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Das Haus ohne Männer Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21809-6

NEU
Erschienen: 09.10.2017
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Keine Männer – das ist die Regel. Die Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Paris haben der Liebe abgeschworen. Kater Jean-Pierre ist das einzige männliche Wesen, dem sie Zutritt zu ihrer Welt gestatten. Als die junge Juliette einzieht, stellt sie das Leben der unterschiedlichen Frauen auf die Probe. Denn sie hat die Liebe noch nicht aus ihrem Herzen verbannt …

Mit einer Leseprobe aus dem SPIEGEL-Bestseller »Und jetzt lass uns tanzen« von Karine Lambert.

»Ein unerhört scharfsinniger Roman. Danach versteht man die Frauen von heute – zumindest ein wenig.«

Figaro Madame

Karine Lambert (Autorin)

Karine Lambert ist Fotografin und Schriftstellerin. Nach längeren Aufenthalten in verschiedenen Ländern lebt sie heute wieder in ihrer Geburtsstadt Brüssel. Ob in Bildern oder Worten, immer erzählt Karine Lambert von der Freude und der Liebe, von der Verletzlichkeit und den großen und kleinen Wahrheiten des Lebens. Für Das Haus ohne Männer, das in Frankreich zum Bestseller avancierte, erhielt sie den Prix Saga Café für das beste belgische Debüt. Ihr zweiter Roman Und jetzt lass uns tanzen erscheint in 21 Ländern und gelangte in Deutschland sofort nach Erscheinen auf die SPIEGEL-Bestsellerliste.

»Ein unerhört scharfsinniger Roman. Danach versteht man die Frauen von heute – zumindest ein wenig.«

Figaro Madame

»Eine elegante Reflexion über die Liebe.«

Grégoire Delacourt

»Eine Hymne an das Leben.«

Femme actuelle

"Charmante Komödie (Headline). (...) Mit temporeichen Dialogen malt die Belgierin Karine Lambert in 'Das Haus ohne Männer' die Lebensgeschichten der Protagonistinnen bunt aus und lässt uns in deren Gedanken eintauchen."

FREUNDIN (29.11.2017)

"Mit viel Charme und einem Augenzwinkern erzählt."

TINA, Special zur Buchmesse (11.10.2017)

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Aus dem Französischen von Pauline Kurbasik
Originaltitel: L’immeuble des femmes qui ont renoncé aux hommes
Originalverlag: Michel Lafon

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21809-6

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

NEU
Erschienen: 09.10.2017

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Ein ganz bezaubernder Roman voller Poesie!

Von: Monika Schulte Datum: 10.10.2017

monikaschulte.blogspot.de

Ein Haus in einem Viertel in Paris. Ein Haus, in dem nur Frauen wohnen. Ganz unterschiedliche Frauen, doch sie alle haben beschlossen, dass sie mit Männern nichts mehr zu tun haben wollen. Das einzige männliche Wesen im Haus ist der Kater Jean-Pierre. 

Da ist Simone, die sich einst Carlos, dem Tänzer hingab und bitter enttäuscht wurde. Rosalie, deren Kinderwunsch immer größer wurde, so dass sich ihr Mann Francois von ihr getrennt hat, ihr aber weiterhin seit Jahren Postkarten schreibt. Giuseppina, die von der Familie verstoßen wurde, weil sie ein lahmes Bein hat und schließlich auch noch Carla. Sie alle treffen sich immer sonntags bei der "Königin", einer ehemaligen Primaballerina, die sich immer wieder alte Aufnahmen mit ihrem Applaus oder mit den Kirchenglocken aus ihrer Heimatstadt anhört. Die Königin mit dem Bambus, von dem alle hoffen, dass er nie blühen wird, denn das würde Veränderung bedeuten oder sogar, dass alles vorbei ist.

Doch dann fährt Carla für einige Zeit nach Indien und überlässt ihre Wohnung der jungen Juliette, die sich als Kind so sehr gewünscht hat, nur einmal von ihren Eltern umarmt und geliebt zu werden. Juliette, die dennoch an die Liebe glaubt...

"Das Haus ohne Männer" - oh, wie ich dieses Buch liebe! Ein wunderbarer, ein ganz bezaubernder Roman voller poetischer Kraft. Dieser Geschichte, diesem Buch wohnt ein unglaublich zarter Zauber inne, ganz sacht, ganz leise. 

Ich habe nicht nur die sehr unterschiedlichen Frauen sofort in mein Herz geschlossen, sondern auch Monsieur Barthélémy, der hinter seinem Vorhang das ganze Viertel beobachtet, die Brüder Leroy in ihren Kitteln, die aus ihrer Eisenwarenhandlung jedem zuwinken. Der Buchladen, der Gemüseladen... All diese Menschen in diesem Viertel und dann Juliette, die der Liebe noch nicht abgeschworen hat und die es schafft, dass die anderen Frauen im Haus ihr Leben noch einmal überdenken. 

"Das Haus ohne Männer" - ein so liebevolles, warmherziges Buch und so schön geschrieben, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Kategorie Lieblingsbuch!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Der Bienenstock und die Bienenkönigin

Von: Catmaniac  aus Kreis HD Datum: 20.11.2017

Nur Kater Jean-Pierre hat als männliches Wesen Zutritt in die Casa Celestina, so will es die „Königin“, eine ehemalige Primaballerina, die den Mieterinnen mehr mütterliche Freundin denn Vermieterin ist. Sie verlangt eine lächerlich geringe Miete und sonntags wird immer bei ihr ein leckeres Essen zelebriert. Doch als Carla für ein halbes Jahr in einen Ashram geht und die junge Juliette solange in deren Wohnung einzieht, weht eine frische Brise durch das alte Haus. Juliette möchte sich ausruhen, ja, aber für immer den Männern abschwören? Was soll das bringen? So sehr sie die Frauen mag, so wenig versteht sie deren Einstellung – und bringt den „Bienenstock“ ganz schön ins Brummen …

Aus der Sicht aller Bewohnerinnen erfährt der Leser stückchenweise, was es mit der Königin genau auf sich hat. Dabei erkennt man oftmals nicht wirklich, welche der Bewohnerinnen nun welchen Satz gesagt hat. Das verwirrt ein wenig, doch passt es auch zur Story: es ist ja egal, wer es sagte – zumal jede ihre eigene Story hat, die Verbindung aber ein gebrochenes Herz ist. So liest sich das Buch gleichzeitig leicht und doch schwierig. Doch wenn man sich fallen lässt und einfach nur liest, ohne an starre Regeln zu denken, entsteht eine zauberhafte Geschichte um besondere Frauen in einem besonderen Haus in einer besonderen Stadt.

Auch die Außenstehenden haben ihre Meinung zum Haus ohne Männer. Es kursieren interessante Thesen, die Juliette nach und nach zu Ohren kommen. Und der Leser sieht schmunzelnd dabei zu, wie Gerüchte entstehen und verbreitet werden, denkt hoffentlich über sich und seine eigenen Vorurteile nach.

Zusammenhalt trotz Unterschiede, Gemeinsamkeiten trotz Individualität – das ist möglich und genau das zeigt das Buch auch. Man darf nur nicht den Fehler machen und einen Chick-Lit-Roman erwarten oder eine Art Fortsetzung von „Und jetzt lass uns tanzen“, denn „Das Haus ohne Männer“ ist ein eigenständiges, komplett unabhängiges Buch, das einen ganz eigenen Stil hat. Einziger Berührungspunkt ist, dass die Königin Mitte 70 ist. Doch hat die Story weder mit Jugend noch mit Alter zu tun, sondern einzig damit, dass Lebensmodelle sich ändern können und müssen und nichts auf dieser Welt in Stein gemeißelt ist.

Leider konnte mich dieses Buch nicht ganz so verzaubern, wie „Und jetzt lass uns tanzen“, dennoch bekommt es von mir nur einen Stern weniger, also vier Sterne.

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