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Das Fest der Schlangen Thriller

Kundenrezensionen (3)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-11047-5

Erschienen: 28.05.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Ein packender Psychothriller der Extra-Klasse!

Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht in der kleinen Stadt Brewster in Rhode Island: Auf der Säuglingsstation ist ein Baby verschwunden, und im Bettchen liegt eine Schlange. Dann wird ein Toter gefunden, ermordet und grausam skalpiert. Und wo kommen die Kojoten her, die nachts durch die Stadt streifen? Haben die seltsamen Hippies etwas damit zu tun? Betreiben sie einen Hexen- und Satanskult? Als auch noch eine Katze erhängt aufgefunden wird, gerät ganz Brewster in Panik.

Stephen Dobyns hat einen scharfen Blick für die Komplexität der menschlichen Natur und schafft es meisterhaft , das Bild einer verschlafenen Kleinstadt und ihrer Bewohner zu zeichnen. Er zeigt, dass der Schein oft trügt. Das Böse ist nichts Fremdes, es wohnt gleich nebenan.

"Zwischen Realem, Eingebildetem und Inszeniertem führt Dobyns akrobatische Erzählsprünge vor: Kleinstadthorrorverbrechensvergnügen pur."

DIE ZEIT - KrimiZEIT (04.07.2013)

Stephen Dobyns (Autor)

Stephen Dobyns ist preisgekrönter Poet und Thrillerautor. Er lebt in Westerly, Rhode Island. Zuletzt erschienen seine Psychothriller "Die Kirche der toten Mädchen" und " Der Junge im Pool".

"Zwischen Realem, Eingebildetem und Inszeniertem führt Dobyns akrobatische Erzählsprünge vor: Kleinstadthorrorverbrechensvergnügen pur."

DIE ZEIT - KrimiZEIT (04.07.2013)

"Stephen Dobyns treibt den von Faulkner bis Stephen King betriebenen Horror der amerikanischen kleinen Stadt in 'Das Fest der Schlangen' auf einen erzählerischen Höhepunkt."

Tobias Gohlis (04.07.2013)

"Nichts für schwache Nerven, aber verdammt gut geschrieben."

Stern (10.10.2013)

"Megaspannend!"

TV Movie (01.08.2013)

"Je sparsamer man das Wort 'Meisterwerk' benutzt, desto mehr Freude hat man dann beim tatsächlichen Gebrauchen des Begriffes. Handwerklich ist 'Das Fest der Schlangen' ein Diamant in der Murmelwelt der Konzernverlage."

Hammett Krimiblog (28.05.2013)

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Aus dem Englischen von Rainer Schmidt
Originaltitel: The Burn Palace
Originalverlag: Blue Rider Press (Penguin Group), New York 2013

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-11047-5

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

Erschienen: 28.05.2013

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Von Kojoten und Schlangen...

Von: Christiane Datum: 13.11.2016

www.katzemitbuch.de

In dem kleinen Dorf Brewster geschieht eigentlich nie etwas aufregendes. Das ändert sich jedoch schlagartig, als ein Neugeborenes aus seinem Bettchen verschwindet und stattdessen eine Schlange dort gefunden wird. Schnell verbreitet sich die schreckliche Nachricht unter den Anwohnern, die gleich das Schlimmste befürchten. Dieses Ereignis scheint nur ein Vorbote gewesen zu sein, denn plötzlich tauchen immer mehr Kojoten auf, die sich immer näher an Menschen heranwagen. Die Polizei hat alle Hände voll zu tun, die aufgebrachten Bewohner zu beruhigen und gleichzeitig zu ermitteln mit wem oder was sie es zu tun haben...

Wohnt man in einem solch verschlafenen Nest, wie Brewster es zu sein scheint, ist man über jede Abwechslung froh. Tritt sie jedoch in Form einer Schlange auf, die plötzlich im Kinderbett gefunden wird, anstatt des Kindes, ist dies vielleicht doch zuviel des Guten. Wer würde bei einem solchen Ereignis nicht liebend gern weglaufen und glauben, dass es sich nur um den Anfang von etwas Großem handeln kann. Man muss sich als Leser nur einmal selbst in die Lage der Bewohner Brewster versetzen und überlegen, wie man selber in einer solchen Situation reagieren würde.

Stephen Dobyns erschafft eine außerordentliche Atmosphäre, der man sich nicht entziehen kann. Man weiß nicht genau was los ist, bekommt immer nur Fragmente zu fassen, die erst später zusammengefügt werden, aber losreißen kann man sich nicht. Dass etwas Ungewöhnliches in der Kleinstadt vor sich geht, ist mehr als deutlich. Aber handelt es sich um etwas Übernatürliches? Oder gibt es womöglich doch eine rationale Erklärung für das Ganze? Reagieren die Bewohner über, weil sonst nie etwas Aufregendes geschieht? Diese und mehr Fragen stellt man sich ziemlich bald und hofft natürlich, im Laufe des Geschehens, die ein oder andere Antwort zu erhalten.

Trotz dessen, dass zu Beginn zunächst unheimlich viele, detaillierte Beschreibungen von Personen zu finden sind, schafft der Autor es, Spannung aufzubauen, die sich zunächst wenig, später dafür umso mehr steigert, um schlussendlich in einem großartigen Finale ihren Höhepunkt zu erreichen. „Das Fest der Schlangen“ ist ein grandioser Thriller, den man sich keinesfalls entgehen lassen sollte.

Perfekt für den Herbst und die Woche vor Halloween

Von: wassollichlesen Datum: 26.07.2015

www.wassollichlesen.blogspot.de

Meine Güte. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so lange für ein Buch gebraucht habe. Gut, es sind 543 Seiten, aber das ist ja normalerweise ein Klacks. Warum hat es dann eine gefühlte Ewigkeit gedauert? Die erste Antwort, die mir hierauf in den Sinn kommt ist natürlich, dass das Buch langweilig und somit nicht lesenswert ist. Das ist aber mitnichten der Fall. Was dann??
Ich muss gestehen, dass ich hierauf keine Antwort habe. Vielleicht hat es einfach etwas gedauert, weil die Seiten so groß und der Text so klein ist..?? Jedenfalls liegt es nicht an einem einschläfernden Inhalt!!

Das Buch ist wie gemacht für Herbsttage. Also wie gemacht für Tage im Kölner Sommer 2014. Aber noch besser für die Tage vor Halloween. Genauer gesagt, für die neun Tage vor Halloween. Denn genau zu dieser Zeit spielt sich die Geschichte ab. Diese herbstliche Stimmung, frische und klare Luft, rote Blätter und auch schon Schnee, werden sehr gut wiedergegeben. Sehr gemütlich. Wäre da nicht, das entführte Baby auf den ersten Seiten. Und wäre da nicht die Schlange, die stattdessen im Bettchen liegt. Und wären da nicht die skalpierte Leiche, die Kojoten, die Menschen angreifen und wäre da nicht das totale Chaos, was von einer Sekunde auf die nächste herrscht. Der Klappentext gibt entsprechend nur einen klitzekleinen Bruchteil dessen wieder, was den Leser erwartet. Gut, so sollte es sein. Aber jeder kennt Klappentexte, die das halbe Buch vorwegnehmen. Wie ein gut zusammengeschnitter Trailer für einen miserablen Kinofilm. Was ich also sagen möchte ist, dass die Geschichte sehr komplex und vielschichtig ist. Es gibt viele Handlungsstränge und noch mehr Personen. Am Anfang kam ich hin und wieder durcheinander und es schien mir, als wäre das ganze Dorf erwähnt, aber im Laufe des Buches habe ich immer mehr Durchblick gewonnen. Dennoch dauert es eine Ewigkeit, bis man durchblickt, was vor sich geht, denn Stephen Dobyns legt viele falsche Fährten und verschleiert gekonnt, was relevant ist und was nicht.
Mich hätte es bis zum Schluss nicht gewundert, wenn sich in dieser Kleinstadt der Höllenschlund aufgetan und alle Menschen wie ein schwarzes Loch eingesaugt und den sicheren, qualvollen Tod gebracht hätte.

Stilistisch hat mir die Erzählweise auch sehr gut gefallen. Hier und da ein kurzer, flapsiger Satz, der mehr als Bemerkung oder Randnotiz wirkt, das lockert die angespannte Stimmung ein bisschen auf. Nach einigen Szenen oder Ereignissen, grade zu Beginn, wirkt es, als würde Dobyns auf seinem Regiesseurstuhl sitzen und dem Kameramann die Anweisung geben mit seinem Kran auszuzoomen und von der Kulisse weg. In diesen Situationen erzählt er, was die Bewohner des Dorfes beispielsweise zur späten Stunden machen und denken. Toll. So simpel, aber im Rückblick wirklich cool und außergewöhnlich.
Passend zum Handlungszeitraum Halloween, erfährt man einiges zum Thema "Okkultismus", über moderne Hexen / Hexer und die Unterschiede zwischen verschiedensten Ansichten, von denen ich noch nie gehört habe.


Fazit

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Vielleicht hätte es noch ein Eselsohr mehr bekommen, wenn ich es tatsächlich im richtigen Herbst gelesen hätte. Die Stimmung, die Darstellung der verschiedensten Charaktere, das Dorfleben, alles wird bravourös geschildert.
Das Ende und der Epilog liefern Antworten auf zahlreiche ungeklärte Fragen, außer auf eine und das ist auch gut so.
Ich hatte Bedenken, als ich beim Kauf auf dem Cover und der Rückseite Zitate von Stephen King gelesen habe. Mit dem kann ich nämlich nicht sonderlich viel anfangen. Und es gibt Situationen im Buch, bei denen ich dachte "verdammt, jetzt geht es mit der Geschichte den Bach runter. Stephen King hat ein Synonym genutzt." Aber es kam anders :-) Deshalb:

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