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Das Gift der Seele Psychothriller

Kundenrezensionen (3)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18940-2

Erschienen: 20.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Laura hat alles: Erfolg als Fernsehproduzentin, einen reichen Ehemann und einen perfekten Sohn, Daniel. Doch dann lernt Daniel die junge Maklerin Cherry kennen. Cherry ist von Daniels Familie fasziniert und will all das haben, was Laura hat. Diese gibt sich Mühe, Cherry zu mögen. Schon bald empfindet sie die junge Frau jedoch als Eindringling und hat das Gefühl, Cherry manipuliere sie, manipuliere ihre ganze Familie. Schließlich hat Laura nur noch ein Ziel: Sie will, dass Cherry aus ihrem Leben verschwindet – koste es, was es wolle. Aber Cherry lässt sich nicht so einfach vertreiben ...

Michelle Frances (Autorin)

Michelle Frances arbeitet hauptberuflich bei der BBC Wales, wo sie unter anderem für Romanverfilmungen zuständig ist. "Das Gift der Seele" ist ihr erster Roman.

Aus dem Englischen von Andrea Brandl
Originaltitel: The Girlfriend

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18940-2

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 20.03.2017

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Leider nur ein mäßiger Thriller über Gier, Eifersucht und fehlende Kommunikation

Von: Leben. Lieben. Lachen. Lesen. Datum: 07.04.2017

https://www.facebook.com/lebenliebenlachenlesen

Laura ist erfolgreich und wohlhabend, auch wenn ihre Ehe eigentlich seit Jahren nur noch eine Farce ist. Aber sie hat ja ihren geliebten Sohn Daniel, der gerade mit dem Studium fertig und wieder in das Anwesen seiner Eltern gezogen ist. Doch auch dieses Glück wird Laura genommen, als Daniel sich in Cherry verliebt. Laura sieht ihre Felle davon schwimmen und weil Cherry aus eher ärmlichen Verhältnissen stammt, kommt der liebenden Mutter schnell der Gedanke, dass Cherry nur hinter dem Geld ihres Stammhalters her ist. Tatsächlich findet Cherry den ungewohnten Reichtum in ihrem Leben toll und möchte diesen genauso wenig verlieren wie Laura den Platz als Nummer 1 bei ihrem Sohn. Und dann geht der Kampf der Damen los…

Michelle Francis hat einen soliden Thriller geschrieben, der mich aber leider nicht packen konnte. Das liegt nicht an ihrem Stil, der ist prima und liest sich flüssig. Es liegt an den sehr eindimensionalen Charakteren und der Handlung, die leider viel zu oft vor sich hinplätschert.

Der einzige sympathische Charakter ist leider über weite Strecken abwesend und so wird der Leser mit den Gedanken der beiden leider eher wirren Protagonistinnen allein gelassen. Diese Gedanken sind paranoid, von krankem Ehrgeiz getrieben und für mich oft nur bedingt nachvollziehbar.

Spannend fand ich, dass man an beiden Charakteren und somit an der Wahrheit über weite Strecken zweifelt. Wer von beiden ist nun im Recht und wer im Unrecht. Aber so einfach schwarz/weiß ist es nicht und das macht dann auch Spaß.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Lebensträume und andere Meinungsverschiedenheiten

Von: FiktiveWelten Datum: 25.06.2017

https://fiktivewelten.wordpress.com

Laura Cavendish führt augenscheinlich genau das Leben, was sich andere erträumen. Eine gesunde Vorzeigefamilie, Erfolg im Beruf und Luxus, wohin das Auge schaut. Zwar fehlt es der Ehe mit Anwalt Howard an Wärme und Zuneigung, Sohn Daniel ist jedoch ihr ganzer Stolz. Als der angehende Mediziner die Immobilienmaklerin Cherry Laine kennenlernt, ist Laura zunächst guter Dinge und freut sich für ihn. Und auch Cherry kann es kaum abwarten, Daniels Eltern kennenzulernen und ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Beide hoffen auf freundschaftliche Bande zwischen Schwiegermutter und -tochter in spe. Tatsächlich aber werden sie nicht warm miteinander. Schlimmer noch: Ein Kleinkrieg beginnt! Cherry ist nicht ganz ehrlich, Laura findet es heraus. Laura durchsucht persönliche Sachen, Cherry bemerkt es. Ereignis folgt um Ereignis. Schließlich verpasst Cherry Daniels Mutter einen Denkzettel und entführt ihn ausgerechnet an Lauras Geburtstag zu einem Wildwasser-Raftingtrip mit ungeahnten Folgen. Ein Unfall verursacht eine schwere Kopfverletzung. Daniel muss in ein künstliches Koma versetzt und beatmet werden. Nach einer Lungenentzündung und mehreren Herzinfarkten stehen die Prognosen schlecht. Die Ärzte geben ihm nur noch wenige Stunden. Laura bricht es das Herz. Sie fasst einen abscheulichen Entschluss …

DAS GIFT DER SEELE bahnt sich in vierundfünfzig Kapiteln, eingebettet in Pro- und Epilog, unaufhaltsam seinen Weg. MICHELLE FRANCES erzählt in dritter Person Singular aus wechselnden Perspektiven über Vergangenheit und Gegenwart. Vor allem Laura und Cherry erhalten ausreichend Raum, ihr Denken und Handeln sowie die Motivation dahinter preiszugeben. Der Leser kann sich von beiden Charakteren ein umfassendes Bild machen. Und so manches Mal möchte man sie in einen Sack stecken und so lange draufhauen, bis sie zur Vernunft kommen! Laura und Cherry sind Figuren mit Ecken und Kanten. Beide streben das gleiche Ziel an, stehen aber vor allem sich und einander im Weg. Sie sind zerfressen von Zweifeln und tragen die Last vergangener Tage auf den Schultern. Leidtragender ist vor allem Daniel, der mehr oder weniger konstant zwischen ihnen steht. Die enge Bindung von Mutter und Sohn bekommt Risse. Eine gute Beziehung zwischen Schwiegermutter und -tochter kann auf diese Weise gar nicht erst entstehen. Als sich der Prolog nach etwas mehr als der Hälfte des Buchs zeitlich ins Geschehen einfügt, trumpft die Autorin mit einer Überraschung auf. Man möchte fast schmunzeln in Anbetracht dessen, was noch folgen mag. Von Beginn bis Ende herrscht eine angespannte Atmosphäre. Das umfassende Kopfkino katapultiert den Leser von einer Situation zur nächsten – kopfschüttelnd, fassungslos, mitunter erschrocken. Man fragt sich ständig, was wohl als nächstes passiert. Ein wirklich gelungenes Romandebüt!

DAS GIFT DER SEELE erscheint als handliches Taschenbuch im Goldmann Verlag. Das Covermotiv ist hübsch, im Vergleich zum spannungsgeladenen Inhalt fast schon unscheinbar. Durch die weiße Blüte auf schwarzem Hintergrund ist Unheil dennoch gewiss.

Fazit:

DAS GIFT DER SEELE ist heimtückisch, fesselnd und hält die ein oder andere Überraschung bereit. MICHELLE FRANCES hat mich mit spannender Unterhaltung überzeugt. Ein Romandebüt par excellence!

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