Das Bildungserbe der Reformation

Bleibender Gehalt - Herausforderungen - Zukunftsperspektiven

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Klärung und Orientierung zum Bildungsverständnis in der evangelischen Kirche

Die Reformation war nicht zuletzt auch eine Bildungsbewegung, und gerne betont die Evangelische Kirche darum ihr Bildungserbe. Aber: Hat dieses Bildungserbe angesichts heutiger Herausforderungen in der Praxis überhaupt eine Orientierungsfunktion?
Friedrich Schweitzer beschreibt die geschichtliche Entwicklung und die neuzeitliche Wirkungsgeschichte des Bildungsverständnisses im Protestantismus. Er benennt die zentralen Herausforderungen, vor die es sich im 21. Jahrhundert gestellt sieht und zeigt, wie das protestantische Bildungsverständnis neu gefasst und für die pädagogische und religionspädagogische Praxis heute fruchtbar gemacht werden kann.


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ISBN: 978-3-641-19962-3
Erschienen am  27. Juni 2016
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Leserstimmen

"Lasst uns Schulen bauen..." Reformation und Bildung. Geschichte und Perspektiven

Von: wortweg08

24.08.2016

„Lasst uns Schulen bauen...“ Das Bildungserbe der Reformation. Neuerscheinung Gütersloher Verlagshaus Dezember 1520. Wittenberg. Es ist der endgültige Bruch Luthers mit Rom. Der streitbare Augustinermönch und Universitätsprofessor verbrennt die Bannbulle des Papstes. Der Reichstag zu Worms im kommenden Jahr besiegelt diesen von Kaisers Seite und entlässt nun Luther in neue Herausforderungen der geistlichen Ordnung und nicht zuletzt nach den Fragen der Bildungskonzeption. Jetzt gilt es die Ideen und Reformvorschläge, die an der Universität Wittenberg wesentlich auch von Philipp Melanchthon gefördert werden auch als Bildungsprogramm umzusetzen. Schulen sind zu gründen und im Anspruch von geistlicher wie humanistisch-weltlicher Lehre ist die Pädagogik und der Fächerkanon zu konzipieren. Es geht um das Evangelium als geistlichem Grund des Lebens wie um Gesetz und Recht im profanen Lebensalltag der gesellschaftlichen Herausforderungen. Beides soll in der Schule und den Bildungsstätten seinen guten Ort und Weg finden. 1517. Reformation auf dem Bildungsweg… 2017. 500 Jahre liegen nun zwischen dem Ereignis des Thesenanschlages in Wittenberg, der wesentlich auch ein Markstein der reformatorischen Bildungsbewegung war, und der protestantischen Gegenwart in Mitteleuropa und weltweit. Neue Fragen und Herausforderungen stellen sich nun im Umgang mit dem reformatorischen Erbe des Anspruches von Glaube und Bildung. Der Autor legt nun mit dieser Neuerscheinung im Gütersloher Verlagshaus sowohl eine kurze pointierte historische Rückschau als auch eine ausführliche Analyse und Perspektivenschau der Gegenwart und Zukunft evangelischer Bildung vor. In fünf Kapiteln werden die geschichtlichen Ausgangspunkte der Zusammenhänge von Reformation und Bildung, deren Wirkungsgeschichte im neuzeitlichen Protestantismus sowie aktuelle Themendiskussionen geöffnet. Den Rahmen findet dieser große interdisziplinäre Themenkomplex mit 20 Thesen des Autors zur Erneuerung evangelischer Bildungstradition. Das Buch ist ein interessanter Beitrag zum Reformationsjubiläum 2017 und der damit zusammenhängenden Themendiskussionen. Friedrich Schweitzer, Das Bildungserbe der Reformation – Bleibender Gehalt, Herausforderungen, Zukunftsperspektiven; 2016 Walter Pobaschnig, Wien 8_2016 https://literaturoutdoors.wordpress.com https://literaturoutdoors.wordpress.com/Rezensionen

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Vita

Friedrich Schweitzer, geb. 1954, Master of Theology, Dr. rer. soc., Professor für Praktische Theologie/Religionspädagogik an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen, ist Autor immer wieder aufgelegter Veröffentlichungen zu Fragen der religiösen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

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