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Das Nebelhaus Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-09228-3

Erschienen: 04.03.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

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Was geschah in der »Blutnacht von Hiddensee«?

Seit Jahren haben sich die Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie aus den Augen verloren. Als sie sich im Internet wiederbegegnen, verabreden sie sich für ein Wiedersehen auf Hiddensee. Doch das Treffen endet mit einem grauenvollen Verbrechen: In einer stürmischen Septembernacht werden drei Menschen erschossen, eine Frau wird schwer verletzt und fällt ins Koma.

Zwei Jahre nach dem Massaker beginnt die Journalistin Doro Kagel, den Fall neu aufzurollen. Nach und nach kommt sie den tatsächlichen Geschehnissen jener Nacht auf die Spur, und bald keimt in ihr ein schrecklicher Verdacht auf …

Wussten Sie, dass Eric Berg einst Model war? Zum Interview

Zum Video www.limes-verlag.de/eric-berg-sagt-danke

"Das ist richtig gut gemacht."

Christine Westermann, WDR2 (14.04.2013)

Eric Berg (Autor)

Seit Jahren zählt Eric Berg zu den erfolgreichsten deutschen Autoren. Mit »Das Nebelhaus« verwirklicht er einen langgehegten schriftstellerischen Traum: das Schreiben eines Kriminalromans. Vor der stimmungsvollen Kulisse der sturmumtosten Ostseeinsel Hiddensee entfaltet Eric Berg eine spannungsgeladene Geschichte, die den Leser mitten hinein führt in die Abgründe menschlichen Handelns.

"Das ist richtig gut gemacht."

Christine Westermann, WDR2 (14.04.2013)

"Das ist clever konstruiert, hat Charaktere, bei denen man dran bleibt und es ist sehr spannend. Bis zum Schluss weiß man nicht, wer getötet hat."

Peter Twiehaus, ZDF Morgenmagazin "Die besten Krimis des Sommers" (31.05.2013)

„Erst ganz am Schluss fügt sich das Puzzle in diesem sehr spannenden Buch zusammen und es letztlich um die alte Frage nach Schuld und Sühne geht.“

Margarethe von Schwarzkopf, NDR 1 Niedersachsen (02.07.2013)

"Eigentlich sind es weit mehr als zwei spannende Geschichten, die Berg da in einem Krimi verschlingt. Die Story passt prima auf die raue, kleine Insel."

SR 3 „Sommerkrimis“ (11.07.2013)

„Ein nervenzerreißendes, beklemmend realitätsnahes, schonungsloses Werk.“

Frizz Online (03.07.2013)

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ISBN: 978-3-641-09228-3

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Limes

Erschienen: 04.03.2013

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Statt Tatort schauen, lieber Eric Berg lesen!

Von: JanasBookLook Datum: 15.03.2015

janasbooklook.blogspot.de/

Das Cover passt meiner Meinung nach richtig, richtig gut zu diesem Buch. Es zeigt ein Haus auf einer Insel, mit Sand und Gras/Schilf. Im Hintergrund sieht man das Meer und kann die Seeluft fast schon schmecken. Großartig!

Eric Berg - auch bekannt als Eric Walz - hat mit Das Nebelhaus seinen ersten Krimiroman veröffentlicht. Dabei erzählt er die Geschicht aber nicht wie so oft in anderen Romanen durch die Polizei, sondern durch die Journalistin Kagel und die Freunde von einst.

Der Roman wird aus zwei Perspektiven und Zeiten geschildert, was das Buch ungemein spannend macht und Tiefgang verleiht. Auf der einen Seite haben wir die überarbeitete Doro Kagel. Sie ist eine erfolgreiche Journalistin aus Berlin und möchte einen seriösen Artikel zur grauenhaften Nacht in Hiddensee schreiben. Dabei recherchiert sie intensiv und sucht nach den Hinterbliebenden/Angehörigen der Freunde. Es ist nur natürlich das jeder dieser Hinterbliebenen seine eigene Meinung zu den Geschehnissen jener Nacht hat. Doro´s Aufgabe ist es nun rauszufinden, was davon wahr ist und was davon nur die jeweilige Meinung der interviewten Person spiegelt.

Doro Kagel selbst ist ein sympathischer Charakter. Ich mochte sie sehr. Ich konnte verstehen wie sie dachte und handelte. Ich konnte nachfühlen, dass das Thema Hiddensee sie einerseits gepackt hat und andererseits abstoßend war. Wie einen Unfall den man sieht und den Blick nicht davon nehmen kann. Sie ist intelligent und findet Zusammenhänge, die dem Leser schlüssig dargelegt werden, sodass ich dem Verlauf gut folgen konnte. Dies ist natürlich dem flüssigen, spannenden und leichten Schreibstil geschuldet.

Der zweite Zeitstrang spielt zwei Jahre zuvor. Die beiden Schauplätze fügen sich gut zusammen und ergänzen sich perfekt. Der Autor versteht es die Spannung zu erhalten und sogar weiter aufzubauen. Jeder denkt den Mörder zu kennen, bis man erkennt, dass man zu Beginn nicht mal weiß, wer nun die Opfer sind. Oft dachte ich zu wissen wer der Täter ist/war und stellte ein paar Seiten später fest, dass dem nicht so war. Natürlich treffen die beiden Erzählstränge bald aufeinander und dann geht es Schlag auf Schlag und ich konnte teilweise gar nicht fassen, wie eines zu anderen kam.

Die Protagonisten der Blutnacht auf Hiddensee sind alle ganz unterschiedlich. Es gibt den erfolgreichen Architekten, das verschlossen wirkende Mauerblümchen, den ruhigen Autoren und die abgedrehte ehemalige Aktivstin. Jeder hat seine Leben, seine Meinung. Es ist nur natürlich, dass da Welten aufeinander prallen und auch der ein oder andere Streit nicht ausbleibt. Gefühle kommen hoch - sowohl alte als auch neue Gefühle. Obwohl man ja eigentlich weiß das es zum Morden kommt, rätselt man immer wieder "wer tut es". Beim lesen wurde mir klar, dass es jeder getan haben könnte. Da man wissen möchte, wie eins zum anderen kam, bleibt man dran und wird nicht enttäuscht.

Fazit

Eric Berg hat mich mit diesem Roman begeistert. Er ist gut zu lesen, sturkturiert, spannend und zeigt das theoretisch jeder zu einem Mord fähig ist. Gerade diese realistische Aussage, machte den Roman so beängstigend. Lesen!

Ein sehr spannender Krimi mit ein paar Abstrichen.

Von: Annette Traks aus Cómpeta / Málaga Datum: 11.02.2015

www.annette-traks.com

Nach Ende ihrer Studienzeit hatten sich die einstigen Freunde und Aktivisten Philipp, Timo, Leonie und Yasmin aus den Augen verloren. Nun, 15 Jahre später, wohnt Architekt Philipp mit seiner kleinen Familie auf Hiddensee, während die anderen 3 in Berlin geblieben sind: Timo hofft endlich auf den Durchbruch als Schriftsteller, Leonie hat bis vor kurzem als Erzieherin gearbeitet und Yasmin fühlt sich bei ihren Freunden auf der Straße am wohlsten. Dank Timo haben sie sich über Facebook wiedergefunden und folgen nun Philipps Einladung zu einem Wochenendbesuch in seinem Haus auf der Ostsee-Insel.

Doch von der einstigen Verbundenheit der ehemaligen Freunde ist nichts mehr zu spüren, Harmonie will sich nicht einstellen. Im Gegenteil:
Gemeinsamkeiten sind kaum noch vorhanden, die Stimmung verschlechtert sich zusehends. Die Situation spitzt sich immer mehr zu und eskaliert schließlich in einer tödlichen Katastrophe: 3 Menschen werden erschossen und Leonie, die Tatverdächtige, liegt seither im Koma.

Aus Anlass des 2. Jahrestages der „Bluttat von Hiddensee“ will die Journalistin Doro Kagel eine Reportage darüber schreiben, in der sie Angehörige sowie Überlebende zu Wort kommen lässt. Ihre Recherchen führen sie u.a. direkt an den Ort des damaligen Geschehens – nach Hiddensee zu Philipps „Nebelhaus“, das so getauft wurde, weil es in einer Senke liegt und oft von Nebelschwaden eingehüllt wird.
Je mehr sie sich mit den Ereignissen an jenem Unglücks-Wochenende und den beteiligten Personen befasst, um so ungeheuerlicher wird ihr Verdacht.

Resümee:
Zu Beginn des Buches erfährt der Leser lediglich den tragischen Ausgang des Besuchs der einstigen Berliner Freunde bei Philipp: 3 Personen wurden erschossen, die schwer verletzte Leonie liegt seitdem im Koma und kann nicht vernommen werden. Trotz fehlender eindeutiger Beweise gilt sie als Täterin. Doch wer sind die Toten? Welches war der Auslöser für das Massaker, wie der Tathergang? Welche Rolle spielten die kambodschanische Haushälterin und ihre Familie? Das alles bleibt bis zum dramatischen Showdown am Ende des Buches im Dunkeln.

Doro Kagel – und mit ihr der Leser – gewinnt immer mehr Einblicke in die Ereignisse jenes Wochenendes und in die grundverschiedenen Lebensläufe aller an ihnen Beteiligten. Es entsteht das Bild eines unheilvollen Beziehungsgeflechts, in das auch Philipps Ehefrau und Tochter sowie seine Haushälterin samt Familie eingebunden sind.

Kapitelweise alternierend werden die Vorgänge auf Hiddensee, die vor 2 Jahren zur „Blutnacht“ führten, und - in der Ich-Form - die aktuelle Recherche-Handlung der Journalistin erzählt.
Dabei entsteht immer wieder ein neuer Verdacht, wer seinerzeit ein nachvollziehbares Motiv gehabt haben könnte, Amok zu laufen. Aber kaum glaubt der Leser, der Wahrheit auf die Spur gekommen zu sein, tritt im vergangenen oder gegenwärtigen Geschehen eine Wendung ein, die die Theorie über den Haufen wirft und einer anderen Platz macht.
So wird von Anfang an eine (Hoch-) Spannung erzeugt, die bis zum Schluss erhalten bleibt.
Leider kam für mich die endgültige Auflösung und mit ihr die Präsentation des Täters jedoch zu abrupt, wirkte in meinen Augen zu konstruiert.

Neben dem Aufrechterhalten einer kontinuierlichen Spannung hat mich auch das exzellente Sprachniveau gefreut. Dazu gehört auch, dass sich die Dramatik der Handlung analog zur Naturgewalt des sich anbahnenden Unwetters entwickelt, bis beides schließlich in einer wahnsinnigen Zerstörung mündet.

Unklar blieb für mich, warum unmittelbar nach der Bluttat nicht die Polizei Doro Kagels Recherche-Arbeit gemacht hat. Warum wurde Leonie ohne weitere Ermittlungen als Täterin abgestempelt, obwohl keine eindeutigen Beweise dafür vorlagen? Warum nahm man offenbar keine Schmauchspuren von den Händen der Anwesenden? Warum legte die Polizei die Recherchen ad acta, solange Leonie nicht vernehmungsfähig war? - Eigentlich dilettantische Arbeit. Und als Leser hat man die Alternative,
dies entweder als künstlerische Freiheit des Autors als Basis für die Krimi-Handlung zu akzeptieren und sich an ihr zu erfreuen - oder sich darüber zu ärgern und den Krimi wegen dieser fragwürdigen Grundvoraussetzung als hanebüchen abzutun. Ich habe mich für Ersteres entschieden.

Daher mein Fazit: Ein spannender Krimi, der mich erschauern ließ – sollte man wirklich nach so langer Zeit eine Gruppe ehemaliger Freunde zum Wochenendbesuch in sein Haus einladen? Nach der Lektüre des Buches kann die Antwort nur lauten: Lieber nicht …

Viele Leser meinen, dass dieser 1. Krimi des Autors viel spannender sei als sein Folgewerk „Das Küstengrab“. Das kann ich nicht bestätigen, für mich stehen sie in puncto Dramatik auf einer Stufe.

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