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Das Schweigen der Männer Warum der Mann in der größten Krise seines Bestehens ist und wie er wieder herauskommt

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16681-6

Erschienen: 21.03.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Deutschland diskutiert über die Frauenquote, dabei ist das eigentliche Problem unserer Gesellschaft das Schweigen der Männer! Und dabei geht es um weit mehr als Männer, die nicht reden. Schweigen meint: Probleme verdrängen, aussitzen, auf andere schieben. Dieses »unreife Männerverhalten« führt nicht nur privat zu Konflikten und Trennungen. Heerscharen solcher »Scheinerwachsener« sitzen nach wie vor in Schlüsselpositionen in Politik und Wirtschaft und bestimmen über unser aller Leben.

Szekely hat keinen Ratgeber geschrieben, sondern sie zeigt auf, welche weitreichenden, uns alle betreffenden Folgen das Schweigen der Männer hat – auch monetär. Sie betrachtet biologische, psychologische und historische Ursachen und gibt anhand vieler Beispiele aus ihrer Praxis Einblick in die männliche Seele.

Ihr Fazit: Die Zeit ist reif für eine neue Gender-Debatte, die meisten Männer sind es noch nicht.

Wussten Sie, dass Dasa Szekely von einem Leben in Italien träumt? Zum Interview

www.dasacoaching.de

"Das Schweigen der Männer – ein tolles Buch."

Inka Schneider ,NDR „DAS!“ (12.03.2016)

Dasa Szekely (Autorin)

Dasa Szekely ist zertifizierte systemische Beraterin und Transaktionsanalytikerin. Seit zehn Jahren coacht sie zu privaten und beruflichen Themen, mittlerweile vor allem Männer. Sie hält eigene Seminare, hat zwei Bücher veröffentlicht und leitet Kurse für Kreatives Schreiben bei der HERTIE-Stiftung. Dasa Szekely lebt in Frankfurt und hat einen 18-jährigen Sohn, für den sie sich in unserer Gesellschaft eine Zukunft wünscht.

"Das Schweigen der Männer – ein tolles Buch."

Inka Schneider ,NDR „DAS!“ (12.03.2016)

„Szekely liefert Gesprächsstoff: über althergebrachte Männerbilder, über (Männer-)Strategien, mit denen es garantiert nicht vorwärtsgeht – und wie alles besser werden könnte.“

emotion (06.04.2016)

"Provokant, amüsant und anregend."

Kurier am Sonntag (A) (20.03.2016)

"Die Autorin hat einen sehr intensiven Schreibstil, der für bleibenden Eindruck und viel Nachdenklichkeit sorgt. [..] Interessante Aspekte könnten tatsächlich ein Stück weit dazu führen, dass positive Veränderungen in den Rollenbildern zwischen Frau und Mann merklich spürbar werden könnten."

derreinewascheblog.wordpress.com (21.03.2016)

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16681-6

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 21.03.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Männer in Schubladen: Zu Pauschal und keine Lösungen

Von: Detlef M. Plaisier Datum: 21.07.2016

lesekabinettleipzig.com

<em>„Wir sind um so viel ärmer, als ihr seid. Wir suchen nicht, wir lassen uns bloß finden. Wenn wir euch leiden sehen, packt uns der Neid. Denn ihr dürft alles fühlen. Und wenn ihr trauert, drückt uns nur der Schuh. Ach, unsere Seelen sitzen wie auf Stühlen und sehn der Liebe zu.“</em> Nicht von Dasa Szekely, sondern von Erich Kästner. „Ein Mann gibt Auskunft“ heißt das Gedicht. Mit diesem Zitat will Dasa Szekely das Verhältnis zwischen Männern und Frauen auf den Punkt bringen.

<strong>Der Inhalt</strong>
Dasa Szekely beschäftigt sich in ihrem Roman mit der (vermeintlichen) Krise des modernen Mannes. Sie arbeitet hauptberuflich als Coach für Männer und kann daher aus erster Hand berichten. Dasa Szekely versucht, das Schweigen „der“ Männer in zahlreichen Situationen zu beschreiben und zu erklären. Warum sitzen viele Männer Probleme nur aus? Warum werden aus scheinbar reifen Persönlichkeiten plötzlich verantwortungslose Nichtstuer? Und was lässt sich gegen den weiteren Absturz des starken Geschlechts unternehmen?

<strong>Gute Recherche, viele Wiederholungen
</strong>Obwohl die Autorin sehr genau recherchiert hat, um ihre Thesen zu untermauern, wirkt das Buch insgesamt oberflächlich. Der Grund: Dasa Szekeley pauschalisiert und steckt Männer in Schubladen. Dies wird vor allem im Kapitel über Trennungskinder klar, die unter den Auseinandersetzungen zwischen Mutter und Vater leiden. Die fehlende Reife der Männer sei schuld, meint die Autorin.

<strong>Mein Fazit</strong>
Ein netter Zeitvertreib und Stoff zum Nachdenken, logisch strukturiert, doch mit zahlreichen inhaltlichen Wiederholungen. Größtes Manko: Während Ursachen ausführlich geschildert werden, kommen Lösungsansätze zu kurz.

Autor der Rezension ist Harry Pfliegl. Er schreibt im Autorenpool von Detlef M. Plaisier [Der Mann für den Text].

Ebenso geistreich wie entwaffnend

Von: Thomas Lawall Datum: 16.07.2016

www.querblatt.com

Männer befinden sich gerade in der größten Krise ihres Bestehens behauptet die zertifizierte systemische Beraterin und Transaktionsanalytikerin Dasa Szekely. Ob sie sich damit mehr Freunde oder Feinde macht, wird sich noch herausstellen, und ob sich das "Schweigen der Männer" damit brechen lässt, erst recht.

Ihre Argumente sind, trotz aller Gegenwehr, die es zweifellos geben wird, sehr überzeugend. Zwar ist das Buch "aus einer Wut entstanden", dennoch kaut die Autorin keinerlei einseitig-feministische Anti-Männer-Parolen wieder, sondern bemüht sich um ausgleichende Elemente und einen Dialog auf Augenhöhe, was ihre Seriosität und Glaubwürdigkeit noch zusätzlich unterstreicht.

Die Herren der Schöpfung sollen also nicht "plattgemacht" werden, sondern durch eine Betrachtung aus verschiedenen Blickwinkeln an "Mehrdimensionalität" gewinnen. Deshalb werden sie von Dasa Szekely im Kapitel "Warum der Mann ist, wie er ist" unter ein Mikroskop gelegt, was zu einem durchaus überraschenden Männerbild führt. Doch zuerst ist einmal die wissenschaftlich belegte These zu akzeptieren, dass der Mann das "konstitutionell schwächere Geschlecht" ist.

Allein das zu akzeptieren, ist für ein gestandenes Mannsbild bereits eine Herausforderung. Hinzu kommen die ganzen erziehungstechnischen Klischees, die ihnen von Kriegs- und Nachkriegseltern eingeimpft wurden, die ihrerseits von traumatisierten Eltern aus Zeiten des ersten Weltkrieges mit dem entsprechenden Rollenverständnis versorgt wurden.

Die eingefahrenen Wege zerbrechen mehr und mehr und der Kampf um Bestätigung und Anerkennung wird immer härter und das Tempo immer schneller. Immer mehr Frauen erreichen nicht nur Führungspositionen, sondern sind oftmals sehr gut oder gar besser mit den dafür notwendigen Qualitäten ausgestattet. Mitunter sind ihre Abschlüsse besser und sie bringen, wen wundert es, die weitaus besseren sozialen Kompetenzen mit, die in der globalen Berufswelt immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Die Zeit ist reif - die Männer aber offenbar nicht. Habgier und Selbstverherrlichung blühen beispielsweise in Unternehmen im Finanzwesen, die von "Kindern in Anzügen" geführt werden. Geht etwas schief, zahlen die "Schäfchen", nicht aber die Verursacher. Wirkliche Verantwortung zu übernehmen und endlich sein Verhalten, sowohl beruflich als auch privat, "situationsgerecht zu steuern", sind oftmals nicht erreichte, aber mögliche Ziele. "Wer sich niemals bewegt, bleibt ungut stehen, und zwar nicht selten auf den Füßen anderer."

Schweigen ist auch in der Politik angesagt. Auch wenn viel gesprochen, aber im Grunde nichts gesagt wird. Mit einem Ja oder einem Nein zu antworten ist nicht möglich. Und die Verantwortung? Trägt immer der andere. Auch das ist unreif, erklärt die Autorin. Psychische Erkrankungen steigen, "kaum noch funktionierende Beziehungen" sind an der Tagesordnung, ebenso Machtmissbrauch, Staatsschulden und Umweltzerstörungen.

Dasa Szekely will, wie schon erwähnt, keine gnadenlose Abrechnung, dennoch kommt sie um starke Worte gleich zu Beginn erst einmal nicht herum: "Ihr Schweigen, liebe Männer, kostet uns alle eine Menge Zeit, Nerven und Geld."

Wer derart große Töne spuckt, sollte mit Lösungen und den entsprechenden Ansätzen nicht geizen. Und genau das tut die Autorin. Lösungsansätze werden nicht nur angedeutet, sondern beanspruchen mehr als die Hälfte des gesamten Buches. Zuerst müssen die Probleme aber erst einmal als solche erkannt werden. Es beginnt bei muffeligen Ehemännern, die bei jedem auch nur angedeuteten Problemchen die Schotten dicht machen, und endet bei Frauen, die sich (untereinander) darüber beschweren, letztlich aber den berühmten Freibrief ausstellen: So isser halt!" Oder es beginnt bei ständig abwesenden Vätern im privaten Rahmen und endet bei politischen Rahmenbedingungen, die eine radikale Kehrtwendung in der Familienpolitik ermöglichen könnten.

Beispielsweise sind mehrere Jahre Elternzeit für Männer in Schweden kein Problem, ja sogar von Vorteil, denn was kann man im Büro besser einsetzen als eine Erweiterung von Führungs- und Krisenkompetenzen?! Ein anderes Beispiel sind männliche Erzieher, die in den entsprechenden Einrichtungen dringend gesucht werden. Doch wer entscheidet sich für eine lange Ausbildung, schlechte Bezahlung und die mangelhafte gesellschaftliche Akzeptanz? Männer wären eine wichtige Bereicherung in dem von Frauen dominierten Berufszweig. Sie sind die "Führungskräfte unserer Kinder. Warum werden sie nicht wie solche bezahlt?"

Hört sich alles total logisch und einfach an. Wäre es eigentlich auch. Wie lange die Umsetzung allerdings noch dauern wird, steht in den Sternen. Wie so oft mit guten Ideen, die ans Eingemachte gehen und dann auch noch von Männern umgesetzt werden soll(t)en.

Apropos Eingemachtes: Zuerst wollte ich das Buch nicht anrühren. "Das Schweigen der Männer", och nö, zumal abgeleitet von einem berühmten Film mit Anthony Hopkins, schon wieder so eine Ratgebersülze von einer, die mit erhobenem Zeigefinger daherkommt, und eine Breitseite nach der anderen loslässt, dachte ich. Weit gefehlt, werte Geschlechtsgenossen.

Wenn wir aus Wut etwas anzetteln, geht das meist in die Hose und bringt im Endeffekt gar nichts. Wenn Dasa Szekely aus Wut ein Buch schreibt, bleibt sie dennoch konstruktiv und stets auf Augenhöhe. Unbequem manchmal, doch ihr scharfsinniges Hinterfragen und ihre schnörkellosen Analysen sind ebenso geistreich wie entwaffnend.

Und jetzt ändere ich meine Notizen zur Rezension, denn "Männertypen in Aufzählung einfügen?" steht hier noch. Nö, mache ich nicht. Selber lesen macht schlau! Es lohnt sich. Und so ganz nebenbei: Wer wissen möchte, weshalb Facebook und (aua, das geht jetzt an mich) Computerspiele "Kommunikationskondome" sind, kann bei dieser Lektüre ebenfalls bedenkenlos zugreifen.

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