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Das Blut der Pikten Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17638-9

Erschienen: 08.08.2016
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Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Grönland, 937 A. D.: Das Volk der Pikten ist nahezu ausgelöscht worden. Die wenigen Überlebenden hat es nach Grönland verschlagen, wo sie unter härtesten Naturbedingungen ihr Dasein fristen. Als die Gemeinschaft eines Tages von Nordmännern angegriffen wird, begibt sich eine Schar kampferprobter Pikten unter dem Krieger Kineth auf die große Queste ins Reich ihrer Vorfahren, um eine alte Prophezeiung zu erfüllen. Auf ihrer gefahrvollen Reise geraten die Unerschrockenen zwischen britannische Heeresführer und marodierende Wikinger …

Bastian Zach (Autor)

Bastian Zach wurde 1973 in Leoben geboren. Er arbeitete für verschiedene Werbe- & Multimedia-Agenturen und ist seit 1999 in Wien selbstständig. Matthias Bauer wurde 1973 in Lienz geboren, arbeitete nach dem Studium der Geschichte im Verlagsbereich und ist in der Tiroler Erwachsenenbildung tätig. Zusammen schreiben sie als Zach/Bauer Romane (unter anderem die Bestsellertrilogie "Morbus Dei") und Drehbücher, zuletzt zum Wikinger-Hit "Northmen – A Viking Saga".

www.zach-bauer.com

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17638-9

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Verlag: Heyne

Erschienen: 08.08.2016

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Trotz Schwächen spannendes Vergnügen

Von: Michael Taube Datum: 15.01.2017

www.60minuten.net

Die Pikten, unterschiedliche Stämme aus Schottland, sind seit 100 Jahren nicht mehr existent. Sie haben in der Mitte des 8. Jahrhunderts mit den Skoten ein gemeinsames Reich gebildet. Während dieser Zeit war eine kleine Gruppe Pikten ausgewandert und in Grönland gelandet.

937 nach unserer Zeitrechnung beginnt der Roman Das Blut der Pikten und erzählt das Schicksal einer Gruppe mutiger Männer und Frauen, die die Orte ihrer Ahnen wieder aufsuchen wollen, um dem harten Klima Grönlands zu entkommen.

Da ich nicht viel über die Pikten wusste, stürzte ich mich in das Buch.

Der Erzählstil von Bauer-Zach gehört zum Besten des Jahres 2016. Klare Sprache, detaillierte Beschreibungen von Szenerien und Emotionen machen das Lesen des Romans kurzweilig und interessant. Es gibt viele Charaktere, die unterschiedlich stark beschrieben sind. Die Handlungsweisen waren für mich immer nachvollziehbar und begründet.

Was mir gar nicht gefallen hat, sind die vielen losen Handlungsstränge, die am Ende des Romans offen blieben. Sei es die Frage, ob die Abenteurergruppe ihr Glück findet in der neuen Heimat, warum eigentlich der Bach versiegt ist im Heimatort auf Grönland oder ob der Dorfchef in seiner Verbannung überlebt, werden nicht beantwortet. Selbst wenn ein Folgeroman geplant wäre, ist das sehr unbefriedigend für mich.

In der E-Book Ausgabe fehlt im Gegensatz zum gebundenen Werk eine Schottlandkarte. Das Glossar hat seinen Namen nicht verdient. Damit ist für die Verfolgung der Geschichte wieder mal Google notwendig. Schade!

Und wie sieht es mit der historischen Genauigkeit aus? Es ist ein Fantasy Roman, kein historischer Roman. Aber diesen Anspruch stellen die Autoren selber scheinbar nicht.

Mein Fazit: Der im August 2016 erschienene Roman Das Blut der Pikten hat mein Herz knapp verfehlt. Brillant beschrieben, aber nicht völlig durchdacht, hat dieses Werk mir ein einige spannende Lesestunden bereitet. Vielleicht hätte dem Werk an der einen oder anderen Stelle etwas Straffheit gut getan, aber die 560 Seiten finde ich sinnvoll gefüllt.

Auch wenn der Roman einige Schwächen hat, empfehle ich ihn trotzdem.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Flucht in die alte Heimat,,,

Von: Angela Busch Datum: 08.01.2017

https://literaturgarten.blogspot.de

Rezension
Inhalt: Die Ureinwohner Britanniens, die Pikten haben sich im Jahr 937 A.D. nach Grönland zurückgezogen , um der Ausrottung in ihrer ursprünglichen Heimat zu entgehen. Die Lebensbedingungen sind hart, es gibt strenge Winter und sie leben dort recht abgeschieden von anderen Volksgruppen. Bis eines Tages ein Schiff der Nordmänner strandet und die Schiffsleute eine Seuche in sich tragen und die Pikten damit infizieren. Diese beschliessen nach langem Zögern in ihre alte Heimat zurückzukehren und ein Teil des Volkes macht sich auf den Weg über das Meer,,,,,

Meine Meinung:
Ich musste mich regelrecht zwingen im oben abgebildetem Buch weiter zu lesen. Es ist kein typisch historischer Roman in meinen Augen, sondern eher eine oberflächliche Zusammenstellung von Fakten, ungenau beschriebenen , viel zu vielen Personen, deren Charaktere einfach in ein paar Sätzen angerissen wurden und die dann nie oder nur noch selten wieder auftauchten. Nur die drei Geschwister um den Protagonisten Kineth erhalten meine Sympathie in der Geschichte. Der Roman ist nicht einmal besonders blutig oder mit brutalen Szenen ausgestattet. Ich habe einfach keinen echten, fesselnden, roten Faden gefunden. Das Glossar wird superklein gehalten, wohl um den Leser nicht zu überfordern . Dabei bin ich eigentlich frohgemut auf diese Geschichte eingegangen - endlich über die Ureinwohner Britanniens - die sagenumwobenen Pikten, etwas zu erfahren. Teilweise sind diese Erwartungen auch erfüllt worden. Zumindest weiss ich nun, dass sie wohl intensiv tätowiert waren. Ich habe trotz allem keinen echten Zugang gefunden und mich durch das Buch gequält. Leider. Ich vergebe mit ungutem Gefühl nur drei Sternchen.

Herzlichen Dank an den Heyne-Verlag, RandomHouse und die beiden Autoren für die Bereitstellung des Buches.

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