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Das Fell des Bären Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21840-9

NEU
Erschienen:  13.11.2017
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Ein großes Abenteuer in den Dolomiten und eine berührende Vater-Sohn-Geschichte.

Seit dem Tod seiner Mutter vor zwei Jahren hat der 12-jährige Domenico ein hartes Leben: Sein Vater, ein Tischler, ist schweigsam und ungesellig wie ein Luchs geworden und interessiert sich nicht einmal für die glänzenden schulischen Leistungen seines Sohnes. Dieser findet Trost nur in der Natur, an den Bächen und Wasserfällen der Dolomiten.

An einem Herbstmorgen im Jahr 1963 eröffnet Pietro, der Vater, seinem Sohn, dass er heute nicht zur Schule gehen soll: Sie werden für einige Tage in die Berge gehen - mit Proviant und zwei alten Gewehren. Im Laufe des mühevollen Aufstiegs erfährt der Junge, dass Pietro eine Wette eingegangen ist: Ausgerechnet er, der Außenseiter im Dorf, hat versprochen, den Bären zu erlegen, der in dieser Gegend seit einigen Wochen Bienenstöcke zermalmt, Hirsche und Rehe reißt. Auf ein solches Abenteuer hat Domenico schon lange gewartet. Dass es ihn an seine Grenzen führt, wird rasch deutlich. Zugleich spürt er im Laufe der abenteuerlichen Jagd eine wundersame Wandlung seines Vaters: Unter dessen rauer Schale bricht ein zugänglicherer, viel emotionaler Mensch hervor, als Domenico je für möglich gehalten hätte.

»In einfacher, fast märchenhafter Kinderbuchsprache entwickelt Righetto seine Erzählung, mit dem Sog aller zeitlosen Geschichten.«

Marc Reichwein, Welt am Sonntag (12.11.2017)

Matteo Righetto (Autor)

Matteo Righetto, wurde 1972 geboren und lebt in Padua. Er ist Dozent für Literatur. "Das Fell des Bären" (Originaltitel: "La pelle dell'orse") ist sein erster Roman, dem in Italien bereits zwei weitere folgten.

»In einfacher, fast märchenhafter Kinderbuchsprache entwickelt Righetto seine Erzählung, mit dem Sog aller zeitlosen Geschichten.«

Marc Reichwein, Welt am Sonntag (12.11.2017)

»Ein kleiner Roman von großer Emotionalität.«

Friedrich Reip, Galore (11.12.2017)

»In glasklarer Sprache entwickelt Matteo Righetto … eine packende Vater-Sohn-Story in wilder Natur.«

Gala (14.12.2017)

»Anrührend.«

Luna Mum (02.11.2017)

Aus dem Italienischen von Bruno Genzler
Originaltitel: La pelle dell'orso
Originalverlag: Guanda

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21840-9

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blessing

NEU
Erschienen:  13.11.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Rau: Das Fell des Bären

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 29.12.2017

www.erdhaftigschmoekert.wordpress.com

Eine Vater-Sohn-Geschichte, die den Traum ein Held zu sein zur Wahrheit werden lässt. Sie spielt in den Dolomiten der 1960-er Jahre. Wer sich mit Initiationen auskennt, wird die typischen Stationen einer klassischen Heldenreise beim Lesen entdeckt. Es gibt verschiedene Prüfungen und auch einen Helfer in Gestalt eines deutschen Eremiten, der in den italienischen Alpen lebt, es gibt den Tod und das Leben. Das alles in einer uralten Grenzregion, wo sich Österreicher, Südtiroler, Deutsche, Venezianer und Italiener treffen und mischen. In der Rituale, Aberglauben und Dorfdialekte gelebt und gesprochen werden. Wo man auch zusammenhält, wenn es denn sein muss.

Es dreht sich vordergründig um die Jagd nach einem Bären, der die Dörfer unsicher macht. Bis dieser von Vater und Sohn gefunden wird, erfährt man in gut gesetzten Worten und wenigen Dialogen vieles über die Region, über den Grund der Heldenreise und so einiges mehr. Das Ende ist ein völlig anderes als man erwartet und sollte nicht vorab gelesen werden. Und falls Sie es doch zuerst lesen sollten: Es wird Sie vermutlich eher verwirren. Man versteht es nur im Zusammenhang von vorne nach hinten gelesen.

Das Fell des Bären / Matteo Righetto

Von: Erika Mager Datum: 29.12.2017

https://litblogkoeb.wordpress.com/

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Im Italienischen heißt es entsprechend: verkaufe nicht das Fell des Bären, bevor er erlegt ist. (Non vendere la pelle dell'orso prima di averlo ucciso)

Dies immer im Hinterkopf, traut man der märchenhaft erzählten Geschichte einer Vater-Sohn-Geschichte nicht über den Weg. Und doch bangt und hofft man mit den beiden auf ein gutes Ende.

Was für ein Unterfangen! Im ladinischen Colle Santa Lucia in der Provinz Belluno treibt ein furchterregender Bär sein Unwesen. Immer wieder findet man Kadaver von Rehen und Hirschen, die aussehen, als ob sie von einem Ungeheuer gerissen wurden. Die Spuren, die der gefürchtete Bär hinterlässt, lassen auf einen Riesen schließen. Bienenstöcke findet man verwüstet vor, sogar eine Kuh soll dem Bären zum Opfer gefallen sein. Die Menschen in der Gegend haben Angst.

Ausgerechnet der im Dorf wenig angesehene, meist betrunkene Witwer Pietro Sieff, noch keine 50 Jahre alt, wettet um eine hohe Summe mit dem reichen Wirt der Dorfkneipe, den Bären zu erlegen. Wie es scheint, hat er nichts zu verlieren.

Domenico, sein 12jähriger Sohn, fürchtet die schlechte Laune des Vaters und versucht, aus Angst vor Schelte und Ohrfeigen, seinem Vater alles Recht zu machen. Er ist gerne in der Natur und träumt von Abenteuern und seiner Mitschülerin Maria.

Am frühen Morgen nach der Wette um den erlegten Bären nimmt Pietro Sieff zwei Gewehre und seinen Sohn mit in die Berge. Auf dem Weg erklärt er dem erstaunten Domenico seinen Plan.

Und dann bekommt die Geschichte alles, was einen guten Roman ausmacht: die Geschichte der immer besser werdenden Beziehung zwischen Vater und Sohn, der beschwerliche Kampf mit den Naturgewalten, die Erinnerungen des Vaters an die junge Liebe zu seiner Frau, die Hintergründe über den schlechten Stand Pietros im Dorf.

Je weiter die beiden in immer einsamere und dunklere Gegenden vordringen desto stärker wird ihre Bindung zu einander. Und dann kommt es endlich zum Kampf.

Wie es weitergeht, möchte ich hier nicht verraten. Im Ton geradlinig erzählt, fast wie in einem Kinderbuch - ohne Flashbacks und Szenenwechsel - zieht es den Leser mit hinein in den Wald, über die beschwerlichen Bergpfade in eine wunderschöne aber auch bedrohliche Naturkulisse. Das Buch endet in völliger Erschöpfung und einer Frage. Es hat mich sehr nachdenklich zurückgelassen. Man soll eben das Fell des Bären nicht verkaufen, bevor...

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