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Das Spiel - Opfer Thriller

"Das Spiel"-Trilogie (1)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18731-6

Erschienen:  11.07.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Am idyllischen Crescent Lake im amerikanischen Hinterland ist die Welt noch in Ordnung. Vor der Kulisse des malerischen Sees findet sich in wild-romantischer Umgebung eine Siedlung von Ferienhütten. Hier will die Familie Lambert ihr Wochenende verbringen: Mit Fischen, Barbecue und Freizeitspielen. Auch die beiden Fannelli-Brüder haben sich zum See aufgemacht. Auch sie möchten das Wochenende genießen. Auf ihre Art. Mit Spielen. Bösen Spielen. Und ihre Mitspieler haben sie schon auserkoren …

ÜBERSICHT ZU DEN THRILLERN VON JEFF MENAPACE

"Das Spiel"-Trilogie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Jeff Menapace (Autor)

Jeff Menapace, geboren in Philadelphia, verbringt seine meiste Zeit damit, Bücher zu schreiben und sich Horrorfilme anzusehen. Mit seiner Spiel-Trilogie wird er in Amerika als neuer Stern am Horror-Himmel gefeiert. Er liebt Martial Arts, die 3 Stooges und ist überzeugt davon, dass The Texas Chainsaw Massacre von 1974 der größte Film aller Zeiten ist.

Aus dem Amerikanischen von Sven-Eric Wehmeyer
Originaltitel: Bad Games
Originalverlag: Mind Mess Press

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18731-6

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen:  11.07.2016

  • Leserstimmen

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sehr spannend

Von: Karin Schrempf-Güttinger Datum: 26.03.2017

einblicke-in-karins-welt.blogspot.co.at/

Das Cover vermittelt einem bereits vor dem Beginn des Lesens, das es blutig wird. Rückblickend gesehen wurde es zwar blutig, aber nicht übertrieben blutig.

Was mir sehr gut an diesem Buch gefallen hat, sind die wirklich kurzen Kapiteln, die die Spannung noch weiter nach oben treiben.
Es ist flüssig, anschaulich und sehr gut geschrieben, sodass man bereits nach den ersten Seiten sich im Buch verlieren kann. Die Geschichte selbst ist mal was ganz Neues für mich, die Hintergrundgeschichte ist sehr schön und gut beschrieben, sodass man sich selbst auch in die Geschichte reinversetzen kann.

Der Nervenkitzel ist auf jeden Fall gegeben, und bei mir ist es diesem Buch wieder einmal gelungen, mich auch nachts und tagsüber zu beschäftigen.

Ein wirklich guter Auftakt für die Trilogie. Ich freu mich schon auf den nächsten Teil

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Typischer Hinterland-Horror – nicht mehr und nicht weniger

Von: Büchermonster Datum: 24.06.2018

www.buecher-monster.de

Wer schon mal einen Horrorfilm geguckt hat, bei dem die Hauptfiguren für einen entspannten Kurzurlaub ins idyllische Hinterland fahren und unterwegs an einer Tankstelle die Bekanntschaft mit einem etwas seltsamen Fremden machen, hört bereits an dieser Stelle vermutlich schon die Alarmglocken laut schrillen – zumal man es bei dem Roman „Das Spiel – Opfer“ von Jeff Menapace wie schon am blutigen Cover mit dem „Heyne Hardcore“-Label erkennbar mit vermeintlich etwas härterer Thrillerkost zu tun bekommt. Familie Lambert, die Protagonisten in diesem ersten Band der „Das Spiel“-Trilogie, sind aber entweder keine großen Grusel-Fans oder einfach nur eher naiver Natur, denn trotz mehrerer Warnzeichen lassen sich Patrick, Amy und ihre beiden Kinder nicht von ihrem Wochenendausflug zu ihrem Ferienhaus am Crescent Lake abbringen und laufen (zumindest für den erfahrenen Thriller-Leser) sehenden Auges in ihr Verderben.

Eine Familie, ein idyllisches Ferienhaus und zwei kranke Psychopathen

Die Zutaten dieses Romans sind dabei relativ simpel und altbekannt: Man nehme eine typische amerikanische Vorzeige-Familie, bei der Ehefrau und Kinder auch nach Jahren des Zusammenlebens immer noch über die schlechten Witze des Vaters lachen und die beiden Erwachsenen in keiner freien Minute die Finger von einander lassen können, ein malerisches Setting mit einem schicken Haus am See in einer kleinen Ferienhaus-Siedlung im Nirgendwo von Pennsylvania und natürlich die „Bad Guys“, zwei irre Psychopathen, die nur auf unschuldige Opfer wie die Lamberts warten, um ihre unersättliche Mordlust zu stillen. Kurz gesagt: man bekommt das, was man von einem Horror-Thriller im Stil von Richard Laymon, Jack Ketchum und Konsorten erwarten darf. Jeff Menapace macht dabei nicht einmal um die Identität seiner Killer ein Geheimnis, sondern lässt Täter und Opfer bereits auf der zweiten Seite des Buches aufeinandertreffen – und das auf wenig subtile Weise.

Ein bewährtes Erfolgsrezept ohne Experimente

„Das Spiel – Opfer“ ist folglich nicht gerade der originellste Thriller, funktioniert aber trotz des bekannten Schemas überraschend gut. Obwohl die Karten vom ersten Kapitel an mehr oder weniger offen auf dem Tisch liegen, schafft es der Autor, ein wirklich solides Level an Spannung aufzubauen, welches den Leser durch die Geschichte trägt, obwohl in der ersten Romanhälfte streng genommen gar nicht so viel passiert. Patrick und Amy geben als Protagonisten der guten Seite ebenfalls eine ordentliche Figur ab, wenngleich es selbst im Horror-Genre weitaus glaubwürdigere Charaktere als das sympathische, dauergeile und mit einem an Dummheit grenzenden Maß an Naivität ausgestattete Ehepaar Lambert gibt – aber die Geschichte wäre eben auch schnell vorbei, wenn die Familie nach der unheimlichen Raststätten-Begegnung bereits verängstigt den Heimweg angetreten hätte. Auch die beiden Killer wirken eher klischeehaft, wobei man bei einem solchen Roman aber auch wohl eher keine differenzierte Charakterstudie des Bösen erwartet. Dennoch hat man auch in Büchern dieser Machart schon intelligentere Schurken gesehen, sodass „Das Spiel“ der beiden insgesamt nicht allzu raffiniert ausfällt.

Typischer Hinterland-Horror – nicht mehr und nicht weniger

Das alles klingt vielleicht nicht allzu euphorisch, trotzdem ist Jeff Menapaces Roman durchaus ein netter, kurzweiliger und stellenweise auch wirklich spannender Zeitvertreib. Wäre „Das Spiel – Opfer“ ein Horrorfilm, würde man dafür zwar wohl nicht unbedingt ins Kino gehen, für einen unterhaltsamen DVD-Abend wäre er aber eine solide Wahl. Wer die Inhaltsbeschreibung des Buches liest, weiß genau, worauf er sich einlässt, und das ist auch genau das, was man bekommt: typischen Hinterland-Horror, den man sich zwischendurch gut zu Gemüte führen und dabei mit den dümmlich-sympathischen Charakteren leicht mitfiebern kann, der aber bei allem Entertainment auch kaum länger in Erinnerung bleiben wird. Insofern sei die Frage erlaubt, ob diese eher simpel gestrickte Idee noch reicht, um zwei weitere Bücher zu füllen – zumal bereits die letzten Kapitel des Trilogie-Auftakts ein wenig überflüssig wirken und die eigentlich bereits abgehandelte Geschichte gefühlt eher unnötig in die Länge ziehen. Allerdings ist die Handlung in sich zu größten Teilen abgeschlossen, sodass man sich hier keinesfalls gleich auf die gesamte Trilogie einlassen muss. Ein letztes Wort noch zum „Härtegrad“ dieses Romans: „Das Spiel – Opfer“ kommt zwar mit dem „Heyne Hardcore“-Etikett, fällt aber nicht unbedingt durch übertriebene Brutalität oder endlose Gewaltorgien auf – da lassen es z.B. Richard Laymon oder Jack Kilborn in ihren Büchern weitaus drastischer eskalieren.

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