Das Bekenntnis

Roman

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Wenn aus der Wahrheit Böses wächst - der neue große Roman von John Grisham

Oktober 1946 in Clanton, Mississippi. Pete Banning ist einer der angesehensten Bürger der Stadt. Der hochdekorierte Kriegsveteran hat es als Oberhaupt einer alt eingesessenen Familie mit dem Anbau von Baumwolle zu Reichtum gebracht. Er ist ein aktives Mitglied der Kirche, ein loyaler Freund, ein guter Vater, ein verlässlicher Nachbar. Doch eines Morgens wendet sich das Blatt. Pete Banning steht in aller Früh auf, nimmt ein leichtes Frühstück zu sich, fährt zur Kirche und erschießt den Pfarrer. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Die Gemeinde ist erschüttert, und es gibt nur eine einzige Frage: Warum? Pete Banning aber schweigt. Sein einziger Kommentar lautet: »Ich habe nichts zu sagen.« Und auch als ihm die Todesstrafe droht, bricht er sein Schweigen nicht. Ein Aufsehen erregender Prozess beginnt, an dessen Ende in Clanton nichts mehr ist, wie es zuvor war.

»In Das Bekenntnis vertraut John Grisham auf bewährte Erzähltradition und ergänzt diese um eine gesellschaftliche Analyse, die für ihn neu ist.«

Axel Knönagel, dpa (12. März 2019)

Originaltitel: The Reckoning
Originalverlag: Doubleday
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24358-6
Erschienen am  04. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Lesen Sie das Nachwort von John Grisham zu "Das Bekenntnis"

Leserstimmen

Spannend, solide und einfach gut!

Von: Andrea Pehle

12.04.2019

[ ] In diesem Buch stellt John Grisham dem Leser vom ersten Kapitel an die alles entscheidende Frage: Warum bringt der Kriegsveteran, Farmer, liebevolle Vater und Ehemann Pete Bannings den ortsansässigen Priester Dexter Bell mit drei Schüssen gezielt und vorsätzlich um? Der Täter schweigt. Auch über seinen Tod hinaus wird sehr sehr sehr lange nicht klar, warum er seine Frau 7 Monate vor dem Mord in die Psychiatrie einweisen ließ und die Tat im vollen Besitz seiner geistigen Kräfte ausführte. Pete Bannings diente 6 Jahre im Krieg, wurde zwischenzeitlich für tot erklärt, wendet sich aber nach seiner Rückkehr liebevoll seiner Frau und auch den beiden Kindern Joel und Stella zu. Grisham schmückt die Zeit im Krieg für meinen Geschmack exorbitant aus, allerdings bleibt der Spannungsbogen kontinuierlich erhalten. Das eigentliche Bekenntnis bekam ich erst im 50. und letzten Kapitel serviert. Für meinen Geschmack hätten es ein paar Kapitel weniger auch getan aber ansonsten liefert John Grisham wie gewohnt ab. Für mich ist Grisham lesen eine Tradition, wie Sonntags den Tatort zu schauen. Das begann im Teenager Alter, als der Autor mit "Die Firma" oder "Die Akte" seine großen Erfolge feierte. Ich war damals mehrmals in der Woche in der Bibliothek und sog jeden Band in mich hinein. Seitdem habe ich kein Buch dieses Autors verpasst. Ich kenne den Schreibstil so gut, dass er auf mich eine regelrecht entspannende Wirkung hat - trotz des literarischen Spannungsbogens. "Das Bekenntnis" ist solide und gut konstruiert und spannend bis zum Schluss. Was will das Leserherz mehr?

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Ein typischer Grisham - gut gelungen!

Von: Nicoles Bücherwelt

14.03.2019

Ein Mord und die Suche nach der Wahrheit… Oktober, im Jahr 1946: Der Farmer Pete Banning ist ein angesehener Bürger der Stadt Clanton in Mississippi. Dank seiner gut gehenden Geschäfte mit der selbst angebauten Baumwolle geht es dem hochdekorierten Kriegsveteran und seiner Familie finanziell recht gut. Pete führt seit seiner Rückkehr aus dem Krieg ein ruhiges Leben und ist ein guter Vater, ein loyaler Freund und ein verlässlicher Nachbar. Doch plötzlich ändert sich alles: An einem Morgen im Oktober steht Pete früh auf, verrichtet seine alltäglichen Arbeiten und fährt kurz darauf in die Stadt – dort geht er geradewegs zur Kirche und erschießt den Pfarrer. Diese unglaubliche Nachricht verbreitet sich in Windeseile in der kleinen Stadt und löst Schrecken und Fassungslosigkeit aus. Schon bald gibt es in der Gemeinde nur noch eine Frage: Warum? Pete lässt sich widerstandslos festnehmen – und schweigt. Auch mit dem Wissen, das ihm die Todesstrafe droht, lautet sein einziger Kommentar: „Ich habe nichts zu sagen.“ Schon bald beginnt ein Aufsehen erregender Prozess, der Clanton für immer verändern wird… „Die Gesetzeshüter spulten ihr Routineprogramm ab, doch in Wahrheit waren sie ebenso bestürzt wie alle anderen auch. Ein angesehener Prediger war vom beliebtesten Sohn der Stadt, einem Kriegshelden, kaltblütig ermordet worden. Dafür musste es einen verdammt guten Grund geben. Es war sicher nur eine Frage der Zeit, bis die Wahrheit herauskäme. Doch in diesem Moment stand die Zeit still. Was hier geschah, schien nicht real.“ – Seite 24/25, eBook Schon die Inhaltsangabe klingt nach einem typischen John Grisham-Roman – und so beginnt er auch. Bereits die ersten Seiten fesseln den Leser und geben einen guten Über- und Einblick in das aktuelle Leben von Pete Banning und dem Tagesablauf auf der Baumwollfarm. Aber auch über den Alltag in dem fiktiven Städtchen Clanton und dessen Bewohner erfährt man einiges. Doch dann geschieht das unfassbare Verbrechen, das der sonst so friedliche Bürger eiskalt begeht. Natürlich fragt man sich als Leser sofort, was hinter dem Mord steckt. Die Handlung ist in drei Abschnitte geteilt. Während der erste und dritte Abschnitt packend geschrieben sind, habe ich mich mit dem Mittelteil etwas schwer getan. Dieser schildert überwiegend Petes Erlebnisse im Krieg und ist teilweise etwas langatmig. Doch mit dem letzten Teil ist die gewohnte Spannung vom Anfang wieder da und beantwortet auch einige Fragen. Der Schreibstil ist detailreich und eher ruhig, dennoch fällt es besonders im ersten Abschnitt, der mit einer großen Überraschung endet, schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Auch der berühmte Stil von John Grisham kommt hier sehr gut zur Geltung. Nur wenige Autoren können Gerichtsszenen so packend schildern wie er. Zum Ende hin gibt es einige Entwicklungen, die man so nicht vermutet hätte. Mein Fazit: Ein typischer John Grisham-Roman, der seine Stärken besonders am Anfang hat und später mit einem spannenden Schluss endet. Atmosphärisch dicht und mit einer ruhigen Art schildert John Grisham hier das Schicksal eines Mannes, das einige Leben komplett verändert. Einzig im Mittelteil gibt es kleine Längen, aber alles in allem ist dem Autor hier wieder ein gutes Buch mit einer interessanten Handlung gelungen. Lesenswert!

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Vita

John Grisham hat 31 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und sechs Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.

Besuchen Sie den Autor im Internet: www.jgrisham.com

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Pressestimmen

»Ein richtig guter Grisham: klar konstruiert und sehr spannend.«

Hörzu (08. März 2019)

»Ein typischer Grisham: hoch spannend und engagiert.«

Morgenpost am Sonntag (17. März 2019)

»John Grishams ambitionierter Roman ist Kriminalgeschichte, Gerichtsdrama, Kriegsgeschichte, Familiensaga, Coming of Age-Geschichte, ein Stück Zeitgeschichte, wobei die Rassenspannungen subtil die Erzählung definieren.«

»So erweist sich Grisham wieder als facettenreicher Chronist des amerikanischen Südens …«

Stefan Rother, Schwäbische Zeitung (16. April 2019)