Das Leben, Zimmer 18 und du

Wie ich wieder Liebe und Hoffnung fand und meine Depression besiegte

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Diagnose: Depression – Therapie: Hoffnung

Für Nancy Salchow bricht eine Welt zusammen, als binnen kürzester Zeit sowohl ihr Zwillingsbruder als auch ihre Mutter an Krebs sterben. Geschüttelt von Panikattacken, sieht sie keinen anderen Ausweg, als sich schließlich in eine psychiatrische Klinik einweisen zu lassen. Hier nimmt ihr Schicksal eine entscheidende Wende: Sie begegnet ihrer großen Liebe, die ihr die Kraft gibt, aus dem Burn-out und der Depression herauszufinden. Ein Buch, das Mut macht und zeigt, dass das hellste Licht manchmal erst dann sichtbar wird, wenn man die Dunkelheit gesehen hat.


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ISBN: 978-3-641-20278-1
Erschienen am  10. April 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Danke!

Von: Die Stille meiner Bücher

14.03.2019

Der Autorin möchte ich danken für dieses Buch. Ich erkenne viele Verbindungen zu meinem eigenen Leben... erstaunlich finde ich, wie die Autorin es schafft, Übergange von der Vergangen in die Gegenwart zu schaffen, die bei mir fast immer zu Herzrasen geführt haben, weil sich so eine Spannung aufgebaut hat. Ich habe mit der Autorin mitgelitten und mitgefiebert, dass sie es schafft, schafft, sich so zu zeigen, wie sie wirklich ist und vor allem, daran auch nichts ändern möchte... das finde ich beeindruckend und bewundernswert... Zum Klinikaufenthalt kann ich nur sagen: Genauso ist es, so läuft es dort ab... die Autorin hat nichts beschönt und nicht übertrieben; das kann ich aus eigener Erfahrung sagen... In dieser belastenden Situation auf einen Menschen zu treffen, wo man weiss, "Da ist sie, die vorbestimmte Verbindung, dieses "Wow", eben dieses bestimmte Gefühl" und es ist ein Geschenk, auf seinen Seelenverwandten zu treffen...die vorsichtigen und sanften Schritte in diese neue Verbindung zu Bastian, ohne die Verbindung zu David aus den Augen zu verlieren, der Kampf und die Zerrissenheit, die damit verbunden ist...ganz wunderbar beschrieben von der Autorin...der neuen Liebe eine Chance zu geben; überhaupt herauszufinden: Ist es das, was ich möchte, ist es der richtige Weg in meiner Situation oder nur aus dem geboren, was gerade mit mir passiert...die Zeit die Bastian ihr gibt, sich selber zu finden und ihr trotzdem das Gefühl zu geben: Ich bin für dich da...denn auch Bastian muss sich entscheiden und er entscheidet sich für das Leben...für ein Leben mit Nancy an seiner Seite, obwohl er ebenso Angst hat, Angst vor diesen Gefühlen für Nancy und vor den Konsequenzen und den neuen Herausforderungen. Bastian ist für Nancy die Insel, die sie zum Ausruhen braucht und auf der sie sein kann, wie sie ist...Beide nehmen so gut aufeinander Rücksicht ... und respektieren die Entscheidung des jeweils Anderen mit einem besonderen Gefühl, dass ich gar nicht in Worte fassen kann...und Bastian hat bei Nancy nie das Gefühl, unter Druck gesetzt zu werden; er darf ein gebrochener Mann sein, der Schwäche zeigen kann...Nancy gibt ihm Kraft, weiterzumachen...sie stützen sich Beide, trotz aller Widrigkeiten...es ist wunderbar, mit ihnen diesen Weg als Leser gehen zu können... Die Autorin beschreibt in einer beeindruckenden Weise, wie sie kämpft gegen die Mächte der Vergangenheit, die sie immer wieder versuchen, in den Abgrund zu ziehen...die Verluste, die Ängste, die damit verbunden sind, die Trennung von ihrem Mann, die sind real und man kann sie nicht unterdrücken...die Autorin hat uns an diesen Ängsten teilhaben lassen und damit gezeigt, "Du bist nicht allein - wir sind alle ein Glied"... Ich habe schon Menschen erlebt, die, wie die meisten Mitmenschen gar keine Ahnung haben, wie es sich anfühlt, wenn die Welt um einen nur noch aus schwarz-weiss besteht; diese Menschen waren 2 Jahre später selber in der Situation und dann war es das Schlimmste, was passieren konnte und alle Anderen sollten doch bitte Verständnis haben... und trotzdem kann man das Niemanden vorwerfen und genau das bringt die Autorin auch zum Ausdruck..das finde ich richtig und sehr wichtig... Die Autorin beschuldigt nicht, sie klagt nicht an und sie bettelt auch nicht um Nachsicht; sie schreibt über Fakten in einer ganz tollen Art und Weise...die Autorin hat in ihrem Roman gezeigt, dass in einer Welt ohne Liebe, ohne Respekt, ohne Achtung - kein Leben existieren kann... Ich möchte nochmal Danke sagen für diesen Roman, der einfach Mut macht, weiterzuleben und vielleicht auch dieses Wunder entdecken zu können zwischen all dem Mist, der uns umgibt...ein Dankeschön an die Autorin, dass sie den Mut hatte, uns daran teilnehmen, an ihren Gedanken, Gefühlen und Erfolgen, mit dieser Erkrankung zu leben und dass wir an das Licht am Ende des Tunnels glauben können; dass es immer ein Morgen geben wird...

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Verständnis hilft.

Von: Eva Fl.

19.02.2018

Die Geschichte des Buches behandelt den Umgang mit einer Depression bzw. Panikattacken, dessen sollte man sich vor dem Lesen vielleicht ein wenig bewusst sein. Mich hat die persönliche Geschichte der Autorin neugierig gemacht, entsprechend interessiert war ich am Buch und der Entwicklung der Angelegenheit. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, das Buch lässt sich gut lesen, ist nicht schwer verständlich, dennoch merkt man eben, dass die Autorin auch sonst schon Bücher geschrieben hat. Dies ist nun aber eben ihre ganz eigene Geschichte, was ihr vielleicht schwer gefallen ist, diese aufzuschreiben, man dem Buch aber nicht anmerkt. Auch Fremdwörter oder Fachbegriffe findet man nicht großartig im Buch, entsprechend ist es ein leichtes, angenehmes lesen. Inhaltlich ist ihre Geschichte natürlich nicht gerade einfach, wobei die Autorin einen so teilhaben lässt, dass es emotional nicht zu schlimm wird, zumindest war das mein Eindruck. Ich hatte hier noch schlimmeres erwartet, entsprechend gut hinnehmbar war die Schilderung. (Wenngleich das natürlich alles andere als einfach für sie war und definitiv ein schwerer Schicksalsschlag.) Für mich waren es interessante Einblicke in einen Alltag, der sicher nicht einfach hinzunehmen ist, vor allem wenn man schon immer ein recht selbständiger Mensch war und seine Zeiten gerne selbst festlegen möchte. (Essen, etc.) Auch die Schilderungen des Kennenlernens von Bastian waren gut nachvollziehbar geschrieben, meiner Ansicht nach ist das Verhalten der Autorin schon gut verständlich, zumal wohl ihr bisheriger Ehemann nicht sonderlich interessiert an ihrer „Krankheit“ ist bzw. nicht großartig an ihrem Leben teilnimmt, die beiden leben in gewisser Weise nebeneinander her. Wobei man auch klar erwähnen muss, dass hier dem Mann keinerlei Schuld zugeschrieben wird im Buch – da man keine Schlammschlacht haben möchte. Das ist meines Empfindens nach auch ein wichtiger Aspekt, denn klären müssen die beiden manche Sachen untereinander, das hat im Buch nichts verloren. Mir hat das Buch gut gefallen, es war ein interessanter Einblick in eine Thematik, mit der ich mich bislang nicht sonderlich arg beschäftigt habe. Dennoch war es mal etwas anderes und durchaus auch unterhaltsam geschrieben, wenngleich natürlich auch emotional. Auch gab es mal lustige Szenen, all sowas darf in einem Buch dieser Thematik aber durchaus auch vorkommen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen für diese interessante und ehrliche Schilderung, wenngleich das Thema nicht unbedingt einfach ist, außerdem eine Empfehlung für das Buch.

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Vita

Nancy Salchow, geboren 1981, hat seit ihrer Kindheit den Traum, Schriftstellerin zu werden. Als sie sich 2011 mit ihren Werken erstmals an die Öffentlichkeit wagt, gewinnt sie direkt einen bundesweiten Literaturwettbewerb. Seitdem hat sie mehrere Bücher veröffentlicht, vorwiegend Liebesromane. Sie lebt mit ihrem Partner, drei Hunden, vier Katzen, einigen Hühnern und Enten in der Nähe von Wismar.

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