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Das Feuerzeichen Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16465-2

Erschienen: 26.10.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, Taschenbuch

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Als Zwillinge geboren, zu Feinden erzogen

Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen.

Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben …

Francesca Haig (Autorin)

Francesca Haig wuchs in Tasmanien auf und promovierte in Literaturwissenschaften an der Universität Melbourne. Wenn sie nicht gerade an ihren eigenen Texten arbeitet, unterrichtet sie Kreatives Schreiben an der Universität von Chester. Für ihre Gedichtsammlungen wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Mit Das Feuerzeichen legt sie nun ihre erste Romantrilogie vor. Francesca Haig lebt mit ihrer Familie in London.

Aus dem Amerikanischen von Kathrin Wolf
Originaltitel: The Fire Sermon
Originalverlag: Gallery Books

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16465-2

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne fliegt

Erschienen: 26.10.2015

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[Rezension] Das Feuerzeichen von Francesca Haig

Von: Klaudia bloggt Datum: 18.07.2017

www.klaudiabloggt.wordpress.com

Eine neue Dystopie in meiner Bibliothek. Wie ihr bereits wisst, hat es mir dieses Genre einfach angetan. Bisher kam aber noch niemand an "The Hunger Games" heran. Ob das wieder so ist?

Eine nukleare Katastrophe katapultiert die Menschheit ins Mittelalter zurück. Unsere Protagonisten Cass und Zach sind Zwillinge. Genauso, wie alle anderen Menschen auf der Welt. Denn es werden nur noch eng miteinander verbundene Zwillingspaare geboren, die ohne einander nicht überleben können, es sterben immer beide. Allerdings hat immer einer der beiden einen Makel, oder auch eine Besonderheit, eine Begabung, die eine Bedrohung darstellen könnte. Dieser Zwilling wird gebrandmarkt und verstoßen, er wird zu einem Omega. Der perfekte Zwilling gehört zu den Alphas, der gehobenen Gesellschaftsschicht. In unserem Fall besitzt Cass das zweite Gesicht und gehört aus diesem Grund zu den Omegas.

Cass erzählt uns ihre Geschichte. Sie erhält erst spät das Feuerzeichen, das Brandmal, da man ihr den vermeintlichen Makel nicht ansieht. Erst als Jugendliche wird sie zu den Omegas verstoßen. Während ihr Bruder bei den Alphas eine Karriere machen kann, sieht sich Cass mit Armut, Verbannung und Demütigung konfrontiert. Als ihr jedoch auch noch die Freiheit genommen wird, beschließt sie zu kämpfen.

Die Grundidee ist neu, innovativ, frisch und super interessant. Zwischenzeitlich zieht sich das Buch etwas, aber alles in allem zieht Haig den Leser in ihren Bann. Es ist eine Welt in der Maschinen verboten sind, da sie unter vielen anderen Dingen, für die nukleare Katastrophe verantwortlich gemacht wurden. Die Omegas, die immerhin die Hälfte der Bevölkerung ausmachen, werden von den Alphas als minderwertig und wertlos angsehen. Hier spricht Haig eine Thematik an, die in unser aller Leben leider bereits eine Rolle spielt, gibt ihr aber noch einmal eine ganz neue Dimension! "Das Feuerzeichen" ist der Auftakt einer ganz besonderen Dystopie und ich werde mit Sicherheit zu Band 2 und 3 greifen!

Ja, na gut. Ihr wollt es wissen. An "The Hunger Games" kommt auch "Das Feuerzeichen" nicht heran. Aber in diesem Fall muss es das auch gar nicht, denn die neuartige Idee hat mich dermaßen in ihren Bann gezogen, dass ich viele kleine Fehler (übermäßige Längen durch zu detaillierte Beschreibungen, den ein oder anderen Makel an Cass' Charakter, ihre manchmal zu passive Haltung und der etwas langweilige "Sidekick" Kip) verzeihen kann!

3 von 5 Sternen

Sehr gut konzipierte Welt, leider jedoch mit vielen Längen

Von: Dunkelbunt Datum: 19.07.2016

www.dunkelbunt-blog.de

Cass ist ein Omega - das bedeutet, sie ist der verstoßene Zwilling und ihr Zwillingsbruder ist der Alpha, dem eine rosige Zukunft bevorsteht. Omegas haben meist körperliche Einschränkungen oder sie können Dinge, die die Alphas nicht können und sind deswegen eine Bedrohung. Cass ist eine Seherin, man sieht ihr äußerlich nicht an, dass sie anders ist als ihr Bruder Zach. Deswegen wird Cass nicht wie andere Omegas schon im Kleinkindalter gebrandmarkt und aus der Gesellschaft verstoßen. Sie hat "Glück" und darf bis sie eine Jugendliche ist in ihrer Familie verbleiben.

Doch trotzdem ist allen klar, dass entweder Cass oder Zach verbannt werden muss denn so ist es immer. Es gibt einen Zwilling, der bleiben darf und einen, der als Omega gebrandmarkt wird. Dennoch sind die beiden auf extreme Weise miteinander verbunden, auch wenn sie sich den Rest ihres Lebens nie wieder sehen. Geschieht dem einen Zwilling etwas ernsthaftes, so ergeht es dem anderen Zwilling gleichermaßen. Stirbt der eine Zwilling, sterben beide.

Das ist die Welt, die Francesca Haig hier erschaffen hat und womit sie eine grandiosen Idee umgesetzt hat, wie ich finde. Die Idee, dass jeder Mensch einen Zwilling hat und man mit diesem für immer verbunden ist, finde ich wirklich gut. Auch die Welt, wie sie sich unter diesen Umständen sehr wahrscheinlich entwickeln würde, finde ich in "Das Feuerzeichen" wirklich sehr gut umgesetzt.

Leider weist das Buch aber auch einige Längen auf, vor allem im 2. und 3. Drittel. Für meinen Geschmack wurden hier viele Sätze zu oft wiederholt (ich kann das Wort Beichtmutter echt nicht mehr "hören"!), ganz offensichtliche Dinge ausgesprochen obwohl sie auch der Fantasie des Lesers hätten überlassen werden können und die Handlung wurde künstlich in die Länge gezogen.

Das finde ich wirklich schade denn ich denke das Buch wäre eine echte Spannungkanone gewesen, wenn es 200 Seiten kürzer gewesen wäre. So hab ich mich leider durch einige Längen durchgequält, die unnötig waren. Die Spannung kam aber immer wieder durch, sodass ich doch dran geblieben bin und auch Teil 2 lesen werde.

Die Protagonistin Cass finde ich sympathisch und sehr erwachsen. Sie macht einen authentischen Eindruck auf mich und ich konnte mich in vielen Situationen in sie hineinfühlen. Gerade die Art, wie sie die Zwillinge sieht, konnte ich gut nachvollziehen.

Dafür fand ich leider den Protagonisten Kip sehr farblos und langweilig. Er hat für mich einfach viel zu wenig Charakter und läuft Cass nur blind hinterher. Ich verstehe nicht ganz wieso alle anderen Protagonisten so stark ausgearbeitet wurden, nur Kip nicht. Und das, obwohl er eine zentrale Rolle in diesem ersten Teil spielt. Kip hat mich teilweise doch etwas geärgert, hauptsächlich aber gelangweilt.

Ich habe für diesen ersten Teil wirklich lange gebraucht, habe zwar fast täglich darin gelesen aber doch verging ca. ein Monat, bis ich es durch hatte. Die schon erwähnten Längen bringen mich leider dazu Sterne abzuziehen aber dennoch kann ich dem Feuerzeichen 3 von 5 Sternen geben.

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