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Das Haus Roman

Kundenrezensionen (27)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15977-1

Erschienen: 08.03.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Halloween. In der amerikanischen Kleinstadt Ashburg gibt es dieses Jahr eine große Party. Geladen wird ins Sherwood- Haus. Ein ganz besonderes Haus. Vor vielen Jahren ist dort eine Familie bestialisch ermordet worden. Seitdem wird es gemieden. Doch trotz dieser finsteren Vorboten öffnen sich am Abend die Tore. Das blutige Spiel beginnt ...

Zum Werkverzeichnis der im Heyne Verlag von Richard Laymon erschienenen Titel

Richard Laymon (Autor)

Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.

Originaltitel: Allhallow's Eve
Originalverlag: New English Library

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-15977-1

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen: 08.03.2016

  • Leserstimmen

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Gruselige Geschichte, tolle Atmosphäre

Von: Tamysbuecherwelt Datum: 23.05.2016

www.tamysbuecherwelt.wordpress.com

Allgemeines zu Buch und Autor

Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman „Parasit“ wurde 1988 vom „Science Fiction Chronicle“ zum besten Horrorroman gekürt und für den „Bram Stoker Award“ vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001. (Quelle: Amazon.de)

Ich habe das Buch innerhalb von ein paar Stunden ausgelesen und fand es einfach richtig klasse, gruselig, spannend und packend und ich bin wirklich froh, dass ich es nicht an Halloween gelesen habe, denn ich glaube, dann hätte ich richtig Angst bekommen�� .

Kritische Auseinandersetzung

„Das Haus“ war mein erstes Buch von Richard Laymon, aber ich bin absolut sicher, dass es nicht mein letztes Buch von ihm war. Ich wurde direkt von seinem Schreibstil gefesselt, der mich ehrlich gesagt etwas an Stephen King erinnerte (ich habe das Buch auch eigentlich lesen wollen, weil ich irgendwo gelesen habe, dass Stephen King gern seine Bücher liest�� ), doch ich glaube, das machte es für mich auch leicht, hineinzufinden. Man bekommt keine unnötigen Informationen, aber die Figuren werden sehr anschaulich beschrieben, so dass man sich unter jedem etwas vorstellen kann, genauso wie die Schauplätze, die so grundlegend wie möglich „gezeichnet“ werden, aber ohne irgendwelche Informationen zu geben, die der Leser nicht braucht. Man wird quasi direkt in die Geschichte eingesogen und nicht mehr losgelassen. Außerdem glaube ich, dass ich nicht mehr hätte schlafen können, wenn ich es nicht in einem durchgelesen hätte.

Also, ich bin ja schon einiges gewöhnt, aber ich finde, dieses Buch wahr wirklich brutal und teilweise auch einfach eklig, so dass ich das Buch mal zur Seite legen musste. Ich fand es wirklich heftig, denke aber, wenn ich nicht in letzter Zeit wenig richtige Psychothriller und wenig Kings gelesen hätte, wäre es sicher nicht so schlimm gewesen. Dennoch würde ich dieses Buch nicht gerade jemandem im die Hand geben, der sehr zartbesaitet ist.

Man muss natürlich dazu sagen, dass das Buch relativ wenig Seiten hat und wie ich das sehe, haben die meisten anderen Bücher von Laymon deutlich mehr Seiten, doch ich glaube, dass dies auch mit zur Spannung beiträgt, da so gar nicht erst Langeweile aufkommen kann. Die Geschichte selbst ist auf jeden Fall sehr gruselig, Richtung Ende wurde sie aber teilweise so „krass“, dass sie ein klein wenig unglaubwürdig wurde, aber das finde ich gar nicht so schlimm. Und das eigentliche Ende ist dann tatsächlich auch etwas schnell vorbei, aber lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende�� .

Was ich noch gern hervorheben würde, ist die Atmosphäre, die hier erzeugt wird. Ich habe wirklich das Gefühl gehabt, dass ich gerade kein Buch lese, sondern einen Horrorfilm schaue. ich weiß ja nicht, wie es in seinen anderen Büchern ist, aber wenn er immer solch ein Gefühl von Angst und Spannung plus Nervenkitzel überbringen kann, dann weiß ich, welche Bücher ich so in der nächsten Zeit lesen werde:) .

Fazit

Ich kann dieses Buch an Horror-Fans, durchaus an King-Fans und Leser empfehlen, die sich gern mal richtig gruseln wollen, aber unbedingt starke Nerven haben und auch vor Blut, Gedärmen und Co. nicht zurückschrecken.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Gute Geschichte ohne Ecken und Kanten.

Von: Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. Datum: 08.03.2017

www.facebook.com/buechersuchti

Meinung:

Manche von euch wissen bestimmt, das ich riesiger Laymon Fan bin, weshalb ich hier auch nicht auf mein übliches Rezensionsschema zurückgreifen kann.

Laymon Schreibstil steht für mich außer Frage. Flüssig, sauber, prägnant - man könnte es schon beinah als Merkmal bezeichnen.

Die Geschichte ist, wie üblich, auf mehrere Erzählperspektiven verteilt, was jedoch wunderbar mit dem Horror harmoniert, den der Autor vermitteln will.
So viel zu den bekannten Punkten.

Die Story dreht sich um Grunde um Eric, der von seiner Mutter Cynthia allein groß gezogen wurde. In der Schule gemobbt und ohne Vaterfigur aufgewachsen, entwickelt er sich recht schnell in eine unerwartete Richtung.

Und hier kommen wir schon zum ersten großen Schwachpunkt, denn ich finde, das nicht das Haus der Mittelpunkt der Geschichte ist. Und wenn für mich der Titel schon nicht zum Inhalt passt, dann wird es schwierig.
Natürlich spielt das Sherwood-Haus eine tragende Rolle, allerdings erst kurz vor knapp. Ich hätte jetzt keine bessere Idee für einen Titel, aber getroffen hat er für mich nicht.

Die Story ist spannend, aber vorhersehbar und lange nicht so gut wie seine anderen Werke. Irgendwie wirkte das Ganze sehr erzwungen, als hätte man das Buch schnell zu Ende schreiben müssen - ohne noch großartig auf den roten Faden oder den Ausgang bedacht zu sein.

Das Ende kam für mich auch sehr abrupt, so ganz ohne den Sinn dahinter zu verstehen. Klar, es ist Horror, aber meistens hat sich Laymon beim Ende etwas gedacht. Hier - habe ich das Gefühl - irgendwie nicht.
Ihr seht schon, wo das hin führt.

Fazit:

Obwohl Laymon ein sehr guter Horrorautor ist, konnte mich dieses Werk nicht ganz überzeugen. Die Geschichte ist wie immer gut, aber eben auch nur gut. Nicht annähernd der Standard, den ich von ihm gewohnt bin.
Wer viel Wert auf den Angst- und Überraschungsfaktor legt, der sollte eher zu "Der Keller", als zu "Das Haus" greifen.

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