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Bridgets und Joans Tagebuch. Verrückt nach dem Toyboy

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Bridgets und Joans Tagebuch. Verrückt nach dem Toyboy
eBook epub
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Zwei Tagebücher, achtzig Jahre Freundschaft und
zwei Ladys, so innig verbunden wie Haftcreme und Gebiss.

Getrunkene Tassen Tee: 23 (schlecht); verwendete Teebeutel: 4 (sehr gut); Toilettenbesuche: 12 (guter Durchschnitt) Gestatten: Bridget und Joan, ein Duo wie Thelma und Louise auf Elektromobilen, widerwillig wohnhaft im Zweitbesten Magnolia Seniorenheim und so unzertrennlich wie Gebiss und Haftcreme. Vor den beiden liegt ein höchst ereignisreiches Jahr, das sie in sämtlichen Einzelheiten in ihrem jeweiligen Tagebuch festhalten – auch wenn sie so ziemlich alles völlig unterschiedlich sehen. Nicht zuletzt einen amerikanischen Charmeur, der Bridget gerne zu Mrs Charles »Chuck« Dubois III machen würde. Ein Ansinnen, das die Freundschaft der beiden Ladys auf eine harte Probe stellt.

"urkomische Tagebucheinträge von zwei über 80-jährigen Freundinnen"

JOY (01. August 2014)

Aus dem Englischen von Jörn Ingwersen
Originaltitel: Bridget and Joan's Diary - Mad About the Toy Boy
Originalverlag: OneWorld Publications
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-14339-8
Erschienen am  14. Juli 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Achtung Satire!

Von: DaniB

19.11.2015

Wie der Titel und der Untertitel erkennen lassen, handelt es sich bei diesem Buch um eine Parodie von Bridget Jones Teil 3 („Verrückt nach ihm“ oder auf Englisch: „Mad about the boy„) von Helen Fielding. Der englische Titel des Tagebuchromans lautet übrigens: Mad about the Toy Boy, was noch näher an Fieldings letzten Band der Bridget-Jones-Trilogie herankommt. Allerdings, und hier stimme ich mit den Herausgebern überein, hat diese Version wenig mit der alternden Bridget zu tun und stellt ein eigenständiges Werk dar. Bridget und Joan sind betagt und betucht, wohnen im Altersheim und schreiben beide Tagebuch. In diesen wird ersichtlich, wie unterschiedlich die zwei Frauen denken und was sie von den Handlungen der jeweils anderen halten. Ganz selten kommen dann die typischen Bridget-Jones-Tagebucheinträge wie Getrunkene Tassen Tee – 23 (sehr schlecht) Verwendete Teebeutel – 4 (sehr gut) Toilettenbesuche – 12 (Durchschnitt) durch. Davon hätte ich mir ehrlich gesagt mehr erwartet. Aber sei’s drum, auch so war es ganz amüsant zu lesen, wenn auch an manchen Stellen etwas mühsam, da Bridget und Joan in fast allen Punkten unterschiedlicher Meinung sind und somit bis zum Ende kaum ersichtlich ist, wer jetzt eigentlich die Wahrheit „schreibt“ beziehungsweise wer von beiden verrückt ist – ich befürchte, dass beide einen an der Waffel haben 😉 Trotz ihrer gegenseitigen Abneigung zueinander verstehen sich die Frauen doch wieder sehr gut und beschenken sich zu Weihnachten und helfen einander auf die Beine, wenn es der anderen schlecht geht. So kann gegen Ende des Romans auch ein größeres Unheil vermieden werden.

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Gelungene Parodie

Von: Frau Goethe

15.03.2015

Bridget Golightly ist 89 Jahre alt. Sie schaut auf ein bewegtes Leben als Olympionikin und Schauspielerin zurück. Von diesen Ereignisse erzählt sie gern und viel und gibt auch gerne eine Kostprobe ihres Könnens. Joan Hardcastle ist drei Jahre jünger und bewohnt gleich das Zimmer nebenan in der Seniorenresidenz. Joan ist überaus pragmatisch und ihre nüchterne Denkweise verwirrt Bridget häufig. Beide führen Tagebuch, dem sie ihre privatesten Gedanken anvertrauen. So bekommt auch der Leser die Gelegenheit, sich ein eigenes Bild von den täglichen Ereignissen der Damen zu machen. Die zwei Perspektiven erzählen nicht immer dieselbe Geschichte. Der Titel und auch das Cover erinnern stark an den dritten Band von Helen Fieldings Heldin, die ebenso Tagebuch führt und in London lebt. Während Bridget Jones schriftlich gerauchte Zigaretten und verpasste Telefonate festhält, schreiben die alten Damen zwischen Treppenlift und Stützstrümpfe ihre Gedanken nieder. Schon die Einleitung gibt Aufschluss, was den beiden an dem Tag wieder passiert ist. Über ein Jahr folgen wir ihnen zu Bingo-Abenden, Gesangsaufführungen oder zum Winterschlussverkauf bei Harrods. Die Parodie macht Spaß und lässt häufig laut auflachen. Kenntnisse der als Vorlage dienenden Trilogie bedarf ist nicht. Der britische Humor quillt aus jeder Zeile hervor. Allerdings tippe ich mal darauf, dass dieses Buch im Original noch besser funktioniert. Manche Witze verloren stark an Wirkung. Es ist hilfreich, wenn man sich dann in Erinnerung ruft, wie es ein Engländer sagen würde und über was auf der Insel im Allgemeinen gelacht wird. Natürlich spielt der Autor, dessen Pseudonym nicht gelüftet wurde, mit Klischees übers Altern. Die überzeichneten Figuren vertragen davon aber jede Menge, ohne dass es sich abnutzt. Das eBook ist mit 100 Seiten viel zu schnell gelesen. Im Alter von fast 90 Jahren werden wir aber vermutlich nicht allzu viele Fortsetzungen der Heldinnen erwarten dürfen.

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Vita

Bridget Golightly

Bridget Golightly ist neunundachtzig Jahre alt. Sie gewann den Hundertmeterlauf, den Achthundertmeterlauf, den Dreisprung und das Solosynchronschwimmen bei den Olympischen Spielen in Mexiko 1968. Zu den Höhepunkten ihrer glänzenden Theater- und Filmkarriere zählen zwei Oscars für die Beste Nebenrolle in Klein Dorrit und Rocky V sowie ihre hochgelobte Titania in Shakespeares Sommernachtstraum mit Sir John Gielgud in der Rolle des Zettel. Bridget ist Nobelpreisträgerin für Mathematik, außerdem gefeierte Lyrikerin und internationale Friedensaktivistin. 1959 vertrat sie Großbritannien beim Eurovision Song Contest mit „Boom-bang-a-ting-a-ling on a String“. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt ist, der Welt Freude zu spenden, entspannt sie sich gern bei einer schönen Tasse Tee.

Joan Hardcastle ist sechsundachtzig, stammt aus Yorkshire und glaubt kein Wort von dem, was Bridget erzählt. Bis auf das mit dem Tee.

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Pressestimmen

"amüsantes Lesestück"

dpa (29. Juli 2014)

»Eine brillante Parodie!«

The Telegraph (28. September 2013)

»Herrlich ulkige Parodie auf Bridget Jones.«

Meins (02. Juli 2014)