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Das Familien-Wochenendbuch

Rituale, Geschichten, Spiele, Gebete. Für 52 Wochenenden

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Endlich Wochenende – und dann? Für Freitagabend, Samstag und Sonntag gibt dieses Buch Anregungen, wie man diese Zeit mit hilfreichen Ritualen gut beginnen, ausfüllen und schließlich wieder ausklingen lassen kann – und das für alle 52 Wochenenden des Jahres. Die ganze Bandbreite des Familienlebens kommt darin vor, vom gemeinsamen Ausspannen, Feiern, Basteln, Spielen bis hin zum Umgang mit Streit, Kummer und Problemen. Und manchmal kommt dabei auch Gott ins Spiel.


eBook epub (epub)
Durchgehend vierfarbig. Mit Illustrationen von Brigitte Kuka
ISBN: 978-3-641-12144-0
Erschienen am  28. Oktober 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Super für den Kommunionsunterricht, aber nicht unbedingt für unseren Familiealltag

Von: PiMi

20.11.2015

Meine Meinung: Als ich das Buch bekommen habe, habe ich mir Anregungen für 52 Wochenenden erhofft, die quietsch bunte DIY enthalten. Lustige Spielideen für Groß und Klein, Rezepte oder Ausflugstipps (wie etwas Picknick am See oder Schlittenfahren…). Leider wurde ich etwas enttäuscht, denn so kunterbunt (und das meine ich nicht wörtlich, denn das Buch ist durchaus farbig) ist das Buch nicht wirklich. Zumindest ist es ganz anders als ich dachte. Zunächst einmal ist das Buch in die Monate Januar bis Dezember unterteilt. Innerhalb dieser Monate wird dann eine Anregung für jedes Wochenende gegeben. Dabei orientieren sich die Autoren vor allem an den Christlichen Feiertagen, wie Palmsonntag, die Fastenzeit, Johannestag, Allerheiligen, etc. Jedes Wochenende ist so aufgebaut, dass es am Freitag immer eine Geschichte oder eine Anregung gibt, die in die Jahreszeit passt. Am Samstag gibt es dann eine Spiel-, Freizeit- oder Bastelidee und für den Sonntag ist immer ein Gebet oder etwas anderes Religiöses geplant. Tja, als ich das las, war es also vorbei mit meiner Hoffnung auf Fingerfarbe auf Leinwänden oder Plätzchenteig aus dem Monster an Halloween gebacken werden ;-) Das war vielleicht auch mein Fehler, da ja im Untertitel ganz klar von Gebeten die Rede ist. Mich erinnert mich das Buch leider an diese klassischen Schulbücher bzw. Religionsunterreichtsbücher von früher. Erst liest man eine Geschichte und dann diskutiert man anhand von Fragen über das gelesene. Beispiel: „Überlegt gemeinsam: Wie ist eure Familie zusammengesetzt? Lebt ihr auch in einer sogenannten Patchwork-Familie?“ Ganz ehrlich, das ist mir persönlich einfach zu steif und zu altbacken und das kann ich unmöglich ernsthaft mit meiner Familie „diskutieren“. Wir wissen doch wie wir leben. Ich meine, so etwas kann man im Religionsunterricht machen, aber das passt einfach nicht bei uns an den Küchentisch. Vielleicht geht so etwas in anderen Familien ja sogar, aber ich glaube, dass man solche Themen auch anders besprechen, bzw. peppiger für Kinder gestalten kann. Oder auch: “ Wart ihr schon einmal auf dem Friedhof?“ Ich glaube selbst mein 4 jähriger Sohn würde mich fragen ob ich vergesslich bin. Die Geschichten sind ganz nett und auch das Bratapfelrezept klingt lecker, aber im Großen und Ganzen konnte mich das Buch nicht überzeugen. Wir passen einfach nicht zusammen. Meine Erwartungen waren vielleicht falsch, trotzdem finde ich, dass man auch Themen wie Glaube und Religion moderner gestalten kann als es in diesem Buch der Fall ist. Fazit: Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Trotzdem gibt das Buch ein paar schöne Anregungen, die man gemeinsam als Familie umsetzten kann. Es ist sehr christlich, was man sich, anhand des Untertitels (Rituale, Geschichten, Spiele, Gebete) auch hätte denken können und daher keine Empfehlung für Familien, die nicht an Gott glauben, oder ihre Kinder nicht unbedingt gläubig erziehen wollen. Mich hat es leider ein bisschen zu sehr an den Kommunionsunterricht erinnert. Was jetzt ja nicht negativ sein muss. Zu unserem Familienalltag passt es aber nicht. Dennoch gibt es sicherlich Situationen in denen das Buch eine Hilfe ist, z.B. wenn ein Haustier stirbt.

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Vita

Barbara Berger, geb. 1973, ist Diplom-Pädagogin und Stellv. Leiterin der Fachakademie für Sozialpädagogik in Traunstein, dort bildet sie Erzieherinnen und Erzieher aus. Sie lebt mit ihrer Familie in Salzburg.

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Albert Biesinger, geb. 1948, ist Professor für Religionspädagogik an der Universität Tübingen. Rege Vortragstätigkeit im In- und Ausland. Autor erfolgreicher Bücher zur religiösen Erziehung in der Familie und zu neuen Wegen der Vorbereitung auf die Erstkommunion.

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Simone Hiller, geb. 1983, ist Lehrerin an einer Berufsschule und unterrichtet Religion, Deutsch und Politik. Bis 2014 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Religionspädagogik in Tübingen. Schwerpunkt ihrer Forschungstätigkeit ist interreligiöses Lernen.

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Dr. Helga Kohler-Spiegel, geb. 1962, ist Professorin für Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule in Feldkirch/Vorarlberg. Vortragstätigkeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Psychotherapeutin und Supervisorin in freier Praxis. Schriftleiterin der Katechetischen Blätter. Zeitschrift für Religionsunterricht, Gemeindekatechese und Jugendarbeit.

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