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Das Tagebuch eines Mannes von fünfzig Jahren Erzählungen

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16255-9

Erschienen: 09.03.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Geschichten über Selbsttäuschung und versäumte Liebe, geheimnisvolle Entsprechungen und Reisen zwischen Alter und Neuer Welt: Die sechs Erzählungen dieses Bandes präsentieren Henry James als begnadeten Ironiker, eleganten Stilisten und scharfen Analytiker. Erstmals ins Deutsche übertragen, bestätigen sie seinen Ruf als Liebling aller Literatur-Connaisseure.

Florenz ist Schauplatz der titelgebenden Erzählung, deren Held – Angehöriger der britischen Armee – auf den Spuren einer verflossenen Leidenschaft wandelt. Während er seine eigene Vergangenheit Revue passieren lässt, wird er unversehens zum Berater eines jungen Paares, dessen Geschichte verblüffende, ja beinahe unglaubliche Ähnlichkeit mit dem Erinnerten aufweist ... James’ distanziert-intellektuelle Erzählweise ermöglicht mühelos den Brückenschlag in die Gegenwart. Überrascht stellt man fest: Seine Helden sind mit ihren seelischen Nöten, ihrer meist vergeblichen Liebes- und Glückssuche unsere Zeitgenossen. Dieser Band hebt mit «Die entscheidende Bedingung», «Louisa Pallant», «Der Beldonald-Holbein», «Die Eindrücke einer Cousine» und «Der spezielle Fall» fünf weitere Schätze aus Henry James’ reichem Werk.

»Eine wunderbare Bereicherung des Henry-James-Kanons. ... Etwas Kluges, Elegantes und Melancholisches geht von diesen Geschichten aus.«

Paul Ingendaay, Deutschlandfunk (12.07.2015)

Henry James (Autor)

Henry James (1843–1916), in New York City geborener Sohn aus wohlhabender Familie, genoss eine kosmopolitische Erziehung. Er studierte Jura in Harvard und ging 1875 als Korrespondent nach Paris, wo er Bekanntschaft mit Flaubert und Turgenev schloss. Später zog er nach England und wurde 1915 unter dem Eindruck des Weltkrieges britischer Staatsbürger. Er schrieb zwanzig Romane, Theaterstücke, Reiseberichte, Essays und über hundert Erzählungen, die ihm zu Lebzeiten Ruhm und Anerkennung eintrugen. Die Begegnung von Amerikanern mit Europa war Henry James' Lebensthema. Mit seiner scharfen Beobachtungsgabe und seinen kunstvollen Bewusstseinsschilderungen gilt er als Meister des psychologischen Romans.


Friedhelm Rathjen (Übersetzer)

Friedhelm Rathjen, Jahrgang 1958, ist ausgewiesener Joyce-Kenner und einer der profiliertesten deutschen Übersetzer (Herman Melville, Mark Twain, Robert Louis Stevenson u.a.); seine 2004 erschienene Joyce-Monografie gilt als Standardwerk. 2013 erhielt er den Paul-Celan-Preis für sein Gesamtwerk und insbesondere für die Übersetzung von James Joyce' "Porträt des Künstlers als junger Mann" (Manesse Verlag).


Maike Albath (Nachwort)

Maike Albath, geboren 1967, ist promovierte Romanistin und Literaturkritikerin für den Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und RBB, für die NZZ, die Frankfurter Rundschau und die Süddeutsche Zeitung. 2002 erhielt sie den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik, 2006 die Übersetzerbarke.

»Eine wunderbare Bereicherung des Henry-James-Kanons. ... Etwas Kluges, Elegantes und Melancholisches geht von diesen Geschichten aus.«

Paul Ingendaay, Deutschlandfunk (12.07.2015)

»Zum Glück kümmert sich der Manesse Verlag nachhaltig um das Werk des Amerikaners[...]. In bemerkenswert schön gestaltetem Großformat legt er nun sechs […] Erzählungen vor.«

NZZ am Sonntag, 31.05.2015

»Ein Amerikaner mit Stil. Henry James zeigt sich den Lesern als begnadeter Stilist.«

Freie Presse, 13.03.2015

»Sechs psychologische Meisterstücke ... über die Abgründe zwischen den Geschlechtern - ausgeleuchtet mit den Mitteln eines glänzenden Stilisten, dessen Stimme Friedhelm Rathjen wunderbar Gehör verschafft.«

Der Tagesspiegel (11.07.2015)

»Eine teuflisch elegante Geschichte. [...] Eine literarische Entdeckung ersten Ranges.«

Kölnische Rundschau, 20.08.2015

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11.10.2017 | 20:00 Uhr | Gräfelfing

Lesung mit Hanns Zischler

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Mehr Infos

Literarische Gesellschaft
Tassilostraße 5
82166 Gräfelfing

Tel. 089/851220

Aus dem Englischen von Friedhelm Rathjen

Mit Nachwort von Maike Albath

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16255-9

€ 21,99 [D] | CHF 28,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Manesse

Erschienen: 09.03.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Für Liebhaber der Weltliteratur und Fans von Henry James ein Muss.

Von: Nico Datum: 08.01.2016

nico-wallmann.blogspot.de/

In dem Buch Das Tagebuch eines Mannes von fünfzig Jahren, geht es um einen ehemaligen General, der der englischen Krone gedient hat. Nach seinem Dienst, kehrt dieser ehemalige nach vielen Jahren nach Florenz zurück. Die Stadt hat sich so gut wie nicht verändert. Hier hat er vor 27 Jahren seine damalige Geliebte verlassen, die in der Zwischenzeit leider schon gestorben ist. Auch wenn seine damalige Geliebte schon verstorben ist, so ist sie für dem General noch wahrhaftig in Erinnerung, so muss er nur die Augen schließen, und schon hört er das Rascheln ihres Kleides. Sie war nie auch nur im entferntesten aus seinen Gedanken verschwunden, sondern, wenn auch nur in einem hinteren Teil seines Kopfes, immer präsent.

In diesen sechs Erzählungen, geht es im Großen und Ganzen um die Beziehung zwischen Mann und Frau. Zum Beispiel in der Erzählung Louisa Pallant, die mit ihrer Schönheit dem gutmütigen Archie fast um den Verstand brachte.

Der Schreibstil von Henry James ist hier ebenso, wie in Die Europäer, sehr detailreich, er beschreibt fast jede Kleinigkeit einer Person, schweift in ellenlangen Erinnerungen ab, dessen Schachtelsätze mich beim Lesen ziemlich verwirrten. so musste ich diese Sätze mehrmals lesen, was schade war, denn so riss mich dieser Schreibstil mehrmals aus dem Lesefluss und machte es auch nicht gerade einfach, einen angenehmen Einstieg in das Buch zu finden. Aber davon lebt dieses Buch ja, wie ich finde, aber für meinen Geschmack war es einfach ein wenig zu viel des Guten. Beiseite legen konnte ich dieses Buch auch nicht, da mich andererseits doch etwas dazu bewogen hat, es wieder in die Hand zu nehmen.
Man sieht, wie hin und her gerissen ich bin. Das passiert selten bei Bücher, ob dies aber nun gut, oder schlecht ist, kann ich nicht sagen.

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