Das Haus am Ende der Welt

Roman

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Eine abgelegene Ferienhütte am See in den Wäldern New Hampshires: Hier wollen Eric und Andrew gemeinsam mit ihrer siebenjährigen Adoptivtochter Wen eine Woche Urlaub machen. Kein Smartphone, kein Internet – nur Ausspannen und Zeit mit der Familie verbringen. Mit der Idylle ist es dann aber schnell vorbei, als eines Tages vier merkwürdige, bis an die Zähne bewaffnete Gestalten auftauchen. Sie versprechen, die junge Familie nicht zu verletzen. Sie sagen, dass sie Hilfe brauchen. Doch die vier verbergen ein dunkles Geheimnis und für Eric, Andrew und Wen beginnt der schlimmste Albtraum ihres Lebens ...


Aus dem Amerikanischen von Julian Haefs
Originaltitel: The Cabin at the End of the World
Originalverlag: William Morrow
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23975-6
Erschienen am  10. Juni 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Potenzial verschenkt

Von: Suse

16.08.2019

Eine abgelegene Ferienhütte am See in den Wäldern New Hampshires: Hier wollen Eric und Andrew gemeinsam mit ihrer siebenjährigen Adoptivtochter Wen eine Woche Urlaub machen. Kein Smartphone, kein Internet – nur Ausspannen und Zeit mit der Familie verbringen. Mit der Idylle ist es dann aber schnell vorbei, als eines Tages vier merkwürdige, bis an die Zähne bewaffnete Gestalten auftauchen. Sie versprechen, die junge Familie nicht zu verletzen. Sie sagen, dass sie Hilfe brauchen. Doch die vier verbergen ein dunkles Geheimnis und für Eric, Andrew und Wen beginnt der schlimmste Albtraum ihres Lebens ... Der Autor: Paul Tremblay hat den Bram Stoker, Britisch Fantasy und Massachusetts Book Award gewonnen und ist Autor zahlreicher Romane, Essays und Kurzgeschichten, die in Los Angeles Times, Entertainment Weekly online und »Year’s Best«-Anthologien erschienen sind. Er hat einen Master-Abschluss in Mathematik, und lebt mit seiner Familie außerhalb von Boston. Meine Meinung: Der Klappentext dieses Buches hörte sich so richtig schaurig an, und daher genau nach was für mich. Erstmal muss ich erwähnen, dass das Buch in Natura noch viel schöner ist. Tolle Aufmachung und für mich absolut ansprechend. Die Geschichte baut sich langsam auf. Wir lernen Umstände und Protagonisten kennen. Ich mochte nicht alle Personen in diesem Buch, aber teilweise macht das eine Geschichte ja erst interessant. Nun Grusel hatte ich mir versprochen, und das Buch punktet auch mit Atmosphäre, aber eben keinem wirklichen Grusel. Ich lese gerne in diese Richtung und bin dort einiges gewohnt, es kann natürlich daher auch daran liegen, dass ich abgestumpft bin. Für mich war es eine solide Geschichte, die mich durchaus gut unterhalten hat. Gegruselt habe ich mich aber nicht. Teilweise hat das Buch für mich leichte Längen gehabt. Zu viel Nebensächliches erzählt, was für mich nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Wer ein wirkliches Buch zum gruseln sucht, könnte hier enttäuscht werden. Was das Cover so ausdrucksstark verspricht konnte nicht ganz gehalten werden. Schade. Es ist eine solide Geschichte, die ich aber dennoch gerne gelesen habe. Mehr Potenzial hätte aber genutzt werden können. Kein totaler Reinfall, aber für mich als Fan des Übersinnlichen und Schaurigen, leider keine komplett gelungene Umsetzung.

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Ein wenig im Detail verloren

Von: Jill von Letterheart

08.08.2019

>>Ein intensiver Start<< Wann startet man am besten mit solch einer Geschichte? Genau, abends im Bett kurz vorm Schlafengehen. Der Beginn wird aus der Perspektive der achtjährigen Wen erzählt, was mich anfänglich total in den Bann gezogen hat. Die ganze Atmosphäre war einfach greifbar und ich konnte mich überhaupt nicht mehr lösen. Da hat es mich auch nicht gestört, dass alles ein wenig in die Länge gezogen wurde. Normalerweise schlafe ich im Bett sofort ein, doch hier konnte ich das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen, weil ich einfach wissen musste, was es mit den Fremden auf sich hat. Nun habe ich mir schon ziemlich viel von der Geschichte erhofft und nachdem mich der Start auch so fesseln konnte, war ich natürlich in der Hoffnung, dass es auch die restliche Story über so bleibt. Allerdings hatte ich irgendwann nicht mehr das Gefühl, dass die Spannung weiter aufgebaut, sondern die Geschichte oder vielmehr die Handlung einfach unnötig in die Länge gezogen wurde. >>Auf den Schreibstil muss man stehen<< Kaum ist das erste Ereignis, auf das hingefiebert wurde eingetroffen, so hat sich die Spannung in meinen Augen ziemlich gelöst. Auf einmal hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass Paul Tremblay hier einen gut durchdachten Stil gewählt hat, sondern sich eher ein bisschen im Detail verliert. Denn wenn ich mitten in einer Szene stecke, in der gerade über Leben und Tod entschieden wird, interessieren mich Rückblenden zu den einzelnen Charakteren herzlich wenig. Ich kann natürlich verstehen, dass dadurch eine Bindung aufgebaut werden sollte, damit der Leser mehr mit den Charakteren mitfiebert, für mich war es aber jedes Mal ein absoluter Stimmungskiller. Die Idee dahinter fand ich aber unglaublich cool, weil ich auch als Leser nie so richtig wusste, woran ich nun glauben soll. Im Nachhinein betrachtet, hätte sich die Story aber höchstwahrscheinlich besser als Kurzgeschichte getan. Andernfalls hätte man anstatt der Rückblenden vielleicht eher auf die Psyche anspielen sollen oder mehr blutige Details reinpacken müssen. Wer Gewalt an oder von Kindern auch in Büchern nicht ertragen kann, sollte lieber nicht zu dem Buch greifen. FAZIT Mit Das Haus am Ende der Welt hat mir Paul Tremblay einen spannungsgeladenen Einstieg in seine Geschichte ermöglicht, sich danach für meinen Geschmack aber zu sehr im Detail verloren. Die Idee an sich hat mir wirklich gut gefallen, hätte sich als kompakte Kurzgeschichte aber wahrscheinlich noch besser gemacht.

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Vita

Paul Tremblay hat den Bram Stoker, Britisch Fantasy und Massachusetts Book Award gewonnen und ist Autor zahlreicher Romane, Essays und Kurzgeschichten, die in Los Angeles Times, Entertainment Weekly online und »Year’s Best«-Anthologien erschienen sind. Er hat einen Master-Abschluss in Mathematik, und lebt mit seiner Familie außerhalb von Boston.

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