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Dann eben ohne Titel… Wir konnten uns mal wieder nicht einigen

Zwei Schwestern, eine Geschichte

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Zwei Schwestern, eine Geschichte und ein Buch ohne Titel

Anja und Gerit Kling, Deutschlands berühmtestes Schwesternpaar, sind seit Jahrzehnten als Schauspielerinnen erfolgreich und könnten doch kaum unterschiedlicher sein. Beide, Gerit und die fünf Jahre jüngere Anja, wuchsen in der Nähe von Potsdam auf, durchliefen die klassische DDR-Jugend und träumten schon früh von einem Leben in Freiheit. Fünf Tage vor dem Mauerfall flüchteten sie in den Westen. Die folgenden dramatischen Tage überstanden sie nur gemeinsam, als Schwestern, so wie sie sich ihr Leben lang Halt gegeben haben.

Während es Gerit von Kindesbeinen an auf die Bühne und vor die Kamera zog, kam Anja erst über Umwege zur Schauspielerei. Beide machten sie Karriere, doch auch das Leben im Rampenlicht hat seine Schattenseiten. „Dieser Beruf ist der schönste der Welt, wenn er funktioniert, und der grausamste, wenn er nicht funktioniert“, sagen die Kling-Schwestern.

Anja und Gerit Kling erzählen launig, berührend und immer ehrlich von den Höhen und Tiefen, die sie als Schwestern gemeistert haben. Davon, dass man am besten durchs Leben kommt, wenn man sich selbst nicht immer so ernst nimmt. Und sie verraten, wie man gemeinsam ein Buch schreibt, wenn man sich nicht mal auf einen Titel einigen kann...

»Dann eben ohne Titel ist eine wilde Reise durch die Wendezeit, die 90ger und die Gegenwart. In Dialogform geschrieben, dadurch wirkt alles sehr lebendig. Ein herrliches Erlebnis mit zwei sehr sympathischen (...) Schauspielerinnen.«

Markus Lobsien, NDR 90,3 (27. Mai 2020)

eBook epub (epub)
16 S. Bildteil
ISBN: 978-3-641-25591-6
Erschienen am  27. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Zwei Schwestern- Eine Geschichten

Von: orfe1975

16.06.2020

Cover: --------- Auf dem Titelbild strahlen beide Kling-Schwestern auf einem altmodischen Mofa/Moped sitzend in die Kamera. Das Moped vermutlich symbolisch für ihre DDR-Vergangenheit. Sehr ansprechend und passend für ihre Geschichte. Inhalt: --------- Die beiden Schwestern Anja und Gerit Kling schildern gemeinsam ihr Leben angefangen von ihrer Kindheit bis zur heutigen Zeit. "In ihrem Buch beleuchten sie die vielen Facetten ihrer Beziehung anhand von Geschichten und Erlebnissen aus ihrem Leben – die schönen und die weniger schönen Momente, Krisen und Erfolge und das Geheimrezept, wie man es schafft, am Ende dann doch immer zusammenzuhalten." (S.3f) Mein Eindruck: --------- Als Fan der beiden Schauspielerinnen war ich sehr neugierig, wie das Leben hinter den Kulissen bei beiden verläuft. Ich gestehe, dass ich bis dato auch meine Schwierigkeiten hatte, die beiden auseinanderzuhalten, weil sie sich optisch sehr ähnlich sind. Dieser Punkt, aber auch viele weitere wie z. B. warum beide eigentlich "Brüder Kling" heißen müssten sowie viele weitere Anekdoten und Momente schildern die beiden auf amüsante und sympathische Weise. Dabei ist das Buch in einer Art Dialog zwischen den Schwestern geschrieben. [Anja:] "Motto leben: Mit Humor bekommt man die Dinge und das Leben besser hin. Nicht immer alles nur mit starrem Blick sehen und mit einer Alles-ist-ganz-ernst-Einstellung an die Dinge herangehen. Und sich selbst nicht so bierernst nehmen. Unser Buch soll unterhaltsam sein, aber auch spannend. Zum Beispiel der Teil über die Geschichte unserer Flucht, über die ich lange Zeit gar nicht sprechen wollte, weil sie mich emotional immer noch sehr aufwühlt."(S.10) [Gerit:] "Wir sollten auch vermitteln, dass das Leben nicht immer nur geradeaus geht, sondern natürlich Umwege nimmt, Ecken und Kanten hat – und dass es auch hoch und runter ging in unserer Beziehung zueinander, dass es schwere Zeiten, schwierige Momente gab" (S.10f) Die Kapitelüberschriften sind dabei nach recht amüsanten Stichworten aus den einzelnen Erzählungen ausgewählt und prägen sich ein, wie z. B. "Hans Wurst" oder "Die Feder am Arsch“. Die Ereignisse sind größtenteils chronologisch dargestellt, nur hin und wieder unterbrochen von Anekdoten, die in der Zeit etwas vor oder zurückspringen, wodurch die Lebensgeschichte aufgelockert wird. Die Schwestern verstehen es sehr gut, sich die Bälle unterhaltsam zuzuwerfen, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Das Highlight waren für mich jedoch die Fotos aus dem Familienalbum, durch die man sich den beiden richtig nahe fühlen konnte. Stark beeindruckt hat mich der Familienzusammenhalt, sowohl die beiden Schwestern untereinander als auch ihr Verhältnis zu den Eltern betreffend. Interessant fand ich auch, dass bei Gerit der direkte Weg zur Schauspielerei schon als Kind fest stand, während Anja noch eine längere Findungsphase bis dorthin benötigte. Ich habe mich sehr gefreut über die offene und teils auch humorvolle Art, wie Anja und Gerit aus ihrem Leben erzählt haben und werde die beiden nun auf jeden Fall besser unterscheiden können, aber auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten, wenn ich sie das nächste Mal im TV sehe. Von mir aus hätten es gerne noch mehr Geschichten sein können. Vielleicht entschließen sich die beiden ja in ein paar Jahren zu einem weiteren Buch "ohne Titel", ich würde mich freuen! Fazit: --------- Eine offen und ehrlich präsentierte Biographie der beiden Schwestern mit humorvollen aber auch nachdenklichen Tönen - Sehr sympathisch und aufschlussreich.

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Leider enttäuschend

Von: Sabine

08.06.2020

Ich mag die Kling Schwestern als Schauspielerinnen sehr gern. Aber vielleicht sollte man dann bei der Schauspielerei bleiben. Die Erzählung über das Leben der Beiden ist für meine Begriffe leider weder kurzweilig oder gar spannend, sondern teilweise langweilig. Vielleicht liegt es auch an der Hilfe, die am Buch beteiligt war. Kürzlich sah ich die Schwestern in einer Talkshow, sie sprachen auch über das Buch, das hat mir sehr gut gefallen. Schade, dass das im Buch nicht so umgesetzt wurde. Von mir gibt es daher leider keine Kaufempfehlung.

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Vita

Anja Kling

Anja Kling, geb. 1970, machte 1989 das Abitur, nachdem sie zuvor ein Jahr lang an der staatlichen Ballettschule Berlin studierte hatte. Ihre erste Hauptrolle in einem Kinofilm spielte sie mit 17 Jahren in der DEFA-Produktion „Grüne Hochzeit”. Seither war sie in zahlreichen Kino-und Fernsehfilmen zu sehen, ein Repertoire, das inzwischen mehr als 20 Kino- und über 100 Fernsehfilme umfasst. 1995 erhielt sie die „Goldene Kamera” als „Beste Nachwuchsschauspielerin”. Ihr komödiantisches Talent bewies sie in Bully Herbigs „(T)Raumschiff Surprise”, wofür sie 2004 den Bambi und den „Deutschen Comedypreis” erhielt. Für „Wir sind das Volk”, nach eigener Aussage einer ihrer wichtigsten Produktionen, wurde Anja Kling als „Beste deutsche Schauspielerin” mit der „Goldenen Kamera” und dem „Bayrischen Fernsehpreis” geehrt, der ihr 2012 abermals für „Hannah Mangold & Lucy Palm” verliehen wurde. Anja Kling hat eine Tochter und einen Sohn. 2018 heiratete sie ihren heutigen Ehemann.

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Gerit Kling

Gerit Kling, geb. 1965, stand bereits im Alter von fünf Jahren in der Feuchtwanger-Verfilmung „Goya“ vor der Kamera. Nach Schule und Ausbildung begann sie ein vierjähriges Studium an der renommierten Ernst-Busch-Hochschule für Schauspielkunst in Berlin, das sie erfolgreich abschloss. Seit nunmehr 31 Jahren ist sie in Kino, Theater und Fernsehen zu Hause, in den 90ern u.a. in der TV-Serie „Die Gerichtsreporterin“, seit 2007 spielt sie die Notärztin Dr. Maren Maibach in der ZDF-Vorabendserie „Notruf Hafenkante“, und seit 2017 führt sie auch Regie am Theater. Mit ihrer Schwester Anja stand sie mehrfach vor der Kamera, z.B. in „Irren ist sexy“ oder „Die Masche mit der Liebe“. 2019 war Gerit Kling täglich in der ARD-Serie „Rote Rosen“ zu sehen. Sie hat aus erster Ehe einen Sohn und ist seit 2016 in zweiter Ehe verheiratet.

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Peter Käfferlein

Die Journalisten Olaf Köhne und Peter Käfferlein blicken auf eine langjährige Laufbahn im deutschen Fernsehen zurück. Bis 2014 verantworteten sie als Chefredakteure den ARD-Talk. Ihre Bücher mit Hardy Krüger und Liselotte Pulver wurden SPIEGEL-Bestseller.

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Olaf Köhne

Die Journalisten Olaf Köhne und Peter Käfferlein blicken auf eine langjährige Laufbahn im deutschen Fernsehen zurück. Bis 2014 verantworteten sie als Chefredakteure den ARD-Talk. Ihre Bücher mit Hardy Krüger und Liselotte Pulver wurden SPIEGEL-Bestseller.

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