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Das Geheimnis von Leben und Tod Roman

Kundenrezensionen (6)

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CHF 14,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16477-5

Erschienen: 11.01.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Felix Guichard, Professor für Sozialanthropologie an der Universität von Exeter, wird zu einem bizarren Mordfall gerufen: Die Leiche einer jungen Frau ist über und über mit okkulten Zeichnungen bedeckt, die sich niemand erklären kann. Felix’ Neugierde ist geweckt, und er beginnt nachzuforschen. Im Zuge seiner Recherchen begegnet er Jackdaw Hammond, einer ebenso betörenden wie eigenartigen jungen Frau, die einem mysteriösen Unsterblichkeitskult anzugehören scheint. Einem Kult, dessen Wurzeln ins 16. Jahrhundert zurückreichen – bis zur sagenumwobenen Gräfin Elisabeth Báthory ...

Rebecca Alexander (Autorin)

Rebecca Alexander verliebte sich schon als Teenanger in die fantastische Literatur und schrieb ihren allerersten Roman bereits im Alter von neunzehn Jahren. Sie studierte Kreatives Schreiben an der University of Winchester und wurde für ihre Texte bereits mehrfach ausgezeichnet. Rebecca Alexander lebt mit ihrer Familie in North Devon.

Aus dem Englischen von Irene Holicki
Originaltitel: Secrets of Life and Death
Originalverlag: Del Rey

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16477-5

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 11.01.2016

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Alte Mythen & moderne Fantasy

Von: Mikka Liest Datum: 25.01.2016

mikkaliest.blogspot.de

Ich finde es immer sehr spannend, wenn ein Roman historische Fakten mit uralten Mythen und moderner Fantasy verknüpft. Wenn das gut gelingt, macht es dem Leser das Unglaubliche glaubhaft und schlägt sozusagen die Brücke zwischen Realität und Fantasie. Und was soll ich sagen - meines Erachtens ist es Rebecca Alexander in "Das Geheimnis von Leben und Tod" wunderbar gelungen! Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und unterhalten, ich konnte es wirklich kaum mal weglegen (und hoffe jetzt auf eine Fortsetzung). Was soll ich sagen: Schlaf wird überbewertet, manchmal ist ein gutes Buch einfach wichtiger...

Die Fakten, die die Grundpfeiler der Geschichte bilden:

Elisabeth Báthory gab es wirklich: sie war eine ungarische Gräfin, die im Jahr 1611 als Serienmörderin unschuldiger Kinder verurteilt wurde, woraus der Mythos der "Blutgräfin" entstand. Was damals wirklich geschah, darüber streiten sich die Gelehrten, aber die Autorin macht aus ihr in diesem Buch eine unheilvolle und dennoch merkwürdig tragische Präsenz, die im Zentrum einer originellen, frischen neuen Geschichte steht.

Auch über den zu gleicher Zeit lebenden Mathematiker und Astronom John Dee sowie seinen Gehilfen Edward Kelley gibt es historische Belege. Es wird überliefert, dass Eward Kelley laut eigener Aussage als Medium mit Engeln in Verbindung stand, und dass Dee und Kelley zusammen die henochische "Engelssprache" entwickelten. Zweifelsfrei ist auch, dass Dee einmal der schwarzen Magie angeklagt wurde.

Auf einer Zeitebene (spätes 16. Jahrhundert) folgt die Geschichte den Tagebüchern von Edward Kelley, der mit seinem Meister (mithilfe der Engel) die kränkliche Gräfin Báthory retten soll, aber zunehmend das Gefühl hat, in etwas Dämonisches verstrickt zu werden....

Die zweite Zeitebene (Gegenwart) folgt fiktiven Charakteren: zum Beispiel Professor Felix Guichard, der als Experte für archaische Glaubenssysteme von der Polizei zu einem Mordfall hinzugezogen wird, oder die junge Jackdaw Hammond, die am Tatort gesehen wurde und angewiesen ist auf Dinge, die die meisten Menschen entweder als abergläubigen Blödsinn oder bösartigen Okkultismus bezeichnen würden. Obwohl sie völlig unterschiedliche Dinge glauben, versuchen sie gemeinsam, ein junges Mädchen zu retten.

Ich fand alle Charaktere wunderbar geschrieben, die erfundenen genauso wie die historischen! Besonders Jack hat mich mühelos überzeugt. In vielen Dingen ist sie sehr unerfahren und unschuldig, da sie notgedrungen ein sehr abgeschiedenes Leben geführt hat, und andererseits kennt sie sich aus mit archaischen Ritualen und verhandelt knallhart auf dem magischen Schwarzmarkt... Sie ist eine widersprüchliche, schwierige aber auch interessante und liebenswerte Persönlichkeit!

Mich hat sehr beeindruckt, mit welch endloser Kreativität die Autorin immer wieder neue Ideen aus dem Hut zaubert, und ich fand die Geschichte sehr komplex, gut durchdacht und spannend. Wie sich die Puzzleteilchen nach und nach zusammensetzen, ist einfach genial!

Auch der Schreibstil hat mich überzeugt. Atmosphäre, Sprachrhythmus und Fluss - da stimmte für mich einfach alles.

Fazit:
In meinen Augen ist "Das Geheimnis von Leben und Tod" eine intelligente, gut geschriebene Mischung aus Fakt und Fiktion: Serienmord im 16./17. Jahrhundert, Alchemie, angebliche Engelsvisionen, die Leiche einer jungen Frau, die mit archaischen Symbolen übersät ist, Leihzeiter und Wiedergänger... Das fand ich überraschend und zutiefst originell - und vor allem machte es mir einfach jede Menge Spaß. So muss Fantasy für mich sein!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Und ewig lockt die Báthory

Von: Bine Datum: 02.07.2016

beautyglace.blogspot.co.at/

Eigentlich dachte ich von dem Buch, es sei eine Art Mystery Krimi, doch es entpuppte sich als reiner Mystery Roman.
Ich weiß bis zum Schluss nicht, was ich von dem Buch halten soll und ich habe echt lange gebraucht, es zu lesen. Es war nicht wirklich ein Buch, dass ich nicht aus der Hand legen konnte, sondern immer nur ab und an in der Wanne gelesen wurde...
Der große Pluspunkt ist das wunderschöne Cover!
Aber kommen wir mal zur Story, von der es gleich zwei gibt.
Beide Stories wechseln sich Kapitelweise ab und die eine spielt in der Vergangenheit und rankt sich um die Gräfin Elisabeth Báthory (von der wir ja wissen, sich geschichtlich einiges an Vampirismus zugetragen haben soll. Sie soll in Mädchenblut gebadet haben und ihre Story wurde sogar mehrmals verfilmt...) die 1560 geboren wurde. Sie ist von einer Krankheit befallen, die sie sehr schwach werden lässt und sie kann ihrem Gatten keine Nachkommen gebären. Das Problem zu beheben sind Doktor Dee und Meister Kelley ins Land gebracht worden. Sie sind Engländer und kennen sich mit Heilkunst und Magie aus.
Der andere Handlungsstrang findet in unserer Zeit statt. Ein Mädchen, welches mit okkulten Zeichen beschmiert wurde, wurde tot aufgefunden und Professor Felix Guichard wird zur Rate gezogen. Weiters wird Stacy wird von Jack (auch weiblich) entführt und in ein sogenanntes Priesterloch (kennt ihr nicht? Schaut euch BBCs Father Brown an!) gesteckt. Doch nicht um die arme Stacey zu quälen, sondern um sie zu retten. Die Arme kann sich nämlich nicht außerhalb eines okkulten Kreises aufhalten, da sie sonst stirbt... Natürlich beginnt die Polizei nach dem verschwundenen Mädchen zu suchen und auch der Professor Felix Guichard wird aufmerksam auf Jack und ihrem Wissen um John Dee und seine Schriften.

Natürlich sind beide Handlungsstränge miteinander verknüpft...
Die Charaktere stellen sich nicht wirklich vor, sodass man auch nicht wirklich eine Verbindung zu ihnen aufbauen kann. Ich finde das ganze etwas lieblos hingeklatscht, mit der historischen Blutgräfin wird das ganze etwas aufgepeppt, wozu man auch nicht wirklich recherchieren musste (nur den Fernseher aufdrehen), noch eine halbherzige angedeutete Lovestory dazu und zum Schluss wird auch noch ordentlich "gezaubert". Dabei find es richtig spannend an, wurde dann aber zusehens langweiliger. Man hätte auf jeden Fall mehr rausholen können! ,Eigentlich dachte ich von dem Buch, es sei eine Art Mystery Krimi, doch es entpuppte sich als reiner Mystery Roman.

Ich weiß bis zum Schluss nicht, was ich von dem Buch halten soll und ich habe echt lange gebraucht, es zu lesen. Es war nicht wirklich ein Buch, dass ich nicht aus der Hand legen konnte, sondern immer nur ab und an in der Wanne gelesen wurde...

Der große Pluspunkt ist das wunderschöne Cover!


Aber kommen wir mal zur Story, von der es gleich zwei gibt.

Beide Stories wechseln sich Kapitelweise ab und die eine spielt in der Vergangenheit und rankt sich um die Gräfin Elisabeth Báthory (von der wir ja wissen, sich geschichtlich einiges an Vampirismus zugetragen haben soll. Sie soll in Mädchenblut gebadet haben und ihre Story wurde sogar mehrmals verfilmt...) die 1560 geboren wurde. Sie ist von einer Krankheit befallen, die sie sehr schwach werden lässt und sie kann ihrem Gatten keine Nachkommen gebären. Das Problem zu beheben sind Doktor Dee und Meister Kelley ins Land gebracht worden. Sie sind Engländer und kennen sich mit Heilkunst und Magie aus.



Der andere Handlungsstrang findet in unserer Zeit statt. Ein Mädchen, welches mit okkulten Zeichen beschmiert wurde, wurde tot aufgefunden und Professor Felix Guichard wird zur Rate gezogen. Weiters wird Stacy wird von Jack (auch weiblich) entführt und in ein sogenanntes Priesterloch (kennt ihr nicht? Schaut euch BBCs Father Brown an!) gesteckt. Doch nicht um die arme Stacey zu quälen, sondern um sie zu retten. Die Arme kann sich nämlich nicht außerhalb eines okkulten Kreises aufhalten, da sie sonst stirbt... Natürlich beginnt die Polizei nach dem verschwundenen Mädchen zu suchen und auch der Professor Felix Guichard wird aufmerksam auf Jack und ihrem Wissen um John Dee und seine Schriften.


Natürlich sind beide Handlungsstränge miteinander verknüpft...


Die Charaktere stellen sich nicht wirklich vor, sodass man auch nicht wirklich eine Verbindung zu ihnen aufbauen kann. Ich finde das ganze etwas lieblos hingeklatscht, mit der historischen Blutgräfin wird das ganze etwas aufgepeppt, wozu man auch nicht wirklich recherchieren musste (nur den Fernseher aufdrehen), noch eine halbherzige angedeutete Lovestory dazu und zum Schluss wird auch noch ordentlich "gezaubert". Dabei find es richtig spannend an, wurde dann aber zusehens langweiliger. Man hätte auf jeden Fall mehr rausholen können!

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