Dancing With Myself

Die Autobiografie

(4)
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»Ich bin hoffnungslos gespalten zwischen dem Guten und der Dunkelheit, dem Mönch und dem Sexbesessenen, dem Priester und dem Dichter, dem Populisten und dem Demagogen. All das schreibe ich jetzt schwarz auf weiß nieder, direkt aus meinem Herzen aufs Papier.« Aufgewachsen in der englischen Arbeiterklasse, war Billy Idol mit seiner Band Generation X neben den Sex Pistols und The Clash Teil der frühen Punkbewegung. Anfang der Achtzigerjahre zog er nach New York und startete dort eine einzigartig erfolgreiche Solokarriere voller Höhen und Tiefen.

Wer kennt sie nicht, die trotzig hochgezogene Oberlippe, die geballte Faust zum »Rebel Yell«, die wasserstoffblonden Stachelhaare? Billy Idol, der erste und einzige echte Popstar der Punkgeneration – Frauenschwarm und Provokateur. Die alten Fans werden sich an ihre Jugend zurückerinnern, eine neue Generation Fans wird sich ungläubig die Augen reiben, wie exzessiv so ein Rockstarleben früher sein konnte. Sein neues Album wird die Charts stürmen.

Mit unvergesslichen Hits wie »White Wedding«, »Rebel Yell« oder »Dancing With Myself« stieg der Punk in den 80ern zu einem der Aushängeschilder von MTV auf und füllte Stadien. Neben seiner Musik und den wasserstoffblonden Haaren war es vor allem sein ausschweifender Lebensstil, für den Billy Idol berühmt-berüchtigt war. Im Herbst 2014 erscheint ein neues Studioalbum, das erste in 10 Jahren.

Billy Idol lebte das Leben, von dem die meisten Möchtegern-Rock’n’Roller nur träumen können. Er nahm auf nichts und niemanden Rücksicht, am allerwenigsten auf sich selbst. Seine Autobiografie ist eine Achterbahnfahrt von den Siebzigern bis heute. Und der Mann hat eine Menge erlebt. Von wegen »Dancing With Myself« – wir tanzen mit!


Aus dem Amerikanischen von Jan Schönherr, Harriet Fricke
Originaltitel: Dancing with Myself
Originalverlag: Simon & Schuster
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-07967-3
Erschienen am  20. Oktober 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Musik: Biografien & Musikgeschichte

Leserstimmen

Beginnt spannend, driftet aber irgendwann in die Beliebigkeit ab

Von: Tialda von Bibliofeles.de

29.11.2017

Billy Idol ist bereits seit Jahrzehnten weit über die Punk Rock-Szene hinaus bekannt, und stellt für mich persönlich eine Kultfigur dar. Ich bin beeindruckt von seiner Musik, und so war ich sehr neugierig, welches Leben hinter dem Pseudonym „Billy Idol“ steckt. Der perfekte Grund, um „Dancing With Myself: Die Autobiografie“ zu lesen. Der Anfang des Buches konnte mich sofort fesseln, und ich ‚lauschte‘ gebannt den Erzählungen über die Anfänge des Punk Rock, die Billy Idol mit seinem Freundeskreis, zu dem auch Siouxsie Sioux gehörte, miterlebte. Ohne den Faden der Entstehung aus den Augen zu verlieren, bringt Billy nebenher immer wieder amüsante Erlebnisse in die Story ein, die für Auflockerung sorgen. Was ich allerdings etwas schade fand ist, dass das Buch ab der Hälfte immer mehr in die Beliebigkeit abdriftete, denn obwohl es sich hier um einen Weltstar handelt, bestand sein Leben immer aus verhältnismäßig wenigen Aspekten – nämlich Musik, Sex und Drogen, und natürlich den aus Letzerem resultierenden Abstürzen. Soll heißen, dass sich vor allem die Abstürze im Kreis drehen. Hat man über den ersten Absturz gelesen, erfährt man bei den Nachkommenden nichts neues mehr. Genauso verhält es sich mit dem Entstehen seiner Songs, seinen Beziehungen in Sachen Liebe und seiner Band. Etwas passiert einmal … und wiederholt sich. Was aber nicht heißen soll, dass der Text schlecht geschrieben ist. Es ging mir nur leider so, dass ich mir vor allem im letzten Buchdrittel dachte, dass man das Ganze hätte weniger ausführlich beschreiben können, und immer noch alles Wichtige untergebracht hätte. So aber begann ich mich gegen Ende immer mehr zu langweilen, und Billy Idols Leben versinkt durch die Längen im Text etwas in der Beliebigkeit. Spannend fand ich die beiden Bildblöcke im Buch, die kommentierte Fotos aus dem Familienalbum, aber auch von Auftritten und Fotoshootings zeigen. Ebenfalls positiv aufgefallen ist mir Billys Humor – er betrachtet sein Leben rückwirkend und kann auch durchaus über sich selbst lachen, was ihn sehr sympathisch macht. Für Fans ist dieses Buch natürlich ein absolutes Muss, und auch interessierte Musiker (aus der passenden Musiksparte) werden mit „Dancing With Myself“ etwas anfangen können. Allerdings denke ich, dass Leser, die mit dieser Art von Musik nichts anfangen können, kaum etwas verstehen werden, da auch sehr oft gefachsimpelt und auf andere Bands verwiesen wird. Fazit: Ein Leben zwischen Musik, Drogen und Sex – das Leben des Billy Idol. Ein Buch das spannend beginnt, gegen Ende aber leider etwas in die Beliebigkeit abdriftet.

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Authentische Autobiografie

Von: Lesendes Federvieh

20.03.2017

Billy Idol lässt seine Vergangenheit Revue passieren. Er plaudert über seine Kindheit, Schulzeit, seine Musikerkarriere und wie es ihm heute geht. Seine Autobiografie ist von der ersten bis zur letzten Seite absolut lesenswert. Er erzählt "frei von der Leber weg" ehrlich und schonungslos von seinem Werdegang. Er berichtet von seinen Höhen und Tiefen, beschönigt nichts und bleibt für mich somit absolut authentisch. Er ist ein auf dem Boden gebliebener, sympathischer Superstar. Die Siebziger und die Achtziger werden wieder lebendig. Billy Idol hat mit diesem Buch auch ein Stück Zeitgeschichte aufgeschrieben und das nicht nur hinsichtlich der Musik in dieser Ära. Er schafft es wirklich super dem Leser das damalige Lebensgefühl nahezubringen. Durch seinen lockeren, lässigen Schreibstil habe ich kaum bemerkt, wie schnell ich wieder ein paar Kapitel gelesen hatte. Man lebt den Rock'n Roll direkt mit. Total interessant fand ich auch die Fotos, die Billy Idol für dieses Buch herausgesucht hat. Durch deren Vielfalt kann man die einzelnen Stationen seines Werdegangs nochmal in Bildform nachschauen. Dadurch wurde für mich die Autobiografie noch lebendiger. Fazit: Authentische Autobiografie, unterhaltsam geschrieben, Klasse!

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Vita

Billy Idol

Billy Idol, geboren 1955 unter dem bürgerlichen Namen William Michael Albert Broad in Stanmore in England. Nach ersten Erfolgen mit der Punkband Generation X zieht er 1981 nach New York und steigt in den Achtzigerjahren als Solokünstler zum weltweiten Megastar auf.

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Jan Schönherr

Jan Schönherr, geboren 1979 in Weingarten, lebt in München und übersetzt aus dem Englischen, Französischen und Italienischen. Für seine Übersetzungen wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2016 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur.

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Harriet Fricke

Harriet Fricke, geboren 1968 in Esslingen, lebt in Hamburg und übersetzt aus dem Englischen. Zu ihren Übersetzungen zählen Sachbücher über Musik, Kunst und Mode sowie Romane für Erwachsene und Kinder.

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