Das Versprechen des Bienenhüters

Roman

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»Nuri und seine Geschichte treffen mitten ins Herz. Wunderbar erzählt, erschütternd und aufrüttelnd.« Belletristik-Couch.de

Nuri ist Bienenhüter, mit seiner Familie führt er ein einfaches, aber erfülltes Leben im syrischen Aleppo. Bis das Undenkbare passiert und der Krieg ihr Zuhause erreicht. Nuris kleiner Sohn Sami wird bei einem Bombenanschlag getötet, seine Frau Afra erblindet. Sie müssen fliehen, um zumindest ihr eigenes Leben zu retten. Die Trauer um Sami und Erinnerungen an das einst glückliche Leben begleiten sie auf dem langen, gefährlichen Weg durch eine Welt, die nicht auf sie gewartet hat und selbst die Mutigsten in die Knie zwingt. Doch in England wartet Nuris Cousin Mustafa mit einem Bienenstock, der neuen Honig und neues Leben verspricht. Aber die größte Herausforderung liegt noch vor Nuri und Afra: wieder zueinander zu finden und gemeinsam die Hoffnung an ein neues Leben zu bewahren.

Sie haben alles verloren und glauben dennoch an einen Neuanfang: Diese Geschichte wird Sie berühren, mitreißen und doch hoffnungsvoll zurücklassen.

»Es ist unmöglich, von diesem Appell an die Menschlichkeit nicht bewegt und vielleicht sogar inspiriert zu sein.«


Aus dem Englischen von Bettina Spangler
Originaltitel: The Beekeeper of Aleppo
Originalverlag: Zaffre, London 2019
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24459-0
Erschienen am  02. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Leserstimmen

... mit der Heimat im Herzen!

Von: CP

24.06.2020

"Das Versprechen des Bienenhüters" von Christy Lefteri ist ein stiller, einfühlsamer Roman, der den Leser einlädt, an einer ereignisreichen Flucht teilzuhaben. Vorsicht Spoiler! Nuri und seine Frau Afra verlieren durch den grausamen Bürgerkrieg in Syrien nicht nur ihre Heimat. Ihr gemeinsamer Sohn Sami wird kurz vor ihrer Flucht bei einem Bombenanschlag getötet. Der kleine Junge stirbt in den Armen seiner Mutter. Schwer traumatisiert machen Nuri und Afra sich auf den Weg, wobei sie zwar nie ihr Ziel, sehr wohl aber sich selbst als Menschen und Paar aus den Augen verlieren. Nuri zieht sich zurück in eine Schweinwelt, die ihn immer tiefer in einen gefährlichen, illusionären Strudel zieht, aus dem es fast kein Entkommen mehr gibt. Seine einzige Hoffnung ist die Erinnerung an seine Heimat Syrien. Afra hat sich nach dem Tod ihres Sohnes in der Dunkelheit verschlossen, sie erblindet. Ihr Ziel ist Großbritannien, wo die beiden einen Teil ihrer Familie wiederzusehen hoffen. Mit seiner hilflosen Frau an der Seite macht Nuri sich auf den Weg und hat wie Millionen anderer Flüchtender viele Stationen zu durchlaufen. Beide erleben Dreck, Kälte, Hitze, räumliche Enge und menschliche Verelendung. Sie erfahren Hilfe und Ablehnung, müssen aber auch erkennen, dass ihr Schicksal kein Einzelschicksal ist. Sein Wille, der Hölle des Flüchtlingselends zu entkommen ist es, der Nuri sämtliche moralischen Grenzen überschreiten lässt. Er stiehlt, arbeitet als Drogenkurier und mordet sogar. Leider aber wird Afra ein Opfer dieser moralischen Grenzüberschreitung. Trotz aller Widrigkeiten und Hindernisse gelingt ihnen die Flucht nach Großbritannien und die allmählich wieder einkehrende Ruhe offenbart Nuri und Afra die Chance, sich als Paar langsam wieder zu finden in einem neuen Land, einem neuen Leben. Christy Lefteri gelingt es, dem Leser eine neue, eine andere Sichtweise der immer noch aktuellen und oftmals kontrovers diskutierten Themen Flucht und Asyl zu vermitteln, ohne dabei in ihrem Schreibstyl kitschig, pathetisch oder gar anklagend zu wirken. Leider fehlt diesem/ihrem Styl m. E. phasenweise die Leidenschaft. Ich hatte leichte Schwierigkeiten, in das Buch rein zukommen, es hat doch etliche Seiten gedauert, bevor die Autorin mich mitnehmen konnte, darum auch nur drei von fünf möglichen Sternen. Christy Lefteri beschreibt die tief in jedem Menschen verwurzelten Sehnsüchte nach Heimat und Frieden (wohl dem, der beides hat!). Die Gratwanderung zwischen erforderlicher Empathie und notwendiger Sachlichkeit gelingt ihr gut und das ist es dann auch wohl, was diese fiktive Geschichte so authentisch macht. Menschen wie Nuri und Afra würden wohl lieber heute als morgen in ihre Heimat zurückkehren wollen, wenn sie die Möglichkeit hätten. Aber es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich ihre Heimat in der Erinnerung, im Herzen zu bewahren.

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Sehr bewegend

Von: buchleserin

14.06.2020

„Das Versprechen des Bienenhüters“ erzählt von der Flucht des Bienenhüters Nuri und seiner Frau Afra aus Syrien und wie die beiden die beschwerliche Reise nach England antreten. Bei einem Bombenanschlag wird der kleine Sohn Sami getötet und Afra erblindet. Nuri und seine Frau fliehen aus Aleppo, sie wollen nach England zum Cousin Mustafa. Die Handlung ist fesselnd geschrieben und diese emotionale Geschichte berührt einen sehr. Nuri und Afra treffen auf gewalttätige und böse Menschen, und auf Schlepper, die mit den Flüchtenden Geld verdienen. Aber sie begegnen auch hilfsbereiten und guten Menschen. Ein langer schwerer Weg liegt vor ihnen, doch sie geben die Hoffnung nicht auf. Diese Reise ist sehr gefährlich und die beiden trauern um ihren kleinen Sohn Sami. Eine Geschichte, die einen sehr berührt, sehr mitfühlend und bewegend geschrieben.

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Vita

Christy Lefteri wuchs als Tochter zypriotischer Geflüchteter in London auf. Sie unterrichtet Kreatives Schreiben an der Brunel University. 2016 und 2017 verbrachte sie die Sommermonate als Freiwillige in einem von der Unicef unterstützten Geflüchtetenlager in Athen. Die Geschichten, die die Menschen ihr dort erzählten, inspirierten sie dazu, »Das Versprechen des Bienenhüters« zu schreiben.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein überzeugender und tief beeindruckender Roman über den Willen, zu Überleben und die immerwährende Kraft der Liebe.«

Sunday Mirror (14. Mai 2019)

»Dieser Roman erzählt berührend und erschreckend von den echten Menschen hinter den Schlagzeilen über Geflüchtete.«

Kirkus Reviews (Starred Review) (19. Juni 2019)

»Lefteri erzählt einfühlsam und kraftvoll von den schrecklichen Folgen des Bürgerkriegs auf syrische Zivilisten. Intensiv, emotional, berührend.«

Publishers Weekly (19. Juni 2019)

»Eine Geschichte über Zuversicht und Hoffnung im Angesicht erschütternder Widerstände.«

Irish Independent

»Ein Roman über Verlust, Liebe, Stärke und Hoffnung, der an ›Der Tätowierer von Auschwitz‹ und ›Drachenläufer‹ erinnert.«

The Observer (03. Juni 2019)

»Wenn sie mitreißende, toll erzählte Geschichten mögen, die so relevant wie emotional sind, dann ist dieser Roman genau das richtige für Sie.«

The Metro (03. Juni 2019)

»Dies ist ein Buch von internationaler Relevanz. Mutig, provokant und eindringlich – es wird Ihnen die Augen öffnen.«

Heather Morris, Autorin des Bestsellers »Der Tätowierer von Auschwitz«

»Herzzerreißend und doch voller Hoffnung!«

Daily Express (03. Juni 2019)

»Ein wichtiger Roman, der aktueller nicht sein könnte. Wunderschön und auf den Punkt geschrieben, erzählt er vom Guten und Schlechten im Menschen.«

The Sun (14. Mai 2019)

»Ein relevantes Buch, das zur richtigen Zeit kommt und vor allem durch seine emphatisch gezeichneten und glaubwürdigen Figuren überzeugt.«

»Eine bemerkenswerte Geschichte über Geflüchtete und ein wichtigter, notwendiger Roman der all jenen, die so oft verteufelt werden, ein Gesicht und eine Stimme gibt.«

»Dieses Buch erzählt eine Geschichte, die tiefer geht als jede reißerische Schlagzeile, eine Geschichte, so wahr und voll stiller Kraft.«

Esther Freud, britische Bestsellerautorin

»Ein Roman über Dunkelheit und Licht, Schrecken und Hoffnung und die schiere Kraft des menschlichen Willens.«

Culturefly

»Diese mitreißende Geschichte hielt mich mit ihrem Mitgefühl, der sensiblen Erzählweise und ihrem Drang nach Hoffnung und Erlösung gefangen.«

Daljit Nagra, britischer Dichter

»Sensibel erzählte, eindringliche Fluchtgeschichte, die trotz aller Tragik nie hoffnungslos wirkt.«

Gong (06. September 2019)

»In ihrem emotionalen und packenden Debüt lässt Christy Lefteri den Leser teilhaben an Nuris und Afras gemeinsamem Weg in ein neues Leben.«

Buchkultur (10. Oktober 2019)

»Einfühlsam und ergreifend.«

Neue Post (28. August 2019)

»[…] ein schweres Thema unglaublich feinfühlig und hoffnungsvoll erzählt.«

Für Sie (23. September 2019)

»Es sind traurige Geschichten, die Christy Lefteri zu Papier bringt, doch auch eine große Menschlichkeit schimmert durch jede Seite. Dieser Roman gibt den Flüchtlingszahlen aus der Statistik ein Gesicht.«

Freie Presse (06. September 2019)

»Das Versprechen des Bienenhüters ist ein zu tiefst beeindruckender Roman und eine sehr einfühlsame Geschichte, die von Liebe und Leid erzählt […].«

Radio Mühlheim (15. September 2019)

»Nuri und seine Geschichte treffen mitten ins Herz. Wunderbar erzählt, erschütternd und aufrüttelnd.«

belletristik-couch.de (30. September 2019)