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Das Brot der Engel - Ein Jahr in Damaskus

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€ 15,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 19,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-04759-7

Erschienen: 28.07.2010
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eine wahre Geschichte über Aufbruch und Selbstfindung

Die Amerikanerin Stephanie Saldaña reist 2004 für ein Jahr nach Damaskus, um die Jesusgestalt im Koran zu studieren. Es ist ein gefährlicher Zeitpunkt für diese Reise, da kurz zuvor die USA in den Irak einmarschiert sind und Syrien nächstes Angriffsziel werden könnte. Einfühlsam und lebendig beschreibt die junge Katholikin ihren spannenden Alltag in einem fremden Land. Als sie sich in ein Wüstenkloster zurückzieht und mit dem Gedanken spielt, den Rest ihres Lebens als Nonne zu verbringen, verliebt sie sich in den charismatischen Mönchsnovizen Frederic.

Dieses Buch ist ein Leseereignis, ein grandioses Mosaik aus Reisebericht, zarter Liebesgeschichte und spiritueller Reise zu sich selbst, ein Buch, das durch die poetische Kraft seiner Sprache überzeugt und noch lange nachhallt.

Ein wertvoller Beitrag zum interkulturellen und interreligiösen Austausch.

Stephanie Saldaña (Autorin)

Stephanie Saldaña wuchs in Texas auf und absolvierte ein Theologiestudium an der Harvard Divinity School in Cambridge, Massachusetts. Fasziniert vom Islam und dem östlichen Christentum hat sie in verschiedenen Städten des Mittleren Ostens gelebt, inklusive ein Jahr in Beirut, wo sie als Journalistin für die englischsprachige Zeitung „The Daily Star“ arbeitete. Für ihr lyrisches Schaffen hat sie mehrere Auszeichnungen erworben. Stephanie Saldaña lebt in Jerusalem und lehrt am Honors College for Liberal Arts and Sciences.

Aus dem Amerikanischen von Maja Ueberle-Pfaff, Stefanie Fahrner
Originaltitel: The Bread of Angels. A Memoir of Love and Faith in Damascus
Originalverlag: The Knopf Doubleday Group

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-04759-7

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Irisiana

Erschienen: 28.07.2010

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Zwischen Christentum und Islam

Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Von: Cleo Datum: 28.09.2010

Es ist wirklich nicht einfach, die Eindrücke, die dieses Buch bei mir hinterlassen hat, in Worte zu fassen; zum Einen, weil sie so vielfältig sind, zum Anderen, weil die Geschichte, die Stephanie Saldaña erzählt, teilweise so spirituell und persönlich ist, dass man gar nicht wirklich beschreiben kann, was man dabei fühlt.
Stephanie beschreibt ihr Leben in Syrien ziemlich bildreich, so dass ich von Anfang an ein recht genaues Bild vor Augen hatte von der Stadt und den Leuten, mit denen sie zu tun hatte.

Jeder Geruch, jeder Musikfetzen, der aus den Radiorekordern der Basar-Verkäufer schallt, wird beschrieben. Leider ist die Situation nicht nur blumig und 1001 Nacht-Orient-Feeling. Damaskus wird von einer Asylantenflut, ausgelöst durch den beginnenden Irak-Krieg, heimgesucht und die Situation ist nicht immer ungefährlich. Gerade was die politischen Geschehnisse angeht, finde ich die Stellung, die die Autorin bezieht, vorbildlich. Sie verurteilt nicht, sondern sucht nach Erklärungen für gewisse Verhaltensweisen und schildert die damalige Situation nochmals, damit man es sich [soweit man informiert ist] selbst nochmals ein Bild machen kann.

Bei allem, was Saldaña erzählt, ist sie zutiefst menschlich, geizt nicht mit Selbstkritik und - was ich am erstaunlichsten und erfreulichsten fand - sie lebt den interreligiösen Dialog. Sie spricht mit kleinen Kindern in der Moschee und erzählt bereitwillig von ihrer Religion, dem Christentum, ist jedoch auch wirklich interessiert am Islam und lernt mit unheimlichem Ehrgeiz, im Koran zu lesen und tritt sowohl mit der Scheicha, die ihr Koranstunden gibt, als auch mit den Mädchen in der Moschee, denen sie Englisch beibringt, in ständigen Austausch. Für mich persönlich war dies insoweit interessant, als dass ich als Muslima nun beide "Versionen" einander gegenübergestellt sah und entsprechend vergleichen und feststellte konnte, dass es mehr Gemeinsamkeiten gibt als frau denkt
Eigentlich bekäme das Buch ein 5 Sterne, jedoch haben mich zwei kleine Kleinigkeiten gestört.

Zum einen die Tatsache, dass Frau Saldaña obwohl sie [wie sie es auch selbst am Anfang schildert] über spärliche Arabisch-Kenntnisse verfügt, offenbar trotzdem munter mit allen möglichen Leuten kommuniziert und demnach zu urteilen, welche Gespräche sie da führt, kann ich [die selbst arabisch spricht und weiß, wie schwer und komplex diese Sprache ist] das nicht so ganz nachvollziehen.

Aber nun gut, vielleicht ist sie besonders sprachbegabt und/oder behilft sich noch mit Englisch. Das zweite, was mich gestört hat, ist der Schluss: wie es ausgeht, erfährt man nur, wenn man die Danksagung liest und selbst da muss sich der Leser lediglich mit einer Andeutung zufrieden geben. Ich habe mir schon überlegt, in Kontakt mit ihr zu treten, da für mich doch noch die ein oder andere Frage offen ist. Werde dann hier berichten, was dabei rauskam.

An sich hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich kann es jedem, der sich für die arabische Welt und den Islam oder Theologie im Allgemeinen interessiert, empfehlen. Einen Stern Abzug gibt es für die oben aufgeführten Punkte.

Das Brot der Engel

Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Von: honey66 Datum: 14.06.2010

wow... ganz nach meinem Stil, einfühlsam, beeindruckend und herrlich spirituell... dieses Buch kommt ganz oben auf meine Liste, das möchte ich unbedingt lesen! (früherlesen.de)

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