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Das Walmesser Ein Färöer-Krimi

Kundenrezensionen (9)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18374-5

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Erschienen: 19.12.2016
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Fremd auf den Färöern. Blut an den Händen.

Eine kleine Inselgruppe im Nordatlantik. Dreihundert Tage im Jahr Regen. Die Menschen leben von Fischfang, Schafzucht und der Jagd auf Grindwale. Wer freiwillig hierherkommt, ist anderswo vor etwas geflohen. Dass er seine Vergangenheit nicht einfach hinter sich lassen kann, erkennt John Callum erst, als er eines Morgens auf einem Steinklotz im Hafen erwacht - ohne Erinnerung an den letzten Abend, aber mit einem blutigen Messer in seiner Tasche. Und in der färöischen Hauptstadt Tórshavn gibt es an diesem Tag nur ein Gesprächsthema: den Mord.

"Ein rundum gelungener Thriller.“

dpa (Deutsche Presse-Agentur) (03.01.2017)

C. R. Neilson (Autor)

C. R. Neilson arbeitete zwanzig Jahre als Journalist, ehe er sich auf das Schreiben von Krimis und Thrillern verlegte. Er lebt in Schottland.

"Ein rundum gelungener Thriller.“

dpa (Deutsche Presse-Agentur) (03.01.2017)

"Das Buch nimmt einen mit, schon allein, weil man viel über ein raues und fast unbekanntes Stück Europa erfährt."

Stern (05.01.2017)

„Bedrohlich-beklemmender Krimi mit zwielichtigem Protagonisten vor der Kulisse der unwirtlichen Färöer.“

Hörzu (29.12.2017)

"Fesselnder Krimi vor ursprünglicher Kulisse."

WDR 2 Lesen (16.01.2017)

"Raffiniert."

bella (04.01.2017)

mehr anzeigen

Aus dem Englischen von Ulrich Thiele
Originalverlag: Simon & Schuster

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18374-5

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen: 19.12.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Das Walmesser

Von: Manuela Hahn aus Haigerloch Datum: 07.01.2017

https://lesenswertesausdembuecherhaus.blogspot.de/

John Callum kam aus Schottland auf die Faroer Inseln um ein neues Leben zu beginnen.
Als ein Mord geschieht, gerät er schnell unter Verdacht, denn Callum ist nicht wirklich ein angenehmer Zeitgenosse, er trinkt, er ist aggressiv und neigt zu Gewalttätigkeiten und auch in der Vergangenheit scheint etwas geschehen zu sein, was John bis in seine Träume verfolgt.
Dass er am Morgen nach dem Mord ohne Erinnerung an die vergangene Nacht, mit einem blutigen Messer in der Tasche aufwacht, ließ auch mich an seiner Unschuld zweifeln.

Meine Meinung:
Neilson entführt seine Leser auf die Faroer Inseln, er lässt sie teilnehmen an dem rauhen Leben der Bewohner, die überwiegend vom Fischfang leben. Und das ist es, was dieses Buch ausmacht: die detailverliebten Beschreibungen der Landschaft, der Tierwelt und der Färinger, ein ganz besonderer Menschenschlag, eher abweisend Fremden gegenüber, aber umso solidarischer zu den Menschen, die sie kennen. Diese Detailtreue ließ den Mordfall eher etwas in den Hintergrund rücken und machte für mich das Lesen etwas schwierig, wollte ich doch wissen, was in Johns Vergangenheit geschah, was es mit seinen Albträumen auf sich hatte und vor allem natürlich ob er der Mörder ist oder nicht.
Nachdem ich mich aber daran gewöhnt hatte und ich mich einließ auf den besonderen Schreibstil des Autors, konnte ich die besondere Atmosphäre des Buches genießen.
Das Walmesser ist ein intelligenter Thriller. Neilson baut die Spannung langsam auf und Stück für Stück kommt der Leser dem Täter auf die Spur.
Ein schön geschriebener Roman, der sich zu einem spannenden Thriller entwickelt.
Durchaus empfehlenswert.

Das Buch kann direkt beim Verlag bestellt werden.

Vielfältig, spannend und mit viel Lokalatmosphäre

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 05.01.2017

www.rezensions-seite.de

Die Falklandinseln als Schauplatz krimineller Ereignisse haben ja bereits an anderer Stelle stattgefunden, nun also nimmt Neilson den Leser mit auf die Färöer Inseln.

John Callum benötigt einen Neustart. Der Schotte aus Glasgow landet auf dem kleinen Flughafen der Inseln und kann bereits im wankenden und schwankenden Flieger die völlig entspannte Mentalität der Färöer bestaunen. Die, nicht zuletzt, auf eine doch erkleckliche Menge an Alkohol im Blut zurückzuführen ist. Angst vor einem Absturz hat dort wohl niemand.

Was aber Callum nach Färöer treibt, wieso der ehemalige Lehrer sich Arbeit in einer Lachsfabrik sucht und unter einfachsten Umständen zu leben bereit ist, das bleibt lange Zeit ein Rätsel. Auch wenn Neilson die Alpträume des Mannes geschickt in den Ablauf der Geschichte einfügt.
Es wird nur klar, dass Callum in sich auch eine harte, aggressive Seite trägt. Die er mühsam beherrscht. Was nicht einfach ist, da er bei dem ein oder anderen Färöer auf starke Ablehnung trifft. Bei manchen ohne ersichtlichen Grund, bei anderen mit einem Grund, den Callum noch entdecken muss.

Auch wenn es sich ansonsten gut anlässt. Eine Affäre mit einer Inselschönheit und Malerinn beginnt. Der Chef der Lachszucht ihn in seiner Hütte wohnen lässt, erste Kontakte zu einem Franzosen entstehen der als Naturfotograf eine Menge über die Insel zu erzählen hat.

Was Neilson nutzt, um dem Leser immer wieder Landschaft, Orte, Bewohner plastisch und griffig vorzustellen.
Die Enge des Lebensgefühls, das Aufeinander angewiesen sein, auch wenn jeder für sich zu stehen vermag. Der Einfluss der Kirche, die schroffe, weitgehend unberührte Landschaft. Und, als einer der Höhepunkte dieser Seite des Thrillers die minutiöse Schilderung des „Grind“, der Waljagd. Die für Callum fast zur Todesfalle wird.

Einige Zeit, nachdem er ohne Erinnerungen aus einem rausch am Hafenpier erwacht, ein Walmesser in seiner Jackentasche findet, das ihm nicht gehört, dass aber voller Blut ist. Das Blut eines Menschen.

Umgehend steht Callum, der „Fremde“, unter Mordverdacht und wird sich seiner Haut vor allem selbst wehren müssen. Was weder einfach noch ungefährlich sein wird. Denn je näher er den Umständen der Tat kommt, je mehr er daran zweifelt, dass er selbst das Verbrechen begangen hat, desto klarer wird auch, dass er selbst im Fadenkreuz sein wird.

Geschickt legt Neilson verschiedene Spuren, rückt immer wieder einzelnen Personen in ihrer Befindlichkeit und ihrem teils Verdächtigen Verhalten in den Mittelpunkt der Betrachtung, bis ein Netz an Verdächtigen entsteht, bei dem der Leser gebannt mit rätselt, was genau und wie und durch wen passiert.

„Ein Mann ohne Messer ist ein Mann ohne Leben“. Jeder Färöer besitzt ein solches Walmesser, eine mögliche Tatwaffe. Und weiß dieses Messer geschickt einzusetzen. Zumindest, wenn es um das Rückgrat von Grindwalen geht.

Überzeugende Personen, eine hervorragende Schilderung der Färöer Inseln und des Lebens auf diesen, ein intelligent entfalteter Mordfall und eine sich ständig steigernde Spannung in genau dem richtigen Timing bieten einen hervorragenden Thriller und hohen Lesegenuss.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Sylvia Sauer aus Trier Datum: 26.08.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Im Gegenlicht

Dies ist ein außergewöhnlicher Krimi. Sehr gut geschrieben und sehr spannend.

Von: Lutz Heimhalt aus Hamburg Datum: 27.06.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Lutz Heimhalt

Atmosphärisch gute Darstellung der Eigenheiten der Inselbewohner.

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