VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Das Buch der Spiegel Roman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 12,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19496-3

Erschienen:  27.02.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Links

  • Service

  • Biblio

Die Wahrheit des einen ist die Lüge des anderen.

Als der Literaturagent Peter Katz ein Manuskript des Autors Richard Flynn erhält, ist er sofort fasziniert. Flynn schreibt über die Ermordung des Professors Joseph Wieder in Princeton. Der Fall wurde nie aufgeklärt, und Katz vermutet, dass der unheilbar kranke Flynn den Mord gestehen oder den Täter enthüllen wird. Doch Flynns Text endet abrupt. Als Katz den Autor kontaktieren will, ist dieser bereits verstorben. Besessen davon, das Ende der Geschichte zu erfahren, versucht Katz, Laura Baines ausfindig zu machen, die als Studentin auf undurchsichtige Weise mit Wieder verbunden war. Doch je tiefer Katz in den Fall eindringt, desto mehr scheint er sich von der Lösung zu entfernen ...

zum Video Denis Scheck in der Sendung "druckfrisch" über "Das Buch der Spiegel"

»Das ist Unterhaltungsliteratur auf hohem Niveau, im Thriller-Genre ein herausragendes Buch.«

Denis Scheck (16.02.2017)

E.O. Chirovici (Autor)

Eugene Chirovici stammt aus einer rumänisch-ungarisch-deutschen Familie aus Transsilvanien und wohnt heute mit seiner Frau in Brüssel. In Rumänien hat er sehr erfolgreiche Romane veröffentlicht. Sein erster Roman in englischer Sprache, »Das Buch der Spiegel«, das unter dem Namen E.O. Chirovici erschienen ist, hat für eine internationale Sensation gesorgt und wurde in über 40 Länder verkauft.


Silvia Morawetz (Übersetzerin)

Silvia Morawetz, geb. 1954 in Gera, studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik und ist die Übersetzerin von u.a. Janice Galloway, James Kelman, Hilary Mantel, Joyce Carol Oates und Anne Sexton. Sie erhielt Stipendien des Deutschen Übersetzerfonds, des Landes Baden-Württemberg und des Landes Niedersachsen.

»Das ist Unterhaltungsliteratur auf hohem Niveau, im Thriller-Genre ein herausragendes Buch.«

Denis Scheck (16.02.2017)

»Ein brillant geschriebenes Verwirrspiel um ein geheimnisvolles Manuskript. Ein großartiges Werk.«

Stern (23.02.2017)

»Blendend unterhaltsam und spannend. Ein virtuoses Spiel.«

Literatur Spiegel (01.03.2017)

»Dieses Buch enthält alle Zutaten, die ein Bestseller braucht.«

Freundin (08.03.2017)

»Dies ist nicht nur ein sehr guter Thriller, der Roman stellt auch die Frage, inwieweit wir aus Selbstschutz unsere eigenen Erinnerungen unbewusst manipulieren.«

Julia Heaberlin

mehr anzeigen

Aus dem Englischen von Werner Schmitz, Silvia Morawetz
Originaltitel: The Book of Mirrors
Originalverlag: Century

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19496-3

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen:  27.02.2017

  • Leserstimmen

  • Buchhändlerstimmen

  • Rezension verfassen

Ein gutes Buch - mysteriös und spannend!

Von: Nicoles Bücherwelt Datum: 03.03.2017

nicolesbuecherwelt.blogspot.de/

Ein rätselhaftes Manuskript, ein ungelöster Mordfall und die Suche nach der Wahrheit...

Der Literaturagent Peter Katz erhält eines Tages eine E-Mail des Autors Richard Flynn, der ihm das Manuskript seines neuen Buches anbietet. Neugierig durch das ausführliche Anschreiben, beginnt Peter den beigefügten Auszug des Manuskripts zu lesen.
Richard Flynn schreibt darin über einen ungeklärten Mordfall, der sich im Jahre 1987 ereignet hat. Der Professor Joseph Wieder wurde damals in seinem Haus ermordet, die genauen Umstände sind unklar, der Fall wurde nie gelöst. In seinem Manuskript deutet Flynn, der inzwischen schwer erkrankt ist, allerdings an, das Rätsel gelöst zu haben. Doch der Text endet abrupt.
Als Peter Katz sich mit Flynn in Verbindung setzten will, erfährt er, dass der Autor inzwischen verstorben ist - die fehlenden Seiten sind unauffindbar.
Doch den Literaturagenten lässt sie Geschichte nicht los, gemeinsam mit einem befreundeten Reporter begibt er sich auf Spuren in die Vergangenheit. Was ist damals tatsächlich geschehen? Welche Rolle haben Richard Flynn und die heute unauffindbare Laura Baines damals tatsächlich gespielt? Je tiefer sie in der Vergangenheit graben, desto rätselhafter wird es...

"Wie auf einem schneebedeckten Berg, wo ein kleines Geräusch oder ein fallendes Steinchen eine gewaltige Lawine auslösen kann, die alles in ihrem Weg mit sich reißt, sollte ein scheinbar banales Ereignis alles zertrümmern, was ich über Laura und letztlich auch über mich selbst zu wissen glaubte." -Seite 73, eBook

"Das Buch der Spiegel" bietet eine wirklich interessante Story: Ein Manuskript, dass anscheinend der Schlüssel zu einem ungelösten Mordfall ist, dessen letzter -und entscheidender Teil- aber fehlt. Der Autor ist inzwischen verstorben und die letzten Seiten sind wie vom Erdboden verschluckt. Doch der Literaturagent möchte unbedingt das Ende erfahren und stößt bei seinen Recherchen auf Ungereimtheiten, Rätsel und auf etwas, was die ganze Sache noch mysteriöser macht.
Die Geschichte ist in drei unterschiedlichen Erzählperspektiven erzählt, jeweils aus Sicht der aktuellen Person. Alles ist sehr gut verständlich, anfangs erfährt man den Inhalt des Teilmanuskripts, welches Peter Katz erhalten hat und lernt somit die Geschichte von Richard Flynn und dessen Begegnungen mit Laura Baines und dem Professor kennen. Doch schon dort bleibt einiges geheimnisvoll und wird im späteren Verlauf des Buches noch mysteriöser. Gerade dieses ist sehr gut gelungen und hält die Spannung aufrecht. Nach und nach bringen die Nachforschungen in der Vergangenheit Licht ins Dunkel, gleichzeitig tauchen auch Fakten auf, die sich widersprechen. Es bleibt in jedem Fall sehr interessant!

"Vorm Einschlafen grübelte ich noch über alles nach und war mir fast sicher, dass sich unter der Oberfläche dieses Falls etwas verbarg, noch finsterer und rätselhafter als das, was Flynn in dem Teil des Manuskripts dargelegt oder die Polizei damals ermittelt hatte." -Seite 102, eBook

Mein Fazit: Ein gutes Buch, das mit seinem interessanten, unvorhersehbaren Verlauf überrascht. Trotz der gut eingesetzten Krimi-Elemente ist die Geschichte ruhig erzählt - es wird sehr mysteriös und man kann als Leser prima mitraten, was mir sehr gut gefallen hat. Die Handlung bleibt bis auf kurze Passagen im Mittelteil durchweg spannend. Zum Ende hin warten dann so einige Überraschungen. Die Charaktere hätten meiner Meinung nach vielleicht noch etwas mehr ausgearbeitet werden können, doch die Entwicklung der Story ist sehr gut gelungen. Insgesamt ein gutes Werk und daher sehr lesenswert.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Virtuoses Verwirrspiel rund um Wahrheit und Wahrnehmung

Von: artWORDising Diana Wieser Datum: 12.10.2018

schreiblust-leselust.de

„Alle hatten sich geirrt und durch die Fenster, in die sie zu spähen versuchten und die sich am Ende alle als Spiegel herausstellten, nur immer sich selbst und ihre eigenen Obsessionen gesehen.“ C. O. Chirovici ist mit diesem Roman in der Tat ein Spiegelkabinett der meisterlichen Täuschung gelungen. Es geht hier um Wahrnehmung, um Erinnerungen, um (Selbst-)Betrug. Der Fall eines ermordeten Professors wird von drei verschiedenen Protagonisten verfolgt – einem vermeintlichen Augenzeugen, einem Journalisten und einem Polizisten. Jede dieser Personen hat eigene Filter, eigene Wahrheiten. Noch deutlicher wird dies, als die Verdächtigen, Zeugen und Nebenfiguren nach fast 30 Jahren nochmals befragt werden. Was geschah wirklich? Was hat die Erinnerung verzerrt?

Dem Literaturagenten Peter Katz wird ein Auszug aus einem Manuskript zugespielt. Es geht um den Mord an einem renommierten Professor von Princeton, einer Koryphäe auf dem Gebiet der Psychologie. Professor Wieder wurde 1987 ermordet, die Tat nie aufgeklärt. Das Geschriebene stammt ausgerechnet von Richard Flynn, einem der Hauptverdächtigen, der damals für den Professor gearbeitet hat. Seine Freundin Lisa soll eine Affäre mit Wieder gehabt haben. Ist sein Roman ein Geständnis? Wird endlich das große Geheimnis gelüftet? Peter Katz wittert einen Knüller, einen „Real-Crime“-Bestseller und fordert das gesamte Manuskript an. Doch Flynn verstirbt, das vollständige Manuskript bleibt verschollen.
Daher beauftragt der Literagent den abgebrannten Journalisten John Keller mit der Recherche und dem Verfassen des Romans. Er soll auf Basis des Manuskriptauszugs und den darin befindlichen Enthüllungen alle damaligen Zeugen und Verdächtige nochmals befragen, in den Polizeiakten recherchieren, alle Puzzlestücke zusammentragen. Und falls nötig, die Lücken mit der eigenen Fantasie schließen. Doch Keller beginnt sich bald in einem Labyrinth widersprüchlicher Aussagen zu verlieren. Zum Beispiel Professor Wieder: Mal wird er als charismatisches Genie, mal als eigenbrötlerischer Intellektueller, mal als Säufer und Weiberheld, mal als eiskalter Karrieremensch beschrieben. Der Fall rundet sich nicht zu einem stimmigen Ganzen.
Während seiner Recherchen trifft Keller auf Roy Freeman, dem mittlerweile pensionierten Polizisten, der damals in dem Fall ermittelt hat. Auch ihm ließ die ungeklärte Tat keine Ruhe. Auf Basis der neuen Informationen von Flynn und Keller, rollt er den Fall nochmals auf eigene Faust auf.

Inhaltlich und sprachlich ist Chirovici ein Bravourstück gelungen. Der Roman ist nicht nur extrem spannungsgeladen, sondern beleuchtet auf eindrucksvolle Weise das Thema „Wahrnehmung“. Dabei webt der Autor gekonnt wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Bereich Neurologie und Psychologie mit alltäglichen Fallbeispielen in den Plot ein. Er zeigt wie (Kindheits-)Erinnerungen funktionieren und nicht immer der Wahrheit entsprechen müssen. Gehörtes wird zu vermeintlich Erlebten. Tatsächlich Geschehenes wird aus historischer Perspektive neu interpretiert und umgeschrieben. Hinzu kommen etliche Filter: das eigene Ego sowie Gefühle rund um Eifersucht, Liebe, Angst. Ironie des Schicksals: Professor Wieder hat selbst auf diesem Gebiet geforscht, nun krankt die Auflösung seines Falles an ebendiesem Phänomen.

In seiner Heimat Rumänien hat E. O. Chirovici bereits einige Buchknüller vorgelegt. Mit diesem ersten englischsprachigen Werk ist dem mittlerweile in Brüssel lebenden Autor zurecht ein Bestseller gelungen. Eine Episode aus seiner eigenen Vergangenheit zum Thema „verzerrte Erinnerungen“ hat ihn zum Verfassen dieses Romans bewogen, wie das Schlusswort des Autors offenlegt.

Die Wahrheit des einen, ist die Lüge des anderen. Selten war Rätselraten so spannend, selten wurden wir Leser derartig hinters Licht geführt. Atemberaubend von der ersten bis zur letzten Seite – und darüber hinaus! Denn wieviel von dem, was wir von unserer Vergangenheit für wahr halten, ist tatsächlich so geschehen? Ein Roman, der dazu anregt, den gruseligen Spiegelverzerrungen unserer eigenen Biografie nachzugehen. Gänsehaut pur!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Barbara Pertner aus Bozen/Bolzano Datum: 19.04.2017

Buchhandlung: Athesia Buch GmbH

Auch wenn das Jahr erst begonnen hat traue ich mich zu sagen, dass dieses eines der besten Bücher im heurigen Jahr sein wird. Hat mich positiv an Joel Dickers "Harry Quebert" erinnert. Wie hab ich mich geärgert, als herauskam, dass das Manuskript entweder verlorengegangen ist oder nie geschrieben wurde. Und dann hat es schon fast danach ausgesehen, als ob alle die Suche nach der Wahrheit aufgegeben hätten. Aber ich wollte doch wissen, was damals wirklich passiert ist. Aber letztendlich war doch der Weg dorthin aber spannender als das Ende selbst. 5 von 5 Sternen

Von: Viktoria Schneider aus 87700 Memmingen Datum: 13.03.2017

Buchhandlung: Javurek

Zusätzlich zu spannenden Lesestunden macht das Buch bewußt, wie subjektiv
Menschen sich erinnern und man fragt sich, ob man seiner eigenen
Erinnerung trauen kann.

Voransicht