Das digitale Debakel

Warum das Internet gescheitert ist - und wie wir es retten können

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Das Internet bringt den Menschen mehr Demokratie, wirtschaftlichen Wohlstand und kulturelle Vielfalt. Es ist ein Raum der Transparenz, Offenheit und Gleichberechtigung. Ein Erfolg auf der ganzen Linie. Wer das glaubt, sagt Silicon-Valley-Insider Andrew Keen, liegt völlig falsch. Nicht die Gesellschaft profitiert von einer „hypervernetzten“ Welt, sondern eine elitäre Gruppe junger weißer Männer. Was ihnen immer mehr Reichtum beschert, macht uns in vielerlei Hinsicht ärmer.

Das Internet vernichtet Arbeitsplätze, unterbindet den Wettbewerb und befördert Intoleranz und Voyeurismus. Es ist kein Ort der Freiheit, sondern ein Überwachungsapparat, dem wir kosten- und bedenkenlos zuarbeiten. Kurzum: Das Internet ist ein wirtschaftliches, kulturelles und gesellschaftliches Debakel. Andrew Keen liefert eine scharfe, pointierte Analyse unserer vernetzten Welt und zeigt, was sich ändern muss, um ein endgültiges Scheitern des Internets zu verhindern.

»Die Stärken des spannend geschriebenen Buches liegen unzweifelhaft in der scharfzüngigen Auseinandersetzung mit den Fehlentwicklungen der Internetökonomie.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (24. August 2015)

Aus dem Englischen von Jürgen Neubauer
Originaltitel: The Internet is not the Answer
Originalverlag: Atlantic Books
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-13743-4
Erschienen am  19. Januar 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

The Internet is not the answer

Von: 2BI Solutions

16.12.2019

Das Internet ist gescheitert. Zumindest ist es nicht die Antwort. Das macht es Andrew Keen in seinem Buch ziemlich klar. Während das Internet ursprünglich die Menschheit miteinander vebinden sollte und allen Informationen "auf Augenhöhe" zur Verfügung stellen sollte, zeigt sich mittlerweile, dass nur ein paar wenige Menschen durch das Internet reich geworden sind. Das ursprüngliche Ziel sieht Andrew Keen als nicht erreicht an. Im Gegenteil. Von Gleichberechtigung keine Spur. Die wirtschaftliche Ungleichheit zumindest wurde nur noch größer. Tatsächlich weist er darauf hin, dass viele von uns der Internet-Elite kostenlose Arbeitskräfte zur Verfügung stellen. Indem wir Bewertungen von allem, von Lebensmitteln bis hin zu Autos, einreichen, bringen wir mehr Unternehmen zu Websites, die unsere kostenlose "Arbeit" für wirtschaftlichen Gewinn nutzen. Der Autor hat sein Thema recherchiert und liefert interessante Geschichten über Misserfolge und Erfolge von Internetgeschäften und Websites. Er hat meine Meinung über Technologie und Zukunft nicht geändert, aber er hat mich verstehen lassen, dass das Internet noch nicht eine egalitäre Welt geschaffen hat, wie viele versprochen oder erwartet haben. Dieses Buch ist eine sehr interessante Lektüre zu einem wichtigen Thema.

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Eine schonungslose Abrechnung

Von: Norbert Schreiber aus Lindberg

05.04.2015

Eine schonungslose Abrechnung mit der Realität im Netz und mit den Zukunftsaussichten. In der total vernetzten Welt verzerrt das Internet die Wirklichkeit, die Milliardäre aus Silicon Valley machen die Gewinne und wir alle liefern den Daten-Wust dafür. Es höhlt die Mittelschicht aus, und macht die Kluft zwischen arm und reich immer größer. Voyeurismus und Narzissmus feiern fröhliche Urständ. Das www. produziert statt Aufklärung die Herrschaft des Pöbels. Wir schicken Datenpakete im Netz hin und her und merken nicht, wie wir von den sozialen Netzwerken ausgenutzt und immer abhängiger werden. Fast 300 Milliarden Nachrichten werden pro Jahr im Netz verschickt. 78 Prozent davon sind nutzlose Spams. Amazon, Google, Twitter, Facebook müssen von der Politik kontrolliert werden, denn die Menschen werden zu bloßen Annoncen im Werbegeschäft gemacht. Der Autor fordert von uns verantwortungsvolle Selbstbeschränkung: “Aber die Regierungen müssen nicht nur Google die Stirn bieten.“ Andrew Keen reitet im Parforceritt eine Attacke gegen die Internet-Giganten. Seine Analyse ist faktenreich, präzise klar, doch wie wir den coolen Kapitalismus in der „grenzenlosen“ Zukunft bändigen, da bleiben die Rezepte des Autors etwas dünn und dürftig. Dennoch gehört das kritische Buch in die Hand aller digitalen Analphabeten, vor allem der Politiker.

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Vita

Andrew Keen, 1960 in Hampstead geboren, studierte Geschichte und Politikwissenschaft in London, Sarajevo und an der University of California. Er lehrte an mehreren US-amerikanischen Universitäten und gründete 1995 ein erfolgreiches Internetunternehmen im Silicon Valley. Der britisch-amerikanische Autor, Redner und Unternehmer zählt weltweit zu den einflussreichsten Kritikern des Internets. Andrew Keen lebt mit seiner Familie in Berkeley, er veröffentlicht einen stark frequentierten Weblog.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Scharfzüngig, vorwurfsvoll und emotionsgeladen zertrümmert der Brite die wichtigsten Internet-Mythen mit aktuellen Zahlen. […] Einzigartig ist seine unbarmherzige und fundierte Analyse.«

Deutschlandradio Kultur - Buchkritik, 17.01.2015

»Es liest sich, obwohl es ein Sachbuch ist, so spannende wie ein Roman.«

3sat - scobel, 07.05.2015

»Keen möchte zum Umdenken anregen - weg von einem digitalen Fortschrittsglauben, der sich idealistisch tarnt.«

kress.de, 19.01.2015

»Wenn der politische Wille da ist, kann man viel verändern, davon ist Keen überzeugt. […] Eine anregende Lektüre.«

Handelsblatt, 23.01.2015

»Keen ist ein scharfsinniger Kritiker eines Technologie-Liberalismus.«

Format (A), 23.01.2015

»Keen zeigt mit provokanter Logik auf, wie Schlimmeres zu verhindern wäre: eine digitale Kassandra, der man durchaus mal zuhören sollte.«

Kurier am Sonntag, 25.01.2015

»Seine Analyse ist schlüssig. Die digitale Revolution erzeugt Monopole, die auf der Ausbeutung unserer Daten beruhen und Arbeitsplätze vernichten.«

NZZ am Sonntag (CH), Sieglinde Geisel, 25.01.2015

»Alarmierend, außerdem hochspannend und sogar amüsant zu lesen.«

WDR 2 - Service, 28.01.2015

»Ein Aufsehen erregendes Buch.«

pankower-allgemeine-zeitung.de, 29.01.2015

»Unbedingt lesen!«

kultbote.de, 02/15

»Geschichtsbewusst [und] boshaft, spöttisch und wütend betrachtet Keen die Facetten der digitalen Revolution, die nicht bloß den Westen der Welt verändert, diesen aber besonders heftig.«

DER TAGESSPIEGEL, 04.02.2015

»Keens Kritik ist wichtig als Gegenstimme zum Kanon der Internetunternehmer, die von der vernetzten schönen neuen Welt erzählen.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.03.2015

»Ein überaus empfehlenswertes Sachbuch über die aktuellsten Entwicklungen im Internet-Bereich, das nachdenklich macht.«

lesen.tibs.at (A), 16.11.2015

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