich ist die Vorstellung der beiden Hauptfiguren geraten, selbst wenn diese besonders gemeinsam ihren Reiz entfalten können. Der durchaus interessante Plot enthält zwar gute Ansätze, die aber leider nicht zu Ende gedacht wurden und nicht ihre volle Wirkung entfalten können, ebenso wie die Handlung etwas konstruiert wirkt. Dennoch ein kurzweiliger Roman, was auch an der lockeren und authentischen Sprachverwendung liegt.

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Vita

Thomas Enger, Jahrgang 1973, studierte Publizistik, Sport und Geschichte und arbeitete in einer Online-Redaktion. Nebenbei war er an verschiedenen Musical-Produktionen beteiligt. Sein Thrillerdebüt »Sterblich« war im deutschsprachigen Raum wie auch international ein sensationeller Erfolg, gefolgt von vier weiteren Fällen des Ermittlers Henning Juul. Aktuell schreibt er zusammen mit Bestsellerautor Jørn Lier Horst an einer neuen Thrillerreihe, deren Auftakt »Blutzahl« ist. Er lebt zusammen mit seiner Frau und zwei Kindern in Oslo.

Zur AUTORENSEITE

Jørn Lier Horst, geboren 1970, arbeitete lange in leitender Stellung bei der norwegischen Kriminalpolizei, bevor er Schriftsteller wurde. 2004 erschien sein Debüt; seither belegt er mit seiner Reihe um Kommissar William Wisting regelmäßig Platz 1 der norwegischen Bestsellerliste. Für seine Werke erhielt er zahlreiche renommierte Preise, zuletzt 2019 den Petrona Award für den besten skandinavischen Spannungsroman.

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Links

Pressestimmen

»Mit Thomas Enger und Jørn Lier Horst haben sich zwei großartige skandinavische Krimiautoren zusammengetan und einen Roman der Extraklasse geschaffen.«

Ibbenbürener Volkszeitung (16. September 2020)

»"Blutzahl" (…) hat alles, was ein guter Thriller braucht: Spannung von der ersten Seite an, einen überraschenden, wendungsreichen Plot und ein Ermittlerduo, das sich hervorragend ergänzt.«

Krimi-Couch (25. September 2020)

»Von Beginn an packender 1. Fall für Ramm und Blix. Aber Vorsicht: Macht süchtig!«

Mainhattan Kurier (29. September 2020)

»(…) "Blutzahl" bietet spannende, kurzweilige Unterhaltung. Kurze Kapitel, jedes davon mit einem Cliffhanger versehen, sorgen dafür, dass man beim Lesen durch die 480 Seiten fliegt.«

ERWIN-Magazin (24. September 2020)

»Eine teuflisch erdachte Geschichte voller falscher Fährten und mit tiefgründigen Figuren lassen diesen Thriller aus der Masse nordischer Spannungsromane hervorstechen.«

Publishers Weekly (11. September 2020)

»Zwei großartige norwegische Spannungsautoren haben sich zusammengetan und einen der besten Krimis des Jahres geschrieben.«

Tvedestrandsposten (27. Juni 2019)

»Unglaublich spannend, nicht zuletzt aufgrund der vielen Cliffhanger und falschen Fährten. Ein neuer Höhepunkt norwegischer Spannungsliteratur.«

Fyens Stiftstidende (27. Juni 2019)

»Einer der besten norwegischen Thriller des Jahres!«

Tvedestrandsposten (27. Juni 2019)

»Halsbrecherische Action, fesselnde Figuren und zutiefst sympathische Moralvorstellungen.«

Jyllands-Posten (27. Juni 2019)

»Herausragend und spannend. Thomas Engers und Jørn Lier Horsts Gemeinschaftswerk wird eine große Leserschaft finden.«

Verdens Gang (27. Juni 2019)

»Ein Thriller voll rasanter Action, Eleganz und ohne Schnörkel. Ein toller Mix aus British Crime und Nordic Noir.«

Østlands-Posten (27. Juni 2019)

»Exzellent und kaum aus der Hand zu legen. Besonders auffällig ist, dass das Buch auf über 400 Seiten nie langweilig wird.«

Fædrelandsvennen (27. Juni 2019)

»Dieser Thriller ist der Hit. Jørn Lier Horst und Thomas Enger erzählen ihre Geschichte auf einem wunderbar spannenden Niveau.«

Adresseavisen (27. Juni 2019)

»Ein fein ausgearbeiteter Thriller – intelligent und packend. Weniger ist nicht zu erwarten bei zwei der besten Spannungsautoren Europas.«

NB Magazine, UK (24. Februar 2020)

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