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Das Geheimnis des alten Mönches Märchen und Fabeln aus Burma

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€ 15,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 19,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20210-1

Erschienen:  11.09.2017
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Geschichten, die das Herz berühren, gesammelt vom großen Burmakenner Jan-Philipp Sendker.

»Ich habe Burma seit 1995 mehrere Dutzend Male bereist, und bei den Recherchen für meine Romane Das Herzenhören und Herzenstimmen wurden mir immer wieder Märchen und Fabeln erzählt. Zum einen waren das bewegende Geschichten, die von dem mythologischen Reichtum der verschiedenen Völker Burmas erzählten, von der Spiritualität der Menschen und wie tief buddhistisches Denken die Gesellschaft über Jahrhunderte geprägt hat. Andere waren so fremd und skurril und kamen ohne eine sich mir erschließende Moral aus, sodass ich sie gar nicht einordnen konnte. Wieder andere erinnerten mich an die Märchen meiner Kindheit, nur dass hier Affen, Tiger, Elefanten und Krokodile die Fantasiewelt bevölkerten statt Igeln, Eseln oder Gänsen. Die Lehren, die sie vermitteln wollten, ähneln denen der Brüder Grimm oder Hans Christian Andersens und ich verstand, wie sehr sich alle Kulturen in ihren Mythen aus dem universellen Fundus menschlicher Weisheit bedienen.« Jan-Philipp Sendker

Geschichten, die das Herz berühren – gesammelt und erzählt vom großen Burmakenner Jan-Philipp Sendker gemeinsam mit Lorie Karnath und Jonathan Sendker.

Jan-Philipp Sendker (Autor)

Jan-Philipp Sendker, geboren in Hamburg, war viele Jahre Amerika- und Asienkorrespondent des Stern. Nach einem weiteren Amerikaaufenthalt kehrte er nach Deutschland zurück. Er lebt mit seiner Familie in Potsdam. Bei Blessing erschien 2000 seine eindringliche Porträtsammlung Risse in der Großen Mauer. Nach dem Roman-Bestseller Das Herzenhören (2002) folgten Das Flüstern der Schatten (2007), Drachenspiele (2009), Herzenstimmen (2012) und Am anderen Ende der Nacht (2016). Seine Romane sind in mehr als 35 Sprachen übersetzt. Mit weltweit über 3 Millionen verkauften Büchern ist er einer der aktuell erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren.

www.jpsendker.de

19.02.2018 | 20:00 Uhr | Oldenburg

Lesung mit Jan-Philipp Sendker

Eintritt: € 15,-/ erm. € 12,-

Kartentelefon: 0441/36142410

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Theater Laboratorium
Kleine Straße 8
26121 Oldenburg

Weitere Informationen:
Buchhandlung Isensee GmbH
26122 Oldenburg

Tel. 0441/36142410, buchhandlung@isensee.de

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-20210-1

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blessing

Erschienen:  11.09.2017

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schönes alternatives Märchenbuch

Von: Kupfis Bücherkiste oder Astrid Wergen Datum: 16.12.2017

www.kupfisbuecherkiste.wordpress.com

in diesem Buch geht es um burmesische Märchen und Fabeln, die von Jan-Philipp Sendker und seinem Sohn, und einem weiteren Freund gesammelt wurden während der Reisen, die die erwähnten Personen in Burma verbracht haben.



Jan-Philipp Sendker erklärt in seinem Vor- und Nachwort, wie er nach Burma kam, und was er dort erlebt hat. Er traf einheimische, die von verschiedenen Jobs leben konnten, sei es Bücherrestaurator, oder Lebensmittelhändler. Und so konnte er guten Kontakt zu den Einheimischen aufbauen und bekam so auch entsprechend die Kultur mit, die sich natürlich auch weiter entwickelt hat. Im Vorwort erzählt Sendker, wie er das alte Burma erlebt hat, aber auch die Wandlung gespürt hat, die durch den Einzug der digitalen Technik auch Burma Einfluss auf die Bevölkerung nahm. Diesen Wandel beschreibt Sendker ganz gut im Nachwort.



Und dennoch: die Kultur eines Landes ist oft nur durch ihre Geschichten auszumachen.

Mir war es wichtig zu sehen, ob es einen Unterschied zwischen europäischen Märchen gibt und burmesischen/asiatischen Märchen. Ja, durchaus, und doch wiederum nicht. Klar, im Erzählstil und bei den Protagonisten gibt es natürlich unterschiede. Während bei uns Igel und Füchse sich gute-Nacht-Geschichten erzählen, sind es in Burma Tiger und Schlangen. Und doch bleibt die Essenz der Geschichte gleich: es sollen spielerisch moralische Werte vermittelt werden. Respektiere dein Umfeld, sei höflich, und sei ehrlich und zuvorkommend.

Der unehrliche Mensch wird nicht so viel Glück haben wie der ehrliche Mensch. Und dein persönliches Glück hängt davon ab, wie du dich verhälst.



Und so finde ich die Märchen schön gewählt, sie sind recht kurz gehalten, und angenehm erzählt.



Wer auf Märchen steht, ist hier an der richtigen Stelle.

Das Vor und Nachwort stimmt auf die Märchen ein, und erzählt vom alten Kulturgut und den moralischen Werten des alten Burma, und sollte vielleicht auch Leitfaden für die nächste Generation der Welt sein, die sich mehr und mehr auf die Technik des 21. Jahrhundert konzentriert als auf das Zwischenmenschliche.



Übrigens, auch wieder ein Buch, was mich vom Cover her sehr angesprochen hat. Die rote Farbe des Covers, gepaart mit der gelb-weißen Schrift und den cremefarbenen Zeichnungen sind wirklich gelungen.



Toll gemacht!

Märchen aus einer anderen Welt

Von: Aenna Datum: 03.10.2017

lesekatzen.blogspot.de/

Das Geheimnis des alten Mönches von Jan-Philipp Sendker

Verlag: Blessing, 2017
Preis: 20 € (gebundene Ausgabe)
Seitenzahl: 288
ISBN: 978-3-89667-581-1

Inhalt:
In jedem Land gibt es Märchen. Einige sind allgemein bekannt, andere werden vergessen. So oder so sagt ein Märchenbuch viel mehr über die Kultur und das Wesen eines Landes, als jedes wissenschaftliche Buch eines Forschers. Jan-Philipp Sendker und drei weitere Personen haben sich auf die Suche nach den Märchen und Fabeln Burmas gemacht und diese für die deutschen Leser neu aufgeschrieben.


Meine Meinung:
Ausgesucht habe ich das Buch, weil ich Märchen liebe und mich für Asien interessieren. Über Burma weiß ich allerdings nur sehr wenig. Ich hatte nur ein paar (meistens nicht allzu schmeichelhafte) Infos während meines Austauschjahrs in Thailand aufgeschnappt. Gerade deshalb war ich neugierig auf die Märchen. Ich finde es interessant ein Land auf diese Weise kennenzulernen.

Das Buch besteht nicht nur aus den gesammelten Märchen, sondern auch aus einem Vor- und einem Nachwort. An sich hat der Autor das sehr schön geschrieben. Allerdings habe ich eine kritische Anmerkungen: Es gibt zu viele Wiederholungen. Die Information, dass der Autor erst als Journalist und später als Autor in Burma war, habe ich mit dem gleichen Wortlaut drei oder vier Mal gelesen. Das mag ja interessant und auch wichtig sein, aber verstanden hatte ich es auch schon beim ersten Mal. Außerdem finde ich es ein wenig Schade, dass ein paar Dinge vom Nachwort schon vorweg genommen wurden. Im Vorwort geht es nämlich hauptsächlich darum, wie der Autor Burma bei seinen ersten Reisen wahrgenommen hat. Im Nachwort wird dagegen das Gegenwärtige Burma beschrieben. Das ist wirklich super gemacht: Toll erzählt und beschrieben! Nur die Vorwegnahme einiger Details im Vorwort hätte wirklich nicht sein müssen.

Jetzt aber zu den Märchen. Ich kann natürlich nichts darüber schreiben, ob diese Fabeln tatsächlich repräsentativ für Burma sind. Wenn der Autor schreibt, dass die vier Beteiligten sehr lange recherchiert, Müttern beim Lagerfeuer zugehört und alte Bücher durchsucht haben, muss ich das glauben. Mir hat jedenfalls die Auswahl sehr gut gefallen. Die Geschichten stammen garantiert aus ganz verschiedenen Quellen. Oftmals geht es um Dankbarkeit, Respekt und Klugheit. Außerdem kommen häufig sehr arme Waisen vor. Wie in deutschen Märchen auch, werden die Protagonisten oftmals vom Schicksal, einem König oder einem Gott geprüft. Ich mag jene Märchen am liebsten, in denen es um Geister geht. Die buddhistischen Geister sind etwas besonderes und haben eine ganz eigene Welt. Auch die Dämonen und die "Unterwelt" sind wahnsinnig spannend. Darüber werde ich auf jeden Fall noch mehr lesen.

Das einzige, was ich manchmal vermisst habe, ist der Stil der Großmutter, die ihrer Kinder die Geschichten erzählt. Man merkt schon ein wenig, dass die Geschichten wiedergegeben werden. Das geht natürlich nicht anders. Zum einen werden Märchen naturgemäß von Generation zu Generation weitergegeben und zum anderen brauchte es meistens noch einen Übersetzer, damit der Autor die Geschichte verstehen konnte. Und dann hat er sich Notizen gemacht und später seine eigene Version geschrieben. Das ist gar kein Vorwurf. Wie könnte man das auch anders machen? Aber ich finde es wichtig, diesen Hintergrund im Kopf zu behalten.

Zum Schluss habe ich noch eine Frage an den Verlag, falls ein Lektor oder ein anderer Mitarbeiter das hier liest: Warum steht Herr Sendker als Autor auf dem Cover? So wie ich das verstanden habe, haben noch eine Frau und sein Sohn (zusammen mit dessen Freund) an diesem Buch gearbeitet. Also eigentlich müsste hinter dem Namen Herausgeber stehen. Oder die anderen Namen müssten wenigstens in klein auftauchen ...

Trotz meiner kleinen Kritikpunkte hat mir das Buch sehr gut gefallen. Wenn ich irgendwann mal eigene Kinder oder Neffen/ Nichten oder so habe, werde ich ihnen bestimmt auch die eine oder andere Geschichte aus diesem Buch und nicht nur deutsche Märchen erzählen. Deswegen gebe ich gerne 4 von 5 Katzen.
Übrigens interessiere ich mich jetzt für die beiden Romane des Autors, für die er geschickt ein wenig Werbung im Vor- und Nachwort gemacht hat.

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