Connect

Thriller
deutschsprachige Ausgabe

eBook epub
9,99 [D] inkl. MwSt.
9,99 [A] | CHF 12,00 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

"Ein überwältigender Technothriller - absolut fesselnd." The Guardian

Nevada, in naher Zukunft: Colt ist der clevere Sohn einer Wissenschaftlerin und eines Geheimdienstlers. Als er heimlich die bahnbrechende Forschung seiner Mutter Naomi bei einer Biotech-Konferenz einreicht, wird die Studie vom Geheimdienst sofort unter Verschluss genommen. Mutter und Sohn sind gezwungen zu flüchten. Jetzt muss Colt alles daran setzen, mit seinen Programmierkenntnissen Daten zu manipulieren, um ihr Leben zu retten. Und er ist gezwungen, die virtuelle Realität zu verlassen, denn er muss sich seinem größten Schrecken stellen: der Liebe. »Connect« zeigt, wie das Verhältnis zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz im digitalen Zeitalter aussehen könnte.

»Julian Gough ist ein wunderbarer Schriftsteller.«

Sebastian Barry

Aus dem Englischen von Karl-Heinz Ebnet
Originaltitel: Connect
Originalverlag: Pan Macmillan, 2018
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-18851-1
Erschienen am  01. August 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Hätte besser sein können, aber Charaktere und Schreibstil sind eher anstrengend

Von: Meliha K.

23.12.2019

Irgendwie war dieses Buch nicht wirklich etwas für mich. Ich weiß auch gar nicht genau, was ich erwartet habe, aber ich schätze, andere Charaktere könnte die Antwort sein. Colt - ich weiß nicht mehr, ob ausdrücklich gesagt wird, was genau sein Problem ist. Aber etwas an seinem Gehirn stimmt nicht so ganz, dadurch verlässt er nie das Haus, vermeidet Menschen und lebt in seiner Virtual-Reality-Welt. Nie setzt er seine Brille ab, durch die er auch die Realität durch einen Filter sieht, zum Beispiel Tiere statt Fahrzeuge und einen Wasserfall statt einer Dusche. In sein Spiel vertieft vergisst er die Welt. Seine Mutter Naomi ist die andere Hauptfigur und auch sie ist keine durchschnittliche Person. Als Wissenschaftlerin traut sie sich nur wenig und ihre schwierigste Aufgabe ist eher, sich um ihren Sohn zu kümmern, denn Colt reagiert schnell empfindlich, wenn er sich beobachtet oder bedrängt fühlt. So ist selbst für seine Mutter der Umgang mit ihm alles andere als einfach. Traurig, aber wahr und in diesem Buch von großer Bedeutung: Wissenschaftlicher Fortschritt geht erstmal durchs Militär. Auch wenn es dafür gedacht ist, Menschen zu helfen, kann etwas unter Verschluss gehalten werden, wenn es als potenziell gefährlich betrachtet wird. Dazu gehört dann auch Naomis Arbeit, aber als es dann mehr als nur Arbeit ist und droht, ihr und Colts Leben dramatisch zu verändern, wird eine "spannende" Jagd aus der Sache. Der Roman sinnierte auch regelmäßig ganz philosophisch daher, aber ich kam mit dem Schreibstil nicht so klar und da mich auch die Handlung nie richtig packen konnte, störten mich solche Abschnitte auch noch. Die Handlung fand ich eigentlich gar nicht so schlecht, aber auch sehr langatmig und sogar etwas anstrengend. Die wissenschaftlichen Aspekte und auch manche Virtual-Reality-Sachen fand ich wirklich sehr interessant, aber diese wurden dann durch durch Metaphern und Gefühle wieder durch den Schreibstil-Filter gezogen. Fazit Letztendlich hat mir "Connect" wegen der anstrengenden Charaktere, des ebenfalls anstrengenden Schreibstils und die langatmige Geschichte nicht besonders gut gefallen, auch wenn ich die wissenschaftlichen Ideen eigentlich ganz cool fand.

Lesen Sie weiter

Connection Lost

Von: FrauSchafski

22.12.2019

Was für eine Enttäuschung, anders kann ich es leider nicht sagen. Selten habe ich bei einem Buch erlebt, dass es so vielversprechend beginnt und sich dann über Hunderte Seiten immer mehr in der Thematik verliert. Lange habe ich mich durchgebissen, dachte, es müsse besser werden. Nur um dann gut 50 Seiten vor dem Ende genervt aufzugeben. Es war mir einfach egal, wie es endet. Aber zurück zum Anfang. Wir haben es hier mit zwei zentralen Figuren zu tun, Mutter und Sohn, die beide schwierige Charaktere sind. Naomi, eine renommierte Neurowissenschaftlerin, ist auf dem Gebiet der Hirnforschung führend. Ihr Ziel: Eine Optimierung der Hirnstruktur. So erfolgreich sie im Job ist, so schwer tut sie sich im Umgang mit Menschen. Panikattacken drohen, wenn sie sich in die Öffentlichkeit begibt. Colt, ihr Sohn, hat es nicht besser erwischt. Er zeigt ausgeprägte Symptome von Asperger, ist gleichzeitig aber ein Genie auf dem Gebiet der Computerprogrammierung. Sein „Lebenswerk“ ist ein Online-Game, das von Millionen Nutzern bevölkert wird und parallel zur Realität funktioniert. Bedeutet, er kann über die Straße spazieren, während er ingame in einer völlig anderen Welt rumläuft. Das scheint für ihn die einzige Möglichkeit zu sein, überhaupt mit der Realität klar zu kommen, jederzeit in seine eigene Wirklichkeit flüchten zu können, wo er sich konsequenterweise meist auch aufhält. Bis zu diesem Punkt war ich völlig okay damit. Die Charaktere sind zwar sperrig, aber interessant, der Schreibstil eigen, aber nachvollziehbar. Wie das nun einmal so ist, geht etwas mit Naomis Forschung völlig schief, auf einmal sind beide in Lebensgefahr und müssen flüchten. So weit, so gut. Doch ab diesem Zeitpunkt beginnt die Story zu kippen. Das liegt erst einmal vor allem daran, dass der Autor sich dafür entscheidet, seine Figuren mit dem Kopf und nicht mit den Füßen fliehen zu lassen. Konkret: Es wird ewig rumschwadroniert und erklärt, jede Bewegung wird analysiert, was das Tempo, welches eine Flucht bedarf, völlig rausnimmt. Spannung Fehlanzeige. Nun sollte man annehmen, das ändert sich, irgendwann muss die Story ja auf den Punkt kommen. Leider treibt der Autor das Zerdenken der gesamten Handlung so auf die Spitze, dass sie im Prinzip völlig ins Stocken gerät. Schlimmer noch, er schweift so sehr in informatischen Fachjargon und informatisches Spezialwissen ab, dass der Leser - sollte er nicht entsprechende Kenntnisse haben - völlig verloren geht. Fazit: Für Kenner von Softwareprogrammierung ist das vielleicht ein genial erzählter Roman. Alle anderen verlieren spätestens nach der Hälfte die Verbindung. Enttäuschte 2/5 Sterne.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Julian Gough, geboren 1966 in Irland, aufgewachsen in der Nähe von London, war Sänger der Rockgruppe »Toasted Heretic«, schrieb Romane, Gedichte, Kinderbücher (»Rotzhase und Schnarchnase«) und die Geschichte, die das Computerspiel »Minecraft« abschließt (Minecraft End Game Poem). 2007 gewann er den National Short Story Award der BBC. Sein von der Presse gefeierter Roman »Connect« erscheint in zahlreichen Ländern. Julian Gough lebt in Berlin.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»›Connect‹ überzeugt sofort, ist kraftvoll, spielerisch und so unverbraucht, weil dieser prophetische Roman jeglichen Hauch von den üblichen Weltuntergangsklischees vermeidet.«

Sunday Times

»Das Chaos entfaltet sich im mörderischen, aber flotten Stil eines Hollywood-Action-Thrillers. Eine eigenwillige Mischung aus ›Matrix‹ und ›Fifty Shades of Grey‹, geschrieben mit dem Tempo und Witz von Dave Eggers' ›Der Circle‹.«

The Observer

»Ein mitreißender Thriller, geschrieben mit Tempo, Witz – und voller Action.«

kulturbote.de (15. Oktober 2019)