Das Gegenteil von Hasen

Roman

Ab 14 Jahren
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Sie sind in derselben Jahrgangsstufe und trotzdem in verschiedenen Welten. Julia, Marlene und Leonard im Zentrum der Aufmerksamkeit, der Rest irgendwo in ihrer Umlaufbahn. Dann geschieht etwas, das alles verändert: Eines Morgens macht plötzlich eine Internetseite die Runde, die bis dato auf privat gestellt war. Darauf zu finden sind Julias ungefilterte Gedanken, Bomben in Wortform, die sich in kürzester Zeit viral verbreiten. Es sind Einträge, die ein ganz anderes Bild des beliebten Mädchens zeigen, das alle zu kennen glauben.

Wer hinter der Aktion steckt, ist zunächst unklar, doch nach und nach kommt heraus: Gründe dafür hätten einige.

»Anne Freytag ist mit ihrem ebenso präzisen wie empathischen Stil am Jugendbuchfirmament ein außergewöhnliches Talent.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Steffen Gnam (23. November 2020)

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ISBN: 978-3-641-25623-4
Erschienen am  25. Mai 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Der Hammer

Von: Lee

12.08.2020

Das Gegenteil von Hasen hat mich von der ersten Seite an gefesselt und umgehauen. Ich liebe liebe diesen Schreibstil und die Story. Und obwohl diese relativ simple ist, ist sie doch so real und hätte wirklich so im Alltag passieren können. Das Buch ist spannend bis zum Ende und hat mich wirklich viel nachdenken lassen. Alles in einem hab ich in diesem Buch alles gefunden, was ein gutes Buch ausmacht und hat damit 5/5⭐️ definitiv verdient! Dies war mein erstes Buch von Anne Freytag und kann es kaum erwarten mehr von ihr zu lesen. Bereue es wirklich erst jetzt etwas von ihr gelesen zu haben.

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Das Gegenteil von beliebig

Von: Phienchen

15.07.2020

Dieses Buch hat mir wirklich ziemlich gut gefallen und konnte mich berühren. Ich finde die Geschichte spannend erzählt. Die kurzen Einträge und Perspektivwechsel führten ganz häufig dazu, dass ich mir dachte: "Komm, das kurze Stück noch und dann legst du das Buch mal wieder aus der Hand. .. Hm, der nächste Eintrag begleitet xy, da warte ich ja schon drauf! Okay, das kurze Stück noch, aber dann lege ich es weg." Und dann waren es doch wieder 5-10 Abschnitte. Um es mit ähnlichen Worten wie die Autorin zu sagen: Es ist wie eine Serie, die man am Stück durchsuchten will.. Für mich hatte die Erzählweise das richtige Maß, ich hatte nie das Gefühl, dass es langatmig wurde. Es wurde aber auch nicht zu kleinteilig oder hat sich in nebensächlichen Details verloren. Generell sind in der Geschichte echt ein paar sehr kluge Gedanken und Beobachtungen eingestreut, die zu den Teenager Protagonisten passen, aber die man sich auch als Erwachsener gelegentlich vor Augen führen sollte. Alle Protagonisten wirken lebendig, glaubwürdig und gut durchdacht. Die Autorin hat bei dem sensiblen Thema Mobbing passende und realistische Worte gefunden. Dabei ging es nicht nur um Julia; andere Figuren, die an anderen Stellen des Bewältigungsprozesses sind, zeigen gut, wie Langzeitauswirkungen aussehen können und dass jeder anders mit einer solchen Situation umgeht. Bisher habe ich von der Autorin noch nichts gelesen, werde mir ihre anderen Bücher jetzt aber definitiv mal anschauen!

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Vita

Anne Freytag hat International Management studiert und als Grafikdesignerin gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Für ihre ersten beiden Jugendbücher wurde sie für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, für ihren dritten Roman »Nicht weg und nicht da« für den Buxtehuder Bullen 2018. Außerdem erhielt sie dafür den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur. Zuletzt bei Heyne fliegt erschienen: »Das Gegenteil von Hasen«. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.

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Pressestimmen

»Anne Freytag hat einen unverwechselbaren Schreibstil ohne große Schnörkel, man kommt schnell in die Geschichte und man hat das Gefühl danach immer etwas klüger zu sein, als zuvor.«

hr1 (Nicole Abraham) (27. Mai 2020)

»Die Autorin hat schon mehrfach gezeigt, dass sie ein Gespür für Themen hat, die junge Menschen beschäftigen und die zugleich problembehaftet sind.«

Süddeutsche Zeitung, Yvonne Poppek (20. August 2020)

»Anne Freytag versteht es meisterlich, über das Erwachsenwerden zu erzählen. Ihre Charaktere sind lebendig, der Schreibstil ist unverwechselbar und auf den erhobenen Zeigefinger verzichtet sie komplett.«

NDR Info (Katja Eßbach) (11. September 2020)

»Welche Möglichkeiten hat ein Buch, besonders zu sein? Einige. Anne Freytag verbindet raffiniert die Geschichten ihrer Charaktere.«

Berliner Morgenpost (22. Juni 2020)

»Die erfolgreiche Jugendbuchautorin erzählt die Geschichte ausgesprochen lesenswert aus unterschiedlichen Perspektiven.«

Göttinger Tageblatt (11. Juli 2020)

»In erster Linie sind es diese absolut unzensierten Gedanken, die so eine totale Sogwirkung haben. Hier wird so richtig Klartext gesprochen.«

WDR Einslive (Simone Sohn) (31. Mai 2020)

»Ein großartiges Buch – für Jugendliche und Erwachsene – das aus verschiedenen Perspektiven einen Blick in die Welt von Teenagern wirft, ohne den rosaroten Filter, den Erwachsene gern darüber Legen.«

Sonntagsexpress Köln (31. Mai 2020)

»Am Ende stellt sich heraus: Auch die scheinbar perfekten Gewächse sind krumme Bäume. Dass das viel aufregender ist als Brettsein, ist die wunderbare Botschaft dieses Buches.«

Berliner Zeitung (13. Juni 2020)

»Das Gegenteil von Hasen ist uneingeschränkt zu empfehlen. Nicht nur sind die Charaktere gut getroffen und vielschichtig, es zeigt sich auch, dass schonungslose Offenheit manchmal besser ist als eine Lüge.«

»Ein großartiger Roman: ein Abbild unserer heutigen Zeit, ein Denkanstoß (...), ein Megafon für die leisen Stimmen.«

Regionalmagazin K. (10. Oktober 2020)

»Welche Möglichkeiten hat ein Buch? Einige. Anne Freytag verbindet raffiniert die Geschichten ihrer Charaktere. Durch Perspektivwechsel nimmt die Geschichte Fahrt auf. Auch viele Jugendprobleme werden thematisiert, darunter Mobbing, die Suche nach der eigenen Sexualität, die Trennung der Eltern und auch eine ungewollte Schwangerschaft.«

Berliner Morgenpost (22. Juni 2020)

»(...) ein wichtiger Roman über (Cyber-)Mobbing, Mitläufer, Selbstdarstellung, Anderssein und Freundschaft. Einfühlsam, aber trotzdem schonungslos ehrlich.«

ERWIN (29. Oktober 2020)

»Ein rührender Coming-of-Age-Roman.«

Scenario (03. August 2020)

»(...) nimmt einen bis zum Schluss mit. Eine sehr interessante Mischung aus Coming-of-Age-Roman, Krimi und Thriller.«

Family Magazin (CH), Finja Wendland (24. September 2020)

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