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Das Sturmhaus Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15863-7

Erschienen: 20.04.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Der Plantagenbesitzer Russell Swift hat etwas Gefährliches an sich. Schon beim ersten Treffen ist die Journalistin Elaine fasziniert – und auf der Hut. Als er ihr den Auftrag erteilt, auf Jamaika einen Film zu drehen und im Familiensitz Swift Great House zu wohnen, kann sie nicht widerstehen. Bald darauf ist sie gefangen in einer verstörenden Amour fou, und in der düsteren Atmosphäre des alten Herrenhauses verfällt sie Russell immer mehr. Bis Elaines Kameramann spurlos verschwindet und aus der diffusen Bedrohung eine tödliche Gefahr wird, deren Wurzeln viel weiter zurückreichen, als Elaine ahnt ...

Elena Santiago (Autorin)

Unter dem Pseudonym Elena Santiago schreibt Bestsellerautorin Eva Völler bewegende Familiensagas, die ihre Leser in ferne Gefilde entführen. Zunächst arbeitete sie als Richterin und später als Anwältin in ihrer eigenen Kanzlei, fand aber dann immer mehr Spaß am Schreiben, bis sie die Robe schließlich ganz an den Nagel hängte. „Romane machen einfach zufriedener als Schriftsätze, denn man weiß als Autor immer schon vorher, wie es am Ende ausgeht.“ Elena Santiago lebt und arbeitet am Rande der Rhön in Hessen.

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-15863-7

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 20.04.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Atmosphärischer Unterhaltungsroman auf zwei Zeitebenen erzählt, der den Leser nach Jamaika entführt.

Von: Happy End Bücher.de-Nicole Datum: 04.06.2015

www.happy-end-buecher.de/

Elaine arbeitet für einen TV Produktionsfirma, die jedoch am Rande des Ruins steht. So kommt ihrem Chef der Auftrag des Plantagenbesitzers Russell Swift gerade recht. Dieser möchte, dass ein Film über seine Plantage gedreht wird, um aufmerksam auf seine dort gestarteten Projekte zu machen. Elaine wird also mit ihrem Team beauftragt, nach Jamaika zu fliegen, wo sie in dieser Zeit auf dem Anwesen Swift Great House leben soll. Da ihre pubertierende, aufmüpfige Tochter Becky, die aus Elaines Beziehung mit einem Weißen stammt, gerade Ferien hat, lädt Russell auch sie großzügigerweise ein, denn auf der Plantage lebt auch Russells schüchterner Sohn David, der etwas Unterhaltung und Abwechslung dringend gebrauchen kann.

Kaum angekommen, weht Elaine bereits ein Hauch von Ablehnung und Feindseligkeit entgegen, als sie Russells Schwester kennenlernt, die nicht nur äußerst kompliziert gestrickt ist, sondern zudem auch noch ein Drogenproblem hat.
Und auch die Hausangestellte mit dem zweiten Gesicht, sorgt für eine angespannte Stimmung- sagte sie Russell bereits bevor er Elaine kennen lernte voraus, dass sie, sollte sie nach Jamaika kommen, für tragische Entwicklungen sorgen würde.
Elaine, deren Urururgroßmutter einst ebenfalls auf Jamaika lebte, ahnt zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht, dass deren Geschichte eng mit der Plantage auf der sie zur Zeit lebt und arbeitet, verwoben ist.
Die Begegnung mit Russell lässt Elaine zudem alles andere als kalt. Sie fühlt sich auf unerklärlich starke Weise zu dem Mann hingezogen und auch Russell geht es nicht anders. Fast ist es so, als ob sich beide schon lange kennen würden, denn zwischen ihnen herrscht von Beginn an eine gewisse Vertrautheit…

Da ich sehr gerne Romane lese, in denen dunkle Familiengeheimnisse gelüftet werden müssen, konnte ich auch bei Elena Santiagos „Das Sturmhaus“ nicht lange widerstehen. Besonders, weil die Autorin, hinter der sich eigentlich Eva Völler verbirgt, ihre Story nach Jamaika verlagert hat. Sehr atmosphärisch erzählt sie praktisch gleich zwei Geschichten. Einmal die von Elaine, in der Gegenwart und die ihrer Urururahnin Louisa, die einst ein Verhältnis zu dem damaligen Plantagenbesitzer unterhielt. Louisas Geschichte spielt um 1831, zu der Zeit als die Sklaverei bereits von den Engländern abgeschafft wurde, aber inoffiziell auf Jamaika noch betrieben wurde.

Sowohl Elaines Werdegang als auch Louisas Story fand ich sehr spannend erzählt und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. So sind die Liebesszenen in diesem Roman recht prickelnd geraten.
Obwohl ich die Handlungsstränge auf beiden Zeitebenen wie erwähnt sehr unterhaltsam und spannend erzählt fand, konnte ich mich dennoch nicht so ganz auf Elaine einlassen, da mir an ihr ein wenig mehr Ecken und Kanten gefehlt haben.
Russell dagegen fand ich vielschichtiger und undurchsichtiger charakterisiert, was mir sehr gut gefallen hat. Auch die Erlebnisse der beiden Kids, die sich auf Jamaika kennenlernen, fand ich süß beschrieben, was der Story noch ein wenig mehr Wärme verlieh.
Ein wenig erinnerte mich „Das Sturmhaus“ an Romane aus Barbara Erskines Feder, die ich sehr mag, jedoch hätte dieser Roman für meinen Geschmack ruhig noch ein wenig mehr Grusel bzw. Gänsehautmomente beinhalten können.

Kurz gefasst: Atmosphärischer Unterhaltungsroman auf zwei Zeitebenen erzählt, der den Leser nach Jamaika entführt.

Stimmungsvoller Karibik-Roman

Von: Daniela U. Datum: 29.05.2015

www.literaturschock.de

Elaine Harrison lebt mit ihrer Tochter Becky in Miami. Elaine ist Journalistin in einer kleinen Produktionsfirma, die kurz davor steht, geschlossen zu werden. Da kommt ein lukrativer Auftrag gerade recht. Russell Swift besitzt eine Plantage auf Jamaika und möchte einen Werbefilm für sein neuestes Projekt, eine Ferienanlage, drehen lassen. Schon bei der ersten Begegnung zwischen Elaine und Russel funkt es gewaltig und so ist es kein Wunder, dass sie den Auftrag annimmt.

Becky hat gerade Ferien und so machen sie, Elaine und zwei Männer ihres Teams sich also auf den Weg nach Jamaika. Für Elaine ist es auch eine Reise in ihre eigene Vergangenheit, denn eine ihrer Vorfahren stammt von der Insel. Außerdem hofft Elaine, ihr schwieriges Verhältnis zu ihrer Tochter im Lauf des Aufenthalts zu verbessern. Sie sind alle auf Russells Plantage Great Swift House untergebracht. Eigentlich ein paradiesischer Ort, dennoch herrscht eine unheimliche Atmosphäre und dies liegt nicht nur an der alten, einheimischen Haushälterin, die noch ihre althergebrachten Voodoo-Rituale praktiziert. Dann ist da noch Russells zickige Schwester, die offensichtlich zu gerne dem Alkohol und anderen Mitteln zuspricht und wenig erfreut über die Gäste zu sein scheint. Ein Lichtblick ist Russells Sohn David, mit dem sich auch Becky auf Anhieb gut versteht.

Als Elaines Kameramann Jerry spurlos verschwindet, denkt zuerst niemand an ein Verbrechen, doch er taucht nicht wieder auf. Was geht hier vor? Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem alten Anwesen? Was ist hier in der Vergangenheit geschehen?

Die schwüle Atmosphäre auf der Insel kommt beim Lesen wunderbar rüber. Elaine und Russel scheinen geradezu unter einem Zwang zu stehen und können nicht voneinander lassen, hier gibt es einige heiße Szenen, doch über alldem liegt ein drohendes Unheil.

In Rückblenden erfährt der Leser die Geschichte von Louisa, einer schwarzen Sklavin, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf der Plantage gelebt hat und eine Affäre mit dem damaligen Plantagenbesitzer hatte. Die beiden hatten eine Tochter namens Kalinda und auch sie spielt eine wichtige Rolle für die weiteren Ereignisse.
Wie die beiden Handlungsstränge zusammenhängen, ergibt sich recht bald, was genau geschehen ist, stellt sich erst gegen Ende heraus und so bleibt es spannend!

Elena Santiago alias Eva Völler hat hier einen stimmungsvollen Karibik-Roman geschrieben, beste Unterhaltung für einen verregneten Sonntag auf der Couch oder noch besser einen heißen Sommertag am See!

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