Das Pestdorf

Historischer Roman
Die Pesttrilogie 3

(3)
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Die Fortsetzung der Erfolgsreihe „Das Pestzeichen“ und „Der Pestreiter“.

Im Jahr 1671 liegt der Dreißigjährige Krieg lange zurück, und die Pest scheint ausgerottet. Der Arzt Urs und seine Frau Susanna haben die Schrecken der vergangenen Jahrzehnte verwunden und leben friedvoll mit ihren beiden Kindern Gritli und Michael in Trier. Doch als die fünfzehnjährige Gritli eines Tages mit einem Freund eine Botenfahrt in das Dorf Piesport an der Mosel macht, bricht die Pest dort völlig unerwartet wieder aus, und der Ort wird von der Außenwelt abgeriegelt: Niemand darf mehr hinein oder hinaus. Mit Entsetzen hören Susanna und Urs von der Gefahr, in der ihre Tochter steckt. Doch es scheint keine Möglichkeit zu geben, Gritli zu retten ...

„Ein ‚Pestseller‘, wie er im Buche steht“

Saarbrücker Zeitung online (11. Dezember 2015)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-17393-7
Erschienen am  14. Dezember 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Das Pestdorf, ein Dorf wird abgesperrt

Von: Ulla Leuwer

01.05.2016

Meine Meinung: Zu dem Zeitpunkt als ich mich für dieses Buch interessierte, war mir nicht bekannt, dass es der letzte Teil einer Trilogie ist. Was allerdings auch kein Problem werden sollte, denn ich fand einen sehr guten Einstieg in das Buch und die Geschichte. Ich hatte nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben, denn auf wichtige Begebenheiten hat die Autorin sehr gut Bezug genommen. Ich habe bereits viele historische Bücher gelesen und das Thema Pest kam in diesen Büchern sehr häufig vor. Man könnte meinen, dass es mir allmählich zu langweilig würde, aber dies ist nicht der Fall. Es passiert immer wieder etwas anderes und so war es auch mit diesem Buch. So lernte ich diesmal die Mär um ein Geldmännchen kennen. Zu Anfang konnte ich keinen rechten Zusammenhang zu dem Pestdorf feststellen, aber es sollte sich für mich herausstellen, dass das Geldmännchen und Urban, der auf der Suche danach war, noch eine wichtige Rolle spielen sollten. Ich finde es immer wieder interessant zu lesen, woran die Menschen damals glaubten, wie sie der Kirche hörig waren und wie sie mit Problemen wie zum Beispiel der Homosexualität umgingen. Auf jeden Fall lernte ich Susanna und Urs und deren Kinder kennen. Wobei Kinder jetzt nicht die richtige Bezeichnung ist, denn Gritli befindet sich mit 15 bereits in dem damals durchaus üblichem heiratsfähigen Alter. Sie sorgt mit ihren Erlebnissen genau wie ihr Bruder, der aus Italien zurück kehrt für reichlich Trubel und Sorgen in der Familie. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und konnte wahre Begebenheiten, wie die Absperrung eines Dorfes sehr gut mit der Geschichte um die Familie von Urs und Susanna verknüpfen. Sehr gut finde ich, dass sie am Ende des Buches noch weitere Erklärungen abgibt. Fazit: Wer ganz besonders neugierig ist, sollte die beiden ersten Bücher lesen, bevor er mit diesem beginnt. Aber ich erwähnte ja bereits, dass die Autorin sehr gut Bezug auf sehr wichtige Ereignisse genommen hat und ich nicht das Gefühl hatte, Wissenslücken zu haben. Auf jeden Fall empfehle ich dieses Buch sehr gerne weiter.

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Die Pest ist zurückgekehrt...

Von: nicigirl85

03.02.2016

Beim vorliegenden Roman handelt es sich nach "Das Pestzeichen" und "Der Pestreiter" um den abschließenden Band der Pesttrilogie. Da mir die ersten beiden Bücher gut gefielen, wollte ich natürlich wissen wie es weiter geht. Für mein Empfinden kann man das Buch auch unabhängig von den Vorgängern lesen und es dennoch gut verstehen, allerdings verpasst man dann etwas. Dieses Mal schreiben wir das Jahr 1671 und es geht um die Kinder von Susanna und ihrem Gatten Urs. Sohn Michael muss feststellen, dass er anders ist als andere. Wird er sein Geheimnis für sich behalten können? Und seine Schwester Gritli begibt sich auf Botentour, nur um alsbald im Pestdorf Piesport zu landen. Wird man sie retten können? Ein beobachtender Erzähler führt uns durch die Ereignisse, so dass wir die Handlung aus den unterschiedlichsten Perspektiven und Handlungsorten mitbekommen. Die Autorin macht es dem Leser einfach wieder in das Geschehen zu finden, denn durch Susannas Erzählungen erinnert man sich schnell, was im vorherigen Band passiert ist. Die Rückblenden sind von der Dosis genau richtig gewählt, um sich zu erinnern, aber nicht das Gefühl zu haben, dass sich alles wiederholen würde. Der Schreibstil von Frau Zinßmeister lässt sich angenehm leicht lesen, so dass die Seiten nur dahinfliegen. Zudem gelingt es ihr die Schrecken der Pest dem Leser bildlich vor Augen zu führen. Die Charaktere sind sehr liebevoll gezeichnet. Das Verhalten von Susanna und Urs als Ehepaar und Eltern war sehr realistisch dargestellt und nachvollziehbar. Besonders intensiv empfand ich Sohn Michael mit seinem "Problem", denn das hat mich emotional wirklich sehr gefesselt. Das Buch wird abgerundet durch ein Personenregister und eine Übersichtskarte um Piesport, so dass man sich besser orientieren kann. Das Ende hat mich anfänglich etwas erstaunt und ich musste erst einmal grübeln, ob ich mit der gefundenen Lösung zufrieden bin. Letztendlich hätte es die Autorin aber wirklich nicht besser auflösen können. Fazit: Ein gelungener Abschluss der Trilogie, den ich gern empfehle. Lesenswert!

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Vita

Deana Zinßmeister widmet sich seit einigen Jahren ganz dem Schreiben historischer Romane. Bei ihren Recherchen wird sie von führenden Fachleuten unterstützt, und für ihren Bestseller »Das Hexenmal« ist sie sogar den Fluchtweg ihrer Protagonisten selbst abgewandert. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern im Saarland.

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