Das Gift der Wahrheit

Thriller

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Am Mannheimer Klärwerk wird eine Leiche angespült. Um den Hals der Toten hängt ein Medaillon mit einer in Harz gegossenen Kreuzspinne. Die Ermittlungen führen Hauptkommissarin Alexis Hall und Kriminalbiologin Karen Hellstern zu der Freundin der Getöteten. Sind die Frau und deren Tochter ebenfalls in Gefahr? Oder handelt es sich um ein perfides Eifersuchtsspiel? Erst als Alexis die Verbindung zu einer Serie von Morden in Kolumbien herstellt, wird klar: Das nächste Opfer ist bereits ausgewählt, und das Gift einer Spinne wird ihm langsam das Leben nehmen ...

»Schaurig-schön! (…) Julia Corbins Werke begeistern die die Leser!«

RTL Mannheim, regionale Sendung 'RON' (23. Juli 2018)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-20028-2
Erschienen am  09. Juli 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Taffe Ermittlerin voller Selbstzweifel

Von: Wuschel

31.10.2018

Beschreibung: Nach dem Fund einer drei Jahre alten Leiche im Mannheimer Klärwerk wird Hauptkommissarin Alexis Hall zum Tatort gerufen. Auch die Kriminalbiologin Karen Hellstern ist mit von der Partie. Schnell finden sie heraus um wen es sich bei der Toten handelt, durchleuchten ihren Hintergrund und werden fündig. Nachdem sie die Geliebte befragt haben, stehen sie vor einem Rätsel, denn sie war zudem noch Aktivistin für die Rechte homosexueller Menschen. Die Ermittler werden vor die Frage gestellt, ob hier jemand eine persönliche Rache gegen die engagierte junge Frau ausgeübt  hat oder ob der Exmann ihrer Geliebten die Finger im Spiel hat. Durch den Fund eines Anhängers mit einer in Harz gegossenen Spinne gerät der Mann jedoch ins Rampenlicht der Ermittlungen. Handelt es sich hierbei um den gekränkten Stolz eines Mannes, der den Verlust seiner Frau nicht ertragen konnte? Meinung: In die Geschichte kam ich sehr gut und auch das Umfeld konnte ich mir gut vorstellen, denn schließlich ist der Schauplatz bei mir gerade um die Ecke. Lustig fand ich jedoch, dass neuerdings eine Straßenbahn von Peterstal nach Heidelberg fährt. Das nenne ich doch mal künstlerische Freiheit. Das Buch ist in vier Teile unterteilt. Zu Beginn des Buches bekommt man immer wieder Ausschnitte aus dem Mannheimer Tageblatt zu lesen, welche Informationen über einen früheren – ähnlichen – Fall in Kolumbien enthalten. Außerdem gibt es gerade im ersten Teil häufige Rückblenden zu einem Jungen in Kolumbien. Danach gibt es diese jedoch nur noch zu Beginn eines jeden Teils. Leider konnte mich Julia Corbin mit diesem Buch nicht so richtig überzeugen, welches übrigens ein zweiter Teil ist, was ich zuvor aber auch nicht wusste – macht also nichts und kann problemlos ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Zwar schafft sie es zu Anfang Spannung aufzubauen, macht diese aber, in meinen Augen, durch eine von Selbstzweifel geplagte Protagonistin und deren privaten Probleme, dann mehr oder weniger etwas zunichte. Ferner gab es ein paar, hm, wie soll ich sagen. Ungereimtheiten? Ich denke das trifft es ganz gut. Weswegen ich auch ein paar Mal wieder zurück blätterte, um mich zu versichern, ob jetzt ich was falsch mitbekommen habe, oder ob aus dem Kleid jetzt tatsächlich ein Pulli wurde - oder aus Heidelberg plötzlich Mannheim. Zum Ende hin, zieht es dann wieder gut an und lässt einen im letzten Viertel durch das Buch fliegen. Alexis Hall scheint eine recht angenehme Person zu sein, die zudem eine sehr ehrgeizige Ermittlerin ist. Jedoch macht sie sich um alles und jeden – und das permanent – Sorgen. Zudem plagen sie aufgrund ihrer Vergangenheit massive Selbstzweifel, da ihre Eltern recht berühmte Serienkiller waren. Zu allem Überfluss kommt dann noch hinzu, dass ihr Onkel sie verklagen will, was ihr sehr zu schaffen macht. Das „warum“ spare ich jetzt mal aus, schließlich will ich hier nicht spoilern. Von ihrem Liebesleben fange ich jetzt mal gar nicht erst an. Auch wenn es so die Protagonistin etwas näher bringt, fand ich es in dieser Geschichte einfach zu viel. Der rote Faden ging mir da etwas flöten. Somit hatte das Werk für mich auch mehr Krimifeeling als Thriller. Obwohl ich ja immer wieder betone, dass es mir nichts ausmacht, wenn ich zuvor schon den Täter oder die richtige Richtung errate und der Weg das Ziel ist, so ging es mir hier (leider) ein bisschen anders, da die Ermittler aus meiner Sicht genug Hinweise gehabt hätten um mal in die andere Richtung zu schauen. Jetzt hab ich gefühlt das Buch ganz schön zerpflückt, was eigentlich gar nicht meine Absicht war. Es war ja nicht schlecht, es hat auch an manchen stellen Spaß gemacht, aber das Gelbe vom Ei war es eben nicht. Fazit: Das Buch hat mich gut unterhalten, aber ein Highlight wird es definitiv nicht werden.

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Das Gift der Wahrheit (Julia Corbin)

Von: Poldi

07.08.2018

Die Leiche, die in einem Klärwerk angespült wird, kann schon bald identifiziert werden, es handelt sich um eine seit mehreren Jahren vermisste junge Frau. Der Ermittlerin Alexis fällt sofort der seltsame Kettenanhänger auf, den die Tote um den Hals trug: Eine Kreuzspinne, die in Bernstein eingefasst wurde. Zur Lösung des Falles muss sie sich nicht nur tief in das private Umfeld des Opfers begeben, sondern auch den Bogen zu einem ähnlich gelagerten Fall in Kolumbien schlagen... Mit „Das Gift der Wahrheit“ hat Autorin Julia Corbin bereits den zweiten Band um Ermittlerin Alexis Hall und Kriminalbiologin Karen Hellstern veröffentlicht. Nachdem der erste Teil schon sehr vielversprechend war, war ich auch auf diese Geschichte sehr gespannt – und wurde nicht enttäuscht. Wieder hat sich Corbin einen komplexen, sehr gut konstruierten Fall ausgedacht, der sich wendungsreich und sehr spannend präsentiert. Schnell hat sie es geschafft, mich in den Bann der Geschichte zu ziehen und baut schon auf den ersten Seiten eine düstere und rätselhafte Atmosphäre auf. Denn von der Idee mit der Kreuzspinne als Schmuck werden gleich mehrere Gedankengänge weiterentwickelt, das Ganze wird recht komplex, ohne unübersichtlich zu werden. Immer wieder sorgen neue Wendungen für sehr gute Unterhaltung, was sich bis zum Ende immer weiter zuspitzt – wohl auch, weil die Spuren so geschickt gelegt wurden, dass man sich am Ende fragt, warum man nicht schon früher auf diesen Gedanken gekommen ist. Clever vernetzt sind die aktuellen Ereignisse um die Ermittlungen mit einigen seltsamen Vorgängen in Kolumbien, immer wieder bekommt der Leser in Form von Zeitungsartikeln neue Informationen hierzu vorgelegt, die die Stimmung noch weiter verdichten. Der Reiz des Falles wird so noch einmal deutlich gesteigert, das Konstrukt noch weiter ausgebaut. Doch auch andere Themen wie Homophobie finden hier Einzug, wobei alle Ideen ausgeschöpft werden und eben nicht „einfach so“ eingebaut sind – alles hat seinen Sinn und wird von der Autorin verknüpft. Auch spielt wieder die persönliche Entwicklung der beiden Hauptcharaktere einen wichtigen Part in der Handlung. Das nimmt stellenweise für meinen Geschmack etwas zu viel Raum ein und hätte ruhig begrenzter ausfallen dürfen. Zwar sind auch diese Momente unterhaltsam, rissen mich aber immer wieder aus dem Lesefluss. Vorkenntnisse aus dem ersten Band sind da übrigens sehr hilfreich, um Alexis' Vergangenheit nachvollziehen zu können. Die im ersten Teil auffällig vielen und streckenweise langatmigen biologischen Aspekte kommen zwar hier auch vor, sind aber erfreulicherweise eingedampft worden – jetzt sind sie willkommene Würze und wichtiges Hintergrundwissen statt zu detailverliebter Erklärungen. „Das Gift der Wahrheit“ schließt an die packende Atmosphäre des ersten Bandes an, geht aber ganz andere Wege, findet einen neuen Ablauf und neue Verknüpfungen. Immer biologisch angehaucht, aber flüssiger erzählt baut Corbin sofort ein cleveres Konstrukt auf, das sich immer weiter ausweitet und im Laufe der Zeit an Spannung noch hinzugewinnt. Auch wenn die privaten Anteile in der Geschichte manchmal etwas überhand nehmen, ist auch dieser zweite Band sehr lesenswert.

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Julia Corbin über ihr Thrillerdebüt »Die Bestimmung des Bösen«

Vita

Julia Corbin, geboren 1980, studierte Biologie in Heidelberg. Die Arbeit als Biologin inspirierte sie auch zu ihren Thrillern "Die Bestimmung des Bösen" und "Das Gift der Wahrheit" mit dem Team Hall & Hellstern. Ihre Leidenschaft für Nervenkitzel lebt die Autorin nicht nur in ihren Büchern, sondern auch bei Sportarten wie Kite- und Windsurfen oder Extrem-Hindernisläufen aus. Sie wohnt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn und gibt Kurse in Kreativem Schreiben.

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Zitate

»Nach ihrem ersten Thriller rund um das Ermittler-Duo Hall und Hellstern legt (...) Julia Corbin jetzt den zweiten Teil der Reihe vor, der ihrem Debut in Nervenkitzel und Spannung in Nichts nachsteht.«

www.freundin.de, Thriller-Kolumne (08. August 2018)

»Der neue Fall von Alexis Hall und Karen Hellstern mixt Lokalkolorit und genretypische Schockeffekte. Toll, solange Sie keine Angst vor Spinnen haben!«

FÜR SIE (27. August 2018)

»Von wegen blutige Thriller können nur Männer schreiben. Julia Corbin beweist das Gegenteil in ihrem Thriller 'Das Gift der Wahrheit'.«

Radio Regenbogen, Mannheim (25. Juli 2018)

»Julia Corbin mixt aus diesen Zutaten einen spannenden wie brutalen Thriller mit Bio-Background, im selben Moment gelingt ihr eine feingliedrige Studie der privaten Verwüstungen (...).«

Express, Köln (28. August 2018)

»Auch wenn 'Das Gift der Wahrheit' wieder in und um Mannheim spielt: Ein Regiokrimi ist es deshalb nicht geworden – im Gegenteil. Das Buch erfüllt alle klassischen Kriterien eines Thrillers, der eben zufällig in Mannheim spielt.«

Mannheimer Morgen (10. August 2018)

»Die studierte Biologin Julia Corbin ging mit einer großen Portion wissenschaftlichen Fachwissens ans Werk. 'Das Gift der Wahrheit' ist ein gut geschriebener, spannender Krimi mit vielen interessanten biologischen Details.«

Radio SWR 4 (11. August 2018)

»Mit der Recherche nimmt es die Autorin (…) sehr genau.«

Rhein-Neckar-Zeitung (11. Juli 2018)

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