DIE SONNE, DER MOND & DIE ROLLING STONES

Ein Leben im Schatten der größten Rockband der Welt

(5)
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Ist Rock die Erlösung? Gibt es einen Weg, in Würde alt zu werden?

Als junger Journalist erhält Rich Cohen in den Neunzigern einen Auftrag, der alles verändert. Er bekommt die einmalige Chance, die Rolling Stones auf ihren US-Touren zu begleiten. Unterwegs mit der Band, verfällt er rasch ihrer einzigartigen Faszination. Wird Teil des Epos »Rolling Stones«. Und schneller, als er sich umschauen kann, zum Insider, eingeweiht in die typischen Witze, die Kameradschaft, die bisweilen bissigen Umgangsformen, das harte Leben der größten Rockband aller Zeiten. Doch neben all den Drogen und Affären, den Auseinandersetzungen und zahllosen Wiedervereinigungen ist es die Musik, die bleibt. Dieses Buch ist der rigorose Blick eines Mannes, der ganz nah dran war und noch immer ist an der legendären Band, die Generationen prägte. Und zugleich eine bahnbrechende Kulturgeschichte. Ein Buch, so gut, so frech, so elegant – so anders, dass es sich liest wie ein Roman.

"Cohens biografische Auszeichnungen sind so nah dran an der legendären britischen Band, dass man beizeiten meint, man wäre 1994 selbst dabei gewesen. Und unterm Strich geht es bei sowohl den Rolling Stones als auch in Cohens Buch um genau eines: die Liebe zur Musik. Und genau das macht das Buch so lesenswert."

GQ Online, Ursula Schmied (15. August 2016)

Aus dem Amerikanischen von Bernd Gockel
Originaltitel: The Sun and the Moon and the Rolling Stones
Originalverlag: Spiegel & Grau
eBook epub (epub), 21 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-16392-1
Erschienen am  15. August 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Sonne, der Mond und die Rolling Stones

Von: Thursdaynext

01.06.2018

Ladies and Gentlemen, The Rolling Stones … Böse Schreiberlinge nannten die Stones vor etlichen Jahren – Jagger und Richards waren da gerade mal 51 – die „Strolling Bones„. Sie waren not amused. Keith Richards nölte, dass die Band an einem durchschnittlichen Abend immer noch ne „verdammt gute Band“ wäre, an einigen sogar die „beste Band der Welt“. Man kann von ihnen halten was man will, wenn man den Blues liebt, kommt man um die Typen nicht rum, genauso wie um den Rolling Stone, einst DAS Musikmagazin für Liebhaber lärmiger Töne. Autor Rich Cohen wurde vom RS in den 90ern gesandt um die „Schtones“, wie sie hier im Schwabenland liebevoll genannt werden auf ihrer US Tour zu begleiten. Über die Jahre hinweg ergab sich so, die „beste Stones Bio seit langem“ (O-Ton Klappentext und ausnahmsweise komplett zutreffend). Cohen kann verdammt gut schreiben und erzählt seine zusammengetragenen Fakten rund um das Stones – Universum super interessant und begnadet flüssig, obwohl er gerne ein wenig abschweift, aber gerade dieses macht die Bio so reizvoll. Sie ist ein Pageturner der sich nur so wegliest und rockt, so dass unbeteiligte Nichtleser, die sich im Umkreis des Lesers aufhalten damit rechnen müssen, mit Buchinterna belästigt zu werden. Cohen mag die Band, bleibt aber meist distanziert kritisch. Nur bei Keef (Nickname etlicher Fans für Keith Richards) – für mich absolut nachvollziehbar – macht er da ab und an Ausnahmen, diese allerdings durchaus reflektiert. So entspringt der Titel dieser Band – Biographie einer Frage von Richards an ihn, als er 94 mit auf Tour durfte: Ich frage dich. Ich weiß es nämlich nicht. Was ist das für ein Gefühl, in einer Welt aufzuwachsen, in der es die Stones schon immer gab? Die Sonne, der Mond und die Rolling Stones – damit bist du doch aufgewachsen? Mir geht es, wie Keith Richards es schildert. Die Stones waren immer da, seit ich auf der Welt bin. Ihre Musik begleitete mich und die alten Songs brennen manchmal noch immer. Auch die Faszination, die von dieser Bluestruppe ausgeht ist nach wie vor vorhanden. Wie Rich Cohen es beschreibt, sie haben Charisma und er behauptete dieses würde sich geradewegs aus ihren Exzessen speisen. Sie hatten zu viel gezecht, zuwenig geschlafen, hatten bereits schlappe Hirnlappen und knorrige Finger – aber bei Gott: Sie konnten spielen. Sie waren die letzten einer Generation großer Rockstars, die inzwischen ebenso vom Aussterben bedroht ist, wie der Schneeleopard. Er nennt sie „Relikte eine Ära“, in der Musik wichtiger und bedeutsamer, ja weltrettend war. Klar er ist ein Nerd, aber einst war ich, was Musikhören und besonders das Erleben betrifft, genauso nerdig, wie viele aus Cohens und meiner Generation. Musik hatte früher zu Zeiten von LPs und meinetwegen auch CDs einen anderen Stellenwert als heute für die Kids. Cohen recheriert akribisch, – im reichhaltigen Anhang gut zu erkennen – er analysiert die feinen und weniger feinen Seiten der Bandmitglieder, erzählt ihre Geschichte und Entwicklung von Beginn bis heute mit immensem Fach- und Hintergrundwissen. Wer bisher keine Stones Interna kannte ist mit diesem Buch bestens bedient und Fans der Zeit und/oder der Band kommen um Cohens Werk nicht herum, weil er die wichtigen Fragen stellt und sie fast immer auch beantwortet. Interessant ist für ihn Musikgeschichte, Entwicklung und ja, auch ein wenig Philosophie. Cohens und die Geschichte der Stones sind in diesem Buch miteinander auf unaufdringliche und seinerseits sympathisch bescheidene Weise verwoben. Er glorifiziert nicht, arbeitet jedoch den verdienten Nimbus und die Rolle der Stones für die Musik und den Raum, den Musik damals im Vergleich zu heute einnahm, sauber heraus. Auch im Hinblick auf die Veränderungen und die gesellschaftliche Entwicklung von den 50ern bis heute, die von etlichen Bands und Künstlern angestoßen oder zumindest supported wurde. Dabei trauert er den alten Zeiten nicht nach, versucht aber zu verstehen und ja, ein wenig Mitleid mit den heutigen Kids kann er sich nicht verkneifen. Mir geht es genauso. Die fortschreitende Kommerzialisierung ist ein seelenloses Drecksgeschäft, das der Musik viel von ihrem Zauber nehmen kann. Kann, nicht zwingend muss. Cohen beschreibt diesen Zauber, beleuchtet das Mysterium und belässt ihm seine Würde. So bleibt mir ein Buch voll mit Klebezetteln zu Ideen, Anekdötchen, Aussagen, Tipps zu weiterführender Lektüre und Zitaten. Eine Hommage an den Rock ’n Roll und dessen Wurzeln und Stars, angefangen bei Robert Johnson. Ein Buch für Liebhaber, Fans voller Reminiszenzen an die Großen des Genres. Die Ursprünge der Musik der Stones, die Faszination, die sie als junge Männer gepackt hatte, als sie den Aufnahmen alter Blueser und Jazzer lauschten. Noch gibt es die Stones und die Faszination ist noch immer existent. Mit Rich Cohen kommt man ihr auf die Spur und weiß sie zu würdigen. Die Stones, jene lebenden Dinosaurier des Rocks, die es nicht nötig haben in Würde zu altern, sondern das tun können, worauf sie Bock haben. Vielleicht ist das die ewige Faszination des Rock.

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Tolles Buch, sehr fesselnd.

Von: Christl

04.03.2018

Titel: Die Sonne, der Mond & die Rolling Stones; Ein Leben im Schatten der größten Rockband der Welt Autor: Rich Cohen Verlag: btb Sprache: Deutsch Seiten: 528 Seiten ∞ Taschenbuch Preis: D ∞ 11,00€ A ∞ 11,40€ Genre: Musik ∞ Biographie ∞ Reihe: Nein Als junger Journalist erhält Rich Cohen in den Neunzigern einen Auftrag, der alles verändert. Er bekommt die einmalige Chance, die Rolling Stones auf ihren US-Touren zu begleiten. Unterwegs mit der Band, verfällt er rasch ihrer einzigartigen Faszination. Wird Teil des Epos "Rolling Stones". Und schneller, als er sich umschauen kann, zum Insider, eingeweiht in die typischen Witze, die Kameradschaft, die bisweilen bissigen Umgangsformen, das harte Leben der größten Rockband aller Zeiten. Doch neben all den Drogen und Affären, den Auseinandersetzungen und zahllosen Wiedervereinigungen ist es die Musik, die bleibt. Dieses Buch ist inspiriert durch Cohens Bewunderung für die Songs der Stones, die an Besessenheit grenzt. Es ist der rigorose Blick eines Mannes, der ganz nah dran war und noch immer ist an der legendären Band, die Generationen prägte. Und zugleich eine bahnbrechende Kulturgeschichte, verfasst von einem preisgekrönten Autor zahlreicher New-York-Times-Sachbuchbestseller. Ein Buch, so gut, so frech, so elegant – so anders, dass es sich liest wie ein Roman. Meine Meinung: Rolling Stones. Für mich schon immer einer der Bands die man kennen musste, und als ich dieses Buch gesehen habe, dachte ich mir das dies eine gute Gelegenheit wäre sie noch ein stück weit besser kennen zu lernen. " Ich frage dich. Ich weiss es nämlich nicht. Was ist das für ein Gefühl, in einer Welt aufzuwachen, in der es die Stones immer schon gab? Die Sonne, der Mond und die Rolling Stones - damit bist du doch aufgewachsen." Keith Richards im Gespräch mit Rich Cohen, 1994 Der Einstieg in das Buch fiel mir wirklich leicht. Der Schreibstil ist sehr lebhaft und flüssig. Ich bin sofort in meinen Lesefluss gekommen. Da ich ja auch nicht der Überflieger Fan bin waren auch sehr viele dinge dabei die ich noch nicht wusste und das Buch hat mich wirklich sehr fesseln können. Ich kann mir zwar vorstellen das es für einen richtigen Fan nicht wirklich neue Info bereit hält, aber der Autor hat es wirklich sehr gut umgesetzt und alles wirklich sehr spannend und packend verpackt. Der Autor hat auch eine besondere liebe zur Musik, und das spürt man auf jeder Seite des Buches. Was einen natürlich mit reisst. Für mich daher wirklich ein top buch das mir tolle lese stunden bereitet hat. Auch sind einige Fotos im Buch abgebildet. Das finde ich hätte ruhig noch mehr sein können, find sowas immer toll. :) Für mich aber ein wirklich tolles Buch. Das Cover find ich wirklich toll. Wobei die Abbildung der Zunge auch auf dem Cover mehr Glitzer vertragen hätte. Die Erhebung des Titels fühlt sich aber wirklich super an. Wertet das ganze Taschenbuch doch etwas auf :) Fazit: Absolut tolle Biographie. Als richtiger Fan erfährt man wahrscheinlich nichts weltbewegendes neues. Aber es liest sich wirklich gut, der Schreibstil gefällt mir hier wirklich gut. Für Fans sicherlich ein wunderbares Buch was man in seiner Sammlung haben sollte. Für mich als allgemeiner Musik Fan ist es auch auf jeden fall ein hingucker und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Für mich gibts daher 5 von 5 Masken!

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Vita

Rich Cohen schreibt als Redakteur für Vanity Fair und den Rolling Stone. Seine Texte erscheinen außerdem in allen großen Magazinen und Zeitungen wie dem New Yorker und der New York Times. Als „Rolling Stone“-Reporter ging Rich Cohen erstmals 1994 mit den Stones auf Tournee. Der Autor mehrerer preisgekrönter US-Bestseller arbeitete zuletzt mit Mick Jagger und Martin Scorsese am Script für „Vinyl“ - einer HBO-Serie über die Exzesse der Musikbranche, deren Boomjahre wohl nicht zufällig mit dem Aufstieg der Rolling Stones zusammenfallen.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

„Unterhaltsame Kulturgeschichte!“

Gala (18. August 2016)

„Pflichtlektüre für jeden Fan!“

Kurier am Sonntag (14. August 2016)

"Die beste Stones-Bio seit Langem!"

Österreich (03. September 2016)

“Rich Cohen schreibt, wie Mick Jagger singt."

AJ Jacobs, Redakteur bei Esquire

„Das Buch über die Stones, das bleiben wird!"

Ian Frazier, Bestsellerautor

»Sie werden beim Lesen einen Wahnsinnsspaß haben!«

AJ Jacobs, Esquire

„Cohen nutzt seine Einblicke, um eine hochgradig subjektive Geschichte der Rolling Stones zu schreiben – ‚eine epische Saga, in der ein paar Musiker die Sehnsüchte einer ganzen Generation repräsentierten’.“

Bernd Gockel, ehemaliger Chefredakteur des Rolling Stone Deutschland

„Der Musikjournalist hat eine der besten schriftlichen Abhandlungen über die Gruppe verfasst: akribisch recherchiert, eloquent geschrieben, im zeitgeschichtlichen Kontext und mit persönlichem Touch, ohne verklärte Mythen zu bedienen.“

Buchwoche, Österreich (03. September 2016)

„Cohen schafft ein gleichsam intimes und mitreißendes Porträt der Stones, verknüpft mit seiner ganz eigenen Geschichte. Ein Muss für Fans der Rolling Stones und des Rock´n´Roll.“

niko, OWL am Mittwoch, Bielefeld (28. September 2016)

„Rich Cohen erzählt diese Geschichte in ‚Die Sonne, der Mond & die Rolling Stones‘ über 500 Seiten noch mal so gut, dass sie frisch, lebendig und spannend ankommt, obwohl endlos of gehört. Genau wie die Musik der Band aus ihrer Glanzzeit.“

Thomas Borchert, dpa (04. Oktober 2016)

„Über die Rolling Stones gibt es schon unzählige Bücher. Das neuste liest sich aber trotzdem frisch.“

Die Südostschweiz (07. Oktober 2016)

„Das Buch ist ein tiefer Blick hinter die Kulissen der legendären Band und zugleich eine Kulturgeschichte. Es liest sich wie ein Roman und ist doch weit mehr.“

Rhein Exklusiv (26. September 2016)

"Unbedingt lesenswert!“

Ernst Hofacker, Classic Rock (19. September 2016)

"Ein Buch für jüngere Musikfans, die sich speziell für die beiden ersten Jahrzente interessieren."

Good Times (18. November 2016)

„Es bleibt ein empathisches, gut lesbares Grundlagenwerk.“

Rolling Stone (23. November 2016)