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Das Meer so nah Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22071-6

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Erschienen:  23.04.2018
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Lucy S. Harper ist Lehrerin für Mathematik in Manchester. Sie lebt allein, liebt die Welt der Zahlen und verabscheut Überraschungen. Wie den Anruf, den sie eines Tages erhält: Eine ihr unbekannte Frau namens Maureen teilt ihr mit, dass ihr Vater im Sterben liegt und sie noch einmal sehen möchte. Zuerst glaubt Lucy an einen Irrtum, denn ihr Vater Peter ist wohlauf – von jenem George, der in Irland angeblich auf sie wartet, hat sie noch nie gehört. Doch als ihre Eltern äußerst seltsam reagieren, wird Lucy misstrauisch. Spontan beschließt sie, nach Irland aufzubrechen und der Sache auf den Grund zu gehen. Und damit beginnt das erste Abenteuer ihres Lebens ...

»Einfach großartig, einfühlsam und traumhaft!«

bookreviews.at zu »Frühling in Paris« (07.08.2017)

Fiona Blum (Autorin)

Fiona Blum ist das Pseudonym der Schriftstellerin und Juristin Veronika Rusch. Sie hat Rechtswissenschaften und Italienisch in Passau und Rom studiert und mehrere Jahre als Anwältin gearbeitet. Heute lebt sie als Schriftstellerin mit ihrer Familie in einem alten Bauernhaus in Oberbayern. Für ihren Roman »Liebe auf drei Pfoten« erhielt sie den begehrten DELIA-Literaturpreis.

»Einfach großartig, einfühlsam und traumhaft!«

bookreviews.at zu »Frühling in Paris« (07.08.2017)

»Autorin Fiona Blum ist eine Magierin der Worte, ihre Geschichte verzaubert derart, dass man ziemlich sicher ist, den Duft der Blüten einzuatmen.«

General-Anzeiger Magdeburg zu »Frühling in Paris« (17.05.2017)

»Eine wunderschöne, reizende Sommergeschichte mit viel Charme.«

Zeit für Tiere über »Liebe auf drei Pfoten«

»Eine anrührende, poetische Geschichte.«

Lisa über »Liebe auf drei Pfoten«

»Eine ruhige Geschichte über die Kraft der Freundschaft und die Liebe zum Leben, die berührt und bei mir noch lange nachhallt.«

buchwelten.jimdo.com über »Liebe auf drei Pfoten«

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-22071-6

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

NEU
Erschienen:  23.04.2018

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Erzählstark

Von: Bücher in meiner Hand Datum: 25.05.2018

https://www.buecherinmeinerhand.ch

Was war ich überrascht als Autorin Fiona Blum im April sich auf Instagram freute, dass ihr neues Buch bald erscheint. Obwohl ich für mich selbst eine Liste mit für mich interessanten Neuerscheinungen führe, fehlte dort ihr neues Buch - keine Ahnung wieso mir das entgangen ist. Umso mehr freute ich mich, so unerwartet wieder einen Roman von ihr lesen zu können, denn seit "Liebe auf drei Pfoten" gehört Fiona Blum zu meinen Lieblingsautorinnen.

Nach Rom und Paris spielt ihr neues Buch in Irland. Stellt euch vor, ihr seid bereits über 40 und erfährt durch einen Anruf, dass euer Vater im Spital ist. Nicht der Vater, den ihr 42 Jahre lang für euren Vater gehalten habt, nein, ein gänzlicher unbekannter Mann. Ich nehme an, ihr wärt genauso perplex wie Lucy, nicht?
Kurzerhand packt diese ihre Sachen und reist nach Irland, wo sie von der ihr noch unbekannten Anruferin Maureen abgeholt wird. Mit ihr und Geordies Freunden durchlebt Lucy einige ungewöhnliche Tage. Als sie danach heimfahren will, wird sie durch unerwartete Zwischenfälle aufgehalten. Spontan entschliesst sich Lucy länger auf der Insel zu bleiben und nach Galway zu reisen. John Lennon ist schuld. Der hat nämlich so einiges mit Geordie und seiner Geschichte zu tun und Lucy ist einfach nur noch neugierig...

Soviel Spontanität ist total ungewöhnlich für Mathematiklehrerin Lucy. Sie liebt Regeln und vernünftige Entscheidungen. Dass sie jetzt so gegen ihr Gemüt arbeitet, überrascht sie selbst am meisten. Die zahlreichen Begegnungen mit ihr bisher unbekannten Menschen in Irland geben ihr Mut dazu.

Geordie ist der gemeinsame Nenner aller Figuren. Er, der rastlose Musiker, war allen wichtig, er hat in allen etwas bewegt. Nach und nach erfährt der Leser die Lebensgeschichten der Clique; wie auch von Personen, die an den diversen Stationen im Roman auftauchen und natürlich Geordies Geschichte. Der Roman wird für alle Charaktere zu einer Pilgerreise nach Galway, die sie alle verändert - denn nicht nur Lucy ist unterwegs. Beim Lesen hofft man, dass sie alle wie Geordie die "Heimat ihrer Seele" finden werden.

In "Das Meer so nah" mag ich ohne Ausnahme alle Figuren. Oft gibt es ja mindestens eine Figur, mit der man so gar nicht kann. Doch solche Figuren fehlen gänzlich. Man muss sie einfach alle mögen: Maureen, 52, die sich Lucy gegenüber verantwortlich fühlt wie eine Mutter; Roisin, die Pubwirtin und Feenspezialistin, die wie ein Hexe wirkt; Murphy, das Hutzelmännli mit der Zahnlücke; der junge Flynn, der durch sein Tattoo aggressiv wirkt; der 60jährige Seamus mit dem Glasauge; Gracie, Nachfahre einer Piratin und mit Wäscheständer anstatt Rollator unterwegs; deren verschüchterte Nichte Erin, von der niemand viel weiss; nicht zu vergessen der wortkarge Schafbauer Liam Cullen und einige mehr.
Sie alle werden auch im Personenregister erwähnt, in welchem man besser erst während der Lektüre nachschaut, sonst verwirrt es mehr als es hilft.

Sympathisch war mir zum Glück auch Protagonistin Lucy S. Harper. In Irland erfährt sie endlich was ihr zweiter Vorname bedeutet. S die Abkürzung für Skye - die vier Buchstaben sollten sie an den blauen Himmel, an die Leichtigkeit und an die Weite erinnern. Denn ihre Augen sind so "blau wie das Meer und der Himmel" (63/221). Sie macht wohl die grösste Veränderung durch - und das nicht laut, sondern sehr leise und wird feinfühlig erzählt.

Die Sprachstärke der Autorin durchzieht auch ihren dritten Roman. Die Namen der Pubs sind geprägt von Humor und Wortspielen; und nur sie kann so schön und so kurz beschreiben weshalb ein Alkoholiker wurde wie er ist. Oder Irland so präzise umschreiben:

"Ein Land voller Kurven und Umwege, abstruser Geschichten und unerwarteter Ereignisse. Nirgends eine gerade Strasse, keine Linie, die verlässlich in eine Richtung wies, keine Gleichung, die aufging. Stattdessen Schafe und Regen und Strassengräben, Pubs, die nach bösen Schwiegermüttern benannt worden waren, Orte, die sogar Google nur mit Mühe fand und in denen es lediglich eine einzige, flackernde Strassenlaterne gab, Stürme die einem das Hirn wegfegten, seltsame Käuze, schweigende Schaffarmer und nirgends irgendetwas Verlässliches zum Festhalten. Kein Baum, kein Geländer, nirgendwo. Ein einziges Durcheinander. Kein Wunder, dass ihr schwindlig war." (65/221)

Fionas Blums Roman liest man mit einem Dauerlächeln im Gesicht, mal wird daraus ein Grinsen, dann ein melancholisches Nicken gepaart mit einem Seufzer. Mit "Das Meer so nah" legt sie einen gefühlvollen, unterhaltenden und amüsanten Roman vor, geprägt durch seine herrlich einfachen Charakteren - wer fährt denn wegen John Lennon quer durch die Insel, nur um ein Pub zu suchen?

Fazit: Ein Roman wie ein Dominospiel - jede Handlung setzt etwas anderes ins Rollen. Eine berührende und erzählstarke Geschichte, die von von der ersten Seite an gefangen nimmt.
5 Punkte.

Ein herrlich skurriler Roadtrip durch Irland, mit den Beatles als Soundtrack und einer Urne auf dem Beifahrersitz

Von: Susanne Edelmann Datum: 29.04.2018

www.susanne-edelmann.de/

Lucy ist eine Mathematiklehrerin in ihren Vierzigern, nüchtern und pragmatisch veranlagt, mit einer Vorliebe für Zahlen und einer Abneigung gegen Überraschungen. Deshalb gerät ihre Welt ziemlich aus den Fugen, als sie eines Tages einen Anruf von einer ihr unbekannten Frau namens Maureen erhält. Diese Maureen teilt ihr mit, dass ihr Vater George im Sterben liegt und sie noch einmal sehen will. Zuerst glaubt Lucy an einen Scherz, denn ihr Vater heißt Peter, nicht George, lebt nicht in Irland, sondern in Manchester und erfreut sich bester Gesundheit. Doch Maureen nennt Lucy bei ihrem zweiten Vornamen Skye, was Lucy stutzig macht, denn kaum jemand weiß von diesem Namen.

Also tut Lucy das Naheliegende und fragt bei ihren Eltern nach. Die reagieren jedoch äußerst abweisend und seltsam, so dass Lucy misstrauisch wird. Beruflich eh gerade an einem Wendepunkt angelangt, hat sie Zeit und macht sich deshalb spontan auf den Weg nach Irland. Doch sie kommt zu spät: George ist bereits gestorben, Lucy kann nur noch an seiner Trauerfeier teilnehmen und dabei seine Freunde, ein Grüppchen äußerst verschrobener, aber liebenswerter Menschen, kennenlernen. Georges letzter Wunsch war es, dass Lucy seinen alten orangen Campingbus bekommt und seine sterblichen Überreste in der Urne mit nach Hause nimmt. Also macht Lucy sich in dem Bus, mit der Urne auf dem Beifahrersitz, auf den Rückweg in Richtung Dublin, wo sie die Fähre zurück nach Manchester nehmen will.

Doch dann kommt alles anders: Lucy hat eine Panne und ist gezwungen, in einem winzigen Kaff zu übernachten. Und als sie am nächsten Tag endlich Dublin erreicht, sind alle Fähren ausgebucht, so dass sie erneut einen Zwischenstopp einlegen muss. Bei diesen Zwangspausen erforscht sie das Innere des Busses näher und stößt auf alte Fotos, ein Tagebuch und andere Erinnerungsstücke von George, der früher als Musiker durchs Land getingelt ist. Unter anderem findet sie eine alte Single der Beatles, mit dem Originalautogramm von John Lennon und der Widmung „Ein Stück vom Himmel für meinen Freund George. O’Donnell’s Bar, Galway, 1976“ – hat George also wirklich John Lennon gekannt?

Spontan beschließt Lucy, nach Galway zu fahren und sich auf Spurensuche zu begeben. Damit beginnt ein skurriler Roadtrip quer durch Irland, immer mit der Urne auf dem Beifahrersitz. Dabei begegnet Lucy einer Vielzahl von Menschen, deren Leben sie, ohne es zu wissen, berührt und verändert. Und schließlich reist nicht nur Lucy quer durch Irland, sondern in ihrem Schlepptau viele Freunde und Familienmitglieder, die um Lucys Wohl besorgt sind. Bis sich alle finden und das Geheimnis um Lucys Vater gelüftet wird, passiert allerdings noch so einiges.

Mich hat dieses Buch sehr berührt und viele Male zum Schmunzeln gebracht. Vor allem im letzten Drittel konnte ich den Roman gar nicht mehr weglegen, weil die Geschichte so spannend war. Die Figuren waren allesamt so liebevoll beschrieben, dass ich sie sofort in mein Herz geschlossen habe und natürlich macht der Roman unheimlich Lust darauf, Irland selbst auf einer Rundreise zu entdecken. Ja, und die Beatles sorgten für die richtige musikalische Untermalung dazu.

Fiona Blum habe ich letztes Jahr auf der Lit.Love als überaus sympathische Autorin kennengelernt. Anfang 2018 habe ich dann ihren Roman „Frühling in Paris“ gelesen, den ich ebenfalls ganz zauberhaft fand. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an „Das Meer so nah“ und ich wurde nicht enttäuscht.

Auf der Verlagsseite gibt es ein sehr interessantes Interview mit der Autorin über die Entstehung dieses Romans.

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