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Das Spiel der Götter (9) Gezeiten der Nacht

Das Spiel der Götter (09)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-08987-0

Erschienen: 31.05.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

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Das mächtige Königreich Lether erleidet im Krieg gegen die Stämme der Tiste Edur eine Niederlage nach der anderen. Und während sich die feindlichen Truppen unaufhaltsam der Hauptstadt Letheras nähern, erwachen dort uralte finstere Mächte zu neuem Leben ...

Ein furioses Fantasy-Epos von einer dunklen Anderswelt!

„High-Fantasy in dieser Qualität sucht man sonst vergebens.“

buchkritik.at

STEVEN ERIKSON: DAS SPIEL DER GÖTTER

Wenn es einen Fantasy-Zyklus gibt, auf den die Bezeichnung episch wie auf keinen zweiten zutrifft, dann ist das Steven Eriksons überwältigende Saga um das malazanische Imperium, das sich im Zuge seiner Eroberungen in das hunderttausende von Jahren umspannende »Spiel der Götter« verstrickt. Auf einer Welt, deren Tiefe sich mit Tolkiens Mittelerde messen kann, kreuzen sich die Wege von Göttern und Drachen, Menschen und nichtmenschlichen Wesen, die alle in einen Mahlstrom der Vernichtung und des Chaos zu geraten drohen, dessen Ursprung viele tausend Jahre in der Vergangenheit liegt. Fantasy für Fortgeschrittene von einem Erneuerer des Genres.

Das Spiel der Götter

Das malazanische Imperium ist ein Moloch, der sich mit Hilfe seiner Magier und Soldaten unerbittlich ausbreitet. Jetzt soll die letzte freie Stadt fallen. Doch eine ominöse Macht verweigert den Truppen der Kaiserin den letzten Sieg: Über Darujhistan schwebt aus heiterem Himmel eine riesige Festung und versetzt alle Welt in helle Aufregung ...

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Steven Erikson (Autor)

Steven Erikson, in Kanada geboren, lebt heute in Cornwall. Der Anthropologe und Archäologe feierte 1999 mit dem ersten Band seines Zyklus Das Spiel der Götter nach einer sechsjährigen akribischen Vorbereitungsphase seinen weltweit beachteten Einstieg in die Liga der großen Fantasy-Autoren.

„High-Fantasy in dieser Qualität sucht man sonst vergebens.“

buchkritik.at

„Steven Erikson hat eine Fantasy-Oper geschrieben, die rockt! Eriksons Welt, seine Figuren, die Spannungskurven – das alles erfüllt höchste Fantasy-Standards.“

Bild am Sonntag

Aus dem Englischen von Tim Straetmann
Originaltitel: Malazan, vol 5: Midnight Tides (5.2)
Originalverlag: Bantam/Transworld

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-08987-0

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 31.05.2012

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Das Spiel der Götter 9: Gezeiten der Nacht, vorsicht Spoiler

Von: Splashbooks Datum: 04.01.2016

www.splashbooks.de

Es gab in den bisherigen Büchern der "Das Spiel der Götter"-Reihe bereits nicht wenig Szenen, die heftig waren. An Konflikten war die Serie nicht arm. Doch der Krieg zwischen dem Reich Lether und den Tiste Edur schlägt alles. Jedenfalls macht dies Steven Erikson in seinem Roman "Gezeiten der Nacht" deutlich.

Das Reich Lether war bislang immer erfolgsverwöhnt. Doch der Krieg gegen die Tiste Edur verläuft entgegen ihrer Erwartungen. Denn dieses Volk gibt nicht einfach klein bei, sondern treibt die anderen in die Enge. Es sieht ganz danach aus, als ob die Lether verlieren werden. Doch woran liegt das?

Unter anderem an dem Unsterblichen König der Tiste Edur. Rhulad Sengar ist in eine Münze aus Goldmünzen gekleidet und trägt ein magisches Schwert bei sich. Wann immer er stirbt, kehrt kurze Zeit später wieder ins Leben zurück. Und mit einigen magischen Soldaten, wie zum Beispiel Dämonen treibt er die Lether zurück. Auch wenn er am Ende dafür seine geistige Gesundheit opfern wird.

Es ist einiges los in diesem Roman. Wie es bei dem Autoren üblich ist, schreibt er jede Menge Haupt- und Nebenplots mit unglaublich vielen Figuren. Den Überblick zu behalten fällt zugegebenermaßen schwer. Doch wenn man sich mit dem Roman beschäftigt, wird man sich über die Anzahl an handlungstragenden Charakteren keine Gedanken machen.

Denn Steven Erikson packt einen von Beginn an. Von Anfang an ist man von dem Buch und der Handlung gefesselt. Und in diesem Fall spricht wirklich die enorme Masse an Ereignissen für diesen Roman. Es gibt immer wieder Sachen, auf die man sich freut.

Dabei variiert er auch den Ton, in dem die einzelnen Kapitel geschrieben sind. Wenn zum Beispiel Tehol auftritt, schreibt der Autor mit einer feinen Feder und es wird lustig. Wendet sich das Geschehen hingegen den Tiste Edur zu, wird die Stimmung ernst. Wobei es zwar einen Kontrast ergibt, der dadurch entsteht. Doch der Autor bemüht sich auch, diesen Unterschied nicht zu extrem werden zu lassen. Denn auch in den lustigen Momenten spürt man die ernste Grundstimmung.

Dabei überzeugt natürlich die Charakterisierung. Beide Seiten haben ihre Helden und Schurken. Wobei selbst die dunkelste Gestalt noch helle Momente hat, so dass sie mehr menschlich wirken. So ist zum Beispiel der Herrscher der Tiste Edur im Grunde ein armer Kerl, der von seiner Gabe/Fluch förmlich gefangen ist. Man spürt förmlich, wie er um seine geistige Gesundheit ringt und den Kampf langsam aber sich verliert.

Die Welt von "Gezeiten der Nacht" ist eine voller Intrigen. Selbst Geschwister agieren gegeneinander. Gleichzeitig laufen aber auch viele verschiedene andere Komplotts ab, etwa von Leuten, die das Reich Lether umkrempeln wollen. Und die dabei ohne es zu wollen, dafür sorgen, dass ihre Heimat quasi dem Untergang entgegenstrebt.

"Gezeiten der Nacht" packt einen und lässt einen nicht mehr los. Ein genialer Roman, ein "Klassiker", der den "Splashhit" verdient hat.

Episch, schockierend, düster und dennoch humorvoll - Erikson eben

Von: Wulf Bengsch | Medienjournal Datum: 27.10.2015

medienjournal-blog.de/2015/10/review-das-spiel-der-goetter-9-gezeiten-der-nacht-steven-erikson-buch/

Auf den Ereignissen des Vorgängers aufbauend, entfaltet sich in 'Das Spiel der Götter 9: Gezeiten der Nacht' vom ersten Kapitel an eine beinahe soghaft wirkende Geschichte, die Erikson wieder einmal mit einer Vielzahl magischer wie epischer Geschehnisse anreichert, über all die schmerzhaften wie überraschenden Wendungen aber auch nicht vergisst, mit einer gehörigen Portion Humor aufzuwarten, der die Story merklich auflockert, ohne sie indes zu verwässern. Nach einem nicht vollends überzeugenden Start der Geschichte im Vorgängerband zieht er hier erneut alle Register und punktet mit einer bis ins kleinste Detail durchkomponierten Geschichte.

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