Das Haus der geheimnisvollen Uhren

Roman

Ab 8 Jahren
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Ein mutiger Junge, ein uraltes Haus, ein finsteres Geheimnis

Weil seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind, muss der 10-jährige Lewis zu seinem Onkel Jonathan ziehen. Zum Glück ist Onkel Jonathan nicht nur nett, sondern er lebt auch in einem uralten Haus voller Geheimgänge, verwinkelter Flure und versteckter Zimmer. So etwas hat sich Lewis schon immer gewünscht! Und das Tollste ist: Onkel Jonathan kann zaubern! Der frühere Besitzer des Hauses war allerdings auch ein Zauberer, und zwar ein sehr böser. Irgendwo tief in den Mauern hat er eine Uhr versteckt. Eine Uhr mit der Macht, das Ende der Welt herbeizuticken. Als ihm sein neuer Schulfreund das nicht glaubt, beschließt Lewis kurzerhand, selbst zu zaubern. Mit fatalen Folgen …

Der große Kinderbuchklassiker »Das Geheimnis der Zauberuhr« in komplett neuer Ausstattung

»Dieses Buch sorgt für Mystery-Spannung, ohne in Kinder-Kitsch-Klischees zu versinken.«

Kinderbuch-Couch (25. September 2018)

Aus dem Amerikanischen von Alexander Schmitz
Originaltitel: The House With a Clock in Its Walls
Originalverlag: Puffin Books - Penguin
eBook epub (epub), 11 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-23574-1
Erschienen am  10. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Für Kinder, aber nicht nur

Von: Lesedame

05.07.2020

Inhalt: Der kleine Lewis hat seine Eltern bei einem Autounfall verloren und soll deshalb von nun an bei seinem Onkel wohnen, den er noch nie zuvor getroffen hat. Lewis merkt sofort, dass Onkel Jonathan besonders ist, etwas verrückt, aber besonders. Als Lewis das erste Mal das Haus betritt, ist er sofort begeistert, denn es gibt überall etwas zu entdecken. Unzählige Zimmer und geheime Gänge. Aber das Haus ist auch gefährlich, denn zwischen den Wänden steckt eine Uhr, die die Macht hat, das Ende der Welt herbeizuführen, wenn der falsche sie in die Hände bekommt. Onkel Jonathan ist zwar ein Zauberer, aber kurzerhand muss Lewis selbst das zaubern lernen, um das Böse aufzuhalten. Meine Meinung: Eine meiner größten Sorgen, bevor ich angefangen habe zu lesen, war, dass das Buch vielleicht zu kindisch sein könnte, das der Protagonist ja selbst erst 10 Jahre alt ist. Aber das ist überhaupt nicht der Fall gewesen. Im Gegenteil, es hatte teilweise schon sehr düstere Elemente (in etwa wie bei "Die Insel der besonderen Kinder"). Und das hat mir das Lesen unglaublich erleichtert. 😍 Auch der Schreibstil hat mich nicht aufgehalten. Er war zwar nicht so besonders (was ja sowie so nicht unbedingt Voraussetzung sein sollte), sondern eher "klassisch", aber er war fließend und bildhaft, und das macht schon so einiges aus. Außerdem merkt man, dass es ursprünglich ein Klassiker aus den 1970er Jahren ist, wie es auch sein sollte. Das gesamte Setting war richtig toll. An jeder Ecke gab es etwas neues, magisches zu entdecken und manchmal haben sich mir sogar die Härchen auf den Armen aufgestellt. 😨 Auch die Charaktere kann ich nicht bemängeln. Jeder war auf seine ganz eigene Art und Weise verrückt - das gute verrückt (außer die eine Nachbarin, die war echt komisch), wenn man auch nicht sofort weiß wieso. Das Buch hat mich wirklich positiv überrascht und die düsteren Elemente haben mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil war gut, hätte aber noch etwas Luft nach oben gehabt. Da das Buch aber vor allem jüngere Leser ansprechen soll, ist der einfache Schreibstil aber vielleicht gar nicht so verkehrt. Dafür, dass das Buch nicht besonders viele Seiten hat, wurde aber alles auf den Punkt gebracht und eignet sich als Lektüre für zwischendurch, nicht jedoch für etwas längerfristiges. Ich habe nun jedenfalls richtig Lust den Film zu schauen, nachdem mir die Angst genommen wurde, dass es zu kindisch sein könnte. Und seien wir mal ehrlich, in uns allen steckt doch noch ein Stück Kind, dass sich genau über solche Bücher und Filme freut. 😊 Das Buch bekommt von mir 3/5 ⭐

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"Das Geheimnis der Zauberuhr" im neuen Gewand

Von: ,Teres.

30.12.2018

Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich durch den Trailer des dazu erschienenen Film. Dieser versprach gruselige aber auch humorvolle Unterhaltung und da ich lieber das Buch dem Film vorziehe, musste diese Neuauflage unbedingt gelesen werden. Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen. Es wird sich nicht lange an detailreichen Beschreibungen festgehalten, sondern es geht zügig voran, wo durch ich das Buch in fast einem Rutsch durchgelesen habe. Es gab viele schön schaurige Momente, die eine düstere Grundstimmung geschaffen haben, jedoch wirkten einige doch zu abgehackt. Als hätte der Autor plötzlich keine Lust mehr gehabt diese Szene weiter auszubauen und sich dann einer neuen Szene zu widmen. Die aufgebaute Spannung verebbte dadurch wieder so zügig wie sie aufgebaut wurde. Etwas irritiert hatte mich auch, dass über Lewis Eltern kaum ein einziges Wort verloren wurde. Er hat sie bei einem Unfall verloren und muss nun zu seinem Onkel ziehen, jedoch nahm Lewis das einfach so hin und wirkte nicht wie jemand der gerade erst einen schweren Schicksalsschlag hinter sich hat. Ich finde mit diesem Thema sollte man einfühlsamer in Kinderbüchern umgehen, aber das ist meine Meinung. Dennoch spricht John Bellairs ein wichtiges Thema an, mit dem sich auch heute noch viele auseinander setzen müssen. Lewis ist ein Außenseiter und hat es nicht gerade leicht Anschluss bei Gleichaltrigen zu finden. Als er die Aufmerksamkeit eines populären Jungen von seiner Schule bekommt und sich eine zarte Freundschaft aufbaut, versucht Lewis mit allen Mitteln diese zu retten, als er seinen neuen Freund wieder zu verlieren glaubt. Und riskiert damit fast mehr als nur eine Freundschaft. Lewis Onkel und Mrs. Zimmermann sind mir schnell ans Herz gewachsen. Sie sind einfach liebenswert und aufrichtig. Mir haben schon immer Charaktere gefallen, die man gerade auf Grund ihrer Eigenarten einfach gern haben muss. Fazit: Leider sind knapp 200 Seiten einfach zu wenig für diese tolle Geschichte, wo durch das eine oder andere Mal die Spannung gelitten hat. Jedoch empfehle ich es Jung und Alt, denn es zeigt, dass Freundschaft und Familie bedeutender und wichtiger sind, als einer der Ersten zu sein, die ins Ballspiel Team gewählt werden.,Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch den Trailer des dazu erschienenen Films. Er versprach einen spannenden und auch humorvollen Gruselspaß und da ich eher dazu tendiere, dass Buch vor der Verfilmung zu lesen, kam ich um diese Neuauflage einfach nicht drum herum. Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen. Es wird sich nicht mit langen detailreichen Beschreibungen aufgehalten, sondern die Geschehnisse gehen zügig voran. Einige ,meiner Meinung, dann doch etwas zu zügig, womit die aufgebaute Spannung eben so schnell verebbte, wie sie gekommen ist. Dieses Buch hatte viele schaurige Momente, die eine leichte düstere Atmosphäre geschaffen haben. Leider kamen mir einige davon zu abgehackt vor und man fand sich dann schon wieder in einer anderen Szene. Und was mich am meisten irritiert hat, war dass Lewis Beie Elternteile verloren hat und deshalb zu seinem Onkel zieht, jedoch wurden diese mit keinem weiteren Wort erwähnt oder machte Lewis gar den Eindruck, dass er einen schweren Schicksalsschlag durch lebt. Ich finde es ist wichtig Kindern durch Bücher so etwas verständlicher zu machen. Dennoch spricht John Bellairs ein wichtiges Thema an, womit viele noch heute zu kämpfen haben. Lewis ist ein Außenseiter und hat es nicht leicht, Anschluss bei Gleichaltrigen zu finden. Als er Aufmerksamkeit eines populären Jungen bekommt und sich eine zaghafte Freundschaft bildet, die schnell wieder zurechne droht, versucht er diese auf gefährliche und riskante Weise zu erhalten. Diesen Handlungsstrang finde ich gut und nachvollziehbar dar gestellt. Lewis Onkel und Mrs. Zimmermann sind mir total schnell ans Herz gewachsen, sie waren so wunderbar einzigartig und ich bin immer wieder von Charakteren begeistert die es schaffen, dass man sie aufgrund ihrer kleinen Eigenheiten gern hat. Am Ende des Buches hatte ich dann vor Aufregung selber den Atem angehalten, was bei einem Kinderbuch eher selten passiert. Fazit. Leider sind ca. 200 Seiten für diese tolle Erzählung zu knapp, wo durch die Spannung öfter auf der Strecke bleibt. Aber ich würde das Buch trotzdem Jung und Alt empfehlen um zu zeigen, dass es auf echte Freundschaft und Familie ankommt und nicht ob du als eine der ersten ins Ballspiel Team gewählt wirst.

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Vita

John Bellairs (1938-1991) war ein bekannter amerikanischer Autor. Seine Reihe um den Waisenjungen Lewis Barnavelt zählt seit Langem zu den Klassikern der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur. Nach seinem Universitätsabschluss in Englischer Literatur arbeitete Bellairs zunächst als Lehrer am College, ehe er sich nach seinen ersten Erfolgen ganz dem Schreiben widmete. Das Haus der geheimnisvollen Uhren erschien (unter dem Titel Das Geheimnis der Zauberuhr) erstmals in den Siebzigerjahren und verkaufte sich gemeinsam mit den Folgebänden der magischen Serie millionenfach.

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