Das Versprechen des Bienenhüters

Roman

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»Nuri und seine Geschichte treffen mitten ins Herz. Wunderbar erzählt, erschütternd und aufrüttelnd.« Belletristik-Couch.de

Nuri ist Bienenhüter, mit seiner Familie führt er ein einfaches, aber erfülltes Leben im syrischen Aleppo. Bis das Undenkbare passiert und der Krieg ihr Zuhause erreicht. Nuris kleiner Sohn Sami wird bei einem Bombenanschlag getötet, seine Frau Afra erblindet. Sie müssen fliehen, um zumindest ihr eigenes Leben zu retten. Die Trauer um Sami und Erinnerungen an das einst glückliche Leben begleiten sie auf dem langen, gefährlichen Weg durch eine Welt, die nicht auf sie gewartet hat und selbst die Mutigsten in die Knie zwingt. Doch in England wartet Nuris Cousin Mustafa mit einem Bienenstock, der neuen Honig und neues Leben verspricht. Aber die größte Herausforderung liegt noch vor Nuri und Afra: wieder zueinander zu finden und gemeinsam die Hoffnung an ein neues Leben zu bewahren.

Sie haben alles verloren und glauben dennoch an einen Neuanfang: Diese Geschichte wird Sie berühren, mitreißen und doch hoffnungsvoll zurücklassen.

»Es ist unmöglich, von diesem Appell an die Menschlichkeit nicht bewegt und vielleicht sogar inspiriert zu sein.«


Aus dem Englischen von Bettina Spangler
Originaltitel: The Beekeeper of Aleppo
Originalverlag: Zaffre, London 2019
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24459-0
Erschienen am  02. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Leserstimmen

Bedrückend und authentisch

Von: Klusi liest

17.03.2020

Nuri stammt aus Aleppo. Mit seiner Frau Afra ist er auf der Flucht, denn in seiner Heimat herrscht Krieg. Bei einem Bombenangriff wurde Sami, der kleine Sohn des Ehepaars, getötet, und Afra ist seitdem erblindet. Aus Nuris Sicht erleben die Leser eine aufreibende, gefahrvolle und kräftezehrende Flucht. Ihr Ziel ist England, denn dort wartet Nuris Cousin Mustafa mit seiner Familie. Nuri und Afra sind sich in letzter Zeit fremd geworden. Während der Flucht ändern sich jedoch die Vorzeichen. Je mehr Afra aus ihrer Lethargie auftaucht, in die sie sich seit Samis Tod geflüchtet hat, umso mehr zieht sich Nuri in sich zurück. Der Ich-Erzähler wird zunehmend von Alpträumen und Wahnvorstellungen geplagt. Auch sorgt er sich um einen kleinen Jungen, dem er unterwegs begegnet und sich seiner annimmt, doch eines Tages ist Mohammed wie vom Erdboden verschluckt. Nach langer Suche setzen Nuri und seine Frau die Reise fort. Was es mit Mohammed auf sich hat, erfährt man so ziemlich am Ende des Romans. Auf ihrer langen Reise haben Nuri und Afra viele Begegnungen. Die verschiedenen Charaktere und ihre Schicksale berühren, und doch bleiben sie auf Distanz. Vieles bleibt unausgesprochen. Für mich liegt darin ein Ausdruck der verschlossenen Gefühle, weil es die Menschen zu sehr schmerzt, über ihre Erlebnisse zu berichten. Vieles erzählt Nuri recht emotionslos, vermutlich als Selbstschutz. Nur wenn er in die Vergangenheit zurückblickt, als die Welt in Syrien noch in Ordnung war und er, zusammen mit Mustafa die gemeinsamen Bienenvölker versorgte, werden seine Beschreibungen blumig und geradezu schwärmerisch. Aber diese schönen Rückblicke sind rar. Es gibt immer wieder Zeitsprünge im Buch, wo Nuri zurück blickt, jedoch sind da auch sehr viele unangenehme Erfahrungen, die er und Afra kurz vor der Flucht machen mussten. Es sind schreckliche, geradezu unaussprechlich grausame Dinge, die der Erzähler verkraften muss. Man weiß von Anfang an, dass Nuri und Afra wirklich in England ankommen. Obwohl der Roman weitgehend aus Analepsen besteht, war es für mich fesselnd, den hier wird deutlich, was Menschen, die aus einem Kriegsgebiet fliehen, alles durchmachen müssen. Obwohl man den Protagonisten nicht wirklich nahe kommt, so hat mich doch ihr Schicksal berührt. Auch wenn vieles vage und ungeklärt ist, so gibt es doch ein Fünkchen Hoffnung in der ganzen Geschichte. Das Buch ist insgesamt sehr liebevoll gestaltet. Das ganze Design drückt Nuris Liebe zu den Bienen aus, und man findet die nützlichen kleinen Insekten auch in großer Zahl, nicht nur auf dem Einband und dem Vorsatzpapier, sondern jeden Kapitelanfang ziert die kleine Illustration einer Biene. Eine Besonderheit im Roman sind die Zeitsprünge. Beim Wechsel in einer andere Zeitebene beginnt das folgende Kapitel mit dem Wort, mit dem das vorherige endet. Auch wenn mich ein paar Kleinigkeiten im Buch gestört haben, so ist es doch ein Roman, der erschreckend authentisch ist und keinen kalt lässt. Nuris und Afras Geschichte hallt noch lange im Gedächtnis nach.

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Nuri und Afra

Von: Kristall86 aus An der Nordseeküste

08.02.2020

Syrien, genauer gesagt in Aleppo. Nuri liebt sie abgöttisch und ist fasziniert von ihnen - seine Bienen. Er ist Bienenhüter mit ganzem Stolz doch als der Krieg ausbricht zieht ein dunkle Seite über das Land. Nuris Sohn stirbt und Afra, seine Frau, verliert ihr Augenlicht. Die Flucht hat begonnen und ihre Reise führt ie, trotz der großen unendlichen Trauer um Sami, nach England wo Mustafa, Nuris Cousin auf sie wartet - mit einem Bienenstock im Gepäck. Für Nuri und Afra beginnt ein schwere und harter Weg ihrer Ehe - alles schien verloren und ein Neuanfang ist unausweichlich nur werden beide dafür bereit sein? Christy Lefteri hat mit diesem Buch ein richtiges Meisterwerk geschrieben! Dieses Buch hat mich sehr berührt und ich konnte es nur schwer aus der Hand legen. Als Leser dürfen wir sehr genau in die Leben von Nuri und Afra eintauchen. Lefteri zeigt in ihren Figuren sehr viel Gefühl und verpackt das zudem mit perfekten Worten die einem tief ins Herz gehen. Aber auch die negativen Seiten, hier in der Geschichte der Krieg, fangen beim lesen an, regelrecht zu belasten. Ich konnte Afras Trauer und die Not um ihren Sohn sehr gut nachfühlen aber auch Nuri verstehen. Das Symbol der Bienen, dass hier gewählt wurde, wird zum Hoffnungsträger und das wirkt in keinster Weise kitschig oder übertrieben. Lefteri geht mit feinen uns ausgewählten Worten vor und zieht uns Leser in den Bann. Es gab Momente da musste ich das Buchaber auch mal kurz zur Seite legen und alles sacken lassen. Die Geschichte hallt nach... Aber dennoch will man beide Parts verstehen und hofft das die Kluft zwischen Nuri und Afra bald verschwinden wird. Wie gesagt, Lefteri hat eine besondere und sehr lesenswerte Geschichte verfasst, die aktueller nicht sein könnte. Die Zeitenwandel zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind ihr gut gelungen! Es werden immer mehr Puzzlteile sichtbar und fügen sich dann später zu einem ganzen zusammen. Ich kann dieses Buch nur jeden ans Herz legen! Unbedingt lesen! Deshalb gibt es auch 5 von 5 Sternen von mir!

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Vita

Christy Lefteri wuchs als Tochter zypriotischer Geflüchteter in London auf. Sie unterrichtet Kreatives Schreiben an der Brunel University. 2016 und 2017 verbrachte sie die Sommermonate als Freiwillige in einem von der Unicef unterstützten Geflüchtetenlager in Athen. Die Geschichten, die die Menschen ihr dort erzählten, inspirierten sie dazu, »Das Versprechen des Bienenhüters« zu schreiben.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein überzeugender und tief beeindruckender Roman über den Willen, zu Überleben und die immerwährende Kraft der Liebe.«

Sunday Mirror (14. Mai 2019)

»Dieser Roman erzählt berührend und erschreckend von den echten Menschen hinter den Schlagzeilen über Geflüchtete.«

Kirkus Reviews (Starred Review) (19. Juni 2019)

»Lefteri erzählt einfühlsam und kraftvoll von den schrecklichen Folgen des Bürgerkriegs auf syrische Zivilisten. Intensiv, emotional, berührend.«

Publishers Weekly (19. Juni 2019)

»Eine Geschichte über Zuversicht und Hoffnung im Angesicht erschütternder Widerstände.«

Irish Independent

»Ein Roman über Verlust, Liebe, Stärke und Hoffnung, der an ›Der Tätowierer von Auschwitz‹ und ›Drachenläufer‹ erinnert.«

The Observer (03. Juni 2019)

»Wenn sie mitreißende, toll erzählte Geschichten mögen, die so relevant wie emotional sind, dann ist dieser Roman genau das richtige für Sie.«

The Metro (03. Juni 2019)

»Dies ist ein Buch von internationaler Relevanz. Mutig, provokant und eindringlich – es wird Ihnen die Augen öffnen.«

Heather Morris, Autorin des Bestsellers »Der Tätowierer von Auschwitz«

»Herzzerreißend und doch voller Hoffnung!«

Daily Express (03. Juni 2019)

»Ein wichtiger Roman, der aktueller nicht sein könnte. Wunderschön und auf den Punkt geschrieben, erzählt er vom Guten und Schlechten im Menschen.«

The Sun (14. Mai 2019)

»Ein relevantes Buch, das zur richtigen Zeit kommt und vor allem durch seine emphatisch gezeichneten und glaubwürdigen Figuren überzeugt.«

»Eine bemerkenswerte Geschichte über Geflüchtete und ein wichtigter, notwendiger Roman der all jenen, die so oft verteufelt werden, ein Gesicht und eine Stimme gibt.«

»Dieses Buch erzählt eine Geschichte, die tiefer geht als jede reißerische Schlagzeile, eine Geschichte, so wahr und voll stiller Kraft.«

Esther Freud, britische Bestsellerautorin

»Ein Roman über Dunkelheit und Licht, Schrecken und Hoffnung und die schiere Kraft des menschlichen Willens.«

Culturefly

»Diese mitreißende Geschichte hielt mich mit ihrem Mitgefühl, der sensiblen Erzählweise und ihrem Drang nach Hoffnung und Erlösung gefangen.«

Daljit Nagra, britischer Dichter

»Sensibel erzählte, eindringliche Fluchtgeschichte, die trotz aller Tragik nie hoffnungslos wirkt.«

Gong (06. September 2019)

»In ihrem emotionalen und packenden Debüt lässt Christy Lefteri den Leser teilhaben an Nuris und Afras gemeinsamem Weg in ein neues Leben.«

Buchkultur (10. Oktober 2019)

»Einfühlsam und ergreifend.«

Neue Post (28. August 2019)

»[…] ein schweres Thema unglaublich feinfühlig und hoffnungsvoll erzählt.«

Für Sie (23. September 2019)

»Es sind traurige Geschichten, die Christy Lefteri zu Papier bringt, doch auch eine große Menschlichkeit schimmert durch jede Seite. Dieser Roman gibt den Flüchtlingszahlen aus der Statistik ein Gesicht.«

Freie Presse (06. September 2019)

»Das Versprechen des Bienenhüters ist ein zu tiefst beeindruckender Roman und eine sehr einfühlsame Geschichte, die von Liebe und Leid erzählt […].«

Radio Mühlheim (15. September 2019)

»Nuri und seine Geschichte treffen mitten ins Herz. Wunderbar erzählt, erschütternd und aufrüttelnd.«

belletristik-couch.de (30. September 2019)