Das Wunder von Coldwater

Roman

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Was, wenn das Ende gar nicht das Ende ist?

Es ist ein Abend im Herbst, als bei Tess Rafferty in der kleinen Stadt Coldwater am Lake Michigan das Telefon klingelt. Am anderen Ende der Leitung hört Tess die Stimme ihrer Mutter – und lässt vor Schreck den Hörer fallen. Ihre Mutter ist seit vier Jahren tot ... Und Tess bleibt nicht die einzige; auch andere Bewohner erhalten Anrufe von Verstorbenen. Schnell ist die Rede von einem Wunder, und Coldwater rückt in den Fokus der Medien. Immer mehr Menschen glauben an die Anrufe aus dem Himmel. Nur einer nicht: der Pilot Sully Harding ist entschlossen zu beweisen, dass alles ein riesiger Schwindel ist. Aber ist es das? Oder existiert das Wunder von Coldwater wirklich?

"Seufz! Mit seinen Romanen schenkt Mitch Albom dem Leser ein unvergessliches Erlebnis - sogar mehr als das: Dem US-amerikanischen Autor gelingt das Wunder von einem Lesevergnügen. Sein neues Buch, "Das Wunder von Coldwater", zu lesen, ist das Größte, Beste, Schönste überhaupt. Für solch gute Unterhaltung lässt man liebend gerne alles stehen und liegen."

Susann Fleischer, literaturmarkt.info (24. November 2014)

Aus dem Amerikanischen von Sibylle Schmidt
Originaltitel: The First Phone Call From Heaven
Originalverlag: Harper
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-14276-6
Erschienen am  10. November 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Sehr gute Idee, aber leider nur mittelmäßig ausgeführt

Von: Melissa R.

26.07.2015

Wie verhält man sich, wenn plötzlich ein verstorbener Angehöriger anruft? Dieses Szenario klingt skurril, stellt aber die Haupthandlung des Buches "Das Wunder von Coldwater" von Mitch Albom, einem erfolgreichen amerikanischen Schriftsteller, dar. Doch nicht nur eine Person muss sich diese Frage stellen, sondern gleich mehrere Einwohner der kleinen Stadt Coldwater im kalten Norden der USA. Als sich immer mehr von den "Auserwählten" dazu bekennen, mit ihren Liebsten im Jenseits zu telefonieren - und das auch noch regelmäßig - versinkt die ruhige Kleinstadt im Chaos. Zwischen den Fronten derer, die an ein Wunder glauben (wollen) und den festgefahrenen Atheisten entbrennt ein Streit, der sich schnell auf eine internationale Ebene ausweitet. Nur den ehemaligen Pilot Sully Harding interessiert der Aufmarsch der Medien nicht. Er ist fest dazu entschlossen, das augenscheinliche Wunder als den Schwindel zu entlarven, für das er es hält. Doch die Suche nach einer Erklärung stellt sich als schwieriger heraus, als erwartet. Steckt doch eine höhere Macht hinter den Anrufen? Meine Bewertung: Die Idee hat mich sofort neugierig gemacht, da die Story wirklich originell ist. Leider war der Schreibstil nicht so einnehmend, wie die Geschichte. Der Autor wechselt in sehr kurzen Intervallen zwischen verschiedenen Charakteren. An und für sich ist ein Perspektivenwechsel eigentlich förderlich für die Identifikation mit den fiktiven Personen. Doch das Vorstellen neuer Charaktere wollte schlicht und einfach nicht mehr aufhören. Es wurden einfach zu häufig die Sichtweisen zwischen zu vielen Personen geändert. Ich bin nicht nur gelegentlich mit den Namen durcheinander gekommen, es viel mir auch durch die vielen Wechsel unglaublich schwer gefallen, Sympathien für die Figuren zu entwickeln. Obwohl der Pilot Sully Harding wohl die Hauptrolle darstellen soll, lagen meine Sympathien durchgehend beim Polizeichef Jack Sellers. So viel zu Schreibstil und Personen. Einen weiteren Kritikpunkt, der sich schrittweise angeschlichen hat, war die starke religiöse Auslegung der Handlung. Fünf Pastoren für eine Kleinstadt scheinen mir ohnehin etwas übertrieben, aber die Absicht, dem Leser seinen Gott näher zu bringen, kann Mitch Albom nicht abstreiten. Mich als agnostischen Atheist hat diese Note des Buches daher kalt gelassen und gelegentlich sogar etwas genervt. Trotz der durchaus religiösen Bedeutung der Story hätte man das Christentum nicht zur unausweichlichen Zentralaussage machen müssen. Weil mir aber die Grundidee des Plots gefallen hat, gebe ich dem "Wunder von Coldwater" trotzdem noch 3 gut gemeinte Sterne.

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Eine super Idee, die leider nicht ganz so gut umgesetzt wurde

Von: Franzy

18.07.2015

Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war ich sofort angetan von der Geschichte und musste dieses Buch unbedingt lesen. Telefonanrufe von Verstorbenen aus dem Himmel - wie schön wäre es, wenn das wirklich passieren würde? Ich denke jeder würde sich solche Telefonate mit mindestens einem Menschen wünschen. Das Buch ist innerhalb der Kapitel in viele kleine Passagen unterteilt und der Leser erlebt die Geschichte aus den Perspektiven der jeweiligen Personen. Dies ermöglicht ein schnelles Vorankommen. Eine Frau, die Anrufe ihrer Schwester erhält, ein Polizist dessen Sohn gefallen ist und sich nun bei ihm und seiner Exfrau meldet, eine Tochter dessen Mutter anruft, ein Toter, der das Handy seines Arbeitskollegen klingeln lässt und ein Zweifelnder, der seinem 6-jährigen Sohn erklären muss, weswegen die tote Mutter sich nicht bei ihm meldet. Coldwater wird zum Walfahrtsort vieler Gläubiger, aber auch von Gegendemonstranten und Kritikern. Abgerundet wird das ganze durch YouTube-Videos, Live-Übertragungen in sämtliche Nachrichten und riesige Werbungen für DAS Himmel-Handy. Es ist alles vorhanden, was auch im wirklichen Leben wahrscheinlich passieren würde - gut gemacht. Dass es bei so einer Geschichte viel um Gott, den Glauben und die Kirche gehen würde, war mir von Anfang an klar. Allerdings war es mir persönlich auf die Dauer einfach viel zu viel. In der Danksagung wird deutlich, dass der Autor selbst sehr gläubig zu sein scheint, was das Ganze erklärt. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass ich jeden Menschen aus Coldwater kenne. Es handelt sich um eine kleine Stadt mit wenigen Einwohnern, aber diese wurden scheinbar alle in irgendeiner Form angesprochen. Wirkliche Nähe und Bezug konnte ich weder zu ihnen, noch zu den Verstorbenen aufbauen. Die einzigen Personen, die ich wirklich mochte, waren der zweifelnde Sully, sein Sohn Jules und die Bibliothekarin Liz. Alle anderen sind halt irgendwie so dahin geplätschert. Zwischendurch kamen immer mal wieder kleine Abschnitte über die Erfindung des Telefons und Alexander Graham Bell. Diese fand ich wirklich interessant, allerdings fingen sie irgendwann an sich zu wiederholen und es kam mir vor, als wenn man versucht hatte, das Buch so um ein paar Seiten zu erweitern. Diese Abschnitte haben mit der eigentlichen Geschichte zwar nichts zu tun, aber immerhin ist das Telefon hier sowas wie der Protagonist und deswegen fand ich es nicht unpassend, sondern irgendwie ganz nett. Alles in allem konnte mich das Buch leider nicht ganz so überzeugen, wie ich es zu Beginn gedacht habe. Ungefähr ab der Hälfte gab es einen Umschwung und die anfängliche Euphorie für diese Geschichte verflog. Vielleicht war es mir zu viel Himmel, Glaube und Gott, vielleicht hat mir der wirkliche Tiefgang gefehlt - ich weiß es nicht genau. Ob es sich um ein Wunder oder um einen Schwindel handelt, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten - lest es, wenn ihr es wissen wollt ;-)

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Vita

Mitch Albom begeisterte mit seinen Büchern "Dienstags bei Morrie" und "Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen" weltweit unzählige Leserinnen und Leser. Seine Bücher wurden in 45 Sprachen übersetzt und waren Nummer-1-Bestseller. Er lebt mit seiner Frau Janine in Detroit.

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Pressestimmen

"Absolut lesenswert!"

KIELerLEBEN (01. November 2014)

"Ein himmlisches Lesevergnügen!"

Alles Gute (10. Dezember 2014)

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