Das Gutshaus - Glanzvolle Zeiten

Roman

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Seit Jahrhunderten in Familienhand, verloren und wiedergefunden – ein Gutshaus, eine Familie und ein dramatisches Schicksal …

Franziska kann es nicht glauben: Endlich ist sie wieder in ihrer Heimat auf Gut Dranitz. In den Wirren des zweiten Weltkriegs musste sie das herrschaftliche Anwesen im Osten verlassen. Lange gab es keinen Weg zurück. Trotzdem ließ sie die Sehnsucht nicht mehr los. Nie konnte sie die glanzvollen Zeiten vor dem Krieg vergessen, ihre Träume und Wünsche von einem Leben an der Seite ihrer großen Liebe Walter Iversen. Alles schien möglich. Doch der Krieg trennte die Liebenden und machte ihre Träume zunichte. Aber Franziska gab die Hoffnung nie auf ...

»In 'Das Gutshaus' erzählt Anne Jacobs von einer in den Kriegswirren verlorenen Liebe.«

BUNTE (11. Januar 2018)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-18327-1
Erschienen am  13. November 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Gutshaus-Saga

Leserstimmen

Das Gutshaus - Glanzvolle Zeiten

Von: MarySophie

03.12.2018

Handlung: Franziska und ihre Mutter mussten Gut Dranitz im zweiten Weltkrig verlassen. Sie werden verjagt und müssen einen Abstand zu dem Gutshof wahren. Jahrelang schwärmt sie davon, eines Tages wieder das Gelände zu betreten und das Gut erneut in den Familienbesitz zu bringen. Doch ein Weg zurück war ausgeschlossen. Bis die Grenze sich öffnet. Für Franziska steht fest: sie will wieder den Gtshof wiedersehen. So betritt Franziska 1990, nach über 40 Jahren, wieder das Anwesen und ist enttäuscht. Das Haus steht zwar noch, ist jedoch verfallen und in keinem guten Zustand. Franziska setzt alles daran, das Anwesen in ihren Besitz zu bringen und ihm wieder zu neuen Glanz zu verhelfen. Mit ihrem neuen Leben bringt Franziska jedoch nicht nur positive Dinge in Erinnerung. Es weckt auch Erinnerungen an ihre Eltern und ihre große Liebe. Für Franziska werden vielleicht doch noch einige Träume erfüllt, auch wenn sie niemals daran gedacht hätte... Meinung: Schon bei der ersten Betrachtung des Covers war sofort eine Ähnlichkeit zu den anderen Romanen von Anne Jacobs zu erkennen.Eine junge Dame, die auf ein herrschaftliches Haus zustrebt, welches traumhaft anzusehen ist. Es gibt viel Wiedererkennungswert und ich finde es ganz nett anzuschauen. Es ist kein Cover, welches sofort ins Auge fällt und in Erinnerung bleibt, dafür fehlt mir etwas besonderes. Die Schreibweise war sehr angenehm, wie ich es schon von Frau Jacobs gewohnt bin. Eine recht einfache Schreibweise, die besonders viel Wert auf Beschreibungen legt und diese bildlich darstellt. Mir hat es sehr gut gefallen, dass teilweise sehr alte Begriffe genutzt wurden, die ich bisher auch noch nicht kannte. Dies hat den Personen in ihren Dialogen oder Gedanken viel Authentizität verliehen und war für die Handlung auch sehr passend. Ein wenig hat mir immer die Spannung gefehlt. Die Handlung war interessant, jedoch ist sie auch ein wenig vor sich hingeplätschert, ohne das etwas Großes passiert, mir hat Dramatik gefehlt, die das Buch zu einem Roman machen, den ich gar nicht mehr aus der Hand legen will. Ich hatte schon vor dem Lesen damit gerechnet, dass der Roman auf verschiedenen zeitlichen Ebenen spielen wird und vielleicht auch mehrere Personen ihre Sicht der Dinge schildern. Wie viele dann letztendlich ihre eigenen Kapitel bekommen haben, hat mich doch sehr verwundert. Ich hatte kein Problem damit, diese auseinanderzuhalten und mich immer wieder neu zu orientieren, gleichzeitig hätte ich es gut gefunden, wenn vielleicht eine Sichtweise, z.B.: die der Enkelin Jenny wegfällt. Sie hat für mich nicht recht in die Handlung gepasst und in ihren Kapiteln hätten gerne Franziska oder Mine mehr zu Wort oder in Erinnerungen schwelgen können. Die Charaktere waren im Einzelnen betrachtet gut gezeichnet, sie hatten Stärken und Schwächen. Jedoch hat die Bindung zueinander bei vielen gefehlt, sie haben nie wirklich miteinander agiert, sondern etwas aneinander vorbei gehandelt. Keine gemeinsamen Erlebnisse oder Handlungen, sondern viele werden als Einzelkämpfer dargestellt. Lediglich zwei Protagonisten fand ich einwandfrei und äußerst sympathisch. Dies waren Mine und ihre Ehemann Karl-Erich. Sie bildeten eine tolle Allianz, agierten miteinander und waren einfach goldig miteinander. Definitv meine Lieblingspersonen! Geschichtliche Fakten wurden einfach und verständlich an den Leser vermittelt, auch wenn ich manche Dinge aus Erzählungen von Verwandten anders kenne. Ich habe an einigen Stellen doch etwas das Gefühl, dass die Ostdeutschen und das Land nach der Wende ein wenig zu einfach beschrieben wurden. Es war zu oberflächlich beschrieben, ohne in die Tiefe zu gehen Auch steht für mich die Familiengeschichte von Franziska zu wenig im Mittelpunkt. Diese schweift in Gedanken zwar ab und an in die Vergangenheit ab, jedoch findet ein Großteil der Handlung 1990 statt. Und diese Kapitel handeln auch mehr von der Zeit nach der Wende, als von der Kriegszeit. Fazit: Der Roman hätte wirklich viel Potenzial, wenn mehr in die Tiefe gegangen worden wäre. Gerade die Abschnitte aus der Vorkriegszeit fand ich wirklich großartig und diese haben genau meinen Erwartungen getroffen. Sie waren detailliert beschrieben, haben eine Familiengeschichte wiedergegeben und wirkten einfach lebendig. Im Gegensatz dazu konnten mich die Erlebnisse von Jenny absolut nicht fesseln, sie war ein Charakter, der durchweg etwas fehl am Platze gewirkt hat. So ganz konnten meine Erwartungen nicht erfüllt werden, ein netter Roman, der sich leider nicht auszeichnen kann. Trotzdem würde ich gerne wissen, wie die Geschichte weitergeht und ob der zweite Teil mich mehr überzeugen könnte.

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Der Beginn einer spannenden Familiensaga

Von: friederickes bücherblog

11.01.2018

Das Cover Das Cover passt prima zu den Inhalten des Buches. Ein Gutshaus, grüne Landschaften und eine junge Frau aus glanzvollen Zeiten. Die Aufmachung schließt sich an die Tuchvilla an und festigt so den Wiedererkennungswert der Autorin. Der Klappentext ist perfekt gewählt. Die Geschichte (Achtung Spoiler!) Franziska Kettler macht sich kurz nach der Wende auf den Weg in die alte Heimat. Sie will das Gut ihrer Familie, von dem sie in den Wirren des Krieges, zusammen mit ihrer Mutter vertrieben wurde, sehen. Mit ihren stolzen siebzig Jahren muss sie dann eine Aufregung nach der anderen erleben. Und natürlich sieht das Gutshaus nicht mehr so aus, wie sie es in Erinnerung hat. Es ist heruntergekommen und beschädigt. Alles hat sich verändert, die Gebäude, der Park, das Dorf und das ganze Umfeld. Die Leute treten ihr mit Misstrauen entgegen. Ein herzlicher Empfang ist das nicht. Aber die Magie der Vergangenheit, die Erinnerung an die glanzvollen Zeiten und die Gedanken an ihre einst große Liebe Walter, lassen sie trotz aller Widrigkeiten ihre Ziele verfolgen. Meine Meinung Anfänglich brauchte ich etwas, um die Protagonisten zu verinnerlichen. Eine ohnehin schon große Familie mit auch noch vielen Verwandten, die da gleich zu Beginn zu einem Festessen aufschlagen, dazu jede Menge Personal, forderte mich schon sehr heraus, damit ich mir deren Namen alle merken und zuordnen konnte. Die Geschichte wird über zwei Zeitebenen erzählt. Einmal aus den neunziger Jahren, gleich nach der Wende und in Rückblenden aus der Zeit vor und während des Zweiten Weltkrieges. Ich finde die Figuren gut ausgearbeitet und ihre Charaktere glaubhaft, sodass ich mich sehr gut einfühlen konnte. Sie ließen mich auch alle emotional an den Geschehnissen teilhaben. Die Schauplätze sind bis ins kleinste Detail bildhaft beschrieben und die Einarbeitung der Zeitgeschichte beruht auf einer guten Recherche. Was mir nicht so gut gefallen hat, war der anfänglich harte Einsatz von Ossi Klischees. Ich weiß sehr wohl, dass es in dieser Zeit viel Misstrauen im Umgang miteinander gab und die Enteignungen für alle Seiten nicht einfach zu Händeln waren, aber das war mir etwas zu hart. Die Geschichte wurde außerdem aus verschiedenen Perspektiven erzählt und schrieb sich in ihrem Spannungsbogen stets fort, sodass die Lust am Lesen und die Neugierde erhalten blieben. Dass die Autorin in einer gut verständlichen und auch flüssigen Sprache schreibt, kennen wir bereits aus ihren anderen Veröffentlichungen. Natürlich ist es so, dass man ab und zu erahnt was gewesen sein könnte, oder was jetzt kommt. Und das Ende, das war mir etwas zu einfach, nach dem was wir auf mehreren hundert Seiten zuvor gelesen haben. Aber das schadet der Erzählung in keinem Fall. Insgesamt ein spannendes Buch, das die schlimme Zeit des Krieges, die dazugehörigen schweren Lebensbedingungen der Menschen und die starken Veränderungen durch die Teilung Deutschlands in die Geschichte einbindet. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt und freue mich schon auf den zweiten Teil der Familiensaga. Aus diesem Grund spreche eine nachdrückliche Leseempfehlung aus. friedericke von "friederickes bücherblog"

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Vita

Anne Jacobs begeisterte bereits mit ihrer Trilogie um Die Tuchvilla die Leser und stürmte die Bestsellerlisten. Mit »Das Gutshaus« knüpft sie an ihre Erfolgstrilogie an und erzählt von einem alten herrschaftlichen Gutshof in Mecklenburg-Vorpommern und vom Schicksal seiner Bewohner in bewegten Zeiten.

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19. Dez 2018

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Zitate

»Der packende Schmöker erzählt von einer in den Kriegswirren verlorenen Liebe – und ist der gelungene Auftakt einer bewegenden Familien-Saga.«

Frau von Heute (29. März 2018)

»Der Leser wird nicht frei von Emotionen bleiben!«

Frankfurter STADTKURIER (21. November 2017)

»Glanzvolle Zeiten – wer sehnt sich nicht danach? [...] Da kommt eine Geschichte wie 'Das Gutshaus' gerade richtig.«

Nürtinger Zeitung (24. November 2017)

»Anne Jacobs lässt wieder die Emotionen hohe Wellen schlagen und vermag damit wieder vor allem natürlich die weiblichen Leser zu fesseln.«

Hellweger Anzeiger (23. Dezember 2017)

»Mit dem ersten Teil der 'Gutshaus'-Trilogie ist Jacobs ein großartiger Auftakt gelungen.[…] Sehr lesenswert!«

Dolomiten (26. Januar 2018)

»Eine anrührende Liebesgeschichte!«

plus Magazin (09. Juli 2018)