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Das Gefühl von Sommerblau Roman

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CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21096-0

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Erschienen:  10.04.2018
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Max wird vierzig und lädt seine Freunde in sein Haus in der Bretagne ein. Mit ihnen möchte er ein Wochenende lang tanzen, trinken und lachen. Und er will ihnen sein Geheimnis verraten … Juliette hat für ihre pflegebedürftigen Eltern ihr gefeiertes Restaurant in Paris aufgegeben. Ihre große Leidenschaft ist das Kochen und Backen. Zurück in der bretonischen Heimat braucht sie einen Neuanfang – und Max eine Köchin für seinen Geburtstag. Sie ahnen beide nicht, was das Schicksal an diesem Wochenende für sie bereithält.

Hannah Tunnicliffe (Autorin)

Hannah Tunnicliffe wurde in Neuseeland geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften und lebte danach in Australien, England, Macao und Kanada. Sie arbeitete zunächst in der Personalwirtschaft und als Karriere-Coach und wandte sich dann ihrem Traum, dem Schreiben, zu. Mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern lebt sie heute in Sydney, Australien. Nach Der Duft von Tee ist Der Geschmack von Salz und Honig der zweite Roman der Autorin im Diana Verlag.

Aus dem Amerikanischen von Hanne Hammer
Originaltitel: A French Wedding
Originalverlag: PanMacmillan Australia

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21096-0

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

NEU
Erschienen:  10.04.2018

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Anders als erwartet

Von: Bücher in meiner Hand Datum: 10.04.2018

https://www.buecherinmeinerhand.ch/

Dies ist seit langem wieder ein Buch, bei dem der Klappentext nicht wirklich viel über den Inhalt aussagt. Richtig falsch ist er nicht, aber er führt den Leser an der Nase herum. Ich jedenfalls habe mir ganz und gar etwas anderes vorgestellt, als das, was schliesslich erzählt wird.

Ganz am Anfang taucht man in die Geschichte von Juliette ein. Nach einem Anruf von ihrem Vater fährt sie von Paris, wo sie seit vielen Jahren lebt, zurück in ihr Heimatdorf Douarnenez um ihre schwerkranke Mutter im Spital zu besuchen.
Anstatt nun die Geschichte aus Juliettes Sicht weiter zu erzählen wechselt die Autorin zum Ferienhaus von Max, einem bekannten britischen Musiker. Er hat seine engsten und zugleich ältesten Freunde eingeladen - sein 40. Geburtstag steht an. Juliette arbeitet anscheinend schon seit längerem für ihn. Wie das vonstatten geht, bekommt der Leser nicht mit. Sie zaubert leckeres Essen für die Clique aus England und wird selbst Teil der Gruppe; die aus dem unverheirateten Paar Nina (Verlegerin) und Lars (Hausmann) mit ihrer 15jährigen Tochter Sophie, Rosie (Hausfrau mit kleinem Schmuckshop) und Hugo (Arzt), Eddie (Kumpel von Max) und Beth (Coiffeuse und Eddies junge amerikanische Freundin), Helen (Max nicht so heimliche Liebe) und deren Halbschwester Soleil besteht.

In Folge wird gegessen, geredet, gelacht, getanzt, getrunken, geraucht und gestritten. Sie wälzen sich in Erinnerungen, reden über das Jetzt und das Morgen. Im Grunde ist es eine Geschichte um Freunde, die sich in der Mitte des Lebens an ihre Träume erinnern - solche die sich mittlerweile erfüllt haben und andere die noch offen sind - und sich unabhängig davon fragen was die Zukunft bringt. Sind wir zufrieden mit unseren Leben, was kommt noch, bereue ich etwas? Fragen, die sich wohl alle zwischen vierzig und fünfzig stellen. Die einen sind zufrieden mit ihrem jetzigen Ich, die anderen weniger.
Und dann gibt es Leute wie Hugo, die nicht verstehen wie wichtig Freunde sind. Er ist ein Schwerenöter, immerhin der einzige unsympathische Genosse in diesem Roman. Die Clique mag ihn nicht, er sie nicht.
Von Juliette und insbesondere Max bekommt man einen ausführlichen Einblick in ihr Gefühlsleben. Max hat alles, nur nicht was er am meisten und längsten will: Helen.

Max könnte einem manchmal unsympathisch sein. Sein Verhalten lässt oft zu wünschen übrig und wüsste man nicht um seinen Hintergrund (die Angst, so zu werden wie sein Vater), würde ich es ihm nicht verzeihen. Seine Freunde sind grosszügiger. Er sei halt einfach Max. Er, der nicht von Helen loskommt, hat eine kleine Schatulle gekauft und will aufs Ganze gehen. Diese fast nebensächlich beschriebene Szene hat einen Bezug zum englischen Originaltitel, ebenso das Cover. Der deutsche Titel macht nicht wirklich Sinn. Leider habe ich mir den englischen Titel erst nach der Lektüre angesehen - mir wäre einiges klarer geworden hätte ich ihn gekannt, obwohl man in beiden Fällen wartet und wartet, bis mal etwas in diese Richtung hin passiert.

Wir lesen von den Stärken und mehr noch den Schwächen der Einzelnen, aber auch von fast jeder Lebensgeschichte, die am Ende des Buches für einige ein neues Kapitel erhält. Trotz allen Rückblenden und mein vorhandenes Verständnis für die Charaktere blieb die Geschichte sehr oberflächlich. Anscheinend bewusst gewollt von der Autorin, die aus dem nicht vollständigem Offenbaren Neugierde und Spannung auf das Ende entwickeln lassen will.

Mir fällt es schwer den Roman in "gut" oder "schlecht" einzuteilen. Es war so anders als erwartet und er erinnert mich ein wenig an den Film "Peter's friends". Zu fast 100% spielt sich die Geschichte in Max Haus oberhalb des Strands ab und besteht aus vielen, vielen Dialogen oder Gedankengänge einzelner und wenig Handlung. Um nicht zu viel zu verraten, kann ich einfach nur sagen, dass es höchstens im entferntesten eine Liebesgeschichte ist.

Fazit: Es ist jedenfalls das speziellste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. "Der Geschmack von Salz und Honig" wie auch "Der Duft von Tee" sind beides "normale" Romane, hier haben wir aber mehr eine Innenschau.
3.5 Punkte.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Das Gefühl von Sommerblau

Von: Leseratte Austria Datum: 10.06.2018

leseratteaustria.wordpress.com


Dieses Buch hat 332 Seiten und ist ein Roman.

Juliette ist über 40ig Jahre alt und Köchin in Paris mit einem eigenen erfolgreichen Restaurant Namens Delphine. Als ihre Mutter schwer krank wird und stirbt, Verkauft sie dieses und zieht zu ihrem Vater in die Bretagne. Kurze Zeit später stirbt auch noch ihr Vater und so lebt sie alleine in ihrem kleinen Elternhaus. Für Juliette ist diese traurige Zeit sehr hart da sie ein sehr gutes Verhältnis zu ihren Eltern hatte.

Sie nimmt einen Job bei Max als Köchin und Haushälterin etwas außerhalb von Bretagne an. Max ist ein erfolgreicher Musiker der Band „The Jacks“. Er hat ein altes großes Bauernhaus komplett Renoviert und weil sein 40. Geburtstag ansteht, lädt er seine besten Freunde (Eddie, Nina, Lars, Rosie und Helen) aus seiner Studienzeit für ein Wochenende zu sich ein. Max Lebensstil passt zu einem typischen Musiker und Bandmitglied: Alkohol, Drogen und Frauen!

Freitag: Juliette bereitet alles für die Freunde und deren Partner vor. Nina + Lars mit Tochter Sophie, Eddie mit Beth, Rosie mit Hugo und Helen kommen im großen ehemaligen Bauernhaus an. Alle werden von Juliette begrüßt und vorzüglich bewirtet. Nur Max ist noch nicht da. Am Samstag kommt noch Helens Stiefschwester Soleil und auch Max in der Früh an. Gemeinsam feiern sie den 40iger von Max sehr ausgelassen mit viel leckerem Essen, Alkohol und Tanz. Zu Beginn sieht es bei allen super aus. Aber mit der Zeit kommen die Sorgen und Probleme aller Gäste zum Vorschein. Wie mehrere Geheimnisse, Eheprobleme, eine ungeplante Schwangerschaft, eine ernsthafte Krankheit, unerwiderte Liebe, und auch Gewalt.

Werden die Freunde wieder in bessere Lebenslagen finden und vor allem daraus lernen und reifen können?

Zum besseren Verständnis sind immer wieder Kapitel aus früheren Zeiten eingeschoben worden.

Meine Eigene Meinung: Dieser Roman ist mit vielen Höhen und Tiefen verschiedener Personen gestaltet die auch in Wirklichkeit so sein könnten. Man muss aber dieses Buch fertig lesen um die Zusammenhänge der einzelnen Personen besser Verstehen zu können. Sehr gut gefallen hat mir die vielen Beschreibungen über Kleidung, Personen, Dinge und auch des Essens.

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