Bösland

Thriller

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Sommer 1987. Auf dem Dachboden eines Bauernhauses wird ein Mädchen brutal ermordet. Ein dreizehnjähriger Junge schlägt sieben Mal mit einem Golfschläger auf seine Mitschülerin ein und richtet ein Blutbad an. Dreißig Jahre lang bleibt diese Geschichte im Verborgenen, bis sie plötzlich mit voller Wucht zurückkommt und alles mit sich reißt: Der Junge von damals mordet wieder …

»Schwebt wie ein Schmetterling, das Buch, und schlägt zu wie Muhammad Ali.«

Die Welt

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ISBN: 978-3-641-17205-3
Erschienen am  01. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Mein Erster, aber nicht mein Letzer Aichner!

Von: Wuschel

26.11.2018

Klappentext: Sommer 1987. Auf dem Dachboden eines Bauernhauses wird ein Mädchen brutal ermordet. Ein dreizehnjähriger Junge schlägt sieben Mal mit einem Golfschläger auf seine Mitschülerin ein und richtet ein Blutbad an. Dreißig Jahre lang bleibt diese Geschichte im Verborgenen, bis sie plötzlich mit voller Wucht zurückkommt und alles mit sich reißt: Der Junge von damals mordet wieder … Meinung: Nein, ich war nicht zu faul eine eigene Beschreibung zu schreiben. Es ist einfach so, dass dieser Klappentext alles verrät was man wissen muss und zwar wirklich alles. Ich würde vermutlich nur spoilern. Müsste ich einen Preis verleihen für den besten Klappentext des Jahres, dann würde ihn dieser gewinnen. Doch genug gefaselt. Ich schwärme euch jetzt mal was von diesem Buch vor. Dies war mein erstes Buch von Bernhard Aichner und ich hätte gern mehr davon. Für mich war es mal was ganz Anderes. Je ein Kapitel erlebte ich aus der Sicht von Ben. Ben ist der Junge, dem der Dachboden gehört, auf dem das Mädchen umgebracht wurde. Gut, wahrscheinlich gehört der Dachboden wohl eher seinen Eltern, da er ja erst 13 Jahre alt war, aber ich will beim besten Willen nicht kleinlich sein. Dieser Dachboden, das Bösland, verfolgt den Jungen sein Leben lang. Die Geschichte beginnt jedoch 30 Jahre später, während Ben seine Leben bzw. das Erlebte versucht aufzuarbeiten. Dies geschieht immer im Wechsel mit einem Dialog-Kapitel. Ungewöhnlich, aber gut. Man befand sich buchstäblich mitten im Geschehen. Zu Anfang finden diese Dialoge hauptsächlich mit seiner Therapeutin statt. Später spricht er mit anderen Personen. Ben steht jedoch immer im Mittelpunkt; mehr oder weniger. Doch das ist ein Detail, dass jeder selbst erkunden muss. Klingt möglicherweise etwas verwirrend, ist es aber nicht. Ben ist eine sehr interessante Person. Einerseits sehr erwachsen, mit beiden Beinen im Leben, aber auf der anderen Seite wirkt er oft naiv, kindlich und unbeholfen. Gerade das gibt dem Ganzen noch einmal einen gewissen Touch. Ich hatte doch mal von dem zurückgebliebenen Nigel aus "Tiere" von Simon Beckett geschrieben?! Genau an den hat mich Ben des öfteren erinnert. Nur nicht ganz so extrem. Klar denkender und weiter entwickelter, aber dennoch anders.  Trotz allem überrascht er auch durch eine besondere Intelligenz. Ich für meinen Teil, habe ich auf jeden Fall ins Herz geschlossen. Zu der Geschichte selbst, kann ich leider gar nicht so viel schreiben, da es wirklich zu viel verraten würde. Nur so viel: Schnell war mir klar in welche Richtung die Geschichte läuft, aber dieses Katz und Maus Spiel, welches sich daraus entwickelte war einfach grandios. Durch den packenden Erzählstil, die kurzen Kapitel und das anziehende Tempo, ist der Leser gewillt das Buch gar nicht mehr aus der Hand zu legen. Zumindest erging es mir so. Aichner hat dem Bösen ein Gesicht und einen Namen gegeben, so viel steht fest. Ein perfides Spiel über Recht und Unrecht. Die Wahrheit an sich scheint zweitrangig, wenn der Zweifel bereits gesät ist. Welche Macht die Verdrängung zum Selbstschutz besitzt. Doch was passiert, wenn wir vergessen, an was wir uns erinnern sollten?! Fazit: Ein absolut gelungener Thriller über die Abgründe der menschlichen Psyche.

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Willkommen im Bösland

Von: Blaxy's Little Book Corner

13.11.2018

An seinem 10. Geburtstag begeht Ben's Vater Selbstmord. Damit verändert sich das Leben des Jungen - Das Bösland, der Dachboden des Familienhauses, ist nun nicht länger der Ort der Schläge für Ben; das Bösland wird der geheime Rückzugsort für ihn und seinen besten Freund Kux. Ein paar Jahre später wird Ben dort mit der blutverschmierten Leiche einer Freundin gefunden und ohne Erinnerungen in die Psychiatrie eingewiesen. Nach 30 verstrichenen Jahren möchte er seiner Vergangenheit ins Auge sehen und herausfinden, was damals wirklich geschah. Doch diese Entscheidung wird er bald bereuen...  Bernhard Aichner serviert uns hier die sehr spannend beginnende Geschichte von seinem Protagonisten Ben, welche einen ab der ersten Seite mitreißt. Ich bekam sofort einen guten Draht zu Ben, mochte ihn irgendwie auf Anhieb und wollte natürlich wissen, womit er zu kämpfen hatte und hat. Der außergewöhnliche Wechsel der Erzählperspektive, die sich in Kapiteln zwischen Dialogen und der Schilderung Ben's die Hand geben, hat mir sehr gut gefallen und der Story die nötige Portion Abwechslung verpasst. Die kurz gehaltenen Kapitel verführen dazu immer noch ein wenig weiter zu lesen; der flüssige Schreibstil tut sein übriges dazu, so dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mag. Einziger Knackpunkt für mich ist das relativ abrupte Ende - knapp 50 Seiten vorm Show Down hätte ich gerne noch einen ordentlichen Twist in der Handlung gesehen oder zumindest einen des sonst so fiesen Verlaufes würdigen Knall. So war mir der Plot ein wenig zu rund, es passte alles zu gut in eine Linie. Doch kann man ja bekanntlich nicht alles haben, und nichts desto trotz bekommen wir mit "Bösland" einiges geboten. Allein schon der Leitsatz "Komm mit mir ins Bösland, Ben" wird noch eine Weile durch meine Gedanken wandern. ;) Wer auf der Suche nach einem soliden Thriller ist, sollte hier fündig werden! Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternchen. Ich bedanke mich bei der Verlagsgruppe Random House für das Rezensionsexemplar und hoffe auch in Zukunft auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

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Vita

Bernhard Aichner (1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Er schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014, dem Crime Cologne Award 2015 und dem Friedrich Glauser Preis 2017.

Die Thriller seiner Totenfrau-Trilogie standen monatelang an der Spitze der Bestsellerlisten. Die Romane wurden in 16 Länder verkauft, u.a. auch nach USA und England. Eine US-Verfilmung ist in Vorbereitung.

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Events

16. Feb 2019

Lesung

19:00 Uhr | Innsbruck | Lesungen & Events
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20. Feb 2019

Lesung

Schwabmünchen | Lesungen & Events
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28. Mär 2019

Lesung

20:00 Uhr | Stuttgart | Lesungen & Events
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10. Mai 2019

Lesung im Rahmen der Achensee Literatour 2019

20:00 Uhr | Pertisau am Achensee | Lesungen & Events
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Zitate

»Geht es um erlesene Bluttaten, ist Bernhard Aichner die erste Adresse in Österreich. In seinem neuen Thriller Bösland zeichnet er packend das Psychogramm eines Mörders.«

News

»Gewohnte Aichner-Spannung von der ersten bis zur letzte Seite. Aber Achtung: Man wird das Buch nur schwer weglegen können! Denn wer einmal einen Aichner gelesen hat, der weiß: Man kommt nicht mehr davon los - vergleichbar mit einer Droge!«

Kronen Zeitung

»in der Form ungewöhnlich - und psychologisch extrem faszinierend«

Brigitte

»Zunächst sehr berührend und danach ungemein spannend.«

Luzerner Zeitung

»Breitgefächerte Authentizität leuchtet aus jeder Zeile von Bösland, einem Thriller, der nicht nur Freunden feiner Spannungsliteratur gefallen wird.«

Kölner Stadt-Anzeiger

»Atemloser Nervenkitzel!«

TV Media

»Ausgezeichnet konstruiert, grossartig erzählt und brillant aufgelöst.«

Niederösterreichische Nachrichten

»Bösland entwickelt eine Sogwirkung, die ihresgleichen sucht, ist aber nichts für schwache Nerven: Neben dem Suspense raubt einem das Buch auch als Psychodrama den Atem.«

ORF.at

»Wie das Böse in die Welt kommt, fragt sich vermutlich jeder Thriller-Autor, wenn er seine mordenden Geschöpfe betrachtet. Bernhard Aichner zeigt es in seiner unverwechselbaren Kurztaktprosa am Beispiel von Ben, der mit 13 ein Mädchen grausam erschlägt, Therapien durchmacht und 30 Jahre nach der Tat das Böse wieder aufsteigen spürt. Grandios erzählt.«

Börsenblatt

»Ein Thriller, der den Leser von der ersten Seite fesselt und der immer wieder völlig neue, unvorhergesehene Wendungen nimmt - ein programmierter Bestseller, der puren Lesegenuss mit allem, was ein richtiger Thriller haben muss, bietet.«

ORF

»Bernhard Aichners Thriller haben etwas Filmisches, sind szenenhaft, mit einer extrem schnellen, geschriebenen Überblend-Technik. Im Fall von Bösland wechseln einander Kapitel mit Dialogen mit solchen ab, in denen die Handlung vorangepeitscht wird. Darin besteht seine Meisterschaft. So fesselt der Tiroler Autor seine Leser, denn einen Aichner-Thriller legt niemand so schnell aus der Hand.«

Oberösterreichische Nachrichten

»Sprachlich und inhaltlich rasant entwickelt sich diese abgründige Geschichte, die bis nach Thailand führt, irgendwann fast unwirklich und filmisch wird, aber immer spannend bleibt. Mit dem ihm eigenen fotografischen Blick entwirft Aichner mit wenigen Worten reduzierte, dabei glasklare Szenen, abgründig, traurig und schön, in denen sich das Gute und das Böse vermischen.«

Buchkultur

»Aichner spart nicht mit makabrem, tiefschwarzem und blutrünstigem Humor, dass das Lesen eine echte Freude ist.«

Wiener Zeitung

»Aichner trillert geschwind. Er ist der amerikanischte unter den österreichischen Spannungsautoren. Bösland ist ein guter Kumpel für eine Nacht sozusagen. Kann sein, dass man am nächsten Morgen nur noch verschwommen sieht, aber man wollte sich wegen der vielen Drehungen, die der Roman macht, unverzüglich schwindelig lesen.«

Kurier

»Von der ersten Seite an ein Thrill der Extraklasse. Neben der Hochspannung die Bösland den Lesern bietet, stellt Bernhard Aichners Buch aber auch eine fast philosophische Frage nach der Schuld. Wodurch macht man sich schuldig? Wie wird man zum Mörder? Und kann man jemals die Vergangenheit wiedergutmachen oder sie sogar auslöschen? Die Stille, in die diese Fragen hineinfallen, erschafft Bernhard Aichner mit seiner ihm eigenen, exzellenten Sprache. Kurze Sätze, heftige Semantik, inhaltliche Dichte. In Kombination mit einem rasanten Plot wird Bösland zu einem einzigartigen, besonderen Thriller!«

krimikiste.com

»Aichner spart nicht mit makabrem, tiefschwarzem und blutrünstigem Humor, dass das Lesen eine echte Freude ist.«

Wiener Zeitung

»Bösland ist ein Buch wie ein alter Horrorstreifen, bildstark und beklemmend.«

Servus TV

»Aichner bleibt auch in Bösland seinem Stil, der hochemotionalen Kurzsatzraserei, der man sich schwer entziehen kann, treu.«

Die Niederösterreicherin

»Der neue Roman Aichners ist sein bisher persönlichstes Buch und enthält zahlreiche autobiographische Bezüge, ohne dabei auf nervenkitzelnden Thrill zu verzichten. Aichner erweitert zwar sein Spektrum, bleibt sich selbst jedoch treu.«

Wiener

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