Das Spiel

Roman

(7)
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Der neue meisterhafte Psycho-Thriller von Kult-Autor Richard Laymon

Eines Tages erhält die junge Bibliothekarin Jane einen Fünfzig-Dollar-Schein und die Aufforderung, sich an einem ominösen „Spiel“ zu beteiligen: Wenn sie jeweils mitternachts eine bestimmte Aufgabe löst, dann verdoppelt sich ihre Belohnung. Sie macht mit. Die ersten Aufgaben sind noch leicht, doch sie werden härter – bis es kein Zurück mehr gibt: Das „Spiel“ artet zu reinstem Terror aus ....

"Es wäre ein Fehler, Richard Laymon nicht zu lesen!"

Stephen King

Originaltitel: In the Dark
Originalverlag: Headline Book Publishing
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-07864-5
Erschienen am  22. Dezember 2011
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Keine originelle Idee für eine Story aber originell umgesetzt!

Von: Linda liest

14.09.2018

Kurz und Knapp: Auf der Arbeit entdeckt Bibliotheksleiterin Jane einen Brief mit 50 Dollar darin und einer Aufgabe, dessen Erledigung mehr Geld verspricht. Sie lässt sich auf das irrsinnige Spiel ein und erhält für jede weitere Aufforderung, der sie nachkommt, mehr Geld als Belohnung. Schnell steckt sie sehr tief in dem bizarren Spiel und die Aufgaben werden zunehmend nervenaufreibender. Das Spiel droht aus dem Ruder zu laufen… --- Vorsicht Spoiler! --- Jane Kerry arbeitet als Bibliotheksleiterin. Eines Tages bemerkt sie auf ihrem Schreibtisch einen Brief, kommt aber aufgrund der vielen Kunden nicht dazu sich damit zu beschäftigen. Als sie einen Moment Zeit hat registriert sie, dass der Brief mit ihrem Namen beschriftet ist. Sie öffnet ihn: „Liebe Jane, komm und spiel mit mir. Für weitere Anweisungen: Schau heimwärts, Engel. Du wirst es nicht bereuen. Liebste Grüße, MOG (Master of Games – Meister des Spiels)“ (S. 8) Als sie zum Feierabend nochmals die einzelnen Etagen der Bibliothek abgehen/abschließen muss, ist sie auch ein wenig verängstigt und hat deswegen ihr kleines Messer immer griffbereit. Während sie das Treppenhaus hochgeht, stößt sie unerwartet auf einen Mann – Brace. Mit ihm setzt sie den Weg in der Bibliothek fort und konfrontiert ihn mit dem Brief. Doch er wirkt ehrlich verwirrt und unwissend. Beide folgen dem Hinweis des Briefes und entdecken einen weiteren Brief mit 100 Dollar darin im Buch „Schau heimwärts, Engel“ von Thomas Wolfe, mit einem weiteren Hinweis. Bei einem Essen und Kaffee unterhalten sich Brace und Jane. Sie beschließt das Spiel mitzuspielen und er, sie zu begleiten. --- Spoiler Ende! --- Das war mein erstes Buch von Richard Laymon und es hat mir sehr gut gefallen, trotz der allseits bekannten Grundstory, die zunächst wenig Originalität vermuten lässt. Jane erhält Geld als Gegenleistung für das Folgen von Hinweisen. Je mehr ihr die Aufgaben abverlangen, desto mehr wird sie belohnt. Irgendwann gerät das Ganze natürlich ein bisschen aus den Bahnen. So weit, so bekannt. Bis hierhin kann das Buch also mit nichts Atemberaubendes auftrumpfen. Zunächst nahm ich die Protagonistin auch nicht richtig für voll. Ich fand das Geld für einige der beginnenden Aufgaben einfach zu wenig und konnte nicht glaubhaft nachvollziehen, warum sie weitermacht und das Spiel nicht einfach abbricht. Irgendwie hat es die Erzählweise der Geschichte dann aber doch geschafft, mich bei Laune zu halten, so dass ich einfach wissen wollte, wie es weitergeht. Was erwartet Jane am nächsten Ort? Wie entwickelt sich ihre Beziehung zu Brace? Die Schreibweise und der Aufbau der Story haben es geschafft mich zu fesseln, so dass ich die zweite Hälfte des Buches am Stück gelesen habe. Die Brutalität und unfassbare Abartigkeit, die scheinbar urplötzlich bei einer der Aufgaben auf Jane wartete, erschreckte mich förmlich und lies mich das Buch einfach am Stück zu Ende lesen. Für mich steht nachdem Lesen also fest: Richard Laymons Bücher müssen nach und nach in meinen Bücherschrank ;)

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Nicht sein bestes Buch

Von: Tialda von Bibliofeles.de

29.11.2017

„Das Spiel“ ist nach „Nacht“ das zweite Buch von Richard Laymon, das ich je gelesen habe und ich muss sagen, es war gut, dass ich meine ‚Laymon-Premiere‘ mit „Nacht“ hatte, denn mit „Das Spiel“ hätte ich ihn als Autor wohl nie so schätzen gelernt, wie es heute der Fall ist. Der Schreibstil ist gewohnt fesselnd, teils ironisch, so dass man als Leser manchmal schmunzeln muss und sehr leicht zu lesen – er macht einfach Spaß. Erzählt wird in allen 48 Kapiteln aus der dritten Person und in Vergangenheitsform, wobei der Leser dabei ausschließlich die Protagonistin Jane Kerry begleitet. Die meiste Zeit fand ich Jane ziemlich sympathisch. Wegen ihrer Figur, die ihrer Meinung nach etwas zu weiblich geraten ist, von Selbstzweifeln geplagt, dürfte sich wohl nahezu jede Frau zumindest ein bisschen mit ihr identifizieren können. Ein weiterer Punkt, der sie sehr menschlich macht ist dieser, dass sie sich nie wirklich sicher ist, ob sie nun aus dem „Spiel“ aussteigen oder sich auf noch eine Runde einlassen soll – denn es geht recht schnell um richtig viel Geld und dem könnten wahrscheinlich die wenigsten widerstehen. Bereits im zweiten Kapitel taucht Brace Paxton, ein Mann den Jane ziemlich anziehend findet und der in der Geschichte eine entscheidende Rolle spielen wird, auf. Die beiden lernen sich in der Bibliothek, in der Jane arbeitet, kennen und sie weiht ihn in die Sache mit dem „Spiel“ ein. Seltsamerweise fällt es ihm sehr leicht, vor allem die ersten Ortsangaben in den Anweisungen für Jane zu entschlüsseln und die Frage die ich mir über ihn lange Zeit stellte war „Ist er einfach nur wahnsinnig intelligent oder ist er selbst der unbekannte Spielleiter?“ Und hier sind wir auch schon bei dem, der das „Spiel“ mit Jane ausrichtet. Er unterschreibt alle Anweisungen mit „Master of Games“ und so wird er irgendwann nur noch Mog genannt. Je mehr Jane ihren Mut unter Beweis stellt, umso mehr ist er von der jungen Frau angetan. Er weiß grundsätzlich was sie tut und schafft es sogar die Briefe an sie in ihrem Haus zu deponieren, so findet sie z.B. nach dem Duschen eine Anweisung in ihrem Morgenmantel und später eine Nachricht, die auf ihren Bauch geschrieben wurde, während sie schlief. Ziemlich beängstigend ist dabei, dass sie ihn nie und er sie offenbar immer sieht. An sich ist die Geschichte, wie ich finde, recht gut. Aber mir sagte irgendwie die Umsetzung nicht so zu. Die Handlung ist für meinen Geschmack zu langsam und zu harmlos, zumindest wenn man in Betracht zieht, dass es sich um einen Roman von Richard Laymon handelt. Sein Können wird in „Das Spiel“ leider nicht komplett gezeigt. Fazit: Nicht schlecht – aber Laymon hat eindeutig schon Besseres hervorgebracht.

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SPECIAL zu Richard Laymon

Vita

Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

"Einmal mit dem Lesen begonnen, können Sie einfach nicht mehr aufhören!"

The Guardian

"Richard Laymon geht an die Grenzen - und darüberhinaus!"

Publisher's Weekly

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