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Darien - Die Herrschaft der Zwölf Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21293-3

Erschienen:  14.08.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Darien ist die Hauptstadt eines mächtigen Königreiches. Seit tausend Jahren regieren von hier aus die zwölf mächtigsten Familien das Land. Doch diese Ära neigt sich dem Ende entgegen, denn König Johannes ist schwach und ängstlich. Als das Militär einen Mordanschlag auf den König plant, um den Thron für einen starken Herrscher frei zu machen, ändert sich das Leben von fünf ungleichen Helden für immer: Ein Jäger, ein Krieger, ein Dieb, eine Magierin und ein Wesen aus einer längst vergangenen Zeit – sie alle führt ihr Weg aus den entferntesten Ecken des Reiches nach Darien, denn nur gemeinsam können sie ihre Welt vor dem Untergang bewahren...

Conn Iggulden (Autor)

Conn Iggulden unterrichtete Englisch an der Universität von London und arbeitete sieben Jahre als Lehrer, bevor er schließlich mit dem Schreiben historischer Abenteuerromane begann. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen im englischen Hertfordshire. Die Romane seiner "Emperor"-Trilogie stürmten binnen Kurzem die britischen Bestsellerlisten. 2006 gefolgt von seinem ersten Sachbuch dem "Dangerous Book for Boys", das er zusammen mit seinem Bruder Hal schrieb und das das als "Buch des Jahres" bei den British Book Awards ausgezeichnet worden ist. Ein Buch wie das "Dangerous Book" hätten sie damals gerne zur Hand gehabt. Nun haben sie es selbst geschrieben und der goldenen Zeit der Kindheit und der Abenteuer ein Denkmal gesetzt.

www.conniggulden.com

Aus dem Englischen von Kirsten Borchardt
Originaltitel: Darien

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21293-3

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  14.08.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Unterhaltsamer Auftakt

Von: Libellchen Datum: 21.04.2018

libellchen11.blogspot.de

Das Land Darien und dessen gleichnamige Hauptstadt werden zwar offiziell vom König regiert, doch dieser besitzt eigentlich keinerlei Macht. Die Herrschaft des Königreiches teilen sich insgeheim die zwölf einflussreichsten Familien Dariens. Als General Justan versucht die Hauptstadt zu erobern, kreuzen sich die Wege dreier unterschiedlicher Menschen, welche alle über besondere Fähigkeiten verfügen. Aber auch das Volk nimmt den Angriff auf ihre Stadt nicht so einfach hin.

Conn Iggulden verwebt in seinem Fantasy Roman das Schicksal dreier ganz unterschiedlichen Charaktere. Einerseits ist da der Familienvater und Jäger Elias Post, welcher die Zukunft immer ein paar Momente vorausahnen kann. Andererseits die junge Frau Nancy, die vorhandene Magie in Objekten einfach aussaugen und in sich selbst fließen lassen kann. Und schließlich gibt es noch den 10 jährigen Jungen Arthur, welcher ebenfalls über große magische Fähigkeiten verfügt und sich letztendlich als uraltes Wesen entpuppt.

Bedauerlicherweise wechselt der Autor innerhalb eines Kapitels mehrmals die Perspektive, was im Endeffekt dazu führt, dass man mit keinem der drei Hauptprotagonisten so wirklich warm wird. Somit bleiben diese Charaktere das ganze Buch hinweg seltsam flach. Im Gegensatz dazu finde ich die Wahl der Nebencharaktere, allen voran Tellius und Lady Sallet, absolut gelungen. Beide besitzen wesentlich mehr Tiefe und sind eine eindeutige Bereicherung des Romans.

Die Handlung der Geschichte startet fast schon gemächlich, gewinnt dann aber rasch an Fahrt und gegen Mitte mag man das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Dabei verknüpft Iggulden geschickt die Handlungsstränge der Protagonisten und führt sie quasi fast zufällig zusammen.

Ein großes Defizit dieses Romans bleibt für mich jedoch das unausgegorene Weltbild. Man erfährt als Leser doch relativ wenig über Land, Kultur, Magie, oder sonstige Hintergründe, so dass am Ende des Romans zu viele Fragen offen bleiben.

Dennoch gefällt mir "Darien - Die Herrschaft der Zwölf" sehr gut, denn die Story selbst zeigt sich vielschichtig und sorgt ferner für wunderbare Kurzweil. Der Roman ist zwar in sich abgeschlossen. das Ende jedoch relativ offen angelegt. So kann man durchaus auf weitere Bände hoffen! Im Original heißt das Buch übrigens Empire of Salt, was im deutschen jedoch keinerlei Bedeutung zu haben scheint. Aber vielleicht kommt das ja noch in weiteren Bänden.

Fazit:
Alles in allem ist "Darien - Die Herrschaft der Zwölf" ein unterhaltsamer Auftakt zur neuen Fantasy Reihe von Conn Iggulden. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf die folgenden Bände!

Trotz kleiner Schwächen gute Lektüre.

Von: Verlorene Werke_Blog Datum: 05.10.2017

verlorene-werke.blogspot.de/

Conn Iggulden hat sich mit "Darien" an seinen ersten Fantasyroman gewagt, für gewöhnlich kennen ihn seine Leser aus der historischen Ecke. So ganz ist es ihm leider nicht gelungen, diese abzustreifen; schon allein an der Seitenstärke ist das zu spüren. Der Autor nimmt sich sehr viel Zeit, um die einzelnen Figuren in ihrem jeweiligen Lebensbereich vorzustellen, was mitunter ein klein wenig zu ausufernd gelungen ist und Stehvermögen braucht. Es lohnt sich jedoch, über die erste Langatmigkeit hinwegzulesen, denn Iggulden sind interessante und gut angelegte Figuren aus der Feder geflossen, die allerdings nicht ihr volles Potential ausschöpfen können. Leider werden sie nur in ihren jeweiligen Lebensbereichen, oft auch für sie neu, gezeigt, die gesamte Welt oder schlicht nur die Stadt Darien kommen viel zu kurz. Zwar ist zu spüren, dass Iggulden sich am Mittelalter orientiert hat, doch erklärt das nur wenig zur Lebensweise, Politik oder anderen wichtigen Details. Der Roman, der als in sich abgeschlossen betrachtet werden kann, ist nur der erste Teil einer Trilogie, die sich im Original "Empire of Salt" nennt. Was das für ein Empire sein soll und was die Handlung mit Salz zu tun hat, wird mit keiner Silbe erwähnt. Auf diesem, sehr wichtigen Gebiet gibt es also durchaus noch Nachholbedarf.
Der gemächliche Start der Handlung verkehrt sich schon schnell ins Gegenteil. Der Autor wechselt oft zu rasch zwischen den Figuren und treibt damit die Story erbarmungslos an, was dieser nicht guttut. Darunter leiden auch die Charaktere, die zwar einzigartig angelegt wurden, aber oft nicht genug Raum bekommen, um eben das auch zu zeigen. Die geheimnisvollen Fähigkeiten, die natürlich mit Magie zu tun haben, werden kaum erläutert, was schade ist, da zu erahnen ist, dass auch hier eine wohlüberlegte Grundessenz angelegt wurde. Die Seiten fliegen anhand der mannigfaltigen Geschehnisse nur so vorbei, aber später ärgert sich der Leser eben doch, weil es zu schnell ging und die Figuren durch ihre fehlende Tiefe - und das obwohl alles da ist, um ihnen diese zu verleihen - wohl nicht im Gedächtnis hängenbleiben. Vielleicht gab es dann ganz zum Schluss auch Probleme mit der vorgegebenen Seitenzahl - historische Romane sind oft wesentlich länger.
"Darien - Die Herrschaft der Zwölf" ist eine gute Lektüre für zwischendurch, wenn nichts anderes zur Hand ist, entwickelt aber leider sein eigenes Potential nicht vollständig aus.

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