Codename Rook - Die übernatürlichen Fälle der Agentin Thomas

Roman

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Die coolste, liebenswerteste und witzigste Heldin der Urban Fantasy.

»Der Körper, in dem Du steckst, hat einmal mir gehört.« Das ist sicherlich nicht das erste, was man lesen möchte, nachdem man aus einer tiefen Bewusstlosigkeit erwacht. Erst recht nicht, wenn man von Leichen umgeben ist und jede Erinnerung verloren hat. Doch Myfanwy Thomas findet sich in genau dieser Situation wieder, und ihr bleibt kaum eine andere Möglichkeit, als den Anweisungen der mysteriösen Briefschreiberin zu folgen. Aber kann sie ihr trauen? Ist Myfanwy wirklich ein Rook, eine ranghohe Agentin, die Großbritannien gegen übernatürliche Bedrohungen verteidigt? Sie wird es herausfinden …


Aus dem Amerikanischen von Wolfgang Thon
Originaltitel: The Rook
Originalverlag: Little, Brown & Co., New York 2012
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23427-0
Erschienen am  15. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die übernatürlichen Fälle der Agentin Thomas

Leserstimmen

Ein außergewöhnlicher Stil

Von: Jill von Letterheart

19.02.2019

"Ungewohnter Erzählstil" Stellt euch vor ihr erwacht in einem Körper, der euch völlig unbekannt ist, in einer Situation, die ihr euch nicht erklären könnt und alles, worauf ihr aufbauen könnt, sind die Briefe einer fremden Person, die behauptet ihr zu sein. Trotz der verzwickten Lage hat Daniel O’Malley es doch mit recht viel Klarheit durch diese Situation geschafft und erst einmal jede Menge Neugier bei mir ausgelöst. Myfanwy Thomas scheint nach ihrer „Neuerweckung“ einfach kein Glück zu haben. Als Charakter ans ich fand ich die Protagonisten wirklich ansprechend, ich mochte die ruhige und durchdachte Art, gerade im Kontrast zu ihrem doch eher merkwürdigem Zustand. Der Autor hat hier mit einer besonderen Erzählmethode gepunktet, die mir allerdings nicht immer gefallen hat. Myfanwy lernt die außergewöhnliche Welt von Großbritannien nicht auf herkömmliche Weise kennen, sondern durch Briefe von ihrem alten Ich. An manchen Punkten scheint es zwar sehr informativ, in anderen werden die Zeilen aber doch ziemlich ausschweifend und wiederholen sich, was mich immer wieder aus dem Geschehen gerissen und für einen Abbruch vom Spannungsbogen gesorgt hat. "Jede Menge Potenzial" Die Idee hinter Codename Rook ist geradezu grandios, wenn auch nicht ganz neu, und trifft normalerweise genau meinen Geschmack. Daniel O’Malley hat sich an eienr neuen Umsetzung versucht, jede Menge Fantasy in die verschiedenen Charaktere und auch in das Agentenleben selbst gebracht. Im späteren Verlauf kamen auch immer mal wieder Szenen, die mich gepackt haben, dann allerdings doch immer wieder von den Briefen unterbrochen wurden. Diese haben zwar auch oft durchlebte Situationen geschildert und waren dadurch lebendig, aber eben nicht so, wie wenn der Protagonist seine Abenteuer mit dem Leser gemeinsam beschreitet. Mein ganzer Text hört sich nun viel negativer an, als es die Geschichte wohl verdient hätte. Denn wie schon gesagt, war auch für mich ganz klar die Idee und auch das Potenzial hinter der Geschichte erkennbar. Geschmäcker sind natürlich unterschiedlich und so wird es auch einige Leser geben, die bereits vom aktuellen Konzept begeistert sein werden. Ich für meinen Teil würde mir allerdings noch mehr Spannung und weniger drumherum wünschen. FAZIT Mit Codename Rook hat Daniel O’Malley eine Geschichte mit viel Potenzial geliefert, das meiner Meinung nach aber leider nicht ausgeschöpft wurde. Der Erzählstil hat zwar durchaus für Abwechslung, leider aber auch für spannungsarme Längen gesorgt. Dennoch, wer auf der Suche nach Geschichten mit Agenten für übernatürliche Fälle ist, der sollte hier definitiv mal einen Blick drauf werfen.

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fesselnd bis zum Schluss

Von: Buecherakte

11.02.2019

Cover: Das Cover hat mich direkt angesprochen, der Kontrast zwischen dem Blau und dem Roten Mantel springt einem direkt ins Auge. Mir als London Fan ist aber Big Ben zugegebenermaßen als erstes ins Auge gesprungen. Inhalt: Ohne Erinnerungen, in mitten von Leichen mit schwarzen Handschuhen erwacht Myfanwy auf einem Platz mitten in London. Geleitet von Briefen ihres früheren Ichs stellt sie sich den Herausforderungen ihres vorherigen Lebens. Fazit: Das Buch geht ziemlich rasant los, man ist beim Lesen direkt mitten im Gesehen. Genauso ergeht es der Protagonistin, die aufgrund einer Amnesie nicht weiß wie ihr vorheriges Leben aussah, steckt aber genau wegen dieser Vergangenheit in Schwierigkeiten. Die Briefe ihrer Vorgängerin helfen ihr dabei, in die Rolle der Rook Myfanwy Alice Thomas zu schlüpfen und dieses Leben weiter zu führen. Durch die andauernde Gefahr, die durch den Verräter in den eigenen Reihen, aber auch von alten Feinden und dem normalen Wahnsinn des übernatürlichen bleibt die Spannung für mich immer erhalten. Was wirklich eine Leistung ist, da das Buch 700 Seiten lang ist. Vergleicht man die alte (Thomas) und die neue (Myfanwy) Persönlichkeit miteinander, so haben sie vieles gemeinsam, aber auch entscheidende Unterschiede. Thomas ist aufgrund ihres Traumas immer sehr schüchtern und eher devot, da Myfanwy dieses Trauma aber nicht erlebt hat ist sie wesentlich eher bereit dazu ihre Kräfte einzusetzen und ist generell etwas cooler und einfach auch witziger. Generell sind die Charaktere und ihre Fähigkeiten sehr interessant, manche sind einem sympathischer/charismatischer als andere. Ich habe tatsächlich bis zum Ende etwas gerätselt, wer der Verräter war und lag tatsächlich falsch 😱😂 Alles in allem gebe ich dem Buch 5/5 Akten und trauere ihm auch etwas nach. Denn es ist recht selten, dass sich für mich am Ende eines Buches wirklich alle Stränge abgeschlossen anfühlen. Denn ein paar Briefe von Thomas wirkten für mich zunächst als wären sie geschrieben worden um Thomas näher kennenzulernen und diesen Zweck erfüllten die Momente auch,aber im weiteren Verlauf merkt man, dass sie gewisse Erzählstränge einleiten bzw. vorbereiten. Abschließend kann ich noch sagen, dass es wirklich sehr erfrischend war mal keine Lovestory drin zu haben. Dies ist im Urban Fantasy Genre nicht mehr so oft zu finden.

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Vita

Daniel O'Malley absolvierte die Michigan State University und erwarb an der Ohio State University einen Master-Abschluss in mittelalterlicher Geschichte. Dann kehrte er in seine Heimat Australien zurück. Er arbeitet jetzt für das Australian Transport Safety Bureau und verfasst Pressemitteilungen für Regierungsuntersuchungen von Flugzeugabstürzen und außer Kontrolle geratenen Booten.

Zur AUTORENSEITE

Wolfgang Thon wurde 1954 in Mönchengladbach geboren. Nach dem Abitur studierte er Sprachwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Berlin und Hamburg. Heute ist er als Übersetzer und Autor für verschiedene Verlage tätig. Er ist Vater von drei mittlerweile erwachsenen Kindern und lebt, schreibt, übersetzt, reitet und tanzt (Argentinischen Tango) in Hamburg.

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