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DIE WAHRHEIT Thriller

Kundenrezensionen (58)

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CHF 16,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18525-1

Erschienen: 29.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Der neue Thriller der internationalen Erfolgsautorin
Melanie Raabe

Vor sieben Jahren ist der reiche und zurückgezogen lebende Geschäftsmann Philipp Petersen während einer Südamerikareise spurlos verschwunden. Seither zieht seine Frau Sarah (37) den gemeinsamen Sohn alleine groß. Doch dann erhält Sarah wie aus heiterem Himmel die Nachricht, dass Philipp am Leben ist. Die Rückkehr des vermeintlichen Entführungsopfers löst ein gewaltiges Medieninteresse aus. Sarah hat zwiespältige Gefühle, nach all der Zeit verständlich. Sie hat eine harte Zeit hinter sich. Gerade war sie dabei, sich von der Vergangenheit zu lösen. Ihr Ehemann taucht, wenn man so will, zur Unzeit auf. Was wird werden? Gibt es eine gemeinsame Zukunft? Sie ist auf alles vorbereitet, nur auf das eine nicht: Der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist nicht der, als der er sich ausgibt. Es ist nicht ihr Ehemann. Es ist ein Fremder – und er droht Sarah: Wenn sie ihn jetzt bloßstelle, werde sie alles verlieren: ihren Mann, ihr Kind, ihr ganzes scheinbar so perfektes Leben …

zur Website von Melanie Raabe

"Die deutsche Meisterin des Duells schlägt zu."

Elmar Krekeler, Die Welt

Melanie Raabe (Autorin)

Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren. Ihr Thriller „Die Falle“ war international eines der heißumkämpftesten Bücher der letzten Jahre. Der Roman wurde bislang in 21 Länder verkauft. TriStar Pictures sicherte sich die Filmrechte. Melanie Raabe lebt und schreibt in Köln. „Die Wahrheit“ ist ihr zweiter Roman.

"Die deutsche Meisterin des Duells schlägt zu."

Elmar Krekeler, Die Welt

"(...) ein atemloser Psychothriller, grandiose Bilder der Angst, ein furioses Finale. Perfekter Pageturner."

Volker Albers, Hamburger Abendblatt

"Raabe balanciert an den Abgründen ihrer Figuren entlang und schlägt dabei gekonnt mehrere Haken. Ein (unblutiger) und doch extrem nervenstrapazierender Psychothriller."

Brigitte

"Melanie Raabes neues Buch verbindet Spannung und Raffinesse mit dem Psychogramm einer Frau, die um ihr Leben kämpft."

Für Sie

"Die deutsche Antwort auf den Krimi Gone Girl."

Allegra

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30.03.2017 | 19:30 Uhr | Salzhausen

Lesung

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Mehr Infos

Dörpschün Salzhausen
Am Lindenberg 5
21376 Salzhausen

Weitere Informationen:
Buchhandlung Hornbostel Niederlassung der Lünebuch GmbH
21376 Salzhausen

Tel. 04172/961321, info@buchhandlung-hornbostel.de

31.03.2017 | 18:00 Uhr | Gingst/ Insel Rügen

Lesung und Gespräch
Moderation: Rainer Moritz

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Der Buchladen Rügen
Markt 5
18569 Gingst/ Insel Rügen

05.04.2017 | 19:30 Uhr | Jülich

Lesung und Gespräch

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06.04.2017 | 19:30 Uhr | Ranis

Lesung
mit Gregor Weber und Ulf Torreck

Eintritt: 8 € / erm. 6 €

Tickets online

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Literatur- und Kunstburg Ranis
Burg Ranis
07389 Ranis

Weitere Informationen:
Lese-Zeichen e.V.
07743 Jena

07.04.2017 | 19:30 Uhr | Jena

Lesung
mit Gregor Weber und Ulf Torreck

Eintritt: 8 € / erm. 6 €

Tickets online

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Mehr Infos

Villa Rosenthal
Mälzerstr. 11
07745 Jena

Weitere Informationen:
Lese-Zeichen e.V.
07743 Jena

08.04.2017 | 19:30 Uhr | Boltenhagen

Lesung im Rahmen des " XIX. Boltenhagener Bücherfrühlings"

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Aura-Hotel Ostseeperlen
Strandpromenade 53
Haus Seeschlößchen
23946 Boltenhagen

Weitere Informationen:
Blinden- und Sehbehinderten-Verein Mecklenburg-Vorpommern.e.V.

09.04.2017 | 09:30 Uhr | Boltenhagen

Gespräch im Rahmen des " XIX. Boltenhagener Bücherfrühlings"

Moderation: Dr. Jürgen Trinkus

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Aura-Hotel Ostseeperlen
Strandpromenade 53
Haus Seeschlößchen
23946 Boltenhagen

28.04.2017 | 19:30 Uhr | Hamburg

Lesung und Gespräch
Moderation: Miriam Semrau

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Büchereck Niendorf Nord
Nordalbingerweg 15
22455 Hamburg

Tel. 040/5553108, buechereck@aol.com

09.05.2017 | 19:30 Uhr | Düsseldorf

Lesung

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Hotel MutterHaus
Geschwister-Aufricht-Str. 1
40489 Düsseldorf

Weitere Informationen:
Kaiserswerther Buchhandlung
40489 Düsseldorf

Tel. 0211/4092101, buchhandlung@kaiserswerther-diakonie.de

12.05.2017 | 19:30 Uhr | Pertisau

Lesung und Gespräch
Moderation: Thomas Rottenberg

Eintritt: 25€ inkl. Schifffahrt und Begrüßungsgetränk

Reservierung bei Achensee Tourismus, Tel. +43(5246)5300-0 oder info@achensee.com erforderlich.

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Achenseeschiff
Schiffsanlegestelle Pertisau 62
6213 Pertisau

15.05.2017 | 19:30 Uhr | Aachen

Lesung

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Evangelische Versöhnungskirche
Johannesstr. 12
52080 Aachen

Weitere Informationen:
Das Buch in Eilendorf Inh. Marcel Emonds-Pool
52080 Aachen

Tel. 0241/5590880, dasbuchineilendorf@t-online.de

16.05.2017 | 19:30 Uhr | Herrenberg

Lesung

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Stadtbibliothek Herrenberg
Tübinger Strasse 36
71083 Herrenberg

17.05.2017 | 20:00 Uhr | Castrop-Rauxel

Lesung

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10.06.2017 | 20:30 Uhr | Bad Aussee

Lesung im Rahmen der "Literarischen Momente"

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Die WASNERIN
Sommersbergseestr. 19
8990 Bad Aussee

10.11.2017 | 20:00 Uhr | Viersen

Lesung

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Stadtbibliothek Viersen
Rathausmarkt 1 b
41747 Viersen

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18525-1

€ 12,99 [D] | CHF 16,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 29.08.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Der Fremde daheim

Von: wal.li Datum: 14.03.2017

wallis-buechersichten.blogspot.de/

Die 37jährige Sarah hat sich mit ihrem Sohn in ihrem Leben eingerichtet, dass so ganz anders geworden ist. Ihr Mann Phillip verschwand vor sieben Jahren während einer Geschäftsreise nach Südamerika. Und nun bekommt sie plötzlich die Nachricht, ihr Mann sei wieder aufgetaucht und werde mit dem nächsten Flug wieder in Hamburg ankommen. Sarah ist sehr unsicher, wie sie die Nachricht aufnehmen soll. Eigentlich ist es eine Freude, doch als sie ihrem Mann am Flughafen abholen soll, sieht sie einen Fremden. Einen Fremden, der ihr auch noch droht, ihn ja nicht auffliegen zu lassen. Sarahs Leben gerät zu einem Albtraum.

Man stelle vor, das Leben läuft wieder ganz gut. Der schwere Verlust ist langsam überwunden, man möchte nach vorne schauen. Und dann die Nachricht, mit der nach der langen Zeit nicht mehr zu rechnen war und das Entsetzen als ein Fremder vor einem steht. Einer, der einfach behauptet, der eigene Mann zu sein. Dieser Unglaube, der langsam im Gehirn verarbeitet werden muss. Als ob die Realität leicht verschoben ist. Irgendwie ist alles wie es sein soll, aber irgendwie fühlt es sich zehn Zentimeter daneben an. Sarah hat Angst vor dem Fremden, was will er in ihrem Leben.

Sehr spannend aus Sicht Sarahs und des Fremden geschildert, zeigt sich nach und nach ein Bild von einem Ehepaar, das mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Fast schien es als sei das Losungswort vergessen. Wie geht man mit der Situation um, plötzlich einen Fremden im Haus zu haben. Jemanden, den man nicht einfach wieder los wird, es ist ja angeblich der eigene Mann. Mit leichter Hand geht die Autorin ein furchteinflößendes Dilemma an. Sie versteht es, die Phantasie anzuregen, über Sarahs Geschichte, die des Fremden und die einer Ehe. Man verschlingt die Seiten in Erwartung eines fulminanten Finales. Doch gerade als man eine spektakuläre Auflösung in Reichweite glaubt, präsentiert sich ein eher normales Ende, welches zwar etwas enttäuschend wirkt, schließlich aber genau dadurch doch wieder überrascht.

Ein feinfühliges Psychogramm einer Zweifelnden

Von: Wolfgang@BücherKaffee Datum: 12.03.2017

www.buecherkaffee.de

Ein Mann kommt nach Hause, und seine Frau erkennt ihn nicht mehr. Umgekehrt ist die panische Reaktion verständlich, denn der Fremde, der sich der Protagonistin vertraulich nähert, ist nicht jener, den sie geheiratet hat. Was ist hier los?

Diese Ausgangssituation haben Poznanski und Strobel jüngst zu einem Thriller mit dem Titel "Fremd" verarbeitet. Die kritischeren Rezensenten sind sich weitgehend einig: Die Ausarbeitung wird dem Potential des Stoffes nicht gerecht, zu naiv agiert die weibliche Hauptfigur, zu ratlos wirkt die Entwicklung des Plots, zu sehr an den Haaren herbeigezogen wirkt die Auflösung.

Melanie Raabes zweiter Roman wirkt nun, als hätte sie sich diese Kritik zu Herzen genommen und die Geschichte von Grund auf neu entworfen. Sie verzichtet auf seltsame Verschwörungstheorien und leinwandtaugliche Actionszenen, die beim deutsch-österreichischen Autorenduo den Eindruck erwecken, damit sollte Ratlosigkeit überbrückt werden. Raabe nutzt ihre Geschichte vielmehr wie ein Gelenk, mit dem sie den Bewegungsspielraum in alle Richtungen auslotet, ohne es unnatürlich zu verdrehen. Mit einer einer neuen Information ändert auch die Grundannahme, auf der die Geschichte fußt, schlägt die Handlung eine neue Richtung ein. Raabe achtet dabei auf die Schmerzsignale ihres narrativen Gelenks, um den Rahmen des Glaubwürdigen nicht zu verlassen. Als bewährtes Stilmittel dazu dient ihr das Spiel mit unzuverlässigen Erzählinstanzen. Sorgfältig wird die Glaubwürdigkeit einer jeden Figur infrage gestellt, die Elemente der Geschichte neu arrangiert, sodass am Ende aus den anfangs bekannten Mosaiksteinen ein gänzlich neues Bild entstanden ist.

Anstatt wie in "Fremd" die Größenordnung und damit beinahe auch das Genre zu wechseln, konzentriert sich "Die Wahrheit" ganz auf das Gefühlsleben der Hauptfigur Sarah, erfasst jede Nuance ihrer Stimmungen um so ein authentisches Bild ihres Charakters zu erzeugen, der die Parameter für ihre Handlungen definiert. Was den Roman zudem auszeichnet ist Raabes feines stilistisches Sensorium. Zu Beginn markiert ein neuer Haarschnitt die Zäsur im Leben der Hauptfigur, ein Symbol, das bereits auf dem Cover angedeutet ist.

Dazu heißt es: "Ich beweine meine Haare mit drei großen, stummen Tränen, die zu Boden fallen wie der erste Schnee des Winters." (S. 13)

Die Wahrnehmung der Protagonistin nimmt breiten Raum ein, findet sich doch das Innere im Äußeren gespiegelt. Eine Zäsur, ein Stimmungsumschwung wird etwa folgendermaßen eingeleitet:

"Alles blendet mich. Die Welt sieht anders aus als zuvor. Jemand hat einen Filter über sie gelegt, der alles verändert. Der Himmel ist blauer als zuvor, kobaltblau. Die Blätter an den Bäumen sind neongrün, das Sonnenlicht so hell, daß es mir in den Augen schmerzt (...)." (S. 54)

Und die Dissonanz, die sich mit dem Auftauchen jenes Mannes einstellt, der ihr so fremd erscheint, manifestiert sich folgendermaßen:

"Seine Präsenz hat von meinem Zuhause Besitz ergriffen, es ist wie ein tiefer Ton, den man mehr mit dem Bauch wahrnimmt als mit den Ohren und der macht, daß sich einem alle Körperhärchen aufstellen." (S. 253)

Persönliches Fazit
Melanie Raabes zweiter Roman ist ein feinfühliges Psychogramm einer Zweifelnden, das Wendungen bietet, die den Leser über den Rahmen der Geschichte hinauskatapultieren, aber sicher wieder landen lassen. Letztendlich ist es jedoch die Freude der Autorin am Spiel mit der Sprache, die ansteckt, die den Geist entflammt.

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