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Das Haus der Seidenblüten Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20811-0

Erschienen:  19.03.2018
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Eine talentierte junge Frau, ein einzigartiger Seidenstoff und eine geheime Liebe in dramatischen Zeiten

England 1760. Das Leben der jungen Anna Butterfield ändert sich grundlegend, als sie vom idyllischen Suffolk zur Familie ihres Onkels nach London zieht. Kurz nach ihrer Ankunft begegnet sie dem französischen Seidenweber Henri und wird hineingezogen in die faszinierende Welt des Seidenhandels. Henri arbeitet an seinem Meisterstück, während Anna sich danach sehnt, Künstlerin zu werden, anstatt einen reichen Anwalt zu heiraten wie von ihrer Familie gewünscht. Henri erkennt, dass Annas Blütenzeichnungen ihnen beiden die Chance auf Unabhängigkeit schenken könnten. Doch sein Leben als Einwanderer wird täglich gefährlicher, bis die dramatischen Zeiten ihn und Anna für immer auseinanderzureißen drohen.

Wussten Sie, dass Liz Trenow selbst aus einer Seidenweberfamilie stammt? Zu den Interviews

www.liztrenow.com

Die Autorin bei Twitter

Liz Trenow (Autorin)

Liz Trenow wuchs in der Nähe einer Seidenspinnerei auf, die auch heute noch in Betrieb ist und sie zu ihrem ersten Roman »Das Kastanienhaus« inspirierte. Obwohl ihre Vorfahren seit über dreihundert Jahren im Seidengeschäft tätig sind, entschied Liz Trenow sich für einen anderen Beruf. Sie arbeitete viele Jahre als Journalistin für nationale und internationale Zeitungen sowie für den Hörfunk und das Fernsehen, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete.

Aus dem Englischen von Andrea Brandl
Originaltitel: The Silk Weaver
Originalverlag: PanMacmillan, London 2017

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-20811-0

€ 6,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen:  19.03.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Anna hält das Tor zu ihrer Zukunft selbst in der Hand...

Von: Kathrinshome  aus Herzogenrath Datum: 03.07.2018

www.kathrins-home.de

„Bei der Wahl seiner Freunde kann man gar nicht vorsichtig genug sein. Niemand sollte in seiner Zuneigung zu einem anderen so weit gehen, dass er ihm auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist...“ (Zitat S 176, Kapitel 10).

Die Autorin, welche selbst in der Nähe einer Seidenspinnerei aufgewachsen ist, lässt uns Kapitel für Kapitel sowohl in das „Handbuch für Lehrjungen und Gesellen oder Wie man zu Ansehen und Reichtum gelangt“ blicken – das vorgenannte Zitat stammt daraus – als auch in das Handbuch für junge Damen „Über die Umgangsformen der feinen Damen“ und nimmt uns so – einleitend in jedes Kapitel – nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich in die Welt rund um das 18. Jahrhundert mit.

Anna Butterfield, eine Pastorentochter, zieht nach dem Tod ihrer Mutter vom ländlichen Suffolk in die Großstadt London zu ihrem Onkel, der mit Frau, Tochter & Sohn zu den aufstrebenden Tuchhändlern und Hoflieferanten gehört. Während der Onkel sich – mal legal, mal eher auf krummen Wegen – um die Ausweitung seines Geschäftes kümmert und hierbei seinen Sohn an seiner Seite hat, leben Tante und Cousine das gesellschaftliche Leben genussvoll aus. Eine bislang fremde Welt für Anna, die ihr anfänglich auch das Gefühl von Gefangenheit gibt.

Aber sie lernt gleich zu Anfang ihrer Londonzeit den jungen Seidenweber Henri kennen, der begabte Geselle des Monsieur Lavalle, der ihn nicht nur in jeder Hinsicht beruflich fördert, sondern in ihm auch gerne seinen Nachfolger und Schwiegersohn sähe.

Neben diesen beiden Protagonisten Anna und Henri, deren Annäherung sich wie einer roter Faden durch den Roman zieht, begleiten die beiden auch Nebenschauplätze wie den Aufstand der Webergesellen, in den vor allem Henris Freund Guy verstrickt ist, als auch die elitäre Gesellschaft rund um Sohn William und seinen Freund Charles, den man gerne als zukünftigen Ehemann Annas sehen würde. Auch Anna bekommt einen Gegenpol an ihre Seite: die Schneiderin Miss Charlotte, welche sich im Laufe der Geschichte zu einer guten Freundin entwickelt.

Der Roman ist zwar geschichtlich verschachtelt, lässt sich aber aufgrund einer wunderbar bildlichen und leicht verständlichen Sprache sehr gut lesen. Er erinnerte mich manchmal an die Fernsehserie „Eton Place“ und lässt in mir immer wieder Bilder entstehen, in die ich gerne „versinke“. Dennoch habe ich das Gefühl der Beobachterin und fühle mich beim Lesen außen vor, nicht mitten drin – ob das so gewollt ist?

Jedenfalls steigert sich die Geschichte langsam in ihrer Dramatik und lässt aus einer jungen Frau eine selbständige und mutige Künstlerin werden, die immer mehr für ihren eigenen Weg kämpft. Gerade im letzten Teil wird daraus eine spannende Geschichte mit unerwarteten Wendungen; es macht wirklich Freude, die rund 450 Seiten zu lesen. Auch bietet die Autorin zum Ende einen schönen, abschließenden Epilog, eine Erklärung, wie es zu diesem Roman kam und eine Zeittafel der Ereignisse an, die das Buch abrunden.

Wer historische Romane mag und etwas mehr als Liebe & Romantik erwartet, dem mag ich diesen Roman ans Herz legen. Lasst euch einstimmen mit einem wunderschön gestalteten Cover und einer jungen Frau, die das Tor zur eigenen Zukunft in der Hand hält... viel Freude beim Lesen wünsche ich!

Schwache Story

Von: Kathaflauschi Datum: 08.06.2018

kathaflauschi.blogspot.de/

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Hierbei hat mich der Klappentext schon sehr angesprochen. Dabei spielt die Geschichte in London, Mitte des 18. Jahrhunderts. Man lernt die Junge Anna kennen, die vom Land kommt und in die Stadt ziehen muss, um dort in die Gesellschaft eingeführt zu werden. Aber sie interessiert sich viel mehr für den Seidenweber Henri, der so gar nicht die Vorstellung ihrer Familie entspricht. Die Einwanderer haben es nicht leicht in England und dadurch das Henri in franzose ist, gerät er in Gefahr.

Man wird langsam in das 18. Jahrhundert hinein geführt und man erfährt etwas über London und die damalige Politik. Dabei hätte ich mir allerdings etwas mehr gewünscht und nicht nur eine kurze Erklärung. Der Mittelpunkt der Geschichte war eher Annas Leben und die Zwänge, um sie in die Gesellschaft eingeführt zu werden. Ich hätte mir auch gewünscht, das man etwas von Henris Beruf lesen wird, doch dem war nicht so. Dadurch war die Geschichte auch etwas sehr langatmig, was sich auch erst am Ende besserte. Es ist hier auch eine reine Liebesgeschichte.

Anna wurde mir so nach und nach symphatisch. Sie war zurückhaltend und schüchtern und weiß trotzdem was sie will. Nach und nach blüht sie auf und setzt sich durch. Manchmal konnte ich ihre Entscheidung nicht so nachvollziehen und die Liebe zwischen Henri bringt sie dadurch auch in Gefahr.

Henri wir mir da gleich eher symphatisch. Zwar hätte ich noch gerne mehr über seinen Beruf erfahren, dennoch fand ich ihn als Charakter interessant. Man erfährt auch ein wenig über seine Hintergründe und natürlich die starke Liebe zu Anna.

Der Schreibstil der Autorin war leicht und angenehm zu lesen, trotzdem etwas zu langatmig. Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive gelesen und die Autorin hat es trotz allem geschafft, die Charakter so lebendig zu beschreiben. Die Beschreibung von London war zwar auch schön bildlich aber hier auch wieder zu kurz. Man bekommt dadurch nur einen sehr kurzen Eindruck von London aus dem 18. Jahrhundert, was ich wirklich schade fand. Ich hatte mir die Geschichte ganz anders vorgestellt und hatte mich auch schon auf eine leichte und spannende Geschichte gefreut, dem so aber nicht war.

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